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Veröffentlicht am 07.03.2020

Einer erfahrenen Hausfrau über die Schulter geschaut

Das ultimative Familien-Haushaltsbuch
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In diesem sehr persönlichen Buch nimmt die Autorin den Leser mit in ihren Familienalltag. Die Pfarrfrau und Mutter von fünf Töchtern berichtet von ihren Erfahrungen, und sie gibt viele hilfreiche Tipps ...

In diesem sehr persönlichen Buch nimmt die Autorin den Leser mit in ihren Familienalltag. Die Pfarrfrau und Mutter von fünf Töchtern berichtet von ihren Erfahrungen, und sie gibt viele hilfreiche Tipps weiter, um den Alltag im Haushalt zu bewältigen. Die Anregungen sind besonders hilfreich für Familien mit kleinen Kindern.

Das Buch ist mit drei Hauptteilen gut strukturiert. Im ersten Teil geht es um theoretische Überlegungen. Diese Gedanken haben teilweise auf dem ersten Blick wenig mit der Hausarbeit zu tun. Es geht beispielsweise um Prioritäten, Perfektionismus und Persönlichkeit. Aber auch wenn diese Grundgedanken scheinbar wenig mit der Praxis der Haushaltsführung zu tun haben, versteht der Leser schnell, warum diese Basis so wichtig ist.

Im zweiten Teil erhält der Leser viele konkrete Tipps zum Saubermachen. Ob es um Putzpläne geht, in denen eine sinnvolle Reihenfolge für die einzelne Schritte einer Grundreinigung dargelegt werden, oder um Tipps zur Arbeitserleichterung, zum Beispiel beim Aufräumen des Kinderzimmers, hier findet sich vieles, das im Familienalltag eingesetzt werden kann.

Im dritten Teil geht es um die Kücheneinrichtung und um die Zubereitung der Mahlzeiten, ein wichtiger Bestandteil des Familienlebens. Auch hier passen die Vorschläge vor allem für Familien mit Kleinkindern. Der Leser findet Anregungen für Kochpläne, die sich über mehrere Wochen erstrecken und Tipps, um den Einkauf zu erleichtern.

Diese hochwertig gestaltete Buch enthält viele Fotos aus dem Familienalltag der Autorin. Die lesefreundliche Gestaltung erinnert an einen Zeitschriftenartikel. Viele Themen im Familienalltag werden nur kurz angeschnitten, zum Beispiel Schlafgewohnheiten der Kinder oder die Ehebeziehung. Es wird im Grunde genommen fast jedes Thema angesprochen, das für eine junge Familie wichtig ist, aber oft nur kurz. Am Ende finden sich Literaturhinweise, um wichtige Themen zu vertiefen.

Leser werden sicher nicht jeden Tipp umsetzen wollen, und das ist auch nicht die Intention dieses Buchs. Die Autorin berichtet aus ihrer Alltag und erzählt, was sich für sie bewährt hat. Sie macht dem Leser Mut Neues auszuprobieren und einen eigenen passenden Weg zu finden.

Fazit: Dieses Buch ist besonders gut geeignet für Familien mit Kleinkindern, in denen die Mutter nicht berufstätig ist. Wer es als allgemein passendes Konzept versteht, wird vermutlich enttäuscht sein, denn nicht jeder kann sich diese Lebensform leisten, und auch für einige der vorgestellten Hilfsmittel reicht das Familienbudget vielleicht nicht. Wer nicht den Anspruch hat alles umsetzen zu wollen, sondern auf der Suche ist nach passenden Tipps, wird dieses Buch sicher mit Gewinn lesen. Besonders wertvoll sind die Grundlagen, die am Anfang des Buchs stehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.03.2020

Das ABC eines Lebens als Christ

Überwinderleben
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In diesem Buch erklärt die Pastorin Inga Haase worauf es ankommt, wenn man als Christ leben möchte. Oft findet in uns ein innerer Kampf statt. Wir wissen, was richtig wäre, aber es fällt uns schwer es ...

