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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2020

Ein wahrer Pageturner!

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Erin ist eine Rachegöttin und somit im Dienste des Gottes Hades. Seitdem sie aus Verzweiflung einen Pakt mit ihm eingegangen ist, ist sie dazu verdammt Männern mit einem Kuss die Seele zu stehlen und diese ...

Erin ist eine Rachegöttin und somit im Dienste des Gottes Hades. Seitdem sie aus Verzweiflung einen Pakt mit ihm eingegangen ist, ist sie dazu verdammt Männern mit einem Kuss die Seele zu stehlen und diese somit zu den Untertanen des Gottes zu machen. Doch als sie Arden trifft, geraten ihre Vorsätze und Gefühle durcheinander. Denn sie darf auf keinen Fall Arden küssen…

Von Alana Falk habe ich noch nichts gelesen, deswegen musste ich das unbedingt nachholen. Das Cover ist ein Traum und in die Veredelungen habe ich mich verliebt!
Wer ein Fan von griechischer Mythologie ist, wird dieses Buch lieben! Das Buch konnte mich besonders durch das Zusammenspiel von Fantasy und Liebesgeschichte begeistern.

Als Protagonistin dient Erin, welche als Rachegöttin arbeitet und mir direkt sympathisch war. Sie ist sehr aufopferungsvoll gegenüber ihren Schwestern und ihre Weise mit Arden umzugehen mochte ich auch gerne. Dieser war mir Stellenweise einfach zu lieb und verständnisvoll. Das konnte ich ihm manchmal nicht abnehmen. Durch die zwei Perspektiven im Buch hat sich das noch gefestigt. Dennoch habe ich ihn sehr ins Herz geschlossen und ich kann es gar nicht abwarten im zweiten Band mehr von ihm zu hören!

Der Anfang hat mich sehr an eine „typische“ Jugendbuchgeschichte erinnert. Das Buch spielt größtenteils auf dem Campus, jedoch haben sich meine Befürchtungen zum Glück nicht ganz bewahrheitet und ihre Tätigkeiten als Studenten nehmen nicht Überhand. Der Handlungsstrang liegt ganz klar auf die Pflichten als Rachegöttin. Erin muss mithilfe eines Kusses Seelen stehlen und sie Hades übergeben. Die Geschichte bewegt sich größtenteils in diesem Rahmen und ich hätte gerne noch mehr über die mythische Götterwelt erfahren. Das ist jedoch nur ein kleiner Wunsch meinerseits, denn generell mochte ich die Umsetzung sehr gerne.

Die Liebesgeschichte nimmt natürlich auch einen großen Platz ein. Sie wurde gut integriert, jedoch gab es meiner Meinung nach etwas zu viele Zweifel und Missverständnisse. Mit dem Lesen habe ich die Verbindung zwischen Erin und Arden schätzen gelernt und es stellen sich Fragen. Was für eine Rolle spielt Arden eigentlich und schafft es Erin den Pakt zu lösen?

Das größte Highlight war ganz klar das Ende! Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und bei jeder Seite war ich noch ein Stück schockierter. Die Autorin liebt es dort echt mit unseren Gefühlen zu spielen und spätestens nach den letzten Sätzen muss ich wissen, wie die Geschichte fortgesetzt wird! Ich wurde süchtig und ich sitze nun auf heißen Kohlen, um endlich Band 2 in den Händen halten zu können!

Fazit: Trotz ein paar Kleinigkeiten mochte ich die Mischung von Romantik und griechischer Mythologie unglaublich gerne! Das Ende war ein wahrer Pageturner und ich MUSS sofort Band zwei besitzen! Von mir bekommt es ganze 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.01.2020

Actionreich und erotisch - Macht Platz für die Königin!

Sinful Empire
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Lachlan Mount besitzt nun eine Geliebte, Frau und Partnerin – Keira. Und er möchte sie nie wieder missen wollen. Doch dann droht sie ihm zu entgleiten. Mount muss alle Steine ins Rollen bringen, um deine ...

