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Veröffentlicht am 18.03.2020

Roman über zwei ungleiche Schwestern, die nach einem ähnlichen Schicksalsschlag ihre Leben von Grund auf ändern und sich dabei annähern.

Die Glasschwestern
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Fast zeitgleich sterben die beiden Männer der Zwillingsschwestern Dunja und Saphie. Während Dunja von Winne, mit dem sie die beiden erwachsenen Kinder Jules und Augusta hat, getrennt war, waren Saphie ...

Fast zeitgleich sterben die beiden Männer der Zwillingsschwestern Dunja und Saphie. Während Dunja von Winne, mit dem sie die beiden erwachsenen Kinder Jules und Augusta hat, getrennt war, waren Saphie und Gilbhart, Inhaber eines kleinen Hotels in einem Dorf an der ehemals deutsch-deutschen Grenze, verheiratet und kinderlos.
Nach den Beerdigungen zieht Dunja zu Saphie in das Hotel, um sie zu unterstützen und kehrt damit von der Stadt in ihre Heimat zurück.
Die beiden Schwestern waren schon als Kinder sehr unterschiedlich. Dunja ist ein kreativer Kopf, die das Leben gelassen sieht, jedoch gerade als junge Mutter kämpfen musste, weil Winne weder als Vater noch als Versorger für die Familie da war. Saphie ist geradliniger, eine Perfektionistin, die sich in die Arbeit stürzt und dabei keinen Raum für ihre eigenen Bedürfnisse oder Gedanken darum lässt. In der Zeit der Trauer beginnen sich beide zu verändern und aufeinander zuzubewegen, bis Dunja Verantwortung übernimmt, Saphie einen Nervenzusammenbruch erleidet und die Rollen sich zu vertauschen beginnen. Dabei werden die Schwestern mit der Vergangenheit ihrer Familie konfrontiert, als ein Fernsehteam über einen Fluchttunnel berichten möchte, der seinen Ursprung in ihrem Dorf hat.

Der Roman zunächst aus der Perspektive von Dunja erzählt, die nach dem Tod des Vaters ihrer Kinder in die Heimat ihrer Kindheit zieht, bis ein Wechsel erfolgt und der Leser tiefer in die Gedankenwelt von Saphie eintauchen kann.
Die Trauer um den Verstorbenen ist bei Dunja eher zweitrangig, sie blickt vielmehr wehmütig auf die Vergangenheit zurück und bedauert, dass ihre Kinder inzwischen erwachsen sind. Auf der anderen Seite ist sie jedoch bereit für einen Neuanfang, löst Saphie allmählich als Hotelchefin ab und bindet sich auch in Sachen Liebe stärker an das Dorf.
Saphie lenkt sich unmittelbar nach Gilbharts Tod mit der Arbeit im Hotel ab, bis sie seinen Tod nicht mehr verdrängen kann und ihr vor Trauer und Einsamkeit alles egal zu werden scheint und sie sich aus jeglicher Verantwortung flüchtet.

Die Geschichte entwickelt sich eher gemächlich und erhält durch den Bezug auf die deutsch-deutsche Vergangenheit Dynamik. Die Hintergründe zum Fluchttunnel in den Westen und die Folgen für die Familie von Dunja, Saphie und ihre jüngere Schwester Lenka bleiben jedoch nebensächlich und hätten mit der Aufdeckung eines (offenen) Familiengeheimnisses mehr Raum für Aufregung und Emotionen geboten.
So steht die Entwicklung der beiden "Glasschwestern", wie sie im Dorf als Töchter eines Glasbläsers und einer Glasmalerin genannt werden, im Vordergrund. Dabei wird die Gegensätzlichkeit, die sich phasenweise umkehrt, bildhaft und empathisch beschrieben. Durch den Perspektivwechsel sind die Gefühle beider Schwestern nachvollziehbar und sowohl Saphies Verzweiflung und Flucht in die Vergangenheit als auch Dunjas Engagement und Blick in die Zukunft verständlich.
"Die Glasschwestern" ist ein Buch über zwei Frauen, die nach einem ähnlichen Schicksalsschlag ihr Leben von Grund auf ändern und dabei unbewusst Charaktereigenschaften der jeweils anderen übernehmen.

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  • Charaktere
  • Geschichte
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 06.03.2020

Charmanter Inselroman über Freundschaft und Mut, der frech und witzig geschrieben ist und am Ende sogar mit einer Portion Spannung aufwarten kann

Der Sommer der Inselblumen
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Nach der Trennung von ihrem Freund Simon und einer überstandenen Hüftoperation zieht Anna von Hamburg auf die niederländische Nordseeinsel Texel. Dort möchte sie zusammen mit Dackelrüde Harry ein neues ...

