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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2018

Spannend und rätselhaft bis zum Schluss!

Dunkel Land
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Das Cover von Dunkelland reiht sich ein in den aktuellen Trend (bedrohlich dunkle Wolken, ein Weg in der Wiese/am Waldrand), aber der Krimi von Roxann Hill ist wirklich lesenswert - spannend und undurchschaubar ...

Das Cover von Dunkelland reiht sich ein in den aktuellen Trend (bedrohlich dunkle Wolken, ein Weg in der Wiese/am Waldrand), aber der Krimi von Roxann Hill ist wirklich lesenswert - spannend und undurchschaubar bis zum Schluss, fesselnd, abwechslungsreich und völlig realistisch!
Verena Hofer, kluge und selbstbewusste junge Dame, nimmt ohne zu zögern die fünfjährige verwaiste Tochter ihrer Schwester bei sich auf und gerät damit zeitlich wie auch finanziell in Schwierigkeiten. Mit der neuen Situation etwas überfordert, sucht sie nach einer Lösung und findet diese in einer Anstellung auf Gut Wuthenow. Hier hat sie nicht nur einen Job, auch die kleine Amelie wird herzlich aufgenommen und ist bestens versorgt; sie genießt das Leben am See. Zwischen Carl, den sie betreuen soll, und ihr entwickelt sich eine spannende und erfolgreiche Teamarbeit, als sie in einen grausigen Fall via Staatsanwaltschaft einbezogen werden…
Roxann Hill schreibt schnörkellos und gradlinig, man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonisten sind absolut reell und sympathisch, man fiebert mit bei ihren Recherchen und entspannt sich mit ihnen nach einem anstrengenden Tag. Der Plot ist fesselnd, bleibt rätselhaft bis zum Schluss und bietet eine angenehme Abwechslung zwischen Realität und Alltagsleben und dem kriminellen Sumpf mit Mord, Prostitution und Intrigen in der nahen Großstadt. Das ist so ein Krimi, wie man ihn sich nur wünschen kann: angenehm zum Lesen, durchwegs spannend und ein Ende, mit dem keiner rechnet! Ein winziger Wermutstropfen: ich hatte schon gehofft, das Carl und Verena sich etwas näher kommen… aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung?!

Veröffentlicht am 16.12.2024

Eis und Schnee, unerklärliche Todesfälle und eine brisante Spurensuche

Tödlicher Winter
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Paul Schwartzmüller, Investigativ-Journalist in Köln, reist endlich zurück in seine alte Heimat in Siebenbürgen. Doch die Hoffnung, die Liebe seiner angebeteten Maia zu erlangen, zerschlägt sich schnell, ...

Paul Schwartzmüller, Investigativ-Journalist in Köln, reist endlich zurück in seine alte Heimat in Siebenbürgen. Doch die Hoffnung, die Liebe seiner angebeteten Maia zu erlangen, zerschlägt sich schnell, denn sie ist bereits verheiratet! Doch Petre kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben, und Pauls Spürsinn ist geweckt!

Ein zauberhaftes Coverfoto lädt ein in das sagenumwobene Siebenbürgen, man spürt die Kälte und den Winter, uns so kann man sofort eintauchen in eine Welt aus Sagen und Geheimnissen. Von diesen wird auch Paul magisch angezogen, als er erfährt, dass seine große Liebe Maia verheiratet ist.
Irgendetwas stimmt da nicht, und Paul macht sich unter Einsatz seines Lebens auf Spurensuche.
Lioba Werrelmann kann ausgezeichnet schreiben. Sie versteht es, Mystik, Spannung und Gänsehaut zu erzeugen, punktet mit Abwechslung und Brisanz, und sorgt für Tempo und Überraschungen. Ihr Protagonist Paul ist ein Mann ohne Furcht, ein Ritter für seine Angebetete, aber auch reichlich risikofreudig bis hin zur Selbstaufgabe. Ganz hundertprozentig konnte mich der Plot am Ende nicht überzeugen, was aber der Lesefreude und teils gruseligen Unterhaltung keinen Abbruch getan hat.
Ein fesselndes Buch, von dem ich mir auf jeden Fall eine Fortsetzung erhoffe!

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Offene Worte über ein leidvolles Thema

Was bleibt, wenn wir sterben
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Nachdem ihre Eltern kurz hintereinander verstarben, musste sich Louise Brown mit ihrem Leid und ihrem Verlust auseinandersetzen. Und wurde kurzerhand zur Trauerrednerin, die den Angehörigen Verstorbener ...

