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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2021

Wichtige Thematik

Everything I Ever Needed
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„Everything I Ever Needed“ ist der zweite Band der „Everything“-Reihe von Kim Nina Ocker. Man kann die beiden Bücher unabhängig voneinander lesen, allerdings kommen im 2. Band die Protagonisten aus Band ...

„Everything I Ever Needed“ ist der zweite Band der „Everything“-Reihe von Kim Nina Ocker. Man kann die beiden Bücher unabhängig voneinander lesen, allerdings kommen im 2. Band die Protagonisten aus Band 1 vor, zu denen man dann halt keine Vorgeschichte hat.

Kim Nina Ocker behandelt in diesem Buch mehrere sehr wichtige Themen, für die es auch ganz hinten eine Triggerwarnung gibt. Ich habe das Buch eigentlich ganz gerne gelesen, aber irgendwas hat mir gefehlt. Drama gab es mit Dexter und Ava mehr als genug, aber irgendwie habe ich innerlich die ganze Zeit auf etwas gewartet, nur kann ich nicht sagen was. Das heißt aber nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Das Ende war, wie ich finde, sehr schön.

Ava hat in ihren jungen Jahren, wie der Klappentext schon verrät, eine Herzerkrankung mitmachen müssen, wodurch sie lange Zeit sehr eingeschränkt war. Sie wirkt auf mich einerseits sehr mutig und selbstbewusst, andererseits aber auch sehr schüchtern.

Dexter war mir lange Zeit des Buches sehr unsympathisch. Auch wenn ich seine Beweggründe, so zu sein, wie er ist, verstehen kann, fand ich es einfach zu viel, wie er sich Ava gegenüber verhalten hat. Das von ihm ausgehende ständige hin und her, fand ich persönlich ein bisschen zu anstrengend, aber er hat sich ja im Laufe der Geschichte zum guten verändert.

Von der Thematik her hat mir dieses Buch besser gefallen, als Band eins, aber da mir irgendwas gefehlt hat, hat mir im Ganzen betrachtet, der erste Band besser gefallen. Aber nichtsdestotrotz würde ich das Buch weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 31.07.2021

Gut, aber eher für jüngere

Spiegelsplitter (Die Spiegel-Saga 1)
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„Spiegelsplitter“ ist der erste Band der „Spiegel-Saga“ von Ava Reed.
Es geht um die 17-jährige Caitlin, die bei ihrer Pflegemutter Erin lebt. Je näher ihr 18. Geburtstag rückt, desto mehr seltsame Dinge ...

„Spiegelsplitter“ ist der erste Band der „Spiegel-Saga“ von Ava Reed.
Es geht um die 17-jährige Caitlin, die bei ihrer Pflegemutter Erin lebt. Je näher ihr 18. Geburtstag rückt, desto mehr seltsame Dinge geschehen um sie herum. Welches Erbe ihr mit auf die Welt gegeben wurde, wird gemeinsam mit Erin, Aidan und Finn erfahren.

Caitlin ist eine sehr besondere Person. Zu viel kann ich darüber nicht sagen, da ich niemanden spoilern möchte. Ich kann mir gut vorstellen, wie überfordert sie mit dem sein muss, was sie alles erfahren hat.

Finn hat am Anfang eher unsympathisch auf mich gewirkt, aber wenn man ihn besser kennenlernt, dann merkt man, dass auch er ein gutes Herz hat. Seine Fähigkeit mag ich besonders gerne.

Erin und Aidan wirken sehr geheimnisvoll, sind aber zwei ganz liebe Menschen, die sich gut um Caitlin kümmern.

Die Idee dieser Geschichte gefällt mir sehr gut. Einige Stellen waren durchaus spannend, jedoch hatte ich während dem Lesen das Gefühl, dass das Buch doch eher jüngere Personen besser anspricht. Das heißt nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat! Besonders das Ende war nochmal sehr spannend und ich möchte auch den zweiten Band lesen, jedoch finde ich persönlich, dass es besser zu jüngeren Personen passt.