Nach der Trennung von ihrem Freund Simon und einer überstandenen Hüftoperation zieht Anna von Hamburg auf die niederländische Nordseeinsel Texel. Dort möchte sie zusammen mit Dackelrüde Harry ein neues Leben anfangen und zieht zunächst auf den Hof der Großeltern, den sie geerbt hat. Auf der Insel möchte sie ihren Traum eines Blumencafés verwirklichen und Touristen, aber vor allem Inselbewohner mit Kaffee und bunten Blumensträußen glücklich machen.
Der Neuanfang mit dem Einleben auf der Insel und der Renovierung des Geschäfts in Den Burg gestaltet sich leicht. Der Bruder Ole ihrer Physiotherapeutin Britt ist ihr bei den Handwerksarbeiten behilflich, von der älteren Nachbarin Roos werden Harry und Anna mit Kuchen versorgt und auch mit dem benachbarten Biobauern Luuk freundet sich Anna nach kleinen Startschwierigkeiten an.
Anna fühlt sich wohl auf Texel, auch wenn sie mit ihr auch traurige Erinnerungen aus der Vergangenheit verbinden. Doch als die Kunden für ihr Geschäft ausbleiben und die Konkurrenz ihr das Leben schwer macht, droht ihr Traum vorzeitig zu platzen. Zudem scheint sie irgendjemand von der Insel vertreiben zu wollen und greift dabei zu drastischen Mitteln.

"Der Sommer der Inselblumen" schildert sehr anschaulich den Neustart der Mittdreißigerin Anna. Durch die Strandspaziergänge mit Harry, die Surfversuche im Meer und die stürmischen Nächte, die schon einmal für Stromausfälle sorgen, spürt man das raue Klima der Insel und kann sich das Leben vor Ort bildhaft vorstellen.
Anna ist eine sympathische junge Frau, die geprägt von Krankheit und Verlust, körperlichen und seelischen Schmerzen, schon schlimme Erfahrungen gesammelt hat und deshalb vorsichtig, aber dennoch optimistisch durchs Leben geht. Sie verliert sich in Selbstgesprächen und liebt ihren übergewichtigen, treuherzigen Dackel. Auch die weiteren Protagonisten sind bis auf wenige Ausnahmen durchweg Sympathieträger.

Der Roman liest sich leicht und weist trotz des Umfangs von knapp 600 Seiten kaum Längen auf. Dafür ist das neue Leben von Anna, die Menschen, die sie kennenlernt und die Hürden, die sie beruflich und privat nehmen muss, zu abwechslungsreich.
Es ist ein charmantes Buch über Freundschaft und Mut, das durch die Dialoge frech und witzig geschrieben ist und gerade ab der zweiten Hälfte, als Annas Probleme zunehmen, mit einer Prise Spannung aufwarten kann, so dass das ansonsten sehr geradlinige Buch für willkommene Überraschungsmomente sorgt. Als Leser begleitet man die unsichere und von Minderwertigkeitskomplexen geplagte Anna dabei, wie sie - stets begleitet von ihrem treuen Gefährten Harry - ihren Weg geht, auf der Insel ankommt, zu sich findet und bereit ist, ihr Glück zu finden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 04.03.2020

Reise in die Vergangenheit und Rückkehr zu den Wurzeln, um eine Schuld zu verarbeiten und ein halbes Herz zu heilen

Ein halbes Herz
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Elin Boals ist verheiratet, Mutter einer knapp siebzehnjährigen Tochter und arbeitet sehr erfolgreich als Fotografin in New York. Sie stürzt sich regelrecht in die Arbeit, verbringt Stunden bei Shootings ...

Elin Boals ist verheiratet, Mutter einer knapp siebzehnjährigen Tochter und arbeitet sehr erfolgreich als Fotografin in New York. Sie stürzt sich regelrecht in die Arbeit, verbringt Stunden bei Shootings und vernachlässigt dabei vor allem ihren Ehemann Sam.
Als sie einen Brief aus ihrer Heimat, der schwedischen Insel Gotland, erhält, kommen quälende Erinnerungen aus ihrer Kindheit hoch, die sie verdrängt, indem sie sich weiter hinter ihrer Kamera versteckt. Doch der Leidensdruck nimmt zu und Elin kann sich nicht einmal mehr auf ihre Arbeit konzentrieren. Als Sam auszieht und ihre Tochter Alice sie daraufhin drängt, sich zu öffnen und Fragen über ihre Kindheit stellt, muss sich Elin ihrer Vergangenheit stellen. Zusammen mit Alice fliegt sie nach Schweden, um ihr Gewissen endlich zu erleichtern.

