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Veröffentlicht am 20.02.2020

Ein schöner Roman für zwischendurch

The Opposite of You
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„Zum ersten Mal seit langer Zeit war ich wieder ich selbst gewesen, und wusste, wer der Mann war, den ich liebte.“ (The Opposite of You)


Inhalt
Vera hat eine toxische Beziehung hinter sich und war ein ...

„Zum ersten Mal seit langer Zeit war ich wieder ich selbst gewesen, und wusste, wer der Mann war, den ich liebte.“ (The Opposite of You)


Inhalt
Vera hat eine toxische Beziehung hinter sich und war ein Jahr in Europa. Nun ist sie zurück in Amerika, da ihr Vater an Krebs leidet. Ihr großen Traum eines Jobs als angesehene Köchin hat sie aufgegeben, dafür eröffnet sie mit Hilfe ihres Bruders Vann und ihrer besten Freundin Molly einen Food Truck Namens Foodie. So weit so gut. Es gibt nur ein Problem: Foodie steht gegenüber des Lilou, dessen Chefkoch Killian überhaupt nicht begeistert von seiner neuen Nachbarin ist. Trotz Killians Abneigung spüren die beiden schnell eine besondere Verbindung und kommen sich näher. Doch Vera wird immer noch von ihrer Vergangenheit verfolgt. Kann Killian ihr die Angst vor einer erneuten Enttäuschung nehmen?

Schreibstiel und Cover:
Der Schreibstil war ok, jedoch ist mir aufgefallen, dass ich nicht so schnell voran gekommen bin, wie ich es sonst tue. Nur beim Kochen scheint sie unsicher zu sein, da sie nach jeder Kritik von Killian ihre Gerichte anpasst. Das hat mich dann doch etwas gestört. An manchen Stellen brauchte ich etwas länger, bis ich den Zusammenhang verstanden habe.
Das Cover ist nicht umbedingt was besonderes oder neuen aber Tatsächlich sieht der Mann auf den Cover genauso aus, wie ich mir Killian vorgestellt habe!

Charaktere:
Vera denkt von sich selbst, dass sie unsicher sei, jedoch ist davon im Buch kaum etwas zu spüren. Sie kommt an den meisten Stellen sehr selbstbewusst rüber. Ansonsten ist sie sehr sympathisch.
Killian ist für mich kein Bad boy, so wie es auf dem Klappentext behauptet wird. Am Anfang sind seine Kommentare zwar nicht umbedingt freundlich, jedoch benimmt er sich nie da neben. Trotz seiner Vergangenheit ist er ein sehr aufgeschlossener, freundlicher Mann, mit dem Herzen am rechten Fleck. Durch seine offene Art hilft er Vera zurück ins Leben zu finden und wieder zu vertrauen.

Meinung:
Der Aufgriff dessen, dass Gegensätze sich anziehen ist ja pre se eine gute Idee, jedoch finde ich nicht, dass Killian das Gegenteil von Vera ist. Ehrlich gesagt sind sie sich sehr ähnlich. Sie lieben beide das Kochen, sie können beide nicht gut mit Kritik umgehen, sind selbstbewusst und freundlich zu ihrer Mitmenschen. Also Gegensätze sehen für mich anders aus.
Was mich gestört hat ist, dass Vera ständig sagt, dass sie das Gegenteil von Killian such, im selben Satz dann aber meint, dass ihr Ex ja das Gegenteil von Killian wäre. Das ergab für mich keinen Sinn, schließlich will sie ja nicht wieder mit ihren Ex zusammen sein? Außerdem war ihr Ex ja offensichtlich ein Arsch und Killian ist dann doch eher das Gegenteil von ihm. Heißt das also, dass sie eigentlich wieder mit nem Arsch zusammen sein will? :D
Toll fand ich es, dass es nicht kurz vor Schluss einen Streit gab, so wie es in den meisten New Adult Bücher der Fall ist.
Alles in allem hat mir das Buch trotzdem gut gefallen auch wenn es Passagen gibt, die sich wirklich sehr gezogen haben. Trotzdem freue ich mich in den folgenden Bücher noch mehr über die Nebencharaktere zu erfahren!

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Liebesgeschichte mit atmosphärischem Setting und kleineren Schwächen

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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In „The French Escape“ geht es um die Schauspielerin Amber, die eine Fakebeziehung mit Timothée, dem Erben einer Parfümdynastie, eingeht, um ihren Ex-Freund endgültig zu vertreiben …

Die Protagonistin ...

