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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.03.2020

spannend

Der Luzifer-Killer
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Als ein Junge in einen zugefrorenen Teich einbricht, wird von den Rettungskräften unter der Eisschicht ein Kindersarg entdeckt. Klara Frost wird zum Einsatzort geschickt, denn in dem Sarg befindet sich ...

Als ein Junge in einen zugefrorenen Teich einbricht, wird von den Rettungskräften unter der Eisschicht ein Kindersarg entdeckt. Klara Frost wird zum Einsatzort geschickt, denn in dem Sarg befindet sich keine Leiche, sondern ein Zeitungsfoto, dass Sie und ihren ehemaligen Studienkollegen Erik Donner zeigt. Neben dem Foto befindet sich noch eine Chiffre mit der allerdings keiner etwas anfangen kann. Doch die Kripo steht vor dem Rätsel was das zu bedeuten hat. Währenddessen taucht im Internet ein schreckliches Video auf, das einen Ausschnitt eines alten Verbrechens zeigt. Klara braucht die Unterstützung von Donner, doch dieser will von ihr nichts mehr sehen und hören.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war flüssig und sehr spannend geschrieben. Endlich treffen Klara und Donner aufeinander. Als wäre das nicht genug, taucht auch noch Sokrates Vogel auf und will mitmischen. Da in diesem Buch zwei getrennte Ermittler von Elias Haller aufeinander treffen musste ich das eine oder andere mal kurz überlegen, wer jetzt gleich noch einmal wer ist. Ich wusste lange nicht, wer jetzt der Luzifer-Killer ist und wie jetzt genau alles zusammen hängt. Doch kaum dachte ich mir, so ist das also und dann kam schon wieder der nächste Hammer (genauer möchte ich Aufgrund von Spoiler nicht näher darauf eingehen). Der Schluss war super und hat mich überrascht, denn damit hatte ich dann doch nicht mehr gerechnet. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 16.02.2020

jetzt jage ICH

Die Stimme des Zorns
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Jetzt jagt Francis Ackerman jr. im Auftrag des FBI grausame Verbrecher und Mörder. Schon in seinem ersten Fall trifft Ackermann auf einen außergewöhnlichen Killer. Das „Alien“ wie der Täter von der Presse ...

Jetzt jagt Francis Ackerman jr. im Auftrag des FBI grausame Verbrecher und Mörder. Schon in seinem ersten Fall trifft Ackermann auf einen außergewöhnlichen Killer. Das „Alien“ wie der Täter von der Presse genannt wird, hinterlässt sezierte Leichen in Kornkreisen. Im Moment befindet sich gerade eine Expertin für Außerirdische in seiner Gewalt. Ackermann soll ihn Aufspüren bevor sie zu seinem nächsten Opfer wird. Doch es nicht so leicht, wenn man einen Aufpasser in Form von Nadia Shirazi, die auch kein unbeschriebenes Blatt ist, an die Seite gestellt bekommt. Sie soll aufpassen, dass Ackermann nicht durchdreht und selber wieder zum brutalen Killer wird.

Ich war gespannt wie mir das Buch gefallen wird. Ich kenne nur „Ich bin die Nacht“ (die anderen Bände liegen noch ungelesen auf meinem SUB und warten darauf alle hintereinander, genauso wie der erste Teil, verschlungen zu werden). Ich kenne Ackermann jr. nur als hinterhältigen und unzurechnungsfähigen Killer. Ich hatte jetzt nicht so wirklich das Gefühl, das ich etwas verpasst habe (obwohl im ersten Teil noch nicht bekannt wurde, dass Francis und Marcus Brüder sind - das hat mir leider jemand bei der Leserunde damals schon verraten). Doch denke ich, dass es nicht schadet vorher die „ Ich bin...“ zu lesen. Das Buch fand ich spannend und flüssig geschrieben. Ich habe mitgefiebert, dass die beiden es noch rechtzeitig schaffen werden, die Entführte zu retten. Ebenso war ich erstaunt, was Francis alles aushalten konnte. Aufgrund des ersten Teils von „Ich bin..“ hatte ich mehr Brutalität erwartet, mehr grausiges Blutvergießen, aber vielleicht bin ich schon etwas zu abgestumpft in dieser Hinsicht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und der Schluss verrät uns natürlich, dass es ein weiteres Buch von Francis Ackermann jr. geben wird. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

tod im bierzelt

Tod eines Bierdimpfls
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Wir befinden uns in Straubing, wo Brauchtum noch groß geschrieben wird. Da ist es natürlich selbstverständlich, dass man das Gäubodenfest besucht. Nur doof wenn der Nebenmann im Bierzelt nicht schläft ...