Der Roman handelt in der Gegenwart in New York im Jahr 2017 und erzählt in der Vergangenheit Elins Kindheit in den Jahren 1979 und 1982, die von einer wütenden Mutter und einem abwesenden Vater geprägt ist. Die Familie Eriksson ist arm, das Geld reicht kaum für Lebensmittel für Elin und ihre zwei jüngeren Brüder, was für Mutter Marianne beschämend ist und die Beziehung zu ihren Kindern belastet. Die Schilderungen aus Elins Kindheit sind bewegend, so dass man peu à peu nachvollziehen kann, weshalb sie sich in der Gegenwart so abwesend verhält.
Der Roman ist melancholisch und eher ruhig erzählt bis man von Elins Geheimnis erfährt - eine Schuld, die so lange verdrängt hat und nun nicht mehr mit sich selbst ausmachen kann. Die Offenbarung ist schockierend und führt dazu, dass Elin zurück zu ihren Wurzeln nach Schweden gelangt.
Die Rückkehr nach Schweden sorgte zwar erneut für eine interessante Wendung, dennoch hätte ich mir von der Wiederbegegnung mit Freund und Familienangehörigen eine tiefere Auseinandersetzung mit den Dämonen der Vergangenheit erwartet.

Das Buch ist empathisch geschrieben, auch wenn es fast zu lange dauert, bis man eine Erklärung für Elins Verhalten in der Gegenwart erhält. Der stetige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart erzeugt Spannung und sorgt für ein umfassendes Bild von Elin, die sich nach ihrer Flucht aus Schweden ein ganz neues Leben aufgebaut hat und nie wieder zurückblicken wollte.
"Ein halbes Herz" ist eine dramatische Familiengeschichte. Elin ist ein Charakter, die eine Schutzmauer um sich gebaut hat, die zu wanken beginnt, als sie von den Erinnerungen an ihre Kindheit und den damit verbundenen Schuldgefühlen überrollt wird. Erst die Rückkehr zu ihren Wurzeln verhindert, dass sie ihre Familie in New York verliert und ihr halbes Herz heilen und wieder ganz werden kann.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Epischer Roman über Eifersucht, Macht und Ehrgeiz mit Fantasy- und Mystikelementen, der den Weg einer starken und unbeugsamen Frau beschreibt

Die Töchter der Villa Soledad
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Die beiden Zwillingsschwestern Estrella und Alma führen als Töchter des Marquis von Zuloaga ein gut situiertes und behütetes Leben in der Villa Soledad im spanischen Baskenland, bis sich ihre Großmutter ...

Die beiden Zwillingsschwestern Estrella und Alma führen als Töchter des Marquis von Zuloaga ein gut situiertes und behütetes Leben in der Villa Soledad im spanischen Baskenland, bis sich ihre Großmutter 1927 von den Klippen in das Kantabrische Meer stürzt.
Von der Großmutter haben die Mädchen magische Fähigkeiten geerbt, die sie vor anderen geheimhalten. Durch ihre Zauberei und das Spiel mit der Natur werden sie mit einem Fluch belegt, der dafür sorgt, dass nur eine von beiden ihren 15. Geburtstag überleben wird.
Bis dahin ist das Leben der Schwestern von Konkurrenzdenken, Neid und Eifersucht geprägt - Eigenschaften, die dazu führen, dass die Prophezeiung eintritt.
Die überlebende Estrella, die sich stets im Schatten von Alma gefühlt hat, wird von der Familie verstoßen, gelangt auf ein Mädcheninternat in England, bis sie mit knapp 18 Jahren den kalifornischen Ranch-Besitzer Mason Campbell heiratet, um nicht mittellos zu sein.
Als die Ranch drei Jahre nach der Ankunft von Estrella in Amerika wegen der miserablen Geschäftsführer ihres Ehemanns vor dem Ruin steht, setzt sie erstmalig wieder ihre Fähigkeiten ein, um die Ranch zu retten und ihren Besitz zu verteidigen. Dabei bedenkt sie erneut nicht, welche Folgen ihre Magie und Manipulation der Schöpfung für Natur und Menschen haben wird. Ein Spiel mit dem Feuer, das sie letztlich wieder zurück nach Spanien bringen wird, wo sie den Familienbesitz, die Eisenmine in Basondo, wieder in Betrieb nehmen möchte.