In „The French Escape“ geht es um die Schauspielerin Amber, die eine Fakebeziehung mit Timothée, dem Erben einer Parfümdynastie, eingeht, um ihren Ex-Freund endgültig zu vertreiben …

Die Protagonistin Amber mochte ich von Beginn an aufgrund ihrer bodenständigen Art und des liebevollen Umgangs mit ihrer Crew sehr. Einen besonderen Eindruck hat bei mir zudem ihr Kampf gegen die Abhängigkeit von ihrem übergriffigen Ex-Freund hinterlassen, denn ihre Selbstzweifel und Ängste werden sehr einfühlsam geschildert.
Auch Timothée ist insgesamt ein interessanter Protagonist. Zwar verhält er sich zum Teil etwas kindisch und wirkte auf mich deshalb jünger als Mitte zwanzig, dafür hat mich seine Leidenschaft für Parfüms überzeugt.

Während ich die Protagonisten für sich genommen gerne mochte, habe ich die Anziehung zwischen den beiden nicht immer gespürt. Obwohl sich die Handlung eher langsam entfaltet, besteht zwischen den beiden schnell eine Vertrautheit, die zwar für die Handlung nötig ist, für mich aber nicht ganz zu Ambers Lage gepasst hat.
Im Verlauf hatte ich zudem das Gefühl, dass die Entwicklung der Beziehung etwas zurückstecken musste, weil andere Themen in den Vordergrund getreten sind. Zwar war es interessant, Ambers Kampf gegen John zu verfolgen und über den Verbleib von Timothées Mutter zu rätseln, jedoch hätte ich mir im Nachhinein gewünscht, dass der Liebesgeschichte etwas mehr Raum zugestanden worden wäre. Gleichzeitig machen die Nebenhandlungen Lust auf mehr, weshalb ich schon gespannt auf die Geschichte von Timos Bruder Gabriel bin.

Alles in allem eine Liebesgeschichte mit atmosphärischem Setting, bei der ich mich trotz kleinerer Schwächen auf den Folgeband freue.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

Ein sommerliches Jugendbuch mit Höhen und Tiefen

Last Kiss of Summer
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In „Last Kiss of Summer“ geht es um die Kindheitsfreunde Luke und Sera, die beide mit einem Herzfehler geboren wurden. Nach zwei Jahren ohne Kontakt treffen die beiden wieder aufeinander …

Die erste ...

In „Last Kiss of Summer“ geht es um die Kindheitsfreunde Luke und Sera, die beide mit einem Herzfehler geboren wurden. Nach zwei Jahren ohne Kontakt treffen die beiden wieder aufeinander …

Die erste Hälfte von „Last Kiss of Summer“ hat bei mir beim Lesen ziemlich gemischte Gefühle ausgelöst. Während mir die ersten Kapitel wirklich gut gefallen haben, war ich zunehmend von der Protagonistin Sera genervt. Obwohl sie ständig davon spricht, keine Zeit mehr verschwenden zu wollen, dauert es bis zur Hälfte des Buches, bis sich Sera und Luke endlich aussprechen und das Missverständnis klären. Für mich gab es im Mittelteil deshalb einige Längen.

Die zweite Hälfte des Buches konnte mich hingegen deutlich mehr überzeugen. Ich mochte, wie Sera und Luke miteinander umgehen, und habe die Kapitel genossen, die von ihrer Zeit als Paar handeln. Um ihre Verbindung noch besser zu verstehen, hätte ich gerne noch einige Kapitel mehr aus der Perspektive von Luke gelesen. Auch über ein paar Einblicke in die gemeinsame Kindheit der beiden hätte ich mich gefreut.

Angesichts dessen, dass das Buch als „Ugly Cry“ beworben wird, hatte ich mich schon darauf eingestellt, dass die Handlung nicht nur sommerliche Gefühle verbreiten wird. Meiner Meinung nach wurden die schweren Themen jedoch so eingebunden, dass die leichte Sommerstimmung nicht verloren geht, denn die düsteren Töne überwiegen erst auf den letzten Seiten. Tatsächlich hätte es für meinen Geschmack noch etwas emotionaler werden können, denn das Ende wird dann doch relativ schnell abgehandelt.

Alles in allem ein sommerliches Jugendbuch, das zu Beginn einige Längen hat, mich jedoch aufgrund einer stärkeren zweiten Hälfte insgesamt gut unterhalten konnte.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Eine lockere Romantasy für zwischendurch

Bull Moon Rising - Pack die Liebe bei den Hörnern
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In „Bull Moon Rising“ geht es um die Adelige Aspeth, die sich der Gilde für Artefakte anschließen möchte, um ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren. Als Frau benötigt sie jedoch einen Betreuer. Aufgrund ...