In diesem Buch erklärt die Pastorin Inga Haase worauf es ankommt, wenn man als Christ leben möchte. Oft findet in uns ein innerer Kampf statt. Wir wissen, was richtig wäre, aber es fällt uns schwer es zu tun. Hier finden sich die Waffen, um aus diesem Kampf siegreich hervorzugehen.

Die Themen dieses Buchs sind in sechs Bereiche unterteilt: Glaube, Charakter, Beruf, Beziehungen, geistlicher Dienst und Niederlagen. In jedem dieser sechs Bereiche finden sich fünf oder sechs Lektionen. Die kurzen Lektionen können alleine oder mit anderen durchgearbeitet werden.

Die Lektionen haben oft peppige Überschriften, ähnlich wie Blogartikel, die in wenigen Schritten Erfolg versprechen. So lernt der Leser beispielsweise, „Wie du 3 Riesen auf deiner Arbeit besiegst“, „4 Wege Gottes Stimme zu hören“, oder „4 effektive Waffen, um Ängste zu besiegen“.

Der Schreibstil richtet sich wohl in erster Linie an jüngere Leser, die vom reichen Erfahrungsschatz der Autorin profitieren können. Die eingestreute Beispiele und Geschichten veranschaulichen das Gesagte. Dabei erzählt die Autorin viel aus ihrem eigenen Leben, von ihren Niederlagen und Schwierigkeiten, aber auch von Antworten und der Überwindung von Problemen.

Auch wenn manche Lektionen zu vereinfacht wirken, ist die Themenvielfalt so groß, dass sicher jeder Leser etwas Neues lernen und anwenden kann. Ob es um Fragen der Führung, der Arbeitslast oder um Beziehungen geht, die Anregungen sind konkret und hilfreich. Am Ende jeder Lektion ist Raum das Gesagte zu überdenken und auf das eigene Leben anzuwenden. Fragen und Aufgaben sowie Leerzeilen zum Hineinschreiben machen aus diesem Buch ein persönlicher Lehrgang. Die Gestaltung ist sehr leserfreundlich, mit vielen Zwischenüberschriften und unterschiedliche Schriftarten zur Unterscheidung zwischen den Bibeltexten, Geschichten und Ausführungen der Autorin.

Fazit: Ein gelungener Werkzeugkasten, um im Glauben Fortschritte zu machen und Schwachstellen zu überwinden. Besonders gut geeignet für junge Menschen, die am Anfang ihres Glaubenslebens stehen. Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 12.02.2020

Die Suche nach dem Schatz geht weiter

Ein rätselhafter Unfall und die Suche nach Respekt
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Während Leser dieser spannenden Buchreihe im ersten Band Antonia näher kennenlernen konnten, steht Emma im Mittelpunkt dieses Buchs. Die begonnene Suche nach einem alten, wertvollen Schatz geht weiter, ...

Während Leser dieser spannenden Buchreihe im ersten Band Antonia näher kennenlernen konnten, steht Emma im Mittelpunkt dieses Buchs. Die begonnene Suche nach einem alten, wertvollen Schatz geht weiter, dazu kommen aufregende Ereignisse auf einem Reiterhof.

Am Anfang dieses Buchs wird das Wichtigste aus dem ersten Band kurz zusammengefasst, aber die Geschichte ist auch ohne diese Vorkenntnisse verständlich. Die Erzählung wechselt, wie im ersten Band, zwischen zwei Zeitebenen. Der Leser verfolgt die Erlebnisse der vier Kinder in der heutigen Zeit und die traurige Geschichte von Magdalena im achten Jahrhundert.

Die Eltern der 12jährigen Emma sind geschieden, und sie lebt abwechselnd bei Mutter und Vater. Sie hat oft das Gefühl, dass ihre Eltern zu sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind und sich zu wenig für sie interessieren. Ihr Hobby ist das Reiten, und da ein wichtiges Turnier bevorsteht, verbringt sie viel Zeit im Reitstall, um sich vorzubereiten. Dort überhört sie ein merkwürdiges Gespräch. Als dann auch noch ein Pferd nach dem anderen verletzt wird, ist sie sich sicher, dass etwas auf dem Reiterhof nicht stimmt.

