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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2020

Überraschend gut!

Soul Mates, Band 1: Flüstern des Lichts (Unvergessliche Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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"Flüstern des Lichts" ist der erste Band des Soul Mates-Zweiteilers von Bianca Iosivoni. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Fantasy-Romanen und habe dieses Buch eigentlich nur gelesen, weil ich Bianca ...

"Flüstern des Lichts" ist der erste Band des Soul Mates-Zweiteilers von Bianca Iosivoni. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Fantasy-Romanen und habe dieses Buch eigentlich nur gelesen, weil ich Bianca Iosivoni als Romance-Autorin kennen- und schätzen gelernt habe. Überraschenderweise hat mir der Roman total gut gefallen und ich freue mich jetzt schon darauf, in Band 2 einzutauchen.

Die Geschichte über die Licht- und Dunkelseelen, die mitten unter uns leben, ist sehr mystisch, an manchen Stellen etwas grausam, aber in jedem Fall auch geprägt von viel Freundschaft und Zusammenhalt. Jede Lichtseele hat ihre eigene Kraft und damit auch ihren festen Platz und ihre Aufgaben in der Gruppe. Die Seelenpartnerschaft zwischen Rayne und Colt trifft alle völlig unerwartet, vor allem die beiden selbst. Es ist teilweise sogar recht amüsant, wie die beiden sich an einander gewöhnen und sich im wahrsten Sinne des Wortes "zusammenraufen". Dennoch ist von Anfang an die tiefe Verbindung zwischen den beiden spürbar - ein Gefühl der bedingungslosen Zusammengehörigkeit und des blinden Vertrauens, das sich sicherlich jeder von uns für eine Partnerschaft wünschen würde.

Jetzt bin ich total gespannt auf Band 2 - ich könnte mir vorstellen, dass der Weg zum großen Showdown mit den Dunkelseelen gepflastert sein wird mit Schmerz und Leid...

Mein Fazit: 4,5 von 5 Sterne für dieses überraschend begeisternde Lesevergnügen und eine Leseempfehlung für alle Fantasy-Romance-Fans!

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Stage Dive: Der Frontman Jimmie

Rockstars bleiben nicht für immer
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"Rockstars bleiben nicht für immer" ist Teil 3 der Stage-Dive-Reihe von Kylie Scott. Es geht diesmal um den Sänger und Frontman Jimmie und seine Assistentin Lena. Für mich bisher der beste Teil der Reihe!

Nach ...

"Rockstars bleiben nicht für immer" ist Teil 3 der Stage-Dive-Reihe von Kylie Scott. Es geht diesmal um den Sänger und Frontman Jimmie und seine Assistentin Lena. Für mich bisher der beste Teil der Reihe!

Nach den ersten beiden Teilen hatte ich in Teil 3 eigentlich keine große Hoffnung gesetzt. Jimmie war mir bisher komplett unsympathisch und ich konnte mir tatsächlich nicht vorstellen, wie ich jemals eine Rockstar-Romanze mit ihm in der Hauptrolle gut finden könnte. Weit gefehlt! Von Seite zu Seite lernt man Jimmie besser kennen, versteht wie er tickt und kann Handlungen, die man sonst komplett inakzeptabel finden würde, besser nachvollziehen.
Sein weibliches Pendant Lena hatte ich von der ersten Seite an ebenfalls ins Herz geschlossen. Ich möchte bitte einmal im Leben so schlagfertig sein wie sie! Sehr sympathisch auch, dass Kylie Scott ihrer Linie treu geblieben ist und Lena keine Modelmaße gegeben hat. Als Leserin fühlt man sich irgendwie einfach besser, wenn auch normalgewichtige Frauen mit etwas zu breiten Hüften sich einen Rockstar angeln können.

Einziges Manko für mich: Das Ende war mir etwas zu kitschig. Auch das ist etwas, das alle Bücher dieser Reihe gemeinsam haben, aber die vielen schönen Kapitel davor entschädigen.

Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen. Rock on!

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Die Braut in der Badewanne

Crazy, Sexy, Love
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"Crazy, Sexy, Love" ist Teil 1 der Dive-Bar-Reihe von Kylie Scott.

Bei anderen Büchern der Autorin hatte ich manchmal ein paar Probleme mit dem Erzählstil, aber in diesem Fall habe ich von Anfang an richtig ...

"Crazy, Sexy, Love" ist Teil 1 der Dive-Bar-Reihe von Kylie Scott.

Bei anderen Büchern der Autorin hatte ich manchmal ein paar Probleme mit dem Erzählstil, aber in diesem Fall habe ich von Anfang an richtig gut rein gefunden. Mir gefallen die Leichtigkeit und der Humor des Romans, die einem auch dabei helfen, über inhaltliche Mängel hinwegzusehen.

Vaughan und Lydia haben mir von Anfang an total gut gefallen. Ich liebe die schlagfertigen Dialoge zwischen den beiden! Außerdem fand ich es klasse, dass Lydia so ein richtiges Normalo-Mädchen ist, mit all ihren Pfunden und "Unperfektheiten".
Ich fand auch die Clique in der Dive Bar total herzerwärmend und ich habe mir gewünscht, auch ein Teil davon sein zu können. Ihr sucht eine neue Barkeeperin? Hier bin ich!

