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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2020

Ich halte diesen Roman für absolut verzichtbar

Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt
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Gebundene Ausgabe: 505 Seiten
Verlag: Galiani (10. September 2013)
ISBN-13: 978-3869710730
Preis: 22,99 €
auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Ich halte diesen Roman für absolut ...

Gebundene Ausgabe: 505 Seiten
Verlag: Galiani (10. September 2013)
ISBN-13: 978-3869710730
Preis: 22,99 €
auch als Taschenbuch, als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Ich halte diesen Roman für absolut verzichtbar

Nachdem ich die Frank Lehmann-Trilogie mit viel Begeisterung und genauso viel Vergnügen gelesen habe, freute ich mich auf das Spin-off „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“. Leider hat mich dieses Buch aber sehr enttäuscht. Ich konnte nur wenig damit anfangen. Die Atmosphäre des Dargestellten erreichte mich überhaupt nicht, während ich bei Frank Lehmann mittendrin war. Es war einfach nicht meins.

Für mich passt folgende Ansicht, die Regener seinen Protagonisten in einer bestimmten Szene denken lässt, auf das ganze Buch:

ziemlich langweilig eigentlich, wie ich beim Erzählen fand, [ … ], das war nutzloses Wissen, eine Anekdote ohne Pointe, eigentlich auch ohne jede Handlung, jedenfalls, was immer es war, Magical Mystery was es nicht (S. 206f.)

500 Seiten Besäufnis, Drogen und Bummbumm-Musik. Wiederholungen noch und nöcher. Die tatsächliche Handlung ließe sich auf etwa 20 Seiten komprimieren. Ich habe mich durch 500 Seiten gequält. Schade!

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 16.03.2020

Wie deprimierend!

Die Dunkelheit deiner Seele
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Broschiert: 400 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch (26. Februar 2020)
ISBN-13: 978-3733505097
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 13,00 €
auch als E-Book erhältlich

Wie deprimierend!

Inhalt:
Lenora ...

Broschiert: 400 Seiten
Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch (26. Februar 2020)
ISBN-13: 978-3733505097
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Preis: 13,00 €
auch als E-Book erhältlich

Wie deprimierend!

Inhalt:
Lenora Hagen hat eine schlimme Vergangenheit hinter sich. Mit dem Stipendium an der Akademie Dunkelfelsen, wo sie Kreatives Schreiben studiert, scheint sich ihr Leben endlich zum Besseren zu wenden. Doch die Begegnung mit Kilian, der sie stets mit einem mörderischen Blick betrachtet, wirft Lenora immer wieder aus der Bahn. Bis eines Tages ihr Leben in Gefahr ist …

Meine Meinung:
Besonders das tolle Cover, aber auch der Klappentext, sprachen mich direkt an und suggerierten eine spannende und interessante Story. Weit gefehlt! Ich hatte mich auf dieses Buch gefreut und wollte es wirklich mögen - es ist mir leider nicht gelungen. Ich musste mich geradezu zum Weiterlesen zwingen.

Beide Protagonisten - Lenora und Kilian - waren mir so was von egal. Ich kam ihnen einfach nicht nahe. Lenora jammert die ganze Zeit rum, zweifelt an allem und jedem, kann sich nicht entscheiden, ist wankelmütig und wütend, wütend, wütend. Die Wörter „Wut“ oder „wütend“ kommen ca. 60 Mal in diesem Roman vor! Ich fand das so deprimierend. Dazu trug auch Kilian mit seinen bösen Blicken und fiesen Handlungen bei, für die ich keinen Grund erkennen konnte.

Es gelang mir während der ganzen Lektüre an kaum einer Stelle, die Handlungen und Gefühle der Protagonisten nachzuvollziehen. Es werden immer nur sehr viele Andeutungen gemacht, aber es gibt keine vernünftige Erklärung. Dabei ist die Romanhandlung sehr dürftig. Es passiert kaum etwas, außer dass die beiden Hauptpersonen sich gegenseitig das Leben schwermachen.

Auch der Schreibstil ist leider nicht wirklich grandios. Ich habe ihn eher als hölzern, dann wieder als schwülstig oder zu flapsig empfunden. Erzählt wird aus Lenoras Ich-Perspektive in der Gegenwart, was einen normalerweise mitten in die Story hineinzieht. Hier passiert das leider überhaupt nicht, vielleicht weil es gar keine richtige Story gibt und die „Helden“ nur nerven. Es gibt unheimlich viele Wiederholungen - irgendwie müssen die Seiten ja gefüllt werden. Zum Spannungsaufbau trägt das aber leider nicht bei.

Nachdem lange Zeit nicht viel passiert, kommt das Ende dann recht abrupt, ohne dass geklärt wurde, was in Lenoras Kindheit und Jugend genau geschehen ist und warum sie für Kilian gefährlich sein soll, wie es im Klappentext heißt.

„Die Dunkelheit deiner Seele“ ist der Auftaktband einer geplanten Trilogie. Die weiteren Bände werde ich mir sicher nicht antun.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 26.12.2019

Viel Wiener Flair, keine Spannung

Schön tot
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Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Haymon Verlag (11. November 2009)
ISBN-13: 978-3852186108
Preis: 17,90 €
auch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich

Viel Wiener Flair, keine Spannung

Inhalt: ...

