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Veröffentlicht am 06.05.2020

Überraschende Wendung

Falling Skye (Bd. 1)
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Der Klappentext von "Falling Skye" hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Beginn des Buches hat mich dann auch gleich mitgerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch ließ diese ...

Der Klappentext von "Falling Skye" hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Beginn des Buches hat mich dann auch gleich mitgerissen und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Jedoch ließ diese Lesemotivation nach etwa einem Drittel nach und die Geschichte kam nur noch schleppend voran. Es passierte nicht wirklich etwas spannendes. Im letzten Drittel jedoch nahm die Spannung wieder zu und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Vor allem die Wendung über die Nutzung der Kristallisierung fand ich super interessant, aber auch erschreckend. Denn in einigen Punkten konnte ich Parallelen zu unserer echten Welt feststellen.

Dieses Zitat ist mir in Erinnerung geblieben: "In Wirklichkeit geht es doch bloß darum , dass ihr Angst vor uns habt. [...] Denn Sie irren sich: Frauen wurden keine Rechte gegeben - sie haben sie sich genommen. Und wir werden sie uns zurückholen, wenn man uns dazu zwingt." (Lina Frisch 2020, S. 444)

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Veröffentlicht am 03.05.2020

Was damals geschah...

Das Dorf der toten Seelen
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Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es weckt sofort Neugier und Interesse am Inhalt. Der Anfang der Geschichte war sehr spannend, jedoch hat diese kurz darauf nachgelassen. Diese Spannungsflaute ...

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es weckt sofort Neugier und Interesse am Inhalt. Der Anfang der Geschichte war sehr spannend, jedoch hat diese kurz darauf nachgelassen. Diese Spannungsflaute hielt jedoch nicht lange an und schon bald fieberte ich wieder eifrig mit den Figuren mit und rätselte, was es wohl mit Silvertjärn und dem Verschwinden der Bewohner auf sich hat.

Ich finde es super, dass die Kapitel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechseln. So erfährt man aus zwei Sichtweisen, was damals passiert ist. Generell finde ich das Buch wenig vorhersehbar. Das ist natürlich super, denn so wird man als Leser immer wieder überrascht.

Das Ende hat mir gut gefallen. In erster Linie finde ich es gut, dass es kein offenes Ende ist, sondern dass das Rätsel um das Verschwinden der Bewohner Silvertjärns aufgelöst wird.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Familie vs. erste Liebe

Das Licht von tausend Sternen
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Das erste, was einem an Leonie Lastellas "Das Licht von tausend Sternen" auffällt, ist das wunderschöne Cover. Die Glitzerschrift und das "matte" Cover sind einfach großartig und machen richtig Lust aufs ...

Das erste, was einem an Leonie Lastellas "Das Licht von tausend Sternen" auffällt, ist das wunderschöne Cover. Die Glitzerschrift und das "matte" Cover sind einfach großartig und machen richtig Lust aufs Lesen. Aber noch viel schöner finde ich, dass es die beiden wichtigsten Dinge aus dem Leben der Protagonistin Harper vereint. Der Titel verweist auf ihren Bruder und das Bild auf ihre Liebe zu Ashton. Sehr gelungen!

Aber nicht nur das Cover hat mir gut gefallen, sondern auch die Geschichte von Harper und Ashton und ihren Familien. Man konnte das Verlangen der beiden deutlich spüren, sowie Harpers Kampf zwischen ihrem Verantwortungsbewusstsein ihre Familie zu unterstützen und ihrer Verliebtheit zu Ashton.

An einigen Stellen fand ich das Buch sehr klischeehaft, wenn nicht schon ein bisschen sexistisch. Manche Formulierungen waren sehr einseitig z.B. die Textstellen, in denen die Figuren miteinander intim wurden, fand ich manchmal schon sehr fraglich. Hier zwei Beispiele: "Ich dränge ihn, mich zu nehmen [...]" oder "Ashton nimmt mich schnell und hart. Er kann nicht anders. Das weiß ich." (S. 195)

Gegen Ende hin fand ich das Verhalten von Ashton nicht nachvollziehbar. Seine Reaktion, als er von Harpers "Geheimnis" erfuhr, war meiner Meinung nach völlig überzogen und kindisch. Ja, ich verstehe, dass sein Verhalten auf seine Vergangenheit zurückläuft, aber mit Anfang 20 sollte man zwischen Situationen differenzieren können. Aber zum Schluss hat er ja doch noch die Kurve gekriegt.

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Wichtiges Thema für Kinder aufbereitet

Little People, Big Dreams – Hannah Arendt
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Vorab möchte ich hervorheben, dass ich die gesamte "Little People Big Dreams" Reihe super und als wichtig für die geschichtliche Bildung für Kinder finde. Die Geschichten wichtiger Personen der Vergangenheit ...

Vorab möchte ich hervorheben, dass ich die gesamte "Little People Big Dreams" Reihe super und als wichtig für die geschichtliche Bildung für Kinder finde. Die Geschichten wichtiger Personen der Vergangenheit werden für Kinder aufbereitet und durch Illustrationen unterstützt.

Bei "Hannah Arendt" fand ich den Schreibstil bzw. die deutsche Übersetzung eher seltsam. Zum einen sind die Sätze sehr runtergebrochen und vereinfacht. Was für Bilderbücher für Kinder in der Regel gut ist, jedoch habe ich die Satzstruktur an vielen Stellen als ZU einfach empfunden. Denn zum anderen werden teilweise schwierige Wörter benutzt, die meiner Meinung nach für Kinder schwieriger zu verstehen sind, als ein hypotaktischer Satzbau. Wörter wie "Staatsbürgerschaft" oder "Bravour" können für Kinder etwas sperrig sein. Ich denke, dass die ein oder andere Umschreibung dem Buch gut getan hätten. Generell ein paar Sätze mehr wären gut gewesen, denn pro Seite gibt es lediglich 2-3 Sätze.

Die Illustrationen sind super gelungen. Sie sind sehr detailreich und unterstützen den Text oder ergänzen ihn.

Trotz der negativen Aspekte gebe ich dem Buch noch 4 Sterne, da ich die Buchreihe und Hannah Arendts Geschichte sehr wichtig finde!

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Neue Erkenntnisse über Einstein

Der Sommer, in dem Einstein verschwand
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Generell hatte "Der Sommer, in dem Einstein verschwand" viele tolle Elemente, die mir Spaß am Lesen des Buches bereitet haben.
Zum einen gefiel mir der Blickwinkel in das Privatleben von Einstein. Am Ende ...

Generell hatte "Der Sommer, in dem Einstein verschwand" viele tolle Elemente, die mir Spaß am Lesen des Buches bereitet haben.
Zum einen gefiel mir der Blickwinkel in das Privatleben von Einstein. Am Ende des Buches gibt es einen Kommentar der Autorin, in dem sie sagt, dass das Buch fiktiv ist, es jedoch wahre Ereignisse aus Einsteins Leben aufgreift. Ich hatte mir vorher noch nie Gedanken darüber gemacht, was Einstein in seiner Freizeit treibt, oder dass er den Frauen nicht widerstehen konnte. Das war wie gesagt etwas Neues, Spannendes und teilweise Lustiges.

Zum anderen war es super, dass das Buch so viele verschiedene Figurenperspektiven aufgenommen hat. Dadurch hat man die Geschichte ganz anders wahrgenommen, als wenn es nur eine Perspektive gegeben hätte.

An einigen Stellen war das Buch etwas langatmig, aber dafür war das letzte Drittel besonders spannend!

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