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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2020

Ein besonderes Buch

Mein Puste-Licht-Buch: Die kleine Tröste-Fee
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"Die kleine Tröste-Fee" ist ein ganz besonderes Buch - denn sobald Bär, Schweinchen und Co. über ihre Wehwehchen klagen, pustet die Tröste-Fee und schon tut es nicht mehr weh.

Durch die eingebaute Technik ...

"Die kleine Tröste-Fee" ist ein ganz besonderes Buch - denn sobald Bär, Schweinchen und Co. über ihre Wehwehchen klagen, pustet die Tröste-Fee und schon tut es nicht mehr weh.

Durch die eingebaute Technik hat beim (Vor-)Lesen das Kind die Möglichkeit, auch zu pusten und damit die Lichter zum Erleuchten zu bringen. Meine Tochter war davon ganz begeistert und wir haben das Buch gleich mehrere Male gelesen. Auf der Rückseite des Buches kann die Beleuchtung ein- oder ausgeschaltet werden.

Die Illustrationen sind wirklich sehr süß, die Texte relativ kurz und durch die Reime sehr einfach. Somit genau richtig für die Zielgruppe. Schön sind hier auch die festen Pappseiten, die sehr stabil wirken.

Insgesamt ist das Buch relativ dick, wie man es von anderen Bilderbüchern kennt, jedoch befindet sich hinten die Lichttechnik, sodass es letztendlich doch nur vier Doppelseiten sind, was sehr wenig ist. Man ist viel zu schnell mit dem Buch durch und somit verliert es dann doch den Reiz des Neuen.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Sehr lehrreich

Wieso? Weshalb? Warum? Alles über Bäume
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Wir sind große Fans der „Wieso Weshalb Warum“-Reihe und haben schon einige der Junior Exemplare zu Hause. Die Sammlung der Bücher ab 4 wächst ebenfalls stetig.

In „Alles über Bäume“ haben die Kleinen ...

Wir sind große Fans der „Wieso Weshalb Warum“-Reihe und haben schon einige der Junior Exemplare zu Hause. Die Sammlung der Bücher ab 4 wächst ebenfalls stetig.

In „Alles über Bäume“ haben die Kleinen die Möglichkeit, sich viel Wissen rund um Bäume anzueignen, dies finde ich überwiegend auch sehr gelungen. Wie immer machen die Klappen Spaß, so können noch mehr Informationen entdeckt werden, die die aktuelle Seite ergänzen. Die Illustrationen und Texte sind passend zu dieser Reihe.
Ein einziges Manko sehe ich hier allerdings: ich habe in diesem Buch auch einiges über verschiedene Baumarten erwartet, insbesondere über heimische Bäume. Darüber findet man jedoch kaum etwas, es werden nur exemplarisch Baumarten vorgestellt, die aber teilweise in anderen Ecken der Welt wachsen.
Dennoch kann ich für Fans der Reihe eine deutliche Empfehlung aussprechen, da man viel lernen kann und das Thema des Buches neu ist.

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Veröffentlicht am 06.06.2020

Witziger Selbstfindungstrip

Thirty
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Bella steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und zugleich in einer Art Midlifecrisis. Alle um sie herum scheinen das zu haben, was sie sich wünscht - einen Mann, Familie und den Traumberuf - nur sie selbst ...

Bella steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag und zugleich in einer Art Midlifecrisis. Alle um sie herum scheinen das zu haben, was sie sich wünscht - einen Mann, Familie und den Traumberuf - nur sie selbst nicht. So stimmt sie zu, die nächsten dreißig Tage dreißig Dates zu haben, um ihren Traummann zu finden.

„Thirty“ ist ein sehr witziges und unterhaltsames Buch, das man allerdings auch nicht zu ernst nehmen darf. Bella ist mit 29 Jahren noch reichlich unreif und teilweise naiv, dass es aber dann doch wirklich lustig wird. Eine Midlifecrisis, wie sie diese beschreibt, halte ich in dem Alter für überzogen, dafür ist sie dann doch mindestens zehn Jahre zu jung.

