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Veröffentlicht am 26.03.2020

Wirklich Nachbarn oder doch eher aus dem Reich der Legenden!

Nachbarn
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Die Erde im Jahr 2320. Giftige Luft und verheerende Stürme haben die Menschheit unter gläserne Kuppeln getrieben. Im Gedränge der Stadt sucht die siebzehnjährige Bren ihre Schwester Cay. Dabei hört sie ...

Die Erde im Jahr 2320. Giftige Luft und verheerende Stürme haben die Menschheit unter gläserne Kuppeln getrieben. Im Gedränge der Stadt sucht die siebzehnjährige Bren ihre Schwester Cay. Dabei hört sie Gerüchte von Entführungen, einem mysteriösen Club und uralten Legenden. Bren schenkt ihnen keine Beachtung. Doch dann taucht Cay wieder auf – und sie ist nicht mehr dieselbe.

Der Schreibstil ist modern und leicht zu lesen.

Das Cover zeigt eine Glaskuppel mit einer Stadt bei Vollmond, darum herum ist Natur zu sehen. In sehr groß ist der Name des Romans zu lesen. Passt sehr gut zur Handlung des Romans.

Der Klappentext macht neugierig auf eine andere Zukunft unter er einer Glaskuppel findet das Leben statt.

Fazit: Die Autorin führt uns in ihrem Debüt Roman der sowohl in das Genre Dystopie als auch Science-Fiction passt, in eine ferne Zukunft, in der das Leben auf der Erde unter Glaskuppeln und den Städten darin stattfindet. Aber auch der Mars ist erschlossen und dient den Erdenbewohnern auf Zeit als Arbeitsraum. Auch so der jungen Protagonistin Bren. Nach dem sie mutig einen ernsten Vorfall auf den Mars-Feldern verhindert und eine Verletzung davongetragen hat, muss sie ihren Job ein paar Wochen vorzeitig beenden. Als sie wieder auf der Erde ist beginnt die Suche nach ihrer siebzehnjährigen Schwester Cay mit der sie zusammenlebt.

Bei ihren Nachforschungen hört sie weitere Gerüchte von Entführungen, einem mysteriösen und geheimnisvollen Club – uralten Legenden. Zu erst misst sie diesen keine Bedeutung zu – doch dann taucht Cary wieder auf – aber sie ist definitiv nicht mehr dieselbe.

Was ist geschehen? Was hat der Club damit zu tun? Und was haben Feen damit zu tun? Und was hat Aaron mit Bren vor?

Für mich ein überraschender Debüt Roman, der mit einem schönen Mix aus Science-Fiction und Dsytopie aufwarten kann. Und noch dazu auch spannend ist. Mit einem wunderschönen Cover, einem neugierig machenden Klappentext und spannendem Roman. Ich bin gespannt on von der Autorin in naher Zukunft noch mehr kommt. Verdient 5 Sterne von mir für diesen Roman.

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Vielversprechende spannende Fortsetzung!

Die 12 Häuser der Magie
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Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern. Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch ...

Das Leben von Nicholas Ashton liegt in Trümmern. Gejagt von ihren Feinden, haben Liz und Nic im letzten Augenblick das sichere Haus erreicht. Von Jane und Matt fehlt jedoch weiterhin jede Spur. Der Fluch des Dämons scheint sich zu erfüllen, die Intrige ging auf.
Ist ein zweites Regnum noch aufzuhalten? Nic und Liz setzen alles daran, unter schwierigsten Bedingungen gegen ihre Feinde zu bestehen. Da erfährt Nic eine grauenvolle Wahrheit und das Schicksal schlägt erneut zu.

Der Schreibstil flüssig, gut und spannende zu lesen.

Zum Cover braucht man wohl nicht viel zu sagen? Außer wie schön es aussieht und dass es das Herz mancher Coverliebhaber oder Coverbitch („bezeichnen sich einige Damen und auch Herren selbst“) wird wieder höherschlagen. Außen dunkel und in hell gehalten mit blauem Stein und in großer Schrift ist „Schicksals Wächter“ zu lesen. Passt genial zum Roman.

Der Klappentext macht gespannt auf einen Auftaktband zu einer neuen Urban Fantasy Reihe des Autors.