Lachlan Mount besitzt nun eine Geliebte, Frau und Partnerin – Keira. Und er möchte sie nie wieder missen wollen. Doch dann droht sie ihm zu entgleiten. Mount muss alle Steine ins Rollen bringen, um deine Schwäche und gleichzeitig seine Stärke zu beschützen …

Nachdem ich von den ersten beiden Teilen der Reihe unglaublich begeistert war, musste ich natürlich auch das Finale der Trilogie rund um Lachlan und Keira lesen. Das Cover spricht mich auch wieder sehr an. Ich mag diese Schachfiguren total gerne!

Wie auch bei den vorherigen Bänden wurde die Geschichte aus der Sicht von Mount und Keira geschrieben. Nach dem unglaublich fiesen Cliffhanger in Band 2, wo beide Hauptcharaktere verletzt wurden, musste ich direkt weiterlesen. Die Charaktere von ihnen haben sich während der Teile unglaublich verändert. Mount war anfangs sehr angespannt und besitzergreifend – dieses Besitzverhalten hat sich nicht großartig verändert, aber dafür lieben wir ihn doch, oder? - und im dritten Band konnte er sich auch mal entspannen.

Keira ist keinesfalls mehr zurückhaltend und ist sich ihrer selbst bewusst. Sie weiß was sie will und hat dafür meinen ganzen Respekt verdient. Was ich an dieser Reihe so liebe und was sie für mich auch auf einer bestimmten Weise einzigartig macht, ist der Umgang zwischen ihnen. Sie behandeln sich wie gleichberechtigte Partner. In manchen Geschichten hatte ich das Problem, dass der Mann die Frau unterdrückt, aber das ist hier nicht der Fall. Ich sehe sie als Königin und König.

Der Schreibstil von Meghan March ist einfach unbeschreiblich. Ich konnte teilweise gar nicht aufhören zu lesen und werde mir auch definitiv Band 4 bis 6 zulegen. In diesem Band wird näher auf die Vergangenheit von Mount eingegangen, welche sich auch auf die Gegenwart auswirkt. Während für mich die Liebesbeziehung in den Vorgängern bei mir im Mittelpunkt stand, wird in diesem Buch ein weiterer Handlungsstrang eingeflochten, welche mir teilweise gefallen hat. Die Grundidee an sich mochte ich sehr gerne, aber die Auflösung war nichts so meins. Es wurde ziemlich dramatisch gestaltet, jedoch konnte ich den Hintergrund nur teilweise nachvollziehen.

Das Ende war jedoch wieder unglaublich spannend und spätestens jetzt weiß ich, dass Band 4 bis 6 unbedingt bestellt werden müssen! Als Hauptprotagonistin wird dort Temperance genannt, welche wir aus dieser Trilogie bereits kennengelernt haben.

Fazit: Das Buch ist nur so mit Spannung, Liebe und Erotik gefüllt! Keira und Mount konnten mich auch im finalen Band überzeugen und ich kann es jedem New-Adult Liebhaber empfehlen, der solch einen erotischen und actionreichen Wirbelstum liebt. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Eine düstere und fantastische Geschichte zwischen Gut und Böse

Vicious - Das Böse in uns
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In der Studentenzeit experimentieren Victor Vale und Eli Ever mit ihrem Leben. Nach dem Tod stehen beide mit außergewöhnlichen Kräften wieder auf und werden somit zu ExtraOrdinären. 10 Jahre später bricht ...

In der Studentenzeit experimentieren Victor Vale und Eli Ever mit ihrem Leben. Nach dem Tod stehen beide mit außergewöhnlichen Kräften wieder auf und werden somit zu ExtraOrdinären. 10 Jahre später bricht Victor aus dem Gefängnis aus. Er macht sich auf die Suche nach Eli um Rache auszuüben.

Ich habe schon viel Gutes rund um V. E. Schwab gehört und da der Klappentext und das Cover mich neugierig gemacht haben, hatte ich relativ hohe Erwartungen. Die Gestaltung ist wunderschön und ich freue mich schon sehr auf das Cover des zweiten Bandes!

