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Veröffentlicht am 14.06.2020

Wölfe in der Provence

Verlorenes Vernègues
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Es ist Anfang Januar, Schnee fällt in der Provence und es ist so kalt, dass selbst die Verbrecher zu Hause bleiben. Dann werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon zu einem rätselhaften Fall gerufen. ...

Es ist Anfang Januar, Schnee fällt in der Provence und es ist so kalt, dass selbst die Verbrecher zu Hause bleiben. Dann werden Capitaine Blanc und Lieutenant Tonon zu einem rätselhaften Fall gerufen. Ein Erdbeben hatte Vieux Vernègues, einen mittelalterlichen Ort, vor gut hundert Jahren zerstört. Die Stadt ist nur noch ein verlassenes Trümmerfeld mit einer Burg. Zwei Schafhirten haben die Männer alarmiert, denn zwölf Schafe ihrer Herde wurden in kurzer Zeit von Wölfen getötet. Die Tiere stehen unter Naturschutz, doch die Angst vor ihnen geht um. Die meisten scheren sich nicht um Gesetze und wollen Jagd auf die Wölfe machen. Aber es gibt auch noch weitere Gestalten, die nachts durch den Wald streifen. Das Misstrauen gegeneinander ist groß und alle haben Angst vor dem Wolf. Und dann wird tatsächlich ein Toter zwischen den Ruinen gefunden….

Meine Meinung
Wie schon die anderen Bücher von Cay Rademacher war auch dieses wieder sehr gut zu lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Zunächst war es nur mäßig spannend, denn es waren ja nur Schafe die von einem oder mehreren Wölfen gerissen worden waren. Aber als es dann einen Toten gab, wurde es spannender. In der Geschichte war ich ziemlich schnell drinnen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Roger Blanc, der sich um diesen Fall der von einem Wolf gerissenen Schafe, kümmern musste, bzw. um eine gestohlene Kamera. Was es damit auf sich hat, soll der Leser selbst lesen. Auch in die Naturschützer, die gegen die Wolfsjagd waren, aber auch in die Wolfsjäger, die sich und ihre Familien vor diesen Tieren schützen wollten. Und dann sind da auch noch die, denen es nur um eine Jagd ging. Darunter ein Mörder? Alle die es genau wissen wollen, sollten dieses spannende Buch lesen. Ab dem Mord hat es mich regelrecht gefesselt. Es war spannend und ich fühlte mich gut unterhalten. Sehr gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus an die, die Cay Rademachers Bücher mit dem Capitaine Roger Blanc kennen, und denen, die sie nicht kennen, empfehle ich es zu probieren. Die Bücher zu lesen. Von mir bekommt dieser Krimi vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten

Veröffentlicht am 01.05.2020

Eine schöne Geschichte

Rendezvous in zehn Jahren
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Es war in einem kleinen Café in Amsterdam, wo Valerie Ted kennen lernte. Sie erzählten sich von ihren Träumen: Ted, der Holländer träumt von den Bergen, Valerie, die in München Wohn, hingegen liebt das ...

Es war in einem kleinen Café in Amsterdam, wo Valerie Ted kennen lernte. Sie erzählten sich von ihren Träumen: Ted, der Holländer träumt von den Bergen, Valerie, die in München Wohn, hingegen liebt das Meer. Da kam ihnen eine verrückte Idee: In zehn Jahren, zur gleichen Zeit und am gleichen Ort wollen sie sich wieder treffen um zu erfahren, was aus ihren Träumen geworden ist. Ein Rendezvous in zehn Jahren also. Valerie findet das zunächst amüsant, doch Ted begreift, das er sich in sie verliebt hat. Doch es ist zu spät, Valerie ist weg, und er weiß nur ihren Vornamen und dass sie in München wohnt. Trotzdem fängt er an, sie zu suchen. Er will keine zehn Jahre auf seine große Liebe warten. Doch lässt sich die Zeit überlisten?

Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, es gab keine Unklarheiten im Text. Ich fand es amüsant, dass sie beiden ein Rendezvous in zehn Jahren ausgemacht hatten. Doch zehn Jahre ist eine lange Zeit, zhu lange wenn man sich verliebt hat. Ich war in der Geschichte schnell drinnen, konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Tec, der Valerie in München suchte, auf dem Oktoberfest, und auch in Valerie, die auch erst hinterher gemerkt hatte, dass Ted ihr etwas bedeutete, und die in Amsterdam nach Ted Ausschau hielt. Doch die Zeit verging und erst nach Jahren begegneten die beiden sich wieder. Doch es scheint zu spät zu sein, oder? Was bis zu diesem Zeitpunkt alles geschieht, was die beiden alles unternommen haben um sich zu finden, das soll der geneigte Leser herausfinden indem er das Buch selbst liest. Es war spannend, liebenswert und amüsant. Ich musste des Öfteren lächeln. Von mir für dieses Verwirrspiel in Buchform eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 21.04.2020

Insgesamt gut

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Der wichtigste Tag in ihrem Leben ist für Elaine der Tag des spektakulären Vortex-Rennens und sie darf mitmachen. Sehr viele Jugendliche jagen dabei um den Globus – aber nicht zu Fuß. Sie reisen in Energiewirbeln, ...

Der wichtigste Tag in ihrem Leben ist für Elaine der Tag des spektakulären Vortex-Rennens und sie darf mitmachen. Sehr viele Jugendliche jagen dabei um den Globus – aber nicht zu Fuß. Sie reisen in Energiewirbeln, die die Welt vor vielen Jahren beinahe zerstört hatten. Das ist lebensgefährlioch, doch wenn es gelingt, reist man in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will gewinnen. Doch dann erwacht mitten im Vortex eine Macht in ihr, die die Welt erschüttern könnte. Und nur ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will, kann ihr zu Seite stehen….

Meine Meinung
Ds Buch ließ sich recht leicht und auch flüssig lesen. Es gab auch keine Unklarheiten im Text. Ich fand es etwa auf den ersten hundert Seiten allerdings etwas langatmig bis dann endlich wirklich was passierte. Dann wurde es spannend. Gut, ein kleines bisschen Spannung war auch vorher schon vorhanden, aber es zog sich doch ein wenig. Trotzdem war ich in der Geschichte dann doch bald drinnen, und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. Die Hauptperson ist ja Elaine, die nicht gedacht hätte, das Vortex-Rennen noch gewinnen zu können. Und dann sieht sie jemanden, den sie für tot gehalten hatte. Sie lernt Vermengte kennen und sympathisch zu finden, was gegen die Regeln des Kuratoriums verstößt. Und das Kuratorium, das sie immer für die Guten gehalten hatte, sind sie das überhaupt? Elaine erlebt einiges in diesen Tagen bzw. Wochen. Doch was sie erlebt, kann der geneigte Leser nur aus dem Buch erfahren. Wie bereits gesagt, fand ich es anfangs langatmig doch dann recht spannend. Es hat mich dann auch gefesselt und gut unterhalten. Von mir daher für dieses Buch vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 29.02.2020

Schön, aber für Siebenjährige noch zu schwierig

Die Waldmeisterinnen
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Die sehr unterschiedlichen Zwillingsschwestern Holly Holunder und Lia Lavendel eröffnen im Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Holly liebt verrückte und verrückte Erfindungen und ...

Die sehr unterschiedlichen Zwillingsschwestern Holly Holunder und Lia Lavendel eröffnen im Wildwood Forest ein Geschäft für Problemlösungen aller Art. Holly liebt verrückte und verrückte Erfindungen und riesige Hüte, Lia ist eine Kuchenbäckerin und spürt Gefühle. Zu ihrem Willkommensfest kommen viele Waldbewohner, wie Mr. Dachs, Mrs. Gans, Mrs. Wildschwein mit ihren Frischlingen und noch viel mehr. Und natürlich beheben die Waldmeisterinnen deren Probleme.

