Lachen, Tränen und Denken
Finding Back to Us>>Es ist nur so, dass ich…“Meine Augen begannen zu brennen, und ich kämpfte verzweifelt um meine Selbstbeherrschung. Vergeblich. Bei den nächsten Worten brach meine Stimme. „Ich vermisse ihn so sehr.Fahr ...
>>Es ist nur so, dass ich…“Meine Augen begannen zu brennen, und ich kämpfte verzweifelt um meine Selbstbeherrschung. Vergeblich. Bei den nächsten Worten brach meine Stimme. „Ich vermisse ihn so sehr.<
Als Callie von ihrer kleinen Schwester gebeten wird nach Alabama zurückzukommen, zögert sie nicht und erfüllt ihr diesen Wunsch, doch was dort passiert kann sie nicht glauben. Denn was nach einem Sommer zu zweit aussah, wird zum Albtraum als sie auf Keith-ihren Stiefbruder- trifft, an welchen sie seit über 7 Jahren keinen Gedanken mehr verschwendet hat. Sofort fühlt sie sich in der Zeit zurückversetzt und spürt die Wut und den Schmerz von damals wieder aufkommen. Denn das was damals geschehen ist kann sie Keith nicht verzeihen, insbesondere weil er danach einfach abgehauen ist. Doch da ist noch etwas anderes, ein Kribbeln, das verboten gilt.
Callie Robertson war mir direkt auf Seite 1 sympathisch, da sie mich mit ihren Gedanken sofort zum Lachen gebracht hat, aber auch im Laufe der Geschichte ist sie mir immer mehr ans Herz gewachsen. Ich konnte sie verstehen, besonders das sie versucht hat all das irgendwo zu begraben und nicht daran zu denken. Ich hab sehr viele Parallelen zwischen ihr und mir gesehen, von denen ich nicht mal dachte, dass sie existieren könnten. Ihre Charakterzüge haben mich, mich selbst sehen lassen, Dinge sehen lassen die ich vorher nicht gesehen habe. Callie hat einen klasse Charakter und mit der Zeit wollte ich sie so oft in den Arm nehmen, sie hat Wunden von früher, die sie auch heute noch belasten, weshalb sie auch Keith immer noch hasst, aber es ist verständlich, so verständlich.
Keith Blackwood, ein Stiefbruder zum Verlieben. Ich denke, dass fast jeder, der dieses Buch gelesen hat sich mindestens einmal gewünscht hat einen Keith in seinem/ihrem Leben zu haben. Er ist kein typischer Badboy, auch wenn man dies am Anfang denken könnte. Seine Vergangenheit hat ihn sowie auch den Rest der Familie gezeichnet, aber er hat ein Geheimnis von welchem niemand etwas weiß. Er war mir genau wie Callie direkt sympathisch und ich habe mich vielleicht ein wenig in ihn verguckt.
>>Fahr zur Hölle!<<
>>Da war ich schon, Baby. Und du bist…<< Keith hielt inne und musterte mich von Kopf bis Fuß, als würde er meinen desolaten Zustand erst jetzt bemerken. >>Total zerkratzt. Was ist passiert?<<
-Keith Blackwood, S.140
Der Schreibstil von Bianca ist wie immer klasse, so dass man das Buch sehr schnell lesen kann und dennoch nicht den Überblick verliert. Die Geschichte war spannend und der Leser konnte abtauchen und sehr mitfühlen. Am spannendsten war es definitiv in Richtung Ende, da dort vieles noch einmal auf den Kopf gestellt wurde.
Alles in einem hat mir das Buch sehr gut gefallen und bekommt somit eine 5/5☆