Das Buch ist Kapitel aufgeteilt, welche sich teilweise mit der Gegenwart beschäftigen, als auch mit einer Situation vor 10 Jahren. Dabei wird noch zwischen den Sichten von Victor und Eli unterschieden.

Ein Kriterium, warum mir das Buch so gut gefallen hat, war ganz klar die Ausarbeitung der Charaktere. Man weiß relativ schnell, dass es hier keine klare Aufteilung zwischen gut und böse gibt, sondern bei Victor und Eli gibt es Sichtweisen und Moralvorstellungen, welche man nicht ganz aufteilen kann. Obwohl ich bei keinen von ihnen einen Helden sehe, mochte ich Victor generell mehr. Er ist auf seine eigene Art skrupellos und arrogant, aber dennoch hat er Grenzen, die ich stark respektiere. Bei Eli habe ich seine Motive zwar gekannt, aber ich konnte sie nicht nachvollziehen. Bei ihn würde ich gerne noch mehr über seine Kindheit erfahren und wie er zu seinem Ich gekommen ist.

Bei dem Konflikt konnte ich erstaunlicherweise, trotz der Fantasyelemente, auch Parallelen zu heutigen Situationen sehen, welche mich noch mehr begeistert haben. Außerdem kam bei mir die Frage auf, ob es einem eigenen Menschen zusteht Gott zu spielen.

Besonders am Anfang gibt es nur kurze Kapitel über die dortige Gegenwart, sondern es wird sehr auf die Studienzeit von Victor und Eli eingegangen. Dies hat natürlich Sinn gemacht, um in die Geschichte einzuleiten und die Hintergründe zu erklären. Dennoch hat mich diese Zeit nicht so sehr interessiert und ich wollte endlich wissen, wie es 10 Jahre später weiter geht. Das lag vielleicht auch daran, dass man bereits grob wusste, wie dieser Rückblick enden wird.

Neben dem Konflikt zwischen ihnen gab es auch einen weiteren zwischen den Schwestern Sydney und Serena. Die Charaktere waren unglaublich unterschiedlich, aber dennoch authentisch. Auch die Fähigkeiten der EOs finde ich total interessant und ich möchte gerne mehr über sie erfahren.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und bei Weiterem lesen ist die Spannung immer weiter gestiegen. Es waren eine Menge Wendungen und Überraschungen vorhanden, welche ich kaum erahnen konnte. Teilweise hat mich die Art und Weise des Schreibens stark an meine Lieblingsautorin Leigh Bardugo erinnert.

Das Tempo des Buches steigt zum Ende stark an und der Höhepunkt hat meine Erwartungen definitiv völlig erfüllt. Es wird gezeigt, dass die Autorin auch nicht vorm Töten der Charaktere zurückschreckt, was mich total fasziniert hat, ohne zu viel verraten zu wollen. Nach dem Ende wollte ich unbedingt weiterlesen und auch die Leseprobe zum zweiten Band hat mich neugierig gemacht. Etwas Frauenpower würde dem Ganzen bestimmt gut tun :).

Fazit: Diesen fantastischen und düsteren Roman kann ich allen Leigh Bardugo Fans empfehlen. Mich konnte er besonders durch die Wendungen und den vielfältigen Charakteren faszinieren. Da mir am Anfang etwas der fesselnde Moment gefehlt hat, gebe ich "Vicious - Das Böse in uns" 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 31.10.2019

Voller vielseitiger Charaktere, Action und Erotik!

TAKEN PRINCESS
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Als sich sich der Killer Wres und die „Prinzessin“ Saige treffen beginnt die Luft vor Angst zu zittern. Denn beide lieben es Grenzen zu überschreiten und als sie zusammen vor dem FBI flüchten, kommen sie ...

Als sich sich der Killer Wres und die „Prinzessin“ Saige treffen beginnt die Luft vor Angst zu zittern. Denn beide lieben es Grenzen zu überschreiten und als sie zusammen vor dem FBI flüchten, kommen sie sich näher. Dabei verheimlicht Wres ihr den wahren Grund seines Handelns und der Machtkampf hat begonnen...

