Profilbild von Ana-Woods

Ana-Woods

Lesejury Star
offline

Ana-Woods ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ana-Woods über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2020

Ein gelungener dritter Band

House of Night - Erwählt
0

Es geht wieder bergauf in der "House of Night"-Reihe. Nach dem etwas enttäuschenden zweiten Teil kann "Erwählt" sehr überzeugen. Es gibt mehr Konflikte und mehr Probleme, die Zoey bewältigen muss. Ihre ...

Es geht wieder bergauf in der "House of Night"-Reihe. Nach dem etwas enttäuschenden zweiten Teil kann "Erwählt" sehr überzeugen. Es gibt mehr Konflikte und mehr Probleme, die Zoey bewältigen muss. Ihre Freundschaften und ihre Liebe zu drei komplett verschiedenen jungen Männern werden auf eine harte Probe gestellt. Heath, Eric und Loren beanspruchen auch in diesem Band wieder einen großen Teil der Story, doch diesmal steht der Konflikt eher im Hintergrund und das eigentliche Problem – Neferet – steht mehr im Vordergrund. Das gibt der Handlung eine angenehme Frische, wie sie in "Betrogen" leider nicht zu finden war. Zoey war zu sehr auf sich und die Jungs fokussiert, wodurch sie einen eingebildeten Eindruck hinterlassen hat. In "Erwählt" spürt man jedoch ihre Angst, einen Fehler zu machen, und dass sie mit all den Gefühlen bloß überfordert ist.

Ihre Gefühle fahren Achterbahn, niemandem kann sie sich anvertrauen. Ihr fehlt die Lebenserfahrung, um zu unterscheiden, wer es ernst meint und wer nicht. Sie legt sich gerne alle Probleme der Welt auf ihre Schultern. Nur sie kann sie lösen, denn sie ist mächtig und wurde von Nyx mit besonderen Aufgaben betraut. Zoeys Charakter weist also auch hier wieder einige Schwächen auf, doch dafür wird der Leser mit Aphrodite entschädigt. Sie ist sehr vielschichtig und der wohl interessanteste Charakter der Reihe. Hoffentlich erfahren wir bald noch mehr über sie, denn sie ist der einzige durchweg glaubhafte Charakter. Anfangs entsprach sie einem typischen Klischee, von dem sie sich jedoch Stück für Stück entfernt hat. Es ist sehr gut, dass ihr Charakter eine immer größere Rolle im Handlungsverlauf bekommt.

Die verschiedenen Handlungsstränge werden in "Erwählt" sehr gut zusammengeführt. Zoey möchte nichts lieber tun, als ihrer Freundin Stevie Rae zu helfen, doch ist es ihr nicht möglich, jemanden von ihr zu erzählen. Von einem Problem stolpert Zoey zum nächsten, was dem Buch einen gewissen Reiz und Spannung verleiht. Der Schreibstil ist wiedermal sehr flüssig, auch wenn die sehr jugendliche Sprache etwas unpassend gewählt ist an manchen Stellen. Doch eigentlich passt diese gut zu Zoey, auch wenn sie sich nun langsam von einem jungen Mädchen zu einer heranwachsenden Dame entwickelt.

Die meisten Fragen bleiben in "Erwählt" noch ungeklärt, doch da es noch zahlreiche Nachfolger gibt, wird sich sicherlich bald alles aufklären und der Leser wird nicht mehr mit offenem Mund zurück gelassen, wie es bisher in allen drei Teilen am Schluss der Fall war. Doch da die Folgebände jeweils nahtlos an das Ende des vorherigen Buches anschließen, hat man keinerlei Schwierigkeiten, sich in die Handlung einzufinden, und ist sofort wieder mitten in der Geschichte.

Fazit

Ein absolut gelungener dritter Teil mit schöner Story, tollen Charakteren und stellenweise lustigen Dialogen, die neugierig auf den vierten Teil "Ungezähmt" machen. Für Fans wohl ein Muss!