Die Geschichte selbst ist sehr kurzweilig, die Erzählungen über die vielen Dates teilweise urkomisch, dann wieder peinlich, aber insgesamt unterhaltsam.
Natürlich entsteht keine echte Verbindung zwischen Bella und einem potentiellen Kandidaten als „Traummann“, weil ihre Dates doch recht kurz sind. Dadurch wird das Buch tatsächlich nicht zu einer Liebesgeschichte, wie man anfangs glauben könnte. Vielmehr ist es sein Selbstfindungstrip von Bella, wie es der Lese bereits früh feststellt. Bella selbst braucht für die Erkenntnis etwas länger.

Insgesamt sollte man sich hier bewusst sein, dass man keinen gefühlvollen Liebesroman erwarten darf, denn sonst wird man enttäuscht. Bellas Reise zu sich selbst ist dennoch sehr unterhaltsam und witzig geschrieben, sodass mir das Buch insgesamt gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Schöne Botschaft

Alfie und der Clownfisch
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Alfie ist ein schüchterner Junge, dem es schwer fällt, über seinen Schatten zu springen. Nun steht eine Feier an und er hat eigentlich sein Kostüm schon ausgesucht, doch traut er sich nicht, es tatsächlich ...

Alfie ist ein schüchterner Junge, dem es schwer fällt, über seinen Schatten zu springen. Nun steht eine Feier an und er hat eigentlich sein Kostüm schon ausgesucht, doch traut er sich nicht, es tatsächlich auch anzuziehen. Um ihm Mut zu machen, macht seine Mutter mit ihm einen Ausflug.

Die Illustrationen des Kinderbuches sind, insbesondere für erwachsene Augen, sehr schön und ansprechend, die Farbgebung sieht man so eher selten, wobei ich mir vorstellen könnte, dass Kinder es lieber bunter mögen.

Der Erzählstil ist ebenfalls sehr schön und kindgerecht. Besonders gefällt mir die Botschaft hinter dem Buch: jeder ist so, wie er ist und das ist okay so. Und diese Botschaft entdeckt auch Alfie für sich selbst. Leider kommt das Ende für mich zu abrupt. Irgendwie fehlt etwas, so etwa eine mögliche Lösung für das Problem, das Alfie so beschäftigt. Auch die Rolle des Clownfisches ist nicht wirklich ausgereift. Dafür, dass er ja bereits im Titel vorkommt und Alfies Besonderheit unterstreichen soll, taucht er selbst nur auf einer einzigen Seite kurz auf. Somit ist die wichtige Botschaft für mich leider nicht zu Ende gedacht.

Dennoch gefällt meiner Tochter das Buch insgesamt, sodass ich vier Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 19.03.2020

Schönes Kinderbuch mit kleinem Abzug

Billy mit den Bambusbeinen
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Billy verlässt zum ersten Mal seine Eltern, um die Welt um ihn herum zu erkunden. Er begenet einer Menge anderer Insekten, die aber alle so besonders sind und einzigartige Eigenschaften besitzen. Sie ziehen ...

Billy verlässt zum ersten Mal seine Eltern, um die Welt um ihn herum zu erkunden. Er begenet einer Menge anderer Insekten, die aber alle so besonders sind und einzigartige Eigenschaften besitzen. Sie ziehen ihn damit auf, dass er diese eben nicht hat, sondern nur die langen Beine.

Das Buch ist für Kleinkinder ab 4 Jahren geschrieben, das Format ist relativ groß, die Seiten eher dünn. Die Geschichte wird in Reimen erzählt, die an der ein oder anderen Stelle etwas ungelenk wirken. Die Illustrationen sind farbenfroh und lustig, meine Tochter fand vor allem die Kleidung und Schuhe der Insekten wirklich witzig.
Am Ende des Buches gibt es noch ein Suchspiel, bei dem man die abgebildeten Insekten im Buch wiederfinden soll.

Insgesamt ist dies ein hübsches Kinderbuch, das hier gerne gelesen wird. Die Botschaft, dass jeder etwas Besonderes ist, gefällt mir - obwohl ich es noch schöner und wertvoller gefunden hätte, wenn Billy seine eigenen Stärken für sich entdeckt hätte (z. B. indem er seine Beine nutzt) und nicht erst durch einen anderen, vermeintlich "Schwächeren" darauf hingewiesen wird. Somit relativiert sich die Botschaft dann doch wieder. Dennoch wird das Buch gerne gelesen, sodass ich es insgesamt auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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