Wir befinden uns in Straubing, wo Brauchtum noch groß geschrieben wird. Da ist es natürlich selbstverständlich, dass man das Gäubodenfest besucht. Nur doof wenn der Nebenmann im Bierzelt nicht schläft sondern erstochen wurde. Hauptkommissar Quirin Kammermeier steht vor einem Rätsel. Wer hat in umgebracht und vor allem wie hat er das gemacht? Das Bierzelt war ja voller Leute und das soll keiner mitbekommen haben? Doch nicht nur mit diesen und weitern Fragen muss sich Quirin herumschlagen, nein seine Kollegin Sabine hat geheiratet und befindet sich gerade auf Hochzeitsreise und so muss er sich mit einer neuen Kollegin abfinden und die mag ihn nicht einmal.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war flüssig und spannend geschrieben. Die bayerischen Abschnitte, die teilweise bei den Dialogen vorkamen, haben mir sehr gut gefallen. Ist aber nicht jedermanns Sache, vor allem wenn man kein bayrisch versteht. Quirin tat mir richtig leid. Sabine ist weg und die Neue ist auch so komisch, aber das klärt sich alles auf. Ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, wen ich für den Mörder halten soll. Irgendwie habe ich es keinem zugetraut. Bin gespannt wie es Quirin mit der neuen weiterhin ergehen wird. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 08.02.2020

hat mir gut gefallen

Oma kriegt die Kurve
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Cara ist 52 und möchte jetzt endlich auch mal was für sich tun. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Familie gemacht. Denn bevor sie ihre Wünsche in die Tat umsetzen kann, steht ihr Sohn Tim mit einer ...

Cara ist 52 und möchte jetzt endlich auch mal was für sich tun. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihre Familie gemacht. Denn bevor sie ihre Wünsche in die Tat umsetzen kann, steht ihr Sohn Tim mit einer wichtigen Neuigkeit vor der Tür. Er wird Vater und bittet seine Mutter, ob sie dann nicht auf das Baby aufpassen kann, sie hätte ja Zeit. Doch das ist nicht genug. Ihre Tochter verlässt ihren Mann und kommt mit ihren beiden Kindern zu ihr in die Wohnung und bittet um Unterschlupf. Doch dann hat Helene, in deren Stofflädchen Cara gelegentlich aushilft, eine geniale Idee.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war witzig und gut geschrieben. Spannung hat auch nicht gefehlt. Mir tat Cara richtig leid, endlich denkt sie mal an sich und möchte ihre „beruflichen Träume“ erfüllen und dann wird sie wieder von allen beansprucht. Natürlich wie soll es auch anders sein, passiert ein Unglück nach dem anderen. Einige werden bestimmt denken, „so was passiert doch nie und nimmer im echten Leben – oh Mann was für ein Schmarrn“ – aber mir hat es gut gefallen. Ich habe sehr gehofft, dass zum Schluss doch noch alles gut wird. Aber lest selber um es herauszufinden. Ich finde es lohnt sich. 5 von 5*.

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Veröffentlicht am 18.11.2019

zünftig wird ermittelt / naja net imma

Bülent Rambichler und der störrische Karpfen
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Hauptkommissar Bülent Rambichler hat eine 100% ige Aufklärungsquote (ein Mord, eine Aufklärung), aber eigentlich will er nur bequem am Schreibtisch sitzen und seine Zeit bis zur Pension absitzen und in ...

Hauptkommissar Bülent Rambichler hat eine 100% ige Aufklärungsquote (ein Mord, eine Aufklärung), aber eigentlich will er nur bequem am Schreibtisch sitzen und seine Zeit bis zur Pension absitzen und in Deckung bleiben. Doch die Rechnung hat er wieder einmal ohne seinen Chef gemacht, dieser hat ihn zum Leiter der neu gegründeten Spezialeinheit „Landfrieden“ gemacht und so muss Bülent mit seiner Assistentin natürlich ganz „Freiwillig“ einen neuen Fall in seinem Heimatdorf aufklären. Der zweite Bürgermeister von Strunzheim, der Bubbler Schorsch, wurde mausetot in einem Fischkasten am Weiher gefunden. Leider hatte der Bubbler Schorsch seinen letzten Streit mit Bülents Vater Erkan.

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war flüssig und total witzig geschrieben. Für nicht Franken gab es immer wieder kleine Fußnoten was denn das Wort jetzt genau bedeutet. Glaube auch, dass man sich schwieriger beim lesen tut um so weiter man im Norden wohnt. Aber ganz so Hinterwäldlerisch wie beschrieben sind wir Bayern aber nicht (na ja die Franken vielleicht schon  ). Natürlich durften die beiden Walder-Zwillinge wieder mit ihrem persönlichen Charme nicht fehlen, oh mann den beiden würde ich nicht gerne begegnen wollen, vor allem nicht, wenn sie mich nicht mögen. Ich fand es wieder einmal herrlich witzig. Natürlich wurden wieder einige Fettnäpfchen voll mitgenommen und bei einigen Szenen konnte ich nur den Kopf schütteln. Ein schöner auflockernder Krimi der sehr oft zum lachen einlud. Jetzt bin ich auf den nächsten Heimatfall von Bülent und Astrid gespannt. 5 von 5*.