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Veröffentlicht am 30.03.2020

Zauberhafte Mondmagie

Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde
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Im Rahmen einer Leserunde habe ich den Fantasyroman “Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde” von Isabell May gelesen. Dieses Buch ist der erste Band einer Dilogie, der mich jetzt voller Vorfreude auf ...

Im Rahmen einer Leserunde habe ich den Fantasyroman “Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde” von Isabell May gelesen. Dieses Buch ist der erste Band einer Dilogie, der mich jetzt voller Vorfreude auf das Erscheinen des nächsten, abschließenden Buches, warten läßt.
Die Autorin versteht es mit sehr bildgewaltigen Worten eine eigene Fantasy Welt aufzubauen. Die Beschreibungen sind wirklich wunderschön und ziehen einen tief in diese Geschichte rein.
“Er war ein Fluch, ein personifizierter Fluch auf leisen Pfoten mit scharfen Zähnen, und er hat mich geholt.” “Der Wolf hat mich verschlungen, und das, was übrig geblieben ist, war nicht mehr ich.”
Die Hauptpersonen werden nach und nach vorgestellt und im Laufe des Buches weiter ausgebaut, es gibt besondere Wesen wie Pixies und Blutwölfe und Kelpies und besondere Orte. Teilweise erinnert dieses Buch an klassische Märchen, aber im positiven Sinne, das gefällt mir sehr gut.
Von der Geschichte möchte ich hier gar nicht so viel vorwegnehmen, weil sie sowieso, und das ist für mich der einzige Schwachpunkt dieses Buches, sehr vorhersehbar ist. Man kann sich ziemlich zeitig vorstellen, worauf die Geschichte hinausläuft. Sehr positiv sind die Beschreibungen der Magien in diesem Buch, da hat man wirklich Bilder vor Augen.
Zum Ende hin spielt die Autorin nochmal alle ihre Stärken aus und nimmt einen mit wunderschönen und fantasievollen Beschreibungen mit in ein anderes Reich und man möchte jetzt eigentlich nur noch möglichst schnell den nächsten Teil lesen.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Kunstkenner

Mach dir kein Bild
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Der Kriminalroman “Mach dir kein Bild” von Thomas Michael Glaw ist der 3. Band rund um Kriminalrat Benedict Schönheit und sein Team. Es ist nicht wichtig beim lesen die Reihenfolge einzuhalten, ich habe ...

Der Kriminalroman “Mach dir kein Bild” von Thomas Michael Glaw ist der 3. Band rund um Kriminalrat Benedict Schönheit und sein Team. Es ist nicht wichtig beim lesen die Reihenfolge einzuhalten, ich habe den Nachfolger zuvor gelesen und konnte alles gut nachvollziehen.
Der Direktor der Münchner Alten Pinakothek wird erstochen aufgefunden und wir wissen der Täter war eine Frau. Das bestätigen auch die Kameraaufnahmen. Das Problem ist, der Direktor war den Frauen nicht abgeneigt und hatte hier sehr vielfältige Kontakte. Auch ein Motiv hätte sicher mehr als eine der Verdächtigen gehabt.
Auch alle anderen seiner Kontakte in die Kunstszene und nach Rußland bergen Potential als Motiv für das Verbrechen, das ein weiteres nach sich zieht. Bei den Ermittlungen, bei denen wir Bene begleiten und sozusagen in Echtzeit über die Schulter schauen, geht es auch viel um Kunst, den Kunsthandel und auch um Ikonen.
Die Polizeiarbeit wird hier sehr gut beschrieben und ohne große Emotionen oder Action begleitet. Die Personen und Handlungsorte werden gut und bildhaft beschrieben und mir hat das lesen sehr viel Freude gemacht. Freue mich auf ein Wiedersehen mit Schönheit und seinem Team.

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Veröffentlicht am 26.02.2020

Ein Mensch fehlt

Nach Mattias
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“Nach Mattias” ist ein Buch von Peter Zantingh, das mich tief berührt hat.
Schon am Beginn der Geschichte ist klar, das es Mattias nicht mehr gibt und erst fast am Schluß erfährt der Leser, was eigentlich ...