In „Bull Moon Rising“ geht es um die Adelige Aspeth, die sich der Gilde für Artefakte anschließen möchte, um ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren. Als Frau benötigt sie jedoch einen Betreuer. Aufgrund dessen schließt sie einen Pakt mit dem Minotaur Hawk, der nicht nur Ausbilder der Gilde ist, sondern auch auf der Suche nach einer Ehefrau …

Da ich schon ein paar Bände der „Ice Planet Barbarians“-Reihe gelesen habe, war ich gespannt auf das neue Buch von Ruby Dixon. Im Vergleich zu anderen Büchern der Autorin ist dieses fast doppelt so dick – meiner Meinung nach hätte die Geschichte die zusätzlichen Seiten nicht benötigt, da in der ersten Hälfte nicht viel passiert. Trotzdem habe ich das Buch nach kleineren Startschwierigkeiten relativ zügig beenden können.

Mit der Protagonistin Aspeth hatte ich zu Beginn ein paar Probleme. Sie ist ziemlich privilegiert aufgewachsen und überschätzt sich ständig, obwohl sie offensichtlich nicht auf das Leben vorbereitet ist.
Gut gefallen haben mir dafür die Nebenfiguren. Ich mochte die Dynamik der Lehrlingsgruppe sehr. Als sich die fünf ab der Mitte des Buches zusammen in die Tunnel begeben, kam auch ordentlich Schwung in die Geschichte.

Die Liebesgeschichte zwischen Hawk und Aspeth lässt mich zwiegespalten zurück. Der Deal an sich ergibt Sinn, jedoch geht er mit einem starken Machtgefälle einher. Für mich war es schwer nachzuvollziehen, wie auf dieser Basis Liebe entstehen kann. Jedoch gab es auch einige süße Momente – die Kapitel aus Hawks Perspektive waren dafür ziemlich derb und spicy.

Am meisten konnte mich das Setting überzeugen, in dem Magie mithilfe von Artefakten gewirkt wird. Auch die Idee hinter der Gilde, deren Mitglieder eigentlich alle Schatzsucher sind, hat mir gefallen. Dieser Aspekt der Geschichte hätte gerne vertieft werden dürfen.

Alles in allem eine lockere Romantasy für zwischendurch. Ich hätte mir mehr World-Building und dafür weniger Spice gewünscht.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Innovativer Mythologiemix mit Schwächen

Loki − Her Twisted Heart
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In „Loki“ geht es um Harlow, die gemeinsam mit anderen Kriegerinnen das Portal zur Götterwelt bewacht. Als immer mehr ihrer Kameradinnen von einer mysteriösen Krankheit befallen werden, muss sie sich unfreiwillig ...

In „Loki“ geht es um Harlow, die gemeinsam mit anderen Kriegerinnen das Portal zur Götterwelt bewacht. Als immer mehr ihrer Kameradinnen von einer mysteriösen Krankheit befallen werden, muss sie sich unfreiwillig mit dem Gott Loki zusammentun, um ein Heilmittel zu finden …

Ich konnte mich von Beginn an gut in Harlow hineinversetzen. Sie ist es leid, von den anderen aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen zu werden und dass Kämpfen ihr einziger Lebensinhalt sein soll. Im Verlauf der Handlung muss sie auf harte Weise lernen, dass ihr isoliertes Dasein sie weder auf das Leben noch auf echte Kämpfe vorbereitet hat.

Im Gegensatz zu Harlow bleibt der Chaosgott Loki in diesem Band noch ein Mysterium, da er sich selten in die Karten schauen lässt. In jedem Fall nutzt er Harlows Naivität in vollen Zügen aus. Ich hoffe, dass es im zweiten Band noch ein paar mehr Kapitel aus seiner Perspektive gibt.

Obwohl ich beide Protagonisten für sich genommen interessant fand, habe ich mir von der Liebesgeschichte etwas mehr erhofft. Harlow und Loki fühlen sich von Beginn an zueinander hingezogen, jedoch wurde es im Verlauf etwas versäumt, das Ganze zu vertiefen. Vor allem angesichts des kurzen Handlungszeitraums habe ich den beiden ihre Gefühle nicht ganz abgenommen.

Was die Handlung betrifft, haben mir vor allem der Anfang und das letzte Drittel gefallen. Aufgrund der Quest-Struktur gab es im Mittelteil meinem Empfinden nach einen kleinen Durchhänger, weil es außer den Protagonisten bisher wenige ausgearbeitete Figuren gibt. Dies ist aber wie gesagt der Handlungsstruktur geschuldet, weshalb ich denke, dass es im zweiten Band noch mehr Eindrücke in die Welt und die Figurenbeziehungen geben wird. Das Ende war aufgrund von Lokis Kapiteln zwar absehbar, macht aber trotzdem neugierig darauf, wie der Konflikt im zweiten Band gelöst wird.

Alles in allem ein innovativer Mythologiemix mit interessanten Protagonisten. Von Band 2 erhoffe ich mir eine Vertiefung der Liebesgeschichte sowie stärker ausgearbeitete Nebenfiguren.

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