Veröffentlicht am 21.05.2020

Nicht so gut wie der erste Band

Looking for Hope
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„Looking for Hope“ beschreibt nochmal dieselbe Geschichte wie in „Hope forever“, nur diesmal aus der Sicht von Holder. Daher werde ich auf den Inhalt diesmal nicht genauer eingehen.

Die Geschichte ist ...

„Looking for Hope“ beschreibt nochmal dieselbe Geschichte wie in „Hope forever“, nur diesmal aus der Sicht von Holder. Daher werde ich auf den Inhalt diesmal nicht genauer eingehen.

Die Geschichte ist nach wie vor super und sie hat mir genau wie im ersten Band gefallen. Dennoch habe ich einen kleineren und einen etwas größeren Kritikpunkt an dem Buch. Einerseits finde ich, dass in diesem Band nicht so sehr auf die Neben-Charaktere eingegangen wird, was auch im 2. Band schön gewesen wäre.

Eine Sache, die mich allerdings ein wenig mehr gestört hat, war folgende: man hat eigentlich fast dieselbe Geschichte wie im ersten Band nochmal gelesen. Natürlich war es total spannend, alles aus Holder‘s Sichtweise zu lesen, da man vieles besser nachvollziehen und seine Gedanken mehr mitbekommen konnte. Außerdem hat man auch Situationen erlebt, in denen Sky nicht dabei war, trotzdem sind viele Szenen genau gleich.

Da die Geschichte hier im Gegensatz zum ersten Band teilweise ein wenig verkürzt war, kamen für mich persönlich dann ab und zu ein bisschen was zu kurz.

Besonders interessant fand ich, Holder‘s Art, mit Leslie besser verbunden zu sein. Dadurch konnte man auch vieles, was Holder getan hat, viel besser verstehen.

Auch wenn „Looking for Hope“ meiner Meinung nach, nicht so gut war, wie „Hope forever“ fand ich trotzdem, dass es ein gelungenes Buch ist. Man konnte dadurch einfach Holder besser verstehen und berührt hat einen das Buch trotz allem auch.

Veröffentlicht am 24.04.2020

Zusammenhalt!

Zusammen wie Schwestern
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Brit Hemphill hat mit mehreren Problemen gleichzeitig zu kämpfen. Einerseits ihre Mutter die sie vermisst, andererseits ihr Vater, der sich immer mehr verändert und dann noch ihre Stiefmutter mit der sie ...

Brit Hemphill hat mit mehreren Problemen gleichzeitig zu kämpfen. Einerseits ihre Mutter die sie vermisst, andererseits ihr Vater, der sich immer mehr verändert und dann noch ihre Stiefmutter mit der sie sich überhaupt nicht versteht. Getarnt als Ausflug zum Grand Canyon, bringt Brits Vater sie in die Red Rock Academy ins Internat. Dort sollen „Problemkinder“ therapiert werden, doch die Behandlungsmethoden sind sehr fragwürdig.

Die Handlung an sich hat mich ein wenig an das Buch „Bootcamp“ von Morton Rhue erinnert, nur dass es bei „Zusammen wie Schwestern“ um ein Mädchen-Internat ging.
Die Autorin widmet sich in ihrem Buch wichtigen Themen. Die Jugendlichen sollen dort durch ihre „Therapie“ wieder „normal“ werden. Durch Strafen sollen sie von Aufmüpfigkeit oder Homosexualität befreit werden.

V war anfangs diejenige die immer tough war und stets wusste, was zu tun war. Wie es aber tief in ihrem Inneren aussieht, war lange Zeit nicht klar.

Bebe war, meiner Meinung nach, ein wenig tussihaft. Ständig nennt sie alle immer „Schätzchen“, was mir persönlich nicht gefällt, weil es für mich ein bisschen herabwertend klingt.

Brit entlockte mir mit ihrer Sturheit anfangs ab und zu ein Augenrollen mit ihrer Art, aber trotzdem hat sie dann doch auch wieder recht, dass sie sich nicht alles gefallen lässt.

