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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2020

Kommt nicht ganz an die Vorgänger ran

Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 3
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"Die Klingen der Wächter" Band 3 von Xianzhe Xu ist diesmal meines Erachtens nach nicht so gut gelungen wie die vorigen beiden Bände.

Inhaltlich geht es thematisch weiter mit der Geschichte um den Kopfgeldjäger ...

"Die Klingen der Wächter" Band 3 von Xianzhe Xu ist diesmal meines Erachtens nach nicht so gut gelungen wie die vorigen beiden Bände.

Inhaltlich geht es thematisch weiter mit der Geschichte um den Kopfgeldjäger Daoma. Man erfährt erneut viel über die Geschichte der Sui-Dynastie im 7. Jahrhundert aufgrund der vielen Personen, die aus dem wahren Leben in die Geschichte eingebaut wurden. Jedoch kommt es in diesem Band fast ausschließlich zu Kampfszenen dieser - Daoma miteinbezogen - und so erhält man zwar sehr viel Zeichenkunst, aber relativ wenig Text außer "Ahhh-Ohhh-Auuu/Trapp-Saus".

Fazit: Ich halte das Buch dennoch für ein Muss für jeden begeisterten Fan von der Reihe. Denn der Abschluss ist noch hin...

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Anwendbares Handbuch für ein besseres Miteinander

Reaktanz - Blindwiderstand erkennen und umnutzen
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"Reaktanz - Blindwiderstand erkennen und umnutzen - 7 Schlüssel für ein besseres Miteinander" von Carmen Thomas ist ein Handbuch für ein besseres Miteinander.

Bei dem Miteinander handelt es sich um alles ...

"Reaktanz - Blindwiderstand erkennen und umnutzen - 7 Schlüssel für ein besseres Miteinander" von Carmen Thomas ist ein Handbuch für ein besseres Miteinander.

Bei dem Miteinander handelt es sich um alles Mögliche. Sie verwendet es hier vor allem auf Firmen und Vorsitzende, die mit einem Problem in der Zwickmühle sitzen und verschiedene Lösungen geliefert bekommen wollen. Thomas erklärt in diesem Buch mit ihrer Hintergrundgeschichte langsam (meist) chronologisch, wie sie selbst zu Anfangszeiten ihres Lebens mit Problemen in ihren Jobs haderte und langsam Lösungen fand, um diese Probleme zu beheben, beziehungsweise sie so weit unter Kontrolle zu bekommen, dass sie gar nicht erst ausarteten.

Positiv zudem noch: Das Buch ist genderneutral geschrieben.

Fazit: Empfehlenswert für alle, die ebenfalls oftmals Probleme mit "störrischen" Personen haben und Lösungen haben wollen, die leicht zu merken und anzuwenden sind.

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Heimatsuche

Das geträumte Land
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In "Das geträumte Land" von I. Mbue geht es um eine Familie aus Kamerun, die ein neues Leben in NY starten will. Zunächst scheint es alles problemlos zu funktionieren, bis die Finanzkrise auch sie einholt ...

In "Das geträumte Land" von I. Mbue geht es um eine Familie aus Kamerun, die ein neues Leben in NY starten will. Zunächst scheint es alles problemlos zu funktionieren, bis die Finanzkrise auch sie einholt und sie scheinbar nur noch vor Problemen wie die übrigen Amerikaner stehen.
Inhaltlich kommt es erst in der Mitte des Buchs zum Börsenkrach, was meiner Meinung nach viel zu spät ist. Außerdem ist das Buch trauriger als erwartet. Außerdem ist mir persönlich unbegreiflich, wie man in der großartig bestückten Parkstadt NY mit Aussichten auf das Meer, auf Seen, etc., Lust auf Sport in tristen, langweiligen, stinkenden Fitnessstudios aufbringen kann.
Ich habe mir von der Leseprobe ein komplett anderes Ende vorgestellt, und weiß noch nicht ganz, was ich nun mit dem mir gebotenen Ende halten soll. Ein etwas anderes Happy End als üblich...

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Veröffentlicht am 24.03.2020

Glaubwürdiger Historischer Roman

Die zwei Leben der Florence Grace
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"Die zwei Leben der Florence Grace" von Tracy Reed ist ein wirklich gut gelungener, glaubwürdiger Historischer Roman, der um die Mitte des 19. Jahrhundert spielt. Florence wird als Waise zu Verwandten ...

"Die zwei Leben der Florence Grace" von Tracy Reed ist ein wirklich gut gelungener, glaubwürdiger Historischer Roman, der um die Mitte des 19. Jahrhundert spielt. Florence wird als Waise zu Verwandten von ihrem armen Leben in einem kleinen Dorf mitten im Moor Cornwalls in die Großstadt London ziehen müssen. Mit der ungewohnten Umgebung findet sie sich nur schwer zurecht, da sie die Natur liebt und ihre Freunde vermisst. Mehr verrate ich nicht zum Inhalt - außer, dass es ein wirklich ungewöhnliches Ende verspricht, was ich nicht erwartet hatte, mich allerdings positiv überraschte.
Sprachlich ist es sehr an die alte Sprache gelehnt, wovon ich schier begeistert bin, da ich selbst immer bemerke, dass sich mein Wortschatz durch solche Werke und Klassiker immer immens erweitert. Kleiner Abzug an den Sternen: Ein wenig kompakter und kürzer hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet, da es teilweise sehr schleppend voran geht - mit dem Inhalt und dem Lesen.

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Veröffentlicht am 22.03.2020

Urlaubsfeeling

Das Haus am Orangenhain
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"Das Haus am Orangenhain" von Sheila O`Flanagan ist ein Liebesroman der etwas anderen Art.

Inhalt: Nachdem Juno sowohl von ihrem Verlobten Sean verlassen wurde als auch der Nachfolger sich nicht als Traummann ...

"Das Haus am Orangenhain" von Sheila O`Flanagan ist ein Liebesroman der etwas anderen Art.

Inhalt: Nachdem Juno sowohl von ihrem Verlobten Sean verlassen wurde als auch der Nachfolger sich nicht als Traummann entpuppte, bekommt sie einen Nervenzusammenbruch und begibt sich für 3 Monate nach Spanien, um Abstand zu bekommen und sich zu erholen und ihre Energiereserven zu regenerieren. Doch natürlich lässt das das Leben nicht zu und so verstrickt sie sich in neue Männergeschichten.

Kritik: Juno ist sympathisch (meist), man fühlt mit ihr (manchmal hält man auch ihre Aktionen für dämlich, was sie aber selbst nach einer Weile genauso sieht), jedoch ist es schade, dass in einer Geschichte keine Charaktere von Außen in ihr Leben eintauchen können, ohne dass sie schon irgendwie mit der Familie verbunden war oder dass es zu einem Konkurrenzkampf kommt. Die ganze Geschichte baut sich langsam auf und man weiß - ohne den Klappentext gelesen zu haben - gar nicht, wohin all das irgendwann mal hinführen soll. Alles scheint ein bisschen in die Länge gezogen zu haben aufgrund von kleinen und größeren Details, die nicht unbedingt notwendig waren für die Geschichte.

Fazit: Ein herrlicher Sommerroman, den mal einmal im Urlaub liest und anschließend innerhalb von einer Woche wieder vergessen hat, da er nicht perfekt ausgeglichen ist.

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