Meine Meinung
Das Buch hat so eine Art Vorwort, auch wenn es nicht entsprechend übertitelt ist. Hier wird erklärt, wie der Wildwood Forest entstanden ist. Es ist sehr schön geschrieben mit vielen Zeichnungen. Auf fast jeder Seite befinden sich Bilder, mal größere manchmal auch nur ein paar kleine Schmetterlinge. Die ‚Arbeit‘ der Waldmeisterinnen ist auch sehr schön beschrieben. Außerdem finden die beiden immer eine Lösung für die Probleme der Waldbewohner. Da hat z. B. Mrs. Gans Angst vor dem Muttersein, denn sie brütet gerade drei Eier aus. Und Mr. Dachs ist ein ruhiger Typ, aber einsam in seiner großen Höhle. Die Waldmeisterinnen finden dafür eine Lösung. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich das angegebene Alter etwas zu jung finde. Ich denke so ab acht oder neun Jahren wäre richtiger. Es ist gewissermaßen Fantasy für Kinder. Und mit den vielen Bildern ein sehr schönes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle und von mir vier von fünf Sternen (ein Stern Abzug wegen des Alters) bzw. acht von zehn Punkten

Veröffentlicht am 05.02.2020

Die besten Superhelden

Bigtime
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Mindestens einen Superhelden gibt es in jeder Stadt in der Welt von ‚Bigtime‘. Doch gegen die Liebe kann keiner dieser Helden etwas ausrichten. Auch Carmen Cole weißt das, die Modedesignerin Fiona und ...

Mindestens einen Superhelden gibt es in jeder Stadt in der Welt von ‚Bigtime‘. Doch gegen die Liebe kann keiner dieser Helden etwas ausrichten. Auch Carmen Cole weißt das, die Modedesignerin Fiona und Bella Bulluci. Carmen findet heraus, dass ihr Verlobter ein Superheld ist und sie ausgerechnet noch mit ihrer besten Freundin betrügt, sinnt sie auf Rache.
Fiona muss mit ihren feurigen Superkräften eine Bedrohung für die Stadt abwenden, Hangman davon abzuhalten einen wertvollen Saphir zu stehlen, dazu scheint nur Bella in der Lage zu sein. Allerdings bekommt sie Hilfe von dem charmanten Debonair…

Meine Meinung
Das Buch besteht aus drei Geschichten. Genauer gesagt ist es ein Band in welchem die drei Bücher einer Trilogie nämlich ‚Karma Girl‘, ‚Hot Mama‘ sowie ‚Jinx‘ zusammengefasst sind. Ich habe festgestellt, dass man diese Bücher auch allein lesen könnte auch wenn es trotzdem eine Verbindung gibt. Im ersten Buch geht es um Carmen Cole, die sämtlichen Superhelden und Superschurken Rache schwört. Im zweiten um Fiona Fine, die sich in einen Mann verliebt von dem sie nicht weiß, dass er in der Nacht jemand ganz anderer ist. Und im dritten Buch um Bella Bulluci, die sich in einen Superdieb verliebt und nicht weiß, wer er in Wirklichkeit ist. Das Buch ließ sich dank des angenehmen und unkomplizierten Schreibstils leicht und flüssig lesen. Es gab keine Unklarheiten im Text. In die Geschichte bin ich auch schnell eingetaucht konnte mich mit den Protagonisten anfreunden und mich in sie hineinversetzen. Ich konnte Carmen durchaus verstehen. Allerdings hatte sie es dann doch etwas übertrieben, was sie dann auch einsah. Ich fand es klasse, dass die Superhelden genannt die ‚Fearless Five‘ immer wieder dann zur Stelle waren, wenn etwas in der Stadt passierte. Es geht auch in allen drei Bänden der Trilogie um die fünf, mehr oder weniger. Auch die Liebesgeschichten waren spannend. Im letzten Buch gab es jedoch am Anfang Längen, es zog sich ein wenig. Bis dann endlich doch was passierte und von da an war es ebenfalls spannend. Allerdings riet Bella länger als ich wer wohl Debonair sei. Ich habe mir schon viel früher gedacht, wer er sei, und ich hatte recht! Fiona hat im zweiten Buch nicht so lange gebraucht. Dass ein solches Buch ein Happy-End hat, ist ja wohl klar, und ich freue mich darüber, denn ich liebe Happy-Ends. Dabei meine ich nicht, dass Bella ihren Debonair bekomm, aber ich werde es nicht verraten. Denn wie es dazu kommt, das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Ich kann dieses Buch sehr gerne weiterempfehlen. Es ist spannend, hat mich gefesselt und auch gut unterhalten. Daher vergebe ich vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.