Veröffentlicht am 09.02.2020

Nette Fortsetzung

Seventeen Moons - Eine unheilvolle Liebe
0

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bei diesem Buch sehr schwer getan habe. Immer wieder habe ich angefangen es zu lesen und dann doch wieder zur Seite gelegt. Das mag wohl daran liegen, dass der Einstieg ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bei diesem Buch sehr schwer getan habe. Immer wieder habe ich angefangen es zu lesen und dann doch wieder zur Seite gelegt. Das mag wohl daran liegen, dass der Einstieg sehr langatmig und langweilig ist. Es passiert kaum etwas und so wird der Leser nicht von der ersten Seite an mitgerissen. Nach und nach baut sich jedoch Spannung auf, sodass es einem fast unmöglich ist, das Buch nach etwa der Hälfte wieder aus der Hand zu legen.

Die Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch. Zunächst hat mich Lena sehr genervt, da sie sich in ein Schneckenhaus zurückzieht und die Schule sowie ihren Freund vernachlässigt. Doch je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr konnte ich mich in sie hineinversetzen. Sie hat ihren Onkel, der für sie wie ein Vater war, verloren. Es ist eigentlich nur logisch, dass man sich nach einem solchen Schicksalsschlag zurückzieht und Zeit für sich haben möchte. Dennoch hätte sie sich Ethan anvertrauen können, anstatt ihn so schlecht zu behandeln, wie sie es getan hat.

Wie schon in Band eins ist Ethan der liebenswürdige Freund, der für Lena absolut alles tun würde. Er nimmt in Kauf, dass sie kaum noch spricht und ihn nicht an sich heranlässt. Jedoch nur, weil er denkt, dass dies bloß eine Phase ist, die wieder vorbei geht. Aber je mehr Lena sich von der Welt abschottet, desto verunsicherter wird Ethan. Er weiß nicht mehr weiter, denn es scheint keinen Weg zu geben, seiner Freundin behilflich zu sein.
Es hat mich traurig gestimmt, zu lesen, wie er unter ihrem Verhalten zu leiden hat. Es war schließlich nicht seine Schuld, dass Lena ihren Onkel verloren hat. Dennoch hält Ethan immer zu ihr, da er sie wirklich abgöttisch zu lieben scheint. Er ist ein liebenswürdiger Charakter, der mir immer mehr ans Herz wächst und ich bin gespannt, welche Geheimnisse um Ethan noch im Laufe der Reihe ans Tageslicht kommen werden.

Auch die anderen Protagonisten nehmen immer mehr an Formen an, wie zum Beispiel Marian. Man erfährt mehr über sie, und jede Begegnung mit ihr im Buch hat mein Herz erwärmt. Schon in "Sixteen Moons" war sie einer meiner Lieblingscharaktere. Doch natürlich werden auch neue Charaktere eingeführt, die von Anfang an sehr sympathisch und interessant sind.

Mit "Seventeen Moons" haben Stohl und Garcia einen klasse Folgeband geschaffen, der zwar einen heiklen Einstieg hat, doch wenn man sich eingelesen hat, dann geht es rasant her. Die Geschichte nimmt eine ganz andere Wendung als erwartet und ich hoffe, dass es im nächsten Band einige Antworten auf noch ungeklärte Fragen geben wird. Positiv zu sagen ist außerdem, dass es oftmals Rückblicke auf Band eins gibt, sodass das Gedächtnis ein wenig aufgefrischt wird, denn auch ich habe einige der Dinge vergessen, die bisher geschehen sind.

Fazit

"Seventeen Moons" ist eine gelungene Fortsetzung, die mit der Zeit den Leser in ihren Bann zieht. Man taucht ein in die düstere Welt der Magie und fiebert mit dem ungleichen Liebespaar mit. Gefühl, Spannung und Humor verpackt in einer zauberhaften Geschichte!

Veröffentlicht am 09.02.2020

Spannender zweiter Teil

Sanfter Mond
0

Wie auch schon der erste Teil "Süßer Mond", beginnt "Sanfter Mond" mit einem Prolog, der vieles aus der Geschichte vorwegnimmt. Dadurch erzeugt die Autorin beim Leser eine solch große Spannung, dass man ...

