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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2020

spannender Auftakt

Game of Gold
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich alles gut nachvollziehen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Lous und Reids Sichtweise erzählt, sodass ich als ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich alles gut nachvollziehen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Lous und Reids Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser die Geschichte aus beiden Blickwinkeln betrachten konnte und einen besseren Einblick in die Einstellungen der Hexen und Hexenjäger erhielt. Und auch beide Charaktere immer besser kennenlernte, mich besser in sie hineinversetzten konnte – ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen nachvollziehbarer wurden.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Und im Verlaufe der Geschichte werden mir als Leser auch die ein oder andere nicht so recht zum Charakter passende Handlung, immer verständlicher und nachvollziehbarer. Besonders gefallen haben mir hier die Dialoge zwischen Lou und Reid – das Aufeinanderprallen ihrer unterschiedlichen Weltanschauungen was das Verhältnis Mann – Frau betrifft – ihre erwachenden Gefühle zueinander, die ihre Weltanschauung und ihre Zukunftspläne, nachhaltig beeinflussten.

Zu Beginn ist die Geschichte noch recht undurchsichtig, und manch eine Handlung erscheint nur wenig nachvollziehbar. Dies ändert sich jedoch je mehr man als Leser aus der Vergangenheit der beiden und insbesondere von Lou erfährt.

Fazit:


Insgesamt eine Geschichte die langsam an Spannung gewinnt, im ersten Drittel recht viele lose Stränge hat – die zu einem Großteil zum Ende hin zusammengeführt werden und den Leser einerseits befriedigt zurücklassen – andererseits die Spannung auf den Nachfolgeband wecken.

Veröffentlicht am 11.03.2020

tiefgründige Geschichte - wenn man sich auf diese einlassen kann

Rosie auf dem Baum
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Meine Meinung:

Eine schöne Geschichte – die in wenigen Worten, dafür aber mit einer starken Ausdruckskraft was das Bildhafte und „Zwischen den Worten“ gesagt angeht.

Eine Bildergeschichte, die auf den ...

Meine Meinung:

Eine schöne Geschichte – die in wenigen Worten, dafür aber mit einer starken Ausdruckskraft was das Bildhafte und „Zwischen den Worten“ gesagt angeht.

Eine Bildergeschichte, die auf den ersten Blick recht unscheinbar und „unsinnig“ erscheint und für mich erst durch die Kommunikation miteinander (Vorleser – und Kind) und insbesondere dem Blick des Vorlesers auf die Autonomie des Kindes seine Wirkung seine Tiefe entfalten kann.

Denn die Geschichte besteht nur aus kurzen Sätzen. Gibt keinerlei Erklärungen – sondern beschreibt Situationen, die Rosie erlebt, während sie auf dem Baum sitzt. Spiegelt die Reaktionen der „Erwachsenen – über Bitten – Drohungen – Bestechungsversuchen – bis sie am Ende, den Versuch machen die Gründe Rosies zu erfahren- der Aktzeptanz durch die Erwachsenen ….).

In meinen Augen erschließt sich dies allerdings nur durch „gelenkte“ Fragen – in denen der Vorleser gezielt nachfragt. Ob Kinder im Alter von 3-6 dies intuitiv erfassen – da bin ich skeptisch.


Fazit:

Eine Geschichte, die eine unheimliche Tiefe erhalten kann – wenn der Vorleser in Dialog mit den Kindern tritt. Diese lenkt und die Geschichte als Türöffner – nutzt. Eine Geschichte, die vielleicht eher den „offenen“ Erwachsenen zum Nachdenken über sein Verhalten gegenüber Kindern veranlasst.
In meinen Augen kein Buch – für Jederman.

Veröffentlicht am 11.03.2020

für Leser die verschwörungstheorien, Bibelzitate und detaillierte Hintergrundinfos mögen

