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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2020

Sean Duffy in seinem 5. Fall

Rain Dogs
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Adrian McKinty legt mit „Rain Dogs“ seinen 5. Band um den irischen Polizisten Sean Duffy vor. Es ist ein spannender Krimi, der durch die dichte Atmosphäre aber auch durch die geradlinige und präzise Schreibweise ...

Adrian McKinty legt mit „Rain Dogs“ seinen 5. Band um den irischen Polizisten Sean Duffy vor. Es ist ein spannender Krimi, der durch die dichte Atmosphäre aber auch durch die geradlinige und präzise Schreibweise besticht. McKinty versteht es meisterlich Fiktion und wahre Begebenheiten zu verbinden. Der „katholische Bulle“ Sean Duffy, ein durchaus erfolgreicher Polizist wird in den Büchern aber nicht als der strahlende Held dargestellt, eher ein Antiheld, der sich auch mal mit Alkohol und einem Joint den beruflichen Frust abschüttelt. Aber genau dass macht einem diesen Typ sympathisch und wirkt in Bezug auf die Rahmenhandlung menschlich und authentisch. Aber auch McCrabban und Lawson passen gut zu Duffy. Sie harmonieren und können sich auf einander verlassen. Wie schon in den Vorgängern wird dem Leser eine hochspannende Reise ins Nordirland der 1980er Jahre geboten. Dufffy und Co. enthüllen letztlich bei ihren Ermittlungen, dass die politische und wirtschaftliche Oberschicht in den Fall verstrickt ist. Kurzum: McKinty hat einen fesselnden, pointierten Krimi mit realistischem Hintergrund geschrieben, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht und wunderbar zu unterhalten vermag. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Gut konstruierter Krimi

Die Engelmacherin (Ein Falck-Hedström-Krimi 8)
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„Die Engelmacherin“ ist jetzt der bereits 8. Teil der Falck-Hedström-Reihe. Auch in diesem Teil bleibt sich die Autorin treu und verbindet eine Geschichte/Krimi aus Vergangenheit und Gegenwart. Dem Leser ...

„Die Engelmacherin“ ist jetzt der bereits 8. Teil der Falck-Hedström-Reihe. Auch in diesem Teil bleibt sich die Autorin treu und verbindet eine Geschichte/Krimi aus Vergangenheit und Gegenwart. Dem Leser wird hier wieder ein gut gemachter und fesselnder Krimi präsentiert, der auch durch die Auftritte der vielen „alten Bekannten“ punkten kann. Für Serienfans natürlich immer das Highlight, wenn dabei diese Figuren weiter an Profil gewinnen und ihre persönlichen Geschichten weiter vertieft werden. Da aber bei dieser Serie der Autorin die Krimihandlungen immer sehr stark mit den Hauptprotagonisten Falck/Hedström verbunden sind, ist es für Neueinsteiger nicht immer leicht dem Erzählten zu folgen. Das ist auch in diesem Band nicht anders. Kreist doch anfänglich viel um persönliche und familiäre Tatsachen. Und wie schon in den Vorgängern gibt es zwei Zeitebenen. Diese sorgen für größere Spannung, rätselt man doch automatisch mit, wie das Geschehene im Zusammenhang steht. Besonders „verselbstständigt“ haben sich dabei in dieser Serie die Alleingänge von Erica Falck, von denen ihr Mann, der Polizist, allerdings nichts wissen darf. Bei diesen Aktionen Ericas ergeben sich stets kleinere Hinweise und neue Denkanstöße für den mitratenden Leser. Als Manko muss ich allerdings sagen, dass für mich der eigentliche Krimi zu spät im Buch beginnt. Durch die weit schweifenden Ausführungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart bleibt für die eigentliche Ermittlungsarbeit nicht mehr viel Raum. Das Ende wird dann zwar dank der tollen Erzählkunst der Autorin spannend erzählt und der Fall selbst souverän abgeschlossen. Kurzum: Auch der 8. Teil reiht sich nahtlos in die guten Krimiplots der Vorgänger ein. An manchen Stellen hätte die Autorin zwar etwas straffer erzählen können, aber im großen und ganzen ist ihr ein Roman/Krimi gelungen, der durchaus zu unterhalten vermag. Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Interessantes Ermittler-Duo

Teufelsgrinsen
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„Teufelsgrinsen“ist der erste Band um die Titelfigur Anna Kronberg geschrieben von Annelie Wendeberg. Da im viktorianischen England Frauen noch nicht als Ärztin praktizieren durften, gibt sich Anna kurzerhand ...