Wie auch schon der erste Teil "Süßer Mond", beginnt "Sanfter Mond" mit einem Prolog, der vieles aus der Geschichte vorwegnimmt. Dadurch erzeugt die Autorin beim Leser eine solch große Spannung, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man das Ende kennt. Dies hat dafür gesorgt, dass ich das Buch in einem Stück verschlungen habe.

Wie versprochen erfahren wir in diesem Teil mehr über die anderen Charaktere. Zunächst führte uns Kayla durch die Geschichte und gab dem Leser grundlegende Informationen über die Gestaltenwandler, da auch sie keine Erfahrungen mit solchen Wesen hatte. So haben wir alles gelernt, was auch Kayla gelernt hat.

Nun bekommen wir Einblick in Lindseys Gefühlswelt, die ganz anders ist als die von Kayla, da sie mit dem Wissen herangewachsen ist, sich nach ihrem siebzehnten Geburtstag zu wandeln. Wir lernen alles über ihre Vergangenheit und wie ihre Eltern sie und Connor schon als Kinder zusammenbrachten. Lindsey ist mit dem Gedanken groß geworden, auf ewig an Connors Seite zu bleiben, daher konnte sie sich niemals jemand anderen als ihren Gefährten vorstellen. Doch alles wird anders, als sie plötzlich Rafe mit anderen Augen sieht und hinter seine Fassade blickt.

Den anderen Dunklen Wächtern gegenüber verhält Rafe sich stets ruhig und geht auf Distanz. Doch auch er hat sich Lindseys Namen in keltischer Schrift auf die Schulter tätowieren lassen – ein Symbol für die ewige Liebe zweier Gefährten. Niemand hat damit gerechnet und somit führt eins zum anderen und Lindsey steht vor einer schwierigen und gefährlichen Wahl, die ihr Leben von Grund auf verändert. Durch die Transformation entsteht ein tiefes Band zwischen den Gefährten, was bis in alle Ewigkeit bestand hat. Trifft man die falsche Wahl, so wird man es bereuen, diesen Augenblick des Lebens nicht mit dem Richtigen verbracht zu haben.

In "Süsser Mond" ließ sich schon erahnen, dass Lindsey in einem Gefühlsdilemma steckt, doch welche Ausmaße dieses nimmt, wusste man nicht. Als Leserin kann man sich gut in sie hineinversetzen, vor allem wenn man schon mal in einer ähnlichen Krise gesteckt hat: man hat einen Freund, aber auch Gefühle für einen anderen Jungen. Da sind Probleme vorprogrammiert! Doch für Lindsey ist es noch viel schlimmer, denn es ist eine Entscheidung fürs Leben, die nicht einfach rückgängig gemacht werden kann. Für welchen der beiden Jungs sie sich im Endeffekt entscheiden wird, bleibt bis zum letzten Kapitel offen, da sie ständig ihre Meinung ändert und noch mit viel schlimmeren Krisen konfrontiert wird.

Leider ist auch "Sanfter Mond" wieder sehr kurz gehalten, was mich etwas ärgert. Die Geschichte ist so spannend und flüssig geschrieben, dass man den dritten Teil kaum abwarten kann. Ich hätte mir an einigen Stellen noch mehr Details gewünscht, denn alles in allem ist die Idee einzigartig. Es liegt eine faszinierende Mischung aus einem spannenden Grundkonflikt und einer herzzerreißenden Liebesgeschichte vor, was in dieser Form etwas vollkommen Neues ist. Hochspannung ist garantiert, vor allem, da auch in diesem Teil keine Auflösung, was das große Problem der Dunklen Wächter betrifft, geboten wird.

Fazit

Es bleibt spannend in der Reihe "Die Dunklen Wächter". Wer Teil 1 mochte, der wird sich in "Sanfter Mond" verlieren.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Eine Reihe, die es verdient, weiterverfolgt zu werden!