Bei der Suche nach einem wertvollen Artefakt finden die Kinder neue, wichtige Hinweise. Sie brauchen Hilfe, aber sie sind sich nicht sicher, wem sie vertrauen können. Sie decken einige Geheimnisse auf und machen überraschende Entdeckungen. Dabei geraten sie aber auch in Gefahr.

Vor über tausend Jahren war Magdalena auf der Suche nach demselben Schatz wie die Kinder, allerdings aus einem ganz anderen Grund. Magdalena folgte dem Gott der Bibel, aber in ihrem Dorf stand sie mit ihrem Glauben fast allein da.

Dieses Buch webt eigentlich drei unterschiedliche Geschichten ineinander. Da sind die Geschehnisse auf dem Reiterhof, die Suche der Kinder nach dem Schatz, und die Erlebnisse von Magdalena aus dem achten Jahrhundert. Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Vermutlich werden Leser sich vor allem für eins der drei so unterschiedlichen Erzählsträngen interessieren. Bei uns war es so, dass wir uns weniger für die Episoden auf dem Reiterhof interessiert haben, aber gerne mehr von Magdalena erfahren hätten, aber das wird von Leser zu Leser unterschiedlich sein.

Die Probleme von Emma werden gut und altersgemäß wiedergegeben. Kinder können sich mit ihrer Traurigkeit über den vielbeschäftigten Vater identifizieren. Der christliche Glaube ist ein wichtiger Teil dieser Geschichte. Die vier Freunde lernen einen anderen nicht zu verurteilen und mit Respekt zu begegnen, auch wenn sie von der Schuld des anderen überzeugt sind. Die Kinder erfahren auch, wie hilfreich und tröstend ein gemeinsames Gebet sein kann.

Das Buch endet an einer spannenden Stelle, sodass man am liebsten gleich den nächsten Band lesen möchte, in dem hoffentlich weitere Rätsel gelöst werden.

Fazit: Eine spannende Fortsetzung der begonnenen Schatzsuche, die gekonnt verschiedene Zeitebenen verbindet. Kinder fiebern bei der Suche mit und entdecken dabei einiges über das Leben in einer längst vergangenen Zeit.

Veröffentlicht am 06.02.2020

Geschwister können nerven, aber man kann sie nicht ersetzen

Hilfe, ich habe meinen Bruder im Internet getauscht!
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Der 9jährige Johnny hat einen älteren Bruder, den er manchmal am liebsten loswerden würde. In letzter Zeit kann Ted nämlich richtig nerven. Er lacht seinen kleinen Bruder aus und macht Witze auf seine ...

Der 9jährige Johnny hat einen älteren Bruder, den er manchmal am liebsten loswerden würde. In letzter Zeit kann Ted nämlich richtig nerven. Er lacht seinen kleinen Bruder aus und macht Witze auf seine Kosten. Vor allem hat er nur noch selten Lust mit Johnny zu spielen.

Ein Werbebanner im Internet springt Johnny ins Auge. Gibt es so etwas wirklich? Eine Plattform, auf der man seine Geschwister tauschen kann? Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Und die Seite garantiert die Zufriedenheit des Kunden. Wenn der neue Bruder oder die neue Schwester den Erwartungen nicht entspricht, kann man einfach einen neuen anfordern.

Johnny tippt aufgeregt seine Wünsche ein. Er weiß ziemlich schnell, was für einen Bruder er sich wünscht. Und tatsächlich, schon bald danach ist sein Bruder verschwunden, und ein neuer Bruder steht vor der Tür. Der Spaß kann beginnen! Doch nach den ersten spaßigen Stunden gibt es Probleme. Zum Glück ist das Team der Geschwistertauschseite schnell bereit für einen neuen Bruder zu sorgen.

Das geht einige Male so, und Johnny erlebt mit seinen neuen Brüdern einige Überraschungen. Ob die Geschäftsidee funktionieren wird, und er einen Bruder bekommen kann, der genau richtig für ihn ist? Auf jeden Fall wird es zum Schluss noch einmal richtig spannend und gefährlich!