Nachdem mich die „Hunting Angel“ Reihe dazu verleitet hat mich in das Genre „Dark Romance“ zu verlieben, musste ich natürlich auch „Taken Princess“ lesen! Dies ist das neue Buch von Janes Wonda. Das Cover ist wunderschön! Der Stacheldraht und die Blätter erzeugen bereits eine bestimmte Atmosphäre.

Dieses Buch kann man unabhängig von „Catching Beauty“ und „Hunting Angel“ lesen, auch wenn es manchmal Andeutungen auf die Bände gibt. Wres kannte ich so beispielsweise schon, nun lernt man ihn aber von total anderen Seiten kennen. Er ist hier um einiges brutaler und besitzergreifender und ich weiß selbst nach dem Lesen des Buches nicht ganz, ob mir diese neue Art vollständig gefallen hat. Obwohl er ein Killer ist, hat er doch Grenzen und mir haben die Gefühle etwas gefehlt. Dennoch ist er eine unglaublich spannende Hauptperson.

„Thr Princess“ oder auch Saige genannt, ist das Oberhaupt mehrerer Bordelle. Sie wird in diesem Buch als kleine Psychopathin bezeichnet und ich kann das so unterstützen. Sie ist um einiges kaltblütiger als Wres und scheut vor dem Töten nicht zurück. Obwohl sie dort nicht zu unterschätzen ist, ist sie in der Gegenwart von Wres fast schon ein Kätzchen. Das sind zwei Gegensätze, die für viele wahrscheinlich schwer zu akzeptieren sind. So war es für mich anfangs auch, aber nach einer Zeit ist es echt interessant zu sehen, wie vielseitig Saige doch ist.

Während bei der „Hunting Angel“ Reihe viel auf Erotik, Gefühle und Spannung wertgelegt wurde, spielte hier noch der geistige Zustand sowie Angstzustände u.s.w. eine große Rolle. Die Charaktere von Wres und Saige sind beide total vielschichtig und das spielt natürlich auch in die „Liebesgeschichte“. Wobei ich nicht gleich von Liebe reden möchte, denn von dem Gefühl kann ich nicht vollständig schreiben. Während man als Leser die Reise der beiden verfolgt liest man aus beiden Sichten und erhält damit einen Ausschnitt aus ihren Gedanken. Die Autorin hat es aber doch geschickt geschafft nicht alles zu offenbaren und so war ich mir beispielsweise immer unsicher, wie Wres zu Saige stand. Erotische Gefühle und Szenen gab es definitiv genug und da werden alle Fans von Dark Romance begeistert sein ;). Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und musste mich regelrecht dazu zwingen die Geschichte zu „rationieren“, also nicht das ganze Buch zu verschlingen.

An Action fehlte es auch nicht. Besonders der Anfang und das Ende glühten nur so vor Spannung. Wres verfolgt die Geschichte über einen Plan, der einem als Leser nicht direkt schlüssig ist. Somit war das Ende eine große Überraschung und auch sehr schlüssig. Der Cliffhanger zwingt mich fast schon dazu weiterzulesen, sodass ich auf den zweiten Band total gespannt bin. Soweit ich weiß, ist diese Reihe auch nur eine Dilogie.

Fazit: Von „Taken Princess“ bin ich wieder total begeistert! Die Charaktere waren vielseitig und an Action, sowie Erotik hat es nicht gefehlt! Durch das Ende bin ich gespannt, wie es weitergeht und insgesamt gebe ich dem Buch 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Ein Buch mit viel Persönlichkeit, eine Menge Humor, sowie Action!

Burning Bridges
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Als Ellas Freund ihr das Herz bricht, läuft sie allein durch die nächtlichen Straßen – und wird direkt in die Enge getrieben. Doch dann taucht ein Fremder auf, rettet sie und verschwindet spurlos. Wie ...