Süßer Mond
0

"Süsser Mond" ist der Auftakt der neuen Fantasy-Reihe "Die dunklen Wächter" von Rachel Hawthorne. Dieser kurze Roman hebt sich von den üblichen Neuerscheinungen des Genres ab, da es sich endlich mal nicht ...

"Süsser Mond" ist der Auftakt der neuen Fantasy-Reihe "Die dunklen Wächter" von Rachel Hawthorne. Dieser kurze Roman hebt sich von den üblichen Neuerscheinungen des Genres ab, da es sich endlich mal nicht um Vampire dreht, sondern einfach nur um Werwölfe. Ebenso wenig ist "Süßer Mond" eine abgeflachte Story, die einfach nur noch kitschig wirkt. Ganz im Gegenteil, es wird gepunktet durch eine hervorragende Grundidee und wundervolle Charaktere. Was mich sehr freut ist, dass wir in den Nachfolgern noch mehr über die anderen Charaktere wie Lindsay und Brittany erfahren. So dreht sich nicht alles um Kaylas Liebesleben, sondern man erfährt aus verschiedenen Perspektiven, alles was man wissen möchte.

Zwar wird im Prolog der Geschichte schon sehr viel Information vorweg genommen und der Leser weiß, was am Ende passieren wird, doch meines Erachtens nach ist das in diesem Fall nicht mal schlimm. Der Prolog baut somit Spannung auf und man fiebert Seite für Seite mit, was wohl als nächstes passieren wird.

Obwohl das Buch mit nur 254 Seiten relativ kurz und flüssig ist, schafft es Rachel Hawthorne doch, die Spannung langsam aufzubauen. Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas zu überstürzt passiert oder dass sich irgendwelche Logikfehler einschleichen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass das Buch doch ein paar Seiten mehr bekommen hätte. Es hat zwar so gesehen nichts gefehlt, aber "Süsser Mond" wäre durch mehr Inhalt sicher noch wesentlich besser gewesen, da man so eine größere Chance gehabt hätte, die Umgebung, die Gesellschaft und die Charaktere besser kennenzulernen. Es ist jedoch nur ein kleiner Kritikpunkt, weil er nicht zu sehr ins Gewicht fällt.

Das, was man über die Charaktere erfährt, ist echt klasse. Kayla ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie hat zwar an einigen Stellen etwas durch ihre Naivität hinsichtlich Mason genervt, aber glücklicherweise gab es daraufhin immer Situationen, in denen sie dies ausgleichen konnte. Sie ist ein relativ "normales" Mädchen und hat wie jeder Mensch ihre Stärken und Schwächen.

Mit Lucas hat Rachel Hawthorne den perfekten Helden geschaffen. Er ist ein gutaussehender, geheimnisvoller und doch gefühlvoller Charakter, über den wir im Laufe des Buches mehr und mehr erfahren. Je mehr man liest, desto mehr Facetten offenbaren sich. Die anderen Charaktere Lindsay, Brittany, Rafe und Connor werden nur angeschnitten, da die Geschichte aus Kaylas Perspektive erzählt wird. Man weiß also nur so viel, wie sie auch. Diese wenigen Informationen jedoch sind für den weiteren Verlauf der Reihe wichtig, da Teil 2 "Sanfter Mond" Lindsays Geschichte erzählen wird.

Fazit

Der Auftakt zur "Dunklen Wächter"-Reihe bietet eine schöne und authentische Liebesgeschichte, die ans Herz geht. Gleichzeitig wird der Leser durch einen spannenden Konflikt unterhalten und lernt die Welt der dunklen Wächter langsam kennen. Für Fans des Genres eine Reihe, die man weiterverfolgen sollte.

Veröffentlicht am 09.02.2020

Toller dritter Band der Reihe um die dunklen Wächter!

Zarter Mond
0

Nachdem mir Teil 1 und 2 der Reihe "Die Dunklen Wächter" schon sehr gut gefallen haben, habe ich hohe Erwartungen an diesen Band gehabt. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, aber dennoch handelt es ...