Fazit: Der Autor ist ja für mich jetzt keine unbekannter konnte er mich ja schon mit seiner Science Fiction - Reihe „Heliosphere“ überzeugen. Anderen Lesern und Bloggern (gemeint ist weiblich und männlich) ist er auch bekannt mit seinen Reihen „Ein Mords Team“ und „Das Erbe der Macht“.

Wie immer bleibt der Autor aber seinem Muster treu eine Gruppe meist junger Leute ins Geschehen zu schicken (siehe Erbe der Macht). Wobei Nic diesmal doch eine hervorgehobene Rolle zu spielen scheint (vielleicht nur im zweiten Band, eventuell in jedem Band ein anderer). Seine Lesezielgruppe liegt wohl bei den jüngeren Lesern. Obwohl auch Harry Potter entwickelte sich und auch viele Erwachsene fühlen sich davon angesprochen und haben die Romane gelesen. Auch diese Entwicklungen sind hier noch möglich und vielleicht auch erwünscht - es handelt sich um den 2.Band einer Reihe.

Über den Schreibstil des Autors muss ich bei den Kennern der üblichen Reihen wohl keine großen Worte mehr verlieren? Es gelingt ihm wie immer schnell einen Spannungsbogen aufzubauen und den auch recht hoch zu halten. Allerdings, wie schon angemerkt, diesmal mit Fokus auf einen Protagonisten und einem nicht immer durchgehenden Handlungsstrang. Szenenwechsel zwischen Nic und Matt.

Es geht etwas rasanter und schneller als in Band 1 zur Sache. Auch gibt es so manche überraschende Wendung sag nur Nic. Und die schwarzen Spiegel sind eine tolle Idee, genauso wie leichte ägyptische Einflüsse. Die Protagonisten wachsen einem an Herz und man kann in mancher Szene mit ihnen fühlen

Ein interessantes und spannendes Lesepaket: mit einem ansprechenden Cover, neugierig machendem Klappentext und einem tollen Auftaktband. Bleiben wir gespannt wie es weiter gehen wird im nächsten Band. Gerne und verdient sind hier 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Spannende Vorgeschichte zur eigentlichen Reihe!

Ized
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Die Vorgeschichte zur Ized-Trilogie. Viele Jahre bevor Atesch zum Hohen Lord von Ized wurde: Der junge Krieger Adar findet auf einem Jagdausflug eine schwer verletzte Frau. Während ihrer Genesung erobert ...

Die Vorgeschichte zur Ized-Trilogie. Viele Jahre bevor Atesch zum Hohen Lord von Ized wurde: Der junge Krieger Adar findet auf einem Jagdausflug eine schwer verletzte Frau. Während ihrer Genesung erobert die geheimnisvolle Maioshan sein Herz im Sturm. Doch nicht jeder in Ized scheint von der jungen Schönheit angetan, besonders für die junge Mehit ist sie ein Dorn im Auge. Dann brechen die Feuernächte über Ized herein und Maioshan verschwindet über Nacht. Alles was Adar bleibt, ist ein kurzer Abschiedsbrief von seiner Geliebten. Getrieben von seiner unbändigen Sehnsucht lässt er sein bisheriges Leben hinter sich und folgt seiner Gefährtin.

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und detailreich - macht super Spaß zu lesen.

Das Cover ganz in Grün gehalten, wirkt eher dunkel. Verschwommen sieht man in der Mitte einen schwarzen Drachenkopf (mit dem es ja eine Bewandtnis hat im Roman) sehr schön gestaltet. Auch die Schrift und die Farbgebung passen gut zusammen und zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf eine interessante und magische Vorgeschichte zu der Fantasy Reihe IZED.

Fazit:
Der zweite Roman der Autorin und wieder kann sie mich begeistern. Durch die enorme Vielfalt – Völker – Personen – Handlungsstränge. An die muss man sich erst gewöhnen und kennenlernen. Detailreich führt sie uns in diese Welt, in der anscheinend, Magie nicht ein und dasselbe ist. Sind es nur die Unterscheide zwischen Mann und Frau, die unterschiedliche Art wie man sie wahrnimmt und darauf reagiert. Aber sehr spannend und magisch zu lesen und kein bisschen langweilig.

