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Veröffentlicht am 19.03.2020

Nürnberg, Juli/August 1409 - - Ein 'Werwolf' treibt sein Unwesen

Die Salbenmacherin und die Hure
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Die Salbenmacherin Olivera kommt nicht zur Ruhe - - schöner historischer Krimi

Nachdem mir die ersten beiden Bände der 'Salbenmacherin' gut gefallen haben, war ich neugierig auf Band 3. Ich danke aber, ...

Die Salbenmacherin Olivera kommt nicht zur Ruhe - - schöner historischer Krimi

Nachdem mir die ersten beiden Bände der 'Salbenmacherin' gut gefallen haben, war ich neugierig auf Band 3. Ich danke aber, dass man das Buch auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann.

Es geht diesmal weniger um Olivera und ihre Familie. Die Handlung ist breiter angelegt und wir verfolgen die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Es wurde eine grausam zugerichtete Leiche gefunden und dank Gerüchten und Aberglauben ist bald ganz Nürnberg in Angst und Schrecken versetzt.

Einmal gibt es einen Handlungsstrang mit Olivera. Ihre Mittel und Salben sind sehr gefragt und nebenbei erfahren wir etwas über die Heilkunde der damaligen Zeit. Sie hilft im Spital aus und unterstützt auch manchmal den Henker bei der Versorgung von Wunden.

Jona, der Junge der in Band 2 eine größere Rolle gespielt hat, versucht mit seinem Freund Caspar den vermeintlichen Werwolf zu fangen und gerät dadurch selber in Gefahr. Gerlin ist ein junges Mädchen, das vom Vater verstoßen wurde und sich als Hure ihren Lebensunterhalt verdient. Im Hurenhaus fällt ihr ein Freier auf, dem sie nicht traut.

Am Ende laufen diese Handlungsstränge schön zusammen.

Ich hatte schöne Lesestunden und freue mich schon auf den 4. Band „Die Salbenmacherin und der Engel des Todes“

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Tolles Buch mit vielen kreativen Anregungen

Dein fantastischer Balkongarten
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+ Toller Ratgeber, der Lust aufs Balkon-Gärtnern macht. Für jeden Geschmack ist was dabei – Gemüse, Kräuter, Pilze oder Futterpflanzen für Insekten +

In diesem Buch werden verschiedene Ideen zur gärtnerischen ...

+ Toller Ratgeber, der Lust aufs Balkon-Gärtnern macht. Für jeden Geschmack ist was dabei – Gemüse, Kräuter, Pilze oder Futterpflanzen für Insekten +

In diesem Buch werden verschiedene Ideen zur gärtnerischen Balkongestaltung vorgestellt. Je nach Gusto kann man sich zwischen einem Kräuterparadies, einem Gemüsebalkon, einer Pilzzucht oder einer insektenfreundlichen Bepflanzung entscheiden. Bei genügend Platz kann man auch mehr kombinieren und variieren.

Die Autoren fangen mit den Basics der Topfgärtnerei und Jungpflanzenanzucht an und gehen dann über in die „Themen-Balkons“. Je nach Lage und Größe des Balkons kann man sich dann für die entsprechende Bepflanzung entscheiden.

In jedem Kapitel ( Themen-Balkon) werden die entsprechenden Pflanzen in schönen Steckbriefen vorgestellt.

Meine Highlights in diesem Buch sind:
Pilz-Challenge - - Wintergärtnern - - Wurmkiste


Mir gefällt an diesem Buch die Kreativität der Ideen. Das Buch ist modern gestaltet und reich bebildert. Man bekommt beim Durchblättern schon Lust aufs Gärtnern.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Eine rasant erzählte Geschichte über eine neugierige Begine, die mehrmals in Gefahr gerät

Die Begine von Ulm
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*April 1412 in Ulm – die junge Begine Anna muss sich gegen Anfeindungen und Verdächtigungen wehren - - spannend und historisch interessant *

Ich kenne schon einige Buchreihen von Frau Stolzenburg ( Salbenmacherin, ...