Nachdem mir Teil 1 und 2 der Reihe "Die Dunklen Wächter" schon sehr gut gefallen haben, habe ich hohe Erwartungen an diesen Band gehabt. Diese wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, aber dennoch handelt es sich auch bei "Zarter Mond" um eine interessante Geschichte, die dem Leser einen noch tieferen Einblick in das Geheimnis der Werwölfe verschafft.

Geschildert wird das Ganze aus der Sicht von Brittany. Schon die gesamte Zeit über hat sie gespürt, dass sie sich nicht verwandeln würde. Doch als sich ihre Befürchtung bestätigt, geht für sie eine Welt unter. In den vorherigen Bänden hat der Leser nicht viel über Brittany gelernt. Sie hielt sich stets im Hintergrund, da sie viel Kraft - und Ausdauertraining gemacht hat, um der beste Dunkle Wächter aller Zeiten zu werden. Zwar hat Kayla in "Süßer Mond" schon geahnt, dass Brittany Gefühle für Connor hat, doch wirklich sicher sein konnten wir uns bis zum dritten Teil nicht. Da dieser aus Brittanys Perspektive erzählt wird, erfahren wir sehr viel über ihre Gedanken und es wird offensichtlich, wie sehr sie Connor wirklich liebt. Auch wenn sie mit ihren siebzehn Jahren noch sehr jung ist, scheint Brittany sich sehr viele Gedanken über die Liebe und ihre Zukunft zu machen. Ihre Gefühle wirken sehr real und man kann sich als Leser wirklich ausgezeichnet in sie hineinversetzen. Ihr ganzes Leben schon ist sie in Connor verliebt, doch sie wusste, dass er mit Lindsay zusammen ist und sie somit keine Chance hat. So lenkt sie sich mit Training ab, um auf andere Gedanken zu kommen.

Brittany scheint somit einer der reiferen Charaktere zu sein. Zwar ist ihr Handeln manchmal nicht gut durchdacht, doch im Laufe der Story kann man ihre Schritte sehr wohl nachvollziehen, denn sie tut die Dinge nur zum Wohle ihrer Gestaltenwandler-Freunde. Was mich persönlich sehr gefreut hat, war die Tatsache, dass es so viele neue Details über Connor gibt, da er der Helden dieser Geschichte ist. Und als solcher macht er sich wirklich einmalig. Er ist nicht nur der coole, harte Werwolf, den nach Außen hin immer zu verkörpert. In ihm versteckt sich ein ausgesprochen weicher und einfühlsamer Kern. Diese Seite von Connor hat mein kleines Herz förmlich erweicht. In manchen Situationen tat er mir einfach schrecklich Leid und die Dinge, die er durchgemacht hat, waren teilweise sehr schlimm. Von der ersten bis zur letzten Seite merkt man eine stetige Entwicklung seines Charakters, was mir sehr positiv in Erinnerung geblieben ist.

Wie ich schon erwartet hatte, erfährt man in "Zarter Mond" nicht wirklich viel über Kayla und Lindsay, da ihnen die ersten beiden Bände gewidmet waren. Schade ist es aber trotzdem, denn auch diese beiden Charaktere sind sehr interessant und noch weiter ausbaufähig. Aber vielleicht lernen wir mehr über sie in Teil 4, von dem bisher leider kein deutsches Erstveröffentlichungsdatum bekannt ist.

Viel habe ich an "Zarter Mond" eigentlich nicht auszusetzen. Es ist ein spannender Folgeband der "Die Dunklen Wächter"-Reihe und verspricht weitere interessante Geschichten rund um die Werwölfe. Die Geschichte war an einigen Stellen recht vorhersehbar und trotz der wenigen Seiten kam mir der Mittelteil etwas langatmig vor, weshalb es auch einen kleinen Punktabzug gibt. Doch alles in allem handelt es sich um ein wundervolles Lesevergnügen rund um die Welt der Werwölfe.

Fazit

Auch Teil 3 der "Die Dunklen Wächter"-Reihe ist Rachel Hawthorne sehr gut gelungen. Der Leser bekommt einen tiefen Einblick in die realistisch dargestellte Gefühlswelt der jungen Protagonistin Brittany, welche auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.