„Teufelsgrinsen“ist der erste Band um die Titelfigur Anna Kronberg geschrieben von Annelie Wendeberg. Da im viktorianischen England Frauen noch nicht als Ärztin praktizieren durften, gibt sich Anna kurzerhand als Anton Kronberg aus, um als anerkannter Bakteriologe zu arbeiten. Als sie zu einem Todesfall gerufen wird lernt sie dort Sherlock Holmes kennen, der dank seiner vielgepriesenen Deduktionfähigkeit sofort erkennt, dass Anton eine Anna ist. Somit beginnt ein teilweise durchaus amüsantes Krimi-Abenteuer, in dem die beiden zeigen müssen, was ihnen steckt. Der Autorin gelingt es dabei gut das viktorianische London mit all seinen vielschichtigen Bevölkerungsgruppen und deren Lebensumstände authentisch zu schildern. Der Schreibstil dabei ist passend für die gewählte Epoche und ist flüssig zu lesen. Zusammenfassend kann man sagen ist Annelie Wendeberg ein gutes Debüt mit einem interessanten Krimiplot gelungen. Die Kombination Anna/Anton Kronberg und Sherlock Holmes, einer bekannten Ermittlerfigur zahlreicher HistoKrimis, fand ich echt gelungen. Von mir bekommt das Buch eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Gut gemachter 6. Teil

Deiner Seele Grab (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 6)
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„Deiner Seele Grab“ ist der 6. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig und wartet mit einem doch sehr aktuellen Thema auf. Mehrere Handlungsstränge werden dabei parallel erzählt. ...

„Deiner Seele Grab“ ist der 6. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig und wartet mit einem doch sehr aktuellen Thema auf. Mehrere Handlungsstränge werden dabei parallel erzählt. Aber dank der geradlinigen Erzählweise und des flüssig zu lesenden Schreibstils kann man der Geschichte aber leicht folgen. Auch wenn das nicht bedeutet, dass man alsbald auf den Täter schließen kann. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel wird es nicht eintönig und auch wenn nicht wie sooft im Krimi nicht viel Blut fließt ist doch ein fesselnder Krimi entstanden. Jedoch versteht es die Autorin ihre Leser geschickt vereinzelt in die falsche Richtung oder in Sackgassen zu schicken. Somit bleibt natürlich auch die Spannung lange erhalten. Die Handelnden sind durchweg gut beschrieben, allen voran natürlich Dühnfort mit samt seinem Team. Mich hat der Krimi gut unterhalten, zu schnell war auch dieser Band der Reihe ausgelesen. Ich kann auch erneut eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Spannende Fortsetzung

Nun ruhet sanft (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 7)
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„Nun ruhet sanft“ ist der 7. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig. Zum wiederholten Mal ist es der Autorin gelungen einen gut konstruierten Fall zu Papier zu bringen. Die handelnden ...

„Nun ruhet sanft“ ist der 7. Teil der Kommissar Konstantin Dühnfort – Reihe von Inge Löhnig. Zum wiederholten Mal ist es der Autorin gelungen einen gut konstruierten Fall zu Papier zu bringen. Die handelnden Personen sind dabei so gut beschrieben, dass sie in ihrer jeweiligen Rolle authentisch und überzeugend daherkommen. Auch innerhalb des Ermittlerteam ist diesmal eine Menge Bewegung. Jeder einzelne bekommt seine private Weiterentwicklung verpasst. In dem Moment ist natürlich der Serienkenner im Vorteil. Man hat doch den einen oder anderen Lesevorsprung und kann gerade bei solchen weiterführenden Entwicklungen die kleinen Nuancen besser erkennen. Es ist aber kein Muss die Vorgänger zu kennen. Durch erneutes falsche Fährten legen bleibt der Kriminalfall und die Tätersuche lange offen und somit die Spannung hoch. Aber letztlich wird auch dieser Fall natürlich souverän gelöst. Für mich war es auch diesmal wieder ein fesselnder Krimi der mich gut unterhalten hat. Dafür vergebe ich 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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