*April 1412 in Ulm – die junge Begine Anna muss sich gegen Anfeindungen und Verdächtigungen wehren - - spannend und historisch interessant *

Ich kenne schon einige Buchreihen von Frau Stolzenburg ( Salbenmacherin, Meisterdiebin, Mark-Becker) und bin mit durchaus hohen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Mir gefällt ihre Art zu schreiben. Sie arbeitet oft mit kurzen Kapiteln und schnellen Szenenwechseln, dadurch lesen sich ihre Bücher sehr flott.
Der Klappentext beschreibt sehr gut um was es geht. Eine junge Begine gerät durch Zufall in einen Strudel von Gewalt und Intrigen. Es braucht vereinte Kräfte, für die Aufklärung.
Neben der Haupthandlung erfahren wir einiges über die damalige Zeit in Ulm. Das Münster war im Bau ( Grundsteinlegung 1377 ), im Rat gab es Unfrieden und gegen die Beginen wurde gehetzt. Diese historischen Details verbindet die Autorin mit einer wirklich spannenden Krimihandlung.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und das Ende deutet eine Fortsetzung an, die ich auf jeden Fall lesen werde.

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Veröffentlicht am 26.02.2020

Jeder hat sein eigenes Kreuz zu tragen …

Rote Kreuze
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*Eine berührende und auch beklemmende Geschichte. Es geht um Verlust, Trauer und das Leben*

Minsk / Weißrussland, 2001. Der alleinerziehende Vater Alexander bezieht seine neue Wohnung und schon am ersten ...

*Eine berührende und auch beklemmende Geschichte. Es geht um Verlust, Trauer und das Leben*

Minsk / Weißrussland, 2001. Der alleinerziehende Vater Alexander bezieht seine neue Wohnung und schon am ersten Abend lernt er die 90.jährige Nachbarin Tatjana kennen. Erst mit Widerwillen dann mit steigender Neugier, lässt er sich ihre Lebensgeschichte erzählen. Tatjana ist an Alzheimer erkrankt. Sie glaubt, Gott hat ihr Alzheimer geschickt, damit sie ihm später keine unbequemen Fragen mehr stellen kann.

Es geht vor allem um die Zeit des 2. Weltkriegs und den Umgang der russischen Regierung mit ihren Soldaten und deren Angehörigen. Der Autor zitiert zahlreiche historische Dokumente, die einen beim Lesen nur noch sprachlos machen. Russische Soldaten die verletzt oder in Gefangenschaft geraten sind, waren nichts mehr wert und galten oft als Volksverräter. Ihre Angehörigen mussten teilweise unter extremen Repressionen leiden.

Alexander hat selber einen großen Verlust zu verkraften und hat eigentlich keinen Nerv für die resolute Dame von nebenan, aber irgendwie tun sich die beiden gut und alte seelische Wunden beginnen zu heilen.

Der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und macht auch größere Zeitsprünge. Die Zeitsprünge ergeben sich aus den Erzählungen und Erinnerungen der alten Dame.

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es ist historisch interessant, tiefgründig und an einigen Stellen auch humorvoll.

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Veröffentlicht am 23.02.2020

Spannender Kriminalfall und eine historisch interessante Rahmenhandlung

Völkerschau
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*Leipzig, 1898 – schöner historischer Krimi mit vielen Impressionen der damaligen Zeit ++ gerne mehr von diesem Autor*

Gregor Müller hat mich mit seinem ersten historischen Krimi schon als Fan gewonnen. ...

*Leipzig, 1898 – schöner historischer Krimi mit vielen Impressionen der damaligen Zeit ++ gerne mehr von diesem Autor*

Gregor Müller hat mich mit seinem ersten historischen Krimi schon als Fan gewonnen. Er hat es in diesem Buch geschafft, neben der gut durchdachten Krimihandlung, viele historische Details einfließen zu lassen. Die Ermordung der Kaiserin Sisi, die beginnende Frauenbewegung und die titelgebende Völkerschau, bei der Menschen anderer Kulturen, wie Tiere im Zoo ausgestellt wurden, werden thematisiert.

Der Commissar Joseph Kreiser, ermittelt hier in seinem ersten Mordfall. Er bekommt Unterstützung vom erfahrenen Staatsanwalt Möbius und abends erzählt er in einer Rückblende seiner Vermieterin die Ereignisse des Tages. Die Vermieterin ist eine pensionierte Lehrerin, die in Folge einer Krankheit erblindet ist. Es ergeben sich daraus zwei Handlungsstränge. Einmal der Alltag der Lehrerin Hannah und dann der Kriminalfall, von dem der Commissar berichtet. Das ist mal was anderes und hat mir sehr gut gefallen. Hannah hat einen scharfen Verstand und ist dem Commissar eine wertvolle Hilfe.

Neben den historischen Details hat der Autor sehr viel Wert auf eine authentische Sprache gelegt. Man fühlt sich beim Lesen wirklich in diese Zeit zurückversetzt. Manche Begriffe musste ich sogar nachschlagen.

Die 250 Seiten haben sich gut gelesen und ich freue mich schon auf eine neue Geschichte aus Leipzig.

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