“Nach Mattias” ist ein Buch von Peter Zantingh, das mich tief berührt hat.
Schon am Beginn der Geschichte ist klar, das es Mattias nicht mehr gibt und erst fast am Schluß erfährt der Leser, was eigentlich passiert ist. Wobei das auch nicht das Wichtigste dabei ist.
Es wird eine Geschichte erzählt aus der Sicht von verschiedenen Menschen, die in einer bestimmten Beziehung zu Mattias standen. Es geht um seine Freundin, seine Großeltern, seine Mutter, den besten Freund und noch weitere Personen. Es geht darum, was Mattias für sie war, was sein Tod bei ihnen veränderte und welche Lücke das in ihrem Leben hinterließ.Das alles ist sehr einfühlsam beschrieben ohne dabei zu emotional zu werden. In diesem Roman geht es auch viel um Musik, Musik die zu den einzelnen Abschnitten paßt. Es geht hier um den Tod, um die Trauer um einen geliebten Menschen, die Verarbeitung des Ganzen, um das Leben danach, das und wie es weitergeht, was der eigene Tod im Leben anderer bewirkt und verändert.
Dieses Buch ist eigentlich eine Liebeserklärung an das Leben, obwohl es eigentlich um den Tod geht.

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Veröffentlicht am 24.02.2020

Der letzte seiner Art

Endling - Die Suche beginnt
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“Endling-Die Suche beginnt” ist der Auftakt einer Fantasyreihe von Katherine Applegate.
Byx, ein Mädchen der Dalkins erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht. Gleich zu Beginn widerfährt ihr furchtbares ...

“Endling-Die Suche beginnt” ist der Auftakt einer Fantasyreihe von Katherine Applegate.
Byx, ein Mädchen der Dalkins erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht. Gleich zu Beginn widerfährt ihr furchtbares und sie ist in einer fremden Welt auf sich alleine gestellt. Nach und nach gewinnt sie Mitstreiter bei ihrer Suche nach weiteren Überlebenden ihrer Art. Ein Wobbyk, ein Felijager und auch ein Mensch begleiten sie bei ihrer Reise durch das Königreich Nedarra. Die komplette Welt und die vielfältigen Arten, die hier leben, werden sehr anschaulich und bildhaft beschrieben. Man kann komplett in diese Welt eintauchen.
Eine Eumonie ist die Begräbniszeremonie einer Art und ein Endling das letzte Exemplar einer Art, die Gattung der Menschen feiert das aussterben der Dalkins gemeinsam mit einigen anderen Arten. Damit ist auch schon klar, das es nicht nur um Treue und Freundschaft, Mut und Vertrauen, sondern auch um Artenschutz und Gleichberechtigung geht. Dieser Aspekt im Buch gefiel mir sehr gut, es kann gut von Kindern ab vielleicht 10, Jugendichen und auch von Erwachsenen gelesen werden.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover mit Goldschrift und ein detaillierte Landkarte zu bieten. Auf eine Fortsetzung der Reihe warte ich mit Spannung und werde sie sicher lesen.

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Veröffentlicht am 20.02.2020

Leben in Bildern

Lebensbilder
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Die Autorin Vera Kerick hat hier mit dem Buch “Lebensbilder” ein sehr gefühlvolles Werk geschaffen.
In der Geschichte wird uns von Lilly erzählt, einer jungen Frau, die auf die Reise geht, um ihre Probleme, ...

Die Autorin Vera Kerick hat hier mit dem Buch “Lebensbilder” ein sehr gefühlvolles Werk geschaffen.
In der Geschichte wird uns von Lilly erzählt, einer jungen Frau, die auf die Reise geht, um ihre Probleme, Sorgen und Verluste zu verarbeiten. Da Lilly das Talent hat, Menschen mit Gemälden in Verbindung zu setzen, möchte sie die Originale der Gemälde in den jeweiligen Museen aufsuchen. Sie möchte dort von ihr nahestehenden Personen Abschied nehmen und verstehen. Die Gemälde, die sie mit ihrem verstorbenen Vater, mit dem Expartner und mit ihrer geliebten Schwester verbindet, hängen in Paris, Chicago, Amsterdam und Hamburg.
Das sind dann die Stationen ihrer Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst.
Dieses Buch handelt von Verlust, vom Akzeptieren, vom Kreislauf des Lebens, vom verarbeiten von Lebenskrisen. Es ist sehr emotional und mitfühlend geschrieben.
Mir hat es sehr gefallen Lilly auf den jeweiligen Stationen ihres Weges zu begleiten und mit ihr zusammen neue Hoffnung für die Zukunft zu fassen. Ein sehr schönes Buch in Bildern.

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