Als Ellas Freund ihr das Herz bricht, läuft sie allein durch die nächtlichen Straßen – und wird direkt in die Enge getrieben. Doch dann taucht ein Fremder auf, rettet sie und verschwindet spurlos. Wie das Schicksal es will treffen sie immer wieder aufeinander und Ella setzt alles daran mehr über Ches zu erfahren. Doch dieser flüchtet vor seiner Vergangenheit und hält sich im Untergrund...

Das Cover fällt direkt auf und es gefällt mir unglaublich gut! Auch die Gestaltung der restlichen Bände ist wunderschön und ich freue mich schon riesig sie in meinem Regal stehen zu haben. Wie mittlerweile bei vielen Büchern beherbergt dieses Buch einen Soundtrack/ eine Playlist zum Buch. Diese befindet sich am Ende des Buches.

Der Klappentext hat mich auf seine Art angesprochen, aber ich hatte auch die Befürchtung, dass es zu klischeemäßig werden würde, da Ches direkt als Retter dargestellt wird. Das ist zum Glück nicht eingetroffen. Ches ist zwar sehr breit gebaut, aber auch unglaublich sanft und ich würde sagen fast schon zerbrechlich. Ich mochte ihn durch seinen trockenen Humor und der Fürsorglichkeit unglaublich gerne.

Ellas Charakter war erfrischend, weil sie, anders als so manche Personen in dem Genre, sehr eigenständig ist. Sie kann sich behaupten und ist sehr stark. Ihr Humor und ihre Hobbys haben sie total sympathisch gemacht.

Bereits am Anfang des Buches musste ich lachen, denn der erste Satz ist schon legendär: „ Ich holte aus und schleuderte ihm meinen Drink ins Gesicht“. Wenn das nicht eine Menge Stärke zeigt! Auch durch Kleinigkeiten wie das Nennen der Serie Sherlock und der Direktheit von Ellas Freundin Summer habe ich mich direkt wohl gefühlt. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Manchmal gab es ein paar Längen, weil der Alltag dann doch auch eine große Rolle spielt, aber insgesamt konnte ich das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen.

Der größte Handlungspunkt in diesem Buch ist definitiv die Vergangenheit von Ches. Man bekommt im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Brocken mit Informationen zugeworfen, wobei ich mir aber schnell ein Gesamtbild geschaffen habe, während Ella noch dabei war alles zu ordnen. Das hat etwas den Lesefluss gestört und war größtenteils im Mittelteil vorhanden. Der Anfang war definitiv das Highlight bei mir und diese Aktion und die selbstständige Ella konnten mich völlig begeistern. Das ist dann im Hauptteil etwas abgeflacht. Dort wurde mehr auf die Umgebung eingegangen, was ich aber auch keineswegs schlimm finde. Andere Charaktere wie Summer oder Savannah habe ich liebend gerne kennen gelernt und ich freue mich auf Carla im zweiten Band, welche auch eine sehr ausdrucksstarke Persönlichkeit besitzt! Das Ende war definitiv aktiongeladen, aber dennoch nicht ganz vollständig. Mir fehlten einfach noch ein paar Informationen, damit ich die Situation am Ende nachvollziehen und verstehen konnte. Den Grundgedanken konnte ich nachvollziehen, bei der Umsetzung hat es aber dann noch noch etwas an den Details gefehlt.

An Emotionen hat es hier nicht gefehlt. Es war alles dabei: Von Wut bis hin zur Trauer und schlussendlich zur Liebe. Kitschig ist das Buch keinesfalls, allerdings würde ich behaupten, dass ein paar Klischees vorhanden waren, was jedoch aber nicht den Lesespaß beeinträchtigt.

Fazit: An „Burning Bridges“ konnten mich besonders die Persönlichkeiten der Hauptprotagonisten begeistern, genauso wie auch der legendäre Humor. Außergewöhnlich ist hier die Aktion, welche man nicht in jedem New-Adult Roman findet. Insgesamt gebe ich dem Buch 4 bis 4,5 Sterne, da zwar immer noch Luft nach oben vorhanden ist, aber trotzdem eine Leseempfehlung von mir beherbergt.