Und diese erzählt die Geschichte rund um den noch recht jungen Krieger Adar und seiner großen Liebe Maioshan. Die er als verletzte Frau aufnimmt und in ihr die Liebe seines Lebens findet. Allerdings seine ehemalige Geliebte Mehit findet das nicht so toll. Und dann muss in seine große Liebe verlassen …..

Ein Buch über das anders sein und denken, über Freiheit, Pflichtgefühl und Zwang, Hingabe, aber auch Eifersucht und ihre Folgen, über Erotik und Liebe – das vor einem Hintergrund, der uns gänzlich fremd ist.

Dies ist ja die Vorgeschichte zur eigentlichen Reihe, für mich aber kein Problem sie nach Band 1 zu lesen, aber eigentlich sollte man umgekehrt anfangen. Wir können zum Glück noch auf weitere Bände dieser abenteuerlichen fantasievollen und auch romantischen Reihe freuen. Band 2 die Prinzen ist schon erschienen.

Für mich ein überraschender und mal ganz anderer Plot, flüssig und spannend dabei doch detailreich zu lesen. Hierfür vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.03.2020

Vergessene Erinnerungen oder das Leben in der Schneekugel!

KRYONIUM
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Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, ...

Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt.

Der Schreibstil ist sehr spannend aber in der Sprache auch anspruchsvoll.
Das Cover zeigt eine leere Schneekugel (es sind nur Flocken zu sehen) mit einem Holzpodest mit Schloss, davor liegt ein Schlüssel mit der Nummer 1001. Interessant ist die aufgerollte rechte untere Ecke! Ich finde es passt zu 100% zum Roman uns und spiegelt sehr gut die Handlung in Stil und Farbgebung.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf einen ausgewöhnlichen Roman

Fazit: Dieses Buch war eine super Empfehlung von Nimithil`s Bücherstübchen. Sie weiß was mir gefallen könnte – absolut ein Buch was mich als Vielleserin gefesselt hat. Allerdings von der Handlung her hatte ich schon zu Anfang einen Verdacht was dahinterstecken würde. Aber hier war der Weg das Ziel – das lesen!

Um was geht es im Roman? Um einen Protagonisten (zu Anfang ist nicht klar ob männlich oder weiblich) der sich an einem unbekannten Ort wiederfindet (einem schneeverwobenen Schloss) ohne jegliche Erinnerung an irgendwas, noch nicht mal an seinen Namen. Aber dem Drang zu fliehen aus dieser furchteinflößenden Umgebung ist übermächtig. Es folgt eine wirre Zeit aus rätselhaften Begegnungen und einer tiefgehenden Paranoia, immer noch hofft der Protagonist diese spielerisch zu enträtseln zu können.
Und wer meint in Teil 2 des Romans die Lösung gefunden zu haben, kann ich nur sagen täusch dich mal nicht!

Der Roman ist ein technoides modernes Märchen, das sich mit Virtualität und/oder Realität auseinandersetzt und die Frage aufwirft, was Erinnerungen sind und was sie bedeuten. Nichts ist so, wie es scheint in der Geschichte und die Frage, was Realität ist, muss immer wieder neu überdacht werden. Gut kann man sich in den Protagonisten und seine Gefühle bzw. Gedanken hineinversetzen.

Für mich ein faszinierender Roman, der mit der Realität bzw. der Virtualität spielt und uns gebannt hält – mit einem für die meisten Überraschenden Ende – denn was sind wir ohne Erinnerungen? Ein unbeschriebenes Blatt bereit neu gefüllt zu werden?

Dieser Roman ist für mich schon mal eines der Jahreshighlights 2020 (obwohl schon 2019) erschienen und wird mir lange in Erinnerung bleiben. Es bekommt von mir ein ganz klare Leseempfehlung: 5 Sterne und ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen. Einziges Manko es ist absolut nur als gebundene Ausgabe erhältlich und die sind nicht ganz preiswert, aber in meinen Augen den Preis wert.

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Veröffentlicht am 18.03.2020

Was für ein spannendes Ende um das Pegasosgen!

Das Pegasosgen
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»Pegasos ist zurück! Und er wird sich das nehmen, was wir ihm über Jahrhunderte genommen haben, seinen Lebensraum!« (Doña Helena-Maria)

Werden die fliegenden Pferde ihre alten Himmelsrechte wieder einfordern? ...

