tiefgründige Geschichte - wenn man sich auf diese einlassen kann
Rosie auf dem BaumMeine Meinung:
Eine schöne Geschichte – die in wenigen Worten, dafür aber mit einer starken Ausdruckskraft was das Bildhafte und „Zwischen den Worten“ gesagt angeht.
Eine Bildergeschichte, die auf den ...
Meine Meinung:
Eine schöne Geschichte – die in wenigen Worten, dafür aber mit einer starken Ausdruckskraft was das Bildhafte und „Zwischen den Worten“ gesagt angeht.
Eine Bildergeschichte, die auf den ersten Blick recht unscheinbar und „unsinnig“ erscheint und für mich erst durch die Kommunikation miteinander (Vorleser – und Kind) und insbesondere dem Blick des Vorlesers auf die Autonomie des Kindes seine Wirkung seine Tiefe entfalten kann.
Denn die Geschichte besteht nur aus kurzen Sätzen. Gibt keinerlei Erklärungen – sondern beschreibt Situationen, die Rosie erlebt, während sie auf dem Baum sitzt. Spiegelt die Reaktionen der „Erwachsenen – über Bitten – Drohungen – Bestechungsversuchen – bis sie am Ende, den Versuch machen die Gründe Rosies zu erfahren- der Aktzeptanz durch die Erwachsenen ….).
In meinen Augen erschließt sich dies allerdings nur durch „gelenkte“ Fragen – in denen der Vorleser gezielt nachfragt. Ob Kinder im Alter von 3-6 dies intuitiv erfassen – da bin ich skeptisch.
Fazit:
Eine Geschichte, die eine unheimliche Tiefe erhalten kann – wenn der Vorleser in Dialog mit den Kindern tritt. Diese lenkt und die Geschichte als Türöffner – nutzt. Eine Geschichte, die vielleicht eher den „offenen“ Erwachsenen zum Nachdenken über sein Verhalten gegenüber Kindern veranlasst.
In meinen Augen kein Buch – für Jederman.