Nachdem ihre Eltern kurz hintereinander verstarben, musste sich Louise Brown mit ihrem Leid und ihrem Verlust auseinandersetzen. Und wurde kurzerhand zur Trauerrednerin, die den Angehörigen Verstorbener in ihren schwersten Stunden zur Seite steht. Was sie erlebt, welche zwiespältigen Gefühle der Tod auslösen kann, das erzählt sie hier sehr sensibel und einfühlsam.
Dabei wechselt Louise Brown die Sichtweisen. Sie berichtet abwechselnd von ihren Erfahrungen mit Trauernden, wie auch von ihren eigenen Gefühlen und Erkenntnissen und vermittelt dem Leser klar und schnörkellos, wie schwer der Umgang mit dem Sterben und dem Tod ist. Insbesondere in einer schnelllebigen Zeit, in der die Endlichkeit des Menschen weitgehendst verdrängt wird. Gehörte der Tod früher zum Leben, ist er jetzt eher ein Tabuthema, und so suchen Hinterbliebene oft vergeblich nach Trost und verständnisvollen Gesprächen. Sinngemäß sagt Louise Brown: Nur wer das Leid und den Verlust selbst erfahren hat, versteht, was in den Menschen vorgeht.
Das Buch ist ungemein sanft und feinfühlig geschrieben. Ich habe mich in vielen Gedanken und Szenen wieder gefunden, wurde an die Verwirrung und die Trauer erinnert, die mich nach dem Tod meiner eigenen Eltern ergriffen hatte, und die mich auch nie ganz loslassen wird. Es ist ein warmherziges Buch, aufwühlend, aber auch tröstlich. Und es beschreibt, dass jeder anders mit der Trauer umgeht, sein Leid auf seine Weise bewältigt. Wer dabei ein bisschen Hilfe und Unterstützung braucht, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Spannend, gruselig, rasant - erstklassig!

Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)
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Durch den Tod eines alten Geschäftsmannes in seinem Haus auf einem aufgelassenen Werksgelände offenbart sich der Polizei Schreckliches: Gleich mehrere Leichenfunde erschüttern das Team! Oliver Bodenstein ...

Durch den Tod eines alten Geschäftsmannes in seinem Haus auf einem aufgelassenen Werksgelände offenbart sich der Polizei Schreckliches: Gleich mehrere Leichenfunde erschüttern das Team! Oliver Bodenstein und Pia Sander bekommen Hilfe von Dr. Harding, der anhand akribischer Ermittlungen ein Täterprofil erstellen kann. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Pia gerät an beinahe an ihre Grenzen. Nur mit Hilfe des gesamten Teams kann der Täter schließlich identifiziert werden...
Nele Neuhaus erzeugt schon mit dem Prolog Gänsehaut. Sie hat einen flüssigen, detailreichen und dadurch sehr bildlichen Schreibstil, der den Leser sofort in den Bann zieht. Ihre beliebten und bekannten Charaktere sind einem sofort wieder vertraut und die Kombination von Ermittlungsarbeit und Privatleben hält sich angenehm die Waage und lässt hin und wieder aufatmen. Die Erzählstränge sind jeder für sich sehr spannend, nicht durchschaubar und voller Überraschungen.
Mir hat "Muttertag" absolut gut gefallen. Super spannend, reichlich gruselig, sehr rasant und wirklich fesselnd! Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen kann!

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Wunderbar spannend, etwas gruselig, perfekt!

Die Engelsmühle
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Drei grausame und unerklärliche Morde an pensionierten Ärzten, eine unheimliche Mühle im Wald, ein spannender Plot!
Privatdetektiv Peter Hogart sollte eigentlich einen ungeklärten Großbrand untersuchen, ...

Drei grausame und unerklärliche Morde an pensionierten Ärzten, eine unheimliche Mühle im Wald, ein spannender Plot!
Privatdetektiv Peter Hogart sollte eigentlich einen ungeklärten Großbrand untersuchen, doch ein verschwundenes Video lässt ihn in einen verworrenen Fall aus Gewalt und Tod schlittern...
Andreas Gruber überzeugt mich wieder einmal mit einer super spannenden Story und reichlich gruseligen Momenten! Er erzählt so plastisch, das man sich Protagonisten, Situationen und Umgebung sehr gut vorstellen kann. Mir gefällt die Schilderung der Details - und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Ich mag es einfach, wenn man in das Leben des Ermittlers mit eintauchen kann und bin immer wieder überrascht, auf welche Ideen Peter Hogart kommt! Perfekt konstruiert, fesselnd erzählt, einfach klasse!

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