»Pegasos ist zurück! Und er wird sich das nehmen, was wir ihm über Jahrhunderte genommen haben, seinen Lebensraum!« (Doña Helena-Maria)

Werden die fliegenden Pferde ihre alten Himmelsrechte wieder einfordern? Und gab es im Eozän tatsächlich schon das geflügelte Eohippus, von dem die Wissenschaftler bisher nichts ahnen?

Die Zeit der Wesen des Himmels und der Sonne, die ihrer Flügel beraubt auf einsamen Höfen oder abgelegenen Inseln lebten, gehört der Vergangenheit an. Velludo, der sich in der Coto de Doñana mit dort lebenden Stuten alter Rassen paarte, erweckte das Pegasosgen wieder zum Leben.
Als beim alljährlichen Stutentrieb in El Rocío ein Fohlen mit Flügeln gesichtet wird, bricht eine Massenpanik unter den Menschen aus und das Drama nimmt seinen Lauf. Die Hüter des Pegasos haben keine Chance mehr, seine Existenz
weiterhin zu verheimlichen.

»Wir Menschen mischen uns seit Jahrhunderten in die Belange der Flora und Fauna ein. Wir betreiben Artenschutz, schützen eine Spezies, ohne darüber nachzudenken, ob wir damit eine andere schädigen.« (Abdai bin Nuhr)

Der Schreibstil ist wunderschön, spannend, magisch und flüssig.

Das Cover in wunderbarem Grün und Brauntönen gehalten zeigt ein Pegasos mit einem „normalen“ Pferd in mitten von hellen Wolken. Bei den grünen handelt es sich wahrscheinlich um eine DNA-Helix! Im unteren Teil des Covers ist in großer Schrift „Das Pegasosgen“ zu lesen darunter „Alte Himmelsrechte“ der Inhalt von Band 3. Und könnte nicht besser den Romaninhalt wiedergeben.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf einen Fantasy Roman um das Wissen und Wesen von Pegasos (fliegende Pferde).

Fazit:
Nun liegt uns der Band 3 und somit der Abschlussband der erfolgreichen Roman-Reihe »Das Pegasosgen« von Eve Grass entwickelt nicht nur ein für die Menschheit dystopisches Szenario, sondern gräbt auch sechzig Millionen Jahre alte Versteinerungen aus, die es vielleicht sogar gibt, aber noch nicht entdeckt wurden. Könnten Pegasos also irgendwann auferstehen und wirklich am Himmel fliegen?
Auch im vorliegenden Band sind wir hautnah an der Geschichte der fliegenden Pferde. Velludo hat durch Rice die Freiheit geschmeckt in den Coto de Doñana. Dort paart er sich mit den lebenden Stuten der alten Rasse und schon bald tritt das Pegasosgen seinen Siegeszug an – Fohlen mit flugfähigen Flügeln werden geboren.

Aber ist die Welt bereit diesen majestätischen Geschöpfen einen Platz in unserer Welt zu überlassen? Oder sollen sie weiterhin in dunklen Ställen versteckt werden aus Angst? Und werden ihnen weiter die Flügel wegoperiert?

Wir begleiten weiter, Rice, ihren Mann Hannes, ihre Freunde, sowie die Hüter in der Handlung weiter. Und auch Velludo begegnet uns wieder! Wie wird es für ihn und seine Nachkommen enden?

Der Autorin gelingt es sehr gut uns mit in die Handlung zu bringen, mit den Protagonisten und den „Novum“ und anderen zu fühlen, zu leiden, zu triumphieren, zu weinen und zu lachen. Aber eines sollte klar sein: die Natur findet immer einen Weg! Und wenn wir die Augen aufmachen und klar hin sehen können wir die kleinen Wunder der Natur genießen und verstehen lernen.

Ein wunderschönes Lese Paket: ein bezauberndes Cover, ein ansprechender und neugierig machender Klappentext, sowie ein magischer fantastischer Roman. Nicht nur für Freunde von Pferden oder magischen Wesen.

Volle 5 Sterne und ganz klare Leseempfehlung für alle drei Bänder der Reihe!

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