Die Story an sich - tja, ein bisschen unrealistisch bestimmt. Trotzdem hab ich mich gut unterhalten gefühlt.

Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen. Ich freue mich auf Band 2!

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Veröffentlicht am 17.01.2020

Eine wunderschöne Novelle

The Ivy Years - Was wir uns bedeuten
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„Was wir uns bedeuten“ ist eine Novelle aus der The Ivy Years-Reihe von Sarina Bowen. Chronologisch gesehen ist sie zwischen Band 2 und 3 angesiedelt. Die einzelnen Bände der Reihe können prinzipiell unabhängig ...

„Was wir uns bedeuten“ ist eine Novelle aus der The Ivy Years-Reihe von Sarina Bowen. Chronologisch gesehen ist sie zwischen Band 2 und 3 angesiedelt. Die einzelnen Bände der Reihe können prinzipiell unabhängig voneinander gelesen werden. Allerdings habe ich selbst die Erfahrung gemacht, dass es schöner ist, die Bände der Reihe nach zu lesen, da die Figuren teilweise schon vorab vorgestellt werden.
Sarina Bowen bleibt in „Was wir uns bedeuten“ ihrem Stil und dem Stil der The Ivy Years-Reihe treu. Die Novelle ist super zu lesen, eine richtig schöne kleine Geschichte, die man an einem Abend abschließen kann. Andrew fand ich sehr liebenswert und bei Katie hat man im Laufe des Buches richtig gemerkt, wie sie reift und ihre oberflächliche Haltung ablegt. Besonders gefallen hat mir die Aktion mit dem Tier-Spiel, mit der Andrew Katie geholfen hat, ihre Angst vor dem Zusammentreffen mit der Studentenverbindung zu vergessen. Stell ich mir sehr lustig vor.
Alles in allem wieder ein gelungenes Werk von Sarina Bowen – 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.12.2019

Eine wunderschöne Liebesgeschichte!

The Ivy Years - Solange wir schweigen
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„Solange wir schweigen“ ist Band drei der The Ivy Years-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein großer Fan der Autorin, vor allem, weil sie nicht einfach nur flache New-Adult-Romane schreibt, sondern Charaktere ...

„Solange wir schweigen“ ist Band drei der The Ivy Years-Reihe von Sarina Bowen. Ich bin ein großer Fan der Autorin, vor allem, weil sie nicht einfach nur flache New-Adult-Romane schreibt, sondern Charaktere mit Tiefgang erschafft, die oft an Themen zu knabbern haben, an die andere Autoren sich entweder gar nicht heran trauen oder die leider oft stümperhaft und ohne die notwendige Hintergrundrecherche abgehandelt werden. Die einzelnen Bände der Reihe können prinzipiell unabhängig voneinander gelesen werden. (Allerdings habe ich selbst den Fehler gemacht, Band drei erst ganz am Ende zu lesen – vielleicht wäre mir Bella in Band vier sympathischer gewesen, wenn ich sie in Band drei schon ein wenig kennengelernt hätte?)
Vorab muss ich sagen, dass dies meine erste Gay-Romance war. Ich hatte tatsächlich auch nicht vor, diesen Band der The Ivy Years-Reihe zu lesen, da ich mir überhaupt nicht vorstellen konnte, dass das Thema „gleichgeschlechtliche Liebe“ in einem Roman vernünftig und ohne Klischees à la Brokeback Mountain abgehandelt werden könnte. Nach Abschluss des Buches bin ich wirklich froh, dass ich es doch noch gelesen habe, denn es war für mich eines der besten der ganzen Reihe. Eine wunderschöne, ästhetische Liebesgeschichte zwischen zwei ganz tollen Menschen!
Rikker und Graham sind ja vom Typ her total unterschiedlich – der eine sehr selbstbewusst und völlig mit sich im Reinen, der andere voller Selbstzweifel, zerfressen vom schlechten Gewissen und nur damit beschäftigt, seine Bedürfnisse vor der Welt, aber auch vor sich selbst zu verleugnen. Dementsprechend unterschiedlich gehen beide auch mit ihren Gefühlen für den jeweils anderen um. Rikker ist ein absoluter Traum – verständnisvoll, optimistisch, hilfsbereit und lebensbejahend – während Graham auf seinem Weg zur Selbstakzeptanz ein wahres Schlachtfeld an Gefühlen hinterlässt. Beide Verhaltensweisen waren für mich realistisch dargestellt – gerade an Grahams innerer Zerrissenheit konnte man beinahe schmerzhaft teilhaben.
Auch die Reaktionen im Umfeld der beiden Eishockey-Cracks fand ich gut dargestellt – die gesamte Bandbreite zwischen Gleichgültigkeit, bedingungsloser Freundschaft und fiesen Anfeindungen war vertreten, so wie es ja leider auch in Wirklichkeit oft der Fall ist. Man kann sich nur wünschen, dass die Menschheit irgendwann lernt, andere so zu akzeptieren wie sie sind – und vor allem auch, sich selbst so zu lieben, wie man ist.
Mein Fazit: fantastische 4,5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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