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Haymon Verlag (11. November 2009)
ISBN-13: 978-3852186108
Preis: 17,90 €
auch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich

Viel Wiener Flair, keine Spannung

Inhalt:
Im Wiener Stadtviertel Margareten rund ums Schlossquadrat scheint ein Serienmörder sein Unwesen zu treiben. Die Kellnerin Katharina Kafka will dem Täter auf die Spur die Spur kommen …

Meine Meinung:
Dieser „Krimi“ konnte mich leider gar nicht erreichen. Ja, es gibt einige Verbrechen, aber eigentlich keine wesentlichen Ermittlungen und auch keine Spannung. Die Möchtegern-Detektivin Katharina hört sich bei ihren Nachbarn und Kollegen im Viertel um und entwirft hin und wieder eine Theorie, wer es gewesen sein könnte. Doch hat das alles weder Hand noch Fuß. Dummerweise war mir die Lösung schon nach dem ersten Viertel des Buches klar, sodass mich der Schluss dann auch nicht überraschen konnte.

Eine viel größere Rolle als der Kriminalfall spielt hier die familiäre Herkunft der Protagonistin sowie die ungewöhnliche Person ihres Freundes Orlando. Auch so manche Wiener Eigenart kommt hier groß heraus. Bezeichnenderweise gibt es im Anhang noch jede Menge Rezepte zu den Speisen, die im Lauf der „Ermittlungen“ verzehrt werden, und das sind einige. Denn Katharina hangelt sich von einem Lokal zum anderen.

Fazit:
Als kulinarischer Reiseführer evtl. tauglich, als Kriminalroman leider weniger.

Die Reihe:
1. Schön tot
2. Stadt der Schmerzen
3. Blutiger Sand
4. Endstation Donau

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 20.12.2019

Ziemlich langweilig

Sylter Weihnachtswellen. Eine Liebesgeschichte
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Taschenbuch: 120 Seiten
Verlag: Acabus Verlag (15. November 2012)
ISBN-13: 978-3862822133
Preis: 9,90 €
auch als E-Book erhältlich

Ziemlich langweilig

Inhalt:
Belinda, Anfang 50, frisch geschieden, will ...

Taschenbuch: 120 Seiten
Verlag: Acabus Verlag (15. November 2012)
ISBN-13: 978-3862822133
Preis: 9,90 €
auch als E-Book erhältlich

Ziemlich langweilig

Inhalt:
Belinda, Anfang 50, frisch geschieden, will die Feiertage auf Sylt in der Nähe ihrer Freundin Birgit verbringen. Im Zug dorthin lernt sie Ulf kennen. Die beiden sind sich sympathisch und werden sich auch später auf der Insel wiedersehen.

Meine Meinung:
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht erreichen. Der Schreibstil ist eher steif und nüchtern, die wenigen Dialoge klingen zumeist hölzern. Die Beschreibungen des Tagesablaufs sind schlicht langweilig. Man isst, man trinkt, man telefoniert, man geht von einem Ort zum anderen und dann das Ganze wieder von vorn. Gefühle kommen hier nicht auf, weder weihnachtliche noch romantische.

Was mir an diesem Buch am meisten gefiel, war die Einführung der Personen. Hier bleibt längere Zeit im Dunkeln, wer wie zu wem gehört, besonders in Ulfs Familie. Das war das Gelungenste an diesem Buch.

Eine Leseempfehlung kann ich leider nicht aussprechen.

★★☆☆☆

Veröffentlicht am 25.11.2019

Weder Thriller noch Horror

LEVIATHAN / KOPFJÄGER
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Meine Rezension bezieht sich nur auf das E-Book "Kopfjäger"

Format: E-Book
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 85 Seiten
Verlag: Luzifer-Verlag (22. Mai 2017)
Originaltitel: Headhunter
Übersetzung: Nicole Lischewski
Preis: ...

Meine Rezension bezieht sich nur auf das E-Book "Kopfjäger"

Format: E-Book
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 85 Seiten
Verlag: Luzifer-Verlag (22. Mai 2017)
Originaltitel: Headhunter
Übersetzung: Nicole Lischewski
Preis: 2,99 €

Weder Thriller noch Horror

Inhalt:
1970. Mike McKinney ist als Reporter in Vietnam und begleitet die Truppen. Immer wieder hört er die Legende vom Kopfjäger, einem riesigen Wesen, das Köpfe sammelt. Bis er eines Tages das Gefühl hat, dass der Kopfjäger hinter ihm her ist …

Meine Meinung:
Was ganz interessant und mystisch hätte sein können, ist eigentlich nur ordinär. Fäkalsprache, wo man hinschaut - das macht keinen Spaß, auch wenn mir bewusst ist, dass dies die tatsächliche Atmosphäre im Krieg veranschaulichen soll. Die Spannungskurve hat zwar eine positive Steigung, aber nur ganz leicht. Stattdessen reihen sich endlose Schilderungen von Leichen jeglicher Verstümmelungsgrade sowie Kriegsgräuel aneinander.

Der Kopfjäger kommt erst spät ins Spiel, und auch da erreicht mich der angebliche Horror nicht. Als Horror empfinde ich bei diesem Roman einzig die ordinäre Sprache.

★★☆☆☆