Mir hat es total gefallen, wie sich die Mädchen alle im Laufe des Buches entwickelt und verändert haben und wie die Freundschaft und der Zusammenhalt stets gewachsen ist.

Auch wenn ich nicht genau beschreiben kann warum, musste ich mich an den Schreibstil erst mal gewöhnen. Das Cover symbolisiert meiner Meinung nach ganz gut den Zusammenhalt zwischen Brit, Cassie, V, Martha und Bebe.

Das Buch war nicht durchgehend spannend, war aber trotzdem interessant zu lesen und beinhaltet wichtige Themen. Man kann es gut zwischendurch lesen und es ist mal ein bisschen was anderes.

Veröffentlicht am 30.03.2020

Nicht nur für Pferde-Liebhaber geeignet

Im Schatten das Licht
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Sarah wächst bei ihren Großeltern auf und lernt von ihrem Opa, einem ehemaligen Elite-Dressurreiter, das Reiten in höchster Klasse. Nachdem ihr Opa aufgrund eines Schlaganfalls ins Krankenhaus muss, ist ...

Sarah wächst bei ihren Großeltern auf und lernt von ihrem Opa, einem ehemaligen Elite-Dressurreiter, das Reiten in höchster Klasse. Nachdem ihr Opa aufgrund eines Schlaganfalls ins Krankenhaus muss, ist Sarah auf sich alleine gestellt und muss auch alleine das Geld für ihr Pferd Boo aufbringen. Durch Zufall kommen Natasha und Mac in ihr Leben, mit denen gemeinsam Sarahs Leben wieder bergauf gehen und geregelt werden soll. In dieser Zeit bahnen sich viele Höhen, Tiefen, Überraschungen und Abenteuer an.

Das Cover des Buches finde ich nicht ganz so schön, aber wichtig ist ja, wie das Buch von innen, also inhaltlich ist.

Der Schreibstil hat mir persönlich nicht so zugesagt. Die Geschichte wird aus der Sicht einer außenstehenden Person erzählt. Auch wenn die Charaktere selber sprechen, werden die Gedanken und Nebenhandlungen von einer mit der Geschichte an sich nichts zu tun habenden Person erzählt. Mir persönlich ist es viel lieber, wenn die Geschichte aus der Sicht eines Protagonisten erzählt wird, da man dadurch, meiner Meinung nach die Gedanken besser nachvollziehen kann und man deshalb viel besser in die Geschichte eintauchen kann.

Mit der Handlung des Buches hatte ich anfangs meine Probleme. Zuerst war ich oft verwirrt, da für mich nicht ganz klar hervorkam, welcher Charakter gerade spricht bzw. aus welcher Sicht der Erzähler gerade schreibt. Nach einer Weile kam ich damit zwar gut klar und kannte mich aus, jedoch fand ich die Geschichte zunächst einfach langweilig. Ca. ab der Hälfte des Buches oder schon ein bisschen vorher, konnte mich die Handlung überzeugen und sie gefiel mir immer besser. Besondres das Ende fand ich sehr rührend und hat mich dann für alle Protagonisten sehr gefreut.

Nun zu den Protagonisten. So richtig ins herz schließen konnte ich leider keinen. Am meisten jedoch mochte ich Sarah, da sie eine schlimme Vergangenheit hat und alles in ihrem Leben zu zerbröckeln schien. Trotz allem, was sie durchmachen musste, fand sie immer die nötige Kraft und den nötigen Mut.

Natasha war für mich eine gefühllose Anwältin. Sie war meiner Meinung nach einfach zu viel auf ihr eigenes Leben und vor allem auf ihre Karriere fixiert. Mac hingegen, war viel empathischer und versucht auch anderen zu helfen, auch wenn er selbst genug Probleme hat.

Die Handlung an sich war ca. ab der Hälfte des Buches sehr gut. Auch wenn mir der Schreibstil nicht so zugesagt hat, kann ich die Geschichte jedem ans Herz legen, auch wenn er kein Pferde-Fan ist.

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