Dieses Buch ist interessant und humorvoll geschrieben, und auch wenn Jungs in der Geschichte eine große Rolle spielen, ist die Geschichte sowohl für Mädchen als auch für Jungs interessant. Das Cover fällt ins Auge. Die Illustrationen sind eine schöne Auflockerung der Geschichte, und sie passen gut zum Erzählten.

Die fantasievolle Geschichte ist nicht realistisch, das merkt der Leser schnell, denn es spielen auch nichtmenschliche Wesen eine Rolle. Aber natürlich ist ja schon der Gedanke, dass ein Familienmitglied im Internet getauscht werden kann – zum Glück – nicht realistisch. Der Lerneffekt ist auf jeden Fall trotzdem da. Diese Geschichte weckt Dankbarkeit für echte Geschwister, auch wenn sie nicht perfekt sind.

Das Ende ist spannend, aber teilweise nicht so ganz nachvollziehbar. Alle offenen Fragen werden schnell und glatt gelöst. Aber das dürfte jüngere Leser überhaupt nicht stören. Das angegebene Alter, ab acht oder neun Jahren, passt sehr gut.

Fazit: Ein lustiges Kinderbuch über Geschwisterliebe, mit einer verrückten und zeitgemäßen Idee. Lesenswert und empfehlenswert!

Veröffentlicht am 04.02.2020

Witzige Sprachunterschiede, die zeigen wie unterschiedlich Menschen und Kulturen sind

Hä? Die schönsten unübersetzbaren Wörter der Welt
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Es ist schon sehr interessant, wie unterschiedliche Sprachen sind. Während es in Wüstenländern verschiedene Wörter für Sand gibt, gibt es in kalten Ländern eine Vielzahl von Wörtern für Schnee. Und nicht ...

Es ist schon sehr interessant, wie unterschiedliche Sprachen sind. Während es in Wüstenländern verschiedene Wörter für Sand gibt, gibt es in kalten Ländern eine Vielzahl von Wörtern für Schnee. Und nicht nur Menschen drücken sich, je nach Sprache, ganz unterschiedlich aus, auch Hühner krähen in Deutschland ganz anders als in Island.

Die Verschiedenheit der Sprachen ist interessant und faszinierend. Die beiden Autoren dieses Buchs haben allerlei sprachliche Merkwürdigkeiten zusammengetragen. Einige Begriffe, die sich nicht so leicht übersetzen lassen, werden mit lustigen Anekdoten erklärt. Da gibt es die ältere italienische Dame, die sich um Katzen kümmert, oder das Gefühl der inneren Trägheit nach einem Sonnenbad. Aber neben diesen 52 unübersetzbaren Begriffen, enthält dieses Buch noch sehr viel mehr Wissenswertes in Bezug auf Sprachen.

Bunt zusammengetragen, liest sich dieses Buch wie eine Illustrierte. Da gibt es Bilder von Schildern, die lustige Übersetzungsfehler enthalten, oder Sprichwörter, die dasselbe ausdrücken, doch jeweils andere Bilder zur Hilfe nehmen. Interessant ist außerdem, dass ein Marienkäfer in Russland eine Kuh ist, und in Dänemark eine Henne, oder dass es den Deutschen immer noch nicht geglückt ist ein Wort zu finden, das ausdrückt, dass man keinen Durst mehr hat.

Diese sprachliche Reise findet überwiegend in Europa statt, was ein bisschen schade ist. Es kommen einige Beispiele aus Afrika und Asien vor, aber der Schwerpunkt liegt eindeutig auf die europäischen Sprachen.

Die einzelnen Betrachtungen sind schnell gelesen, darum ist dieses Buch gut zum Blättern und Verweilen geeignet. In den sechs Kapiteln wird jeweils ein anderer Schwerpunkt gelegt; es geht einmal um Menschen, dann um Speisen, den Körper, die Sinne, Tiere und um Nützliches für unterwegs. Zum Schluss findet der Leser noch unübersetzbare deutsche Wörter.

Fazit: Ein lustiges und unterhaltsames Buch, in das man immer wieder gerne hineinschauen wird. Besonders Menschen, die sich für verschiedene Sprachen und Kulturen interessieren, werden sicher viel Freude an diesem Buch haben.