"Die Töchter der Villa Soledad" ist ein epischer Roman über eine junge Frau, die in einer Umgebung aufwächst, die von der Willkür und Macht der Männer geprägt ist und die sich ohne Rücksicht auf Verluste über alle Konventionen hinwegsetzt und ihren eigenen Weg geht, auch wenn der mit Verlust und viel Schmerz verbunden ist.

Cover und Titel suggerieren eine historische Familiensaga mit dem Fokus auf zwei privilegierten Mädchen, ist jedoch eher ein Drama mit Mystery-Elementen, das man dem magischen Realismus zuordnen kann. Die Magie und die daraus resultierende Manipulation der Natur wirkt sich auf das Leben von Estrella in großem Umfang aus und hat einen wesentlichen Anteil an der Geschichte. Estrella ist dabei keine liebenswürdige Protagonistin. Ihr Charakter ist bestimmt von Eifersucht, Neid und Rachegedanken und sie stets auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Sie spielt mit der Natur und kämpft entschieden gegen ihr Schicksal.

Gespannt verfolgt man die Katastrophen, die sich anbahnen und die Folgen für Estrella und die Familie Zuloaga. Dabei überzeugt der Roman mit einer düsteren bis gruseligen, magischen Atmosphäre und einem anschaulichen historischen Setting, geprägt von der einzigartigen Kulisse in den Wäldern von Basondo und der kargen Landschaft in Kalifornischen und den historischen Ereignissen der Wirtschaftskrise, des spanischen Bürgerkriegs und den Auswirkungen von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg.

Es ist ein Roman über Eifersucht, Macht und Ehrgeiz mit Fantasy- und Mystikelementen, der den Weg einer starken und unbeugsamen Frau beschreibt, deren bewegendes Schicksal berührt, auch wenn man nicht mit all ihren Entscheidungen einverstanden sein kann und ihre gewissenlose und kaltherzige Art den Leser vor den Kopf stößt.

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Roman über ein besonderes Mädchen, das wie durch ein Wunder zum Glauben findet und damit die gesamte Umgebung um sich herum irritiert

Unter Engeln
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Im Urlaub in Spanien erscheint der 13-jährigen Alma in Cádiz Jesus, als sie ihre Eltern aus den Augen verloren hat. Sie verspürt keine Angst, als er mit ihr durch die Stadt geht und sie am Strand zurücklässt, ...

Im Urlaub in Spanien erscheint der 13-jährigen Alma in Cádiz Jesus, als sie ihre Eltern aus den Augen verloren hat. Sie verspürt keine Angst, als er mit ihr durch die Stadt geht und sie am Strand zurücklässt, wo ihre Familie sie finden soll.
Seit diesem Erlebnis ist Alma vom Glauben an Gott und den Messias überzeugt, auch wenn Religion in ihrem Leben bisher keine große Rolle spielte. Ihre Eltern Jórunn und Pétur machen sich Sorgen, insbesondere da Alma sich mit der festen Überzeugung Jesus begegnet zu sein, von anderen abgrenzt und sich durch ihren unbedingten Vorsatz der Nächstenliebe sogar in Gefahr bringt. Sie bringen Alma zu einer Psychologin nach Reykjavik, die eine Familientherapie empfiehlt und auch mit den Eltern Einzelgespräche führt.
Alma lässt sich durch nichts beirren, bleibt standhaft und verwundert mit ihrem festen Glauben sogar den Pfarrer.

"Unter Engeln" ist ein Roman über ein besonderes Mädchen, das wie durch ein Wunder zum Glauben findet und damit die gesamte Umgebung um sich herum, ihre Eltern, Geschwister, Freunde, Mitschüler und sogar den Pfarrer irritiert.
Alma sieht sich nicht als eine von Gott Auserwählte oder gar als Prophetin, die eine Botschaft zu verkünden hat. Sie möchte einfach nur einen gottgefälligen Weg gehen und hat dabei ein offenes Herz für alle Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

Die Jesus-Erscheinung ist jedoch nur der Aufhänger für den Roman. Er erzählt damit eine Geschichte über eine Familie in einer kleinen Gemeinde auf Island, die zwar harmonisch zusammenzuleben scheint, in der es aber ungelöste Konflikte gibt, die durch die Familientherapie zutage treten.
Der Roman zeigt die Konsequenzen auf, wenn jemand plötzlich aus dem Rahmen fällt und sich mit Gegenwind und Intoleranz konfrontiert sieht. Er gibt einen interessanten Einblick in eine spannende Familie und überzeugt durch seine individuellen Charaktere, vor allem in der starken Persönlichkeit der jungen Alma.
Der Roman endet etwas beliebig ohne zu einem runden Abschluss zu kommen und lässt den Leser mit seiner eigenen Interpretation der Geschehnisse zurück.

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