Das Paulus-Labyrinth
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Hervorzuheben sind die detaillierten und ausführlichen Bibelzitate sowie Hintergrundinformationen zum Mithraskult. Die Geschichte wird aus Peters Sichtweise ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Hervorzuheben sind die detaillierten und ausführlichen Bibelzitate sowie Hintergrundinformationen zum Mithraskult. Die Geschichte wird aus Peters Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser zusammen mit ihm nach und nach immer mehr Informationen erhielt. Ich mit ihm zusammen den „Fall“ löste. Insgesamt gibt es 7 Kapitel, die mit einem Blick in die Antike beginnen und einen Abschnitt des Lebens einer bekannten Persönlichkeit wiedergeben.
Ein Thriller, der mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Einerseits eine spannende Reise/Schnitzeljagd in der ich als Leser mit dem Protagonisten Peter de Haan verschiedenste Aufgaben innerhalb Leidens lösen musste. Mit ihm zusammen Schritt für Schritt weiterkam und immer wieder neue Zusammenhänge aufdeckte– andererseits mit vielen Bibelzitaten, Informationen über den mir bisher unbekannte Mithraskult die mir an vielen Stellen zu viel und zu ausführlich ausfielen/ bzw. ich zuwenig Anknüpfungspunkte an mir bereits bekanntes hatte.

Fazit:
Von daher ein Thriller der insbesondere Leser begeistern dürfte – die Verschwörungstherorien, sowie die Auseinandersetzung mit Religion und ihren verschiedensten Kulten lieben – und hier ausführliche, detailreiche Informationen mögen.

Veröffentlicht am 09.03.2020

spannender düsterer Thriller

Liebe mich, töte mich
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Geos und Kaisers Sichtweise erzählt, sodass ich als ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Geos und Kaisers Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in die Geschichte erhielt – und durch Rückblicke immer mehr aus der Vergangenheit erfuhr.

Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet, sodass ich mir als Leser einen immer besseren Eindruck von ihren jeweiligen Charaktereigenschaften machen konnte – und so ihre Handlungen ein Stück weit nachvollziehbarer wurden. Wenn ich ihre Taten auch nicht gutheißen konnte.

Die Handlung selbst, insbesondere die detaillreichen Schilderungen waren mir als eher zartbesaitete Leserin, die eher Andeutungen liebt – dass ein oder andere Mal – zu viel. Ich Schwierigkeiten hatte, die Geschichte zu lesen – sie hin und wieder unterbrechen musste – denn obwohl dies eine fiktive Geschichte ist – gibt es diese Charaktere/Charakterzüge – auch im wahren Leben.

Eine Geschichte, die man einerseits nicht lesen möchte – andererseits möchte ich als Leser wissen, wie alles zusammenhing. Was die Charaktere zu ihren Taten führte. Wo die „Ursachen“ zu finden sind.

Fazit:

Ein Thriller, der es in sich hat, der mich als Leser forderte. Dessen Wendungen überraschen konnten.

Veröffentlicht am 26.02.2020

witziger Reihenauftakt

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau
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Der Schreibstil, Sprache und einfacher Satzbau, sowie die Kapitellänge und die Schriftgröße ist auf die Altersklasse abgestimmt. Die Geschichte wird aus Minas Sichtweise erzählt, sodass die jungen Leser ...

Der Schreibstil, Sprache und einfacher Satzbau, sowie die Kapitellänge und die Schriftgröße ist auf die Altersklasse abgestimmt. Die Geschichte wird aus Minas Sichtweise erzählt, sodass die jungen Leser zusammen mit Mina und ihren Freunden die abenteuerlichsten Dinge erleben.

Sich als Detektive betätigen, oder in einer Tierhandlung Informationen sammeln. Ihre Methoden – ungewöhnlich, insbesondere die Hilfestellungen von Julius immer wieder ungewöhnlich – und für den ein oder anderen Lacher gut. Gleichzeitig werden die Kinder immer wieder vor Fragen des Anstandes, der Moral oder aber vor alltägliche Fragen (Wie geht es Tieren in einer Tierhandlung?) gestellt – auf die das Buch jedoch keine eindeutige Antwort gibt – und so den Leser zum weiteren Nachdenken anregt. – Ohne dies jedoch zu sehr in den Focus zu rücken.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, sodass ich mir diese als Leser gut vorstellen konnte. Und insbesondere über Julius immer nur den Kopf schütteln konnte.

Als Erwachsener Leser gingen mir an der ein oder anderen Stelle die „Streiche zu weit“, und die Witze waren ab und an nicht mehr komisch. Auch der Focus aus Smartphone (Whatsapp) und sozialen Medien (Instagram) bei 11-jährigen war mir persönlich zu viel.
Für Kids dürfte diese Art Humor jedoch voll ins Schwarze treffen.


Fazit:

Eine kurzweilige witzige Geschichte für Kinder.