Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster ...
Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.
Das wunderschöne Cover, zusammen mit diesem Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und ich musste das Buch unbedingt lesen. Das durfte ich dann in Form eines Rezensionsexemplars. Hierfür vielen Dank an den Verlag und NetGalley.
Leider waren meine Erwartungen wohl viel zu hoch. Für mich gibt es einige Kritikpunkte die mich auch zu den knapp drei Sternen gebracht haben. Mehr war einfach nicht drinnen. Am meisten hat mich gestört dass überhaupt keine Gefühle transportiert wurden. Thorn ist mir das ganze Buch über nicht wirklich nahe gekommen und ihre "Lovestory" ist für mich so was von unglaubwürdig dass ich darüber nur immer wieder genervt die Augen verdrehen konnte. Eigentlich hat die Autorin einen schönen Schreibstil, der auch mit vielen Adjektiven recht lebhaft ist. Trotzdem konnten mich keinerlei Emotion erreichen. Da das für mich das wichtigste an einem Buch ist - eine sympathische Protagonistin und Emotionen - hat das Buch eigentlich schon verloren. Doch die Idee mit den Silberschwingen ist ganz gut, vor allem deren Fähigkeiten. Das ist alles gut durchdacht und gefallen hat mir auch das Setting. Dafür gab es wieder Punkte.
Besonders nervig war auch wie lange Thorn im Unklaren gelassen wurde. Jeder zerrt an ihr doch keiner sagt ihr was wirklich Sache ist. Aber warum? Für Spannung hat es auf jeden Fall nicht gesorgt, im Gegenteil, es hat eher den Eindruck von zu gewollten Spannungsaufbau gehabt. So hab ich mich lange durch das Buch quälen müssen. Erst die letzten fünf Kapitel haben mich dann noch mitgerissen. Der Schluss ist offen, es wird ja noch einen zweiten Teil geben. Ich weiß allerdings noch nicht ob ich diesen lesen werde.
Als Carina von der Affäre ihres Mannes erfährt ist sie total schockiert, findet aber sofort Halt in ihren Freundinnen. Zusammen mit diesen stellt sie Jonas und seiner Beziehung immer wieder ein Bein, denn ...
Als Carina von der Affäre ihres Mannes erfährt ist sie total schockiert, findet aber sofort Halt in ihren Freundinnen. Zusammen mit diesen stellt sie Jonas und seiner Beziehung immer wieder ein Bein, denn so geht das nicht, nicht mit ihr! Doch dann wandelt sich Jonas. Ist er vielleicht doch der Mann fürs Leben?
Ich habe mittlerweile schon einige Bücher von Ellen Berg gelesen und auch dieses glänzt wieder mit einem locker leichtem Schreibstil und einer flotten, kurzweiligen Story. Doch ich bin ziemlich enttäuscht. Vielem haftet das Klischee an und einige Sachen sind so realitätsfern dass ich nur mit dem Kopf geschüttelt habe. Denn welche Geliebte holt sich denn bei der Ehefrau Tipps? So dumm und dreist kann doch keiner sein. Aber hier schon und natürlich nutzt Carina das aus. Dass Chantal dann auch noch so saudumm ist und das alles umsetzt... nee, das ist mir zu gewollt komisch. Lachen konnte ich sicher nicht. Auch die Glaubwürdigkeit der Charaktere lässt stark zu wünschen übrig. Carina kann sich nicht entscheiden welchen Mann sie will, bzw fühlt sich auf einmal ganz schnell zu einem Fitnesstrainer hingezogen? Ist sie vor dem Betrug nie anderen männlichen Wesen begegnet die sie interessiert hätten? So wirkt es, denn sie fährt gleich auf den erstbesten ab. Den ich nebenbei bemerkt eher nervig denn toll fand. Zu glatt, zu lieb, zu verständnisvoll.
Dann kommt auch noch raus dass die beste Freundin seit Schulzeiten in Jonas verliebt ist und ihn selber haben möchte. Was passiert, Carina kappt die Freundschaft. Das ist ja ok, verständlich auch. Aber es wurde wirklich nur so in einem Satz erwähnt, dazu gab es nicht mal eine Szene. Da wirkt es so dass die Freundin auch nicht wirklich wichtig ist, wenn nicht mal richtig darauf eingegangen wird.
Auch Carinas Start Up ist mir ein bisschen zu einfach. Teure T-Shirts und Hemden werden verschönert und die will auf einmal jeder haben? DIY ist zwar angesagt und toll, aber so toll nun auch wieder nicht...
Ob Mellis Verhalten tatsächlich einer neunjährigen entspricht kann ich nicht beurteilen, meine Kinder sind noch jünger. Allerdings fand ich sie stellenweise schon sehr "erwachsen". Das hat mich schon ein bisschen gestört.
Es werden viele witzige Sprüche die aus dem Internet weitesgehend bekannt sind verballert, stellenweis liest man nur Sprüche. Und ganz ehrlich? Ich liebe Kaffe, wirklich. Aber dieser Spruch "Käffchen geht immer." hat mich schon beim zweiten Mal extrem genervt.
Die letzten 80 Seiten des Buches haben für mich nicht richtig zur Geschichte gepasst, da erwartet man einfach etwas anderes, das Ende ist einfach nur lasch. Ich möchte mich nicht gegen Carinas Entscheidung aussprechen, aber der Weg dahin war... eigenartig... anders kann ich es gar nicht beschreiben.
Ich sag es mal so, lesen kann man das Buch auf jeden Fall, aber man sollte nichts großartiges erwarten.
Es war Abneigung auf den ersten Blick ― doch erste Eindrücke können trügen
Phoenix Russo ist der erfolgreiche Quarterback der College-Mannschaft und sieht auch noch verdammt gut aus. Diese Kombination ...
Es war Abneigung auf den ersten Blick ― doch erste Eindrücke können trügen
Phoenix Russo ist der erfolgreiche Quarterback der College-Mannschaft und sieht auch noch verdammt gut aus. Diese Kombination hat Nix bisher aus jeder brenzligen Situation gerettet - bis er auf die eine Person an der Fulton University trifft, bei der sein charmantes Lächeln nicht zu wirken scheint: seine Nachbarin Elle Masterson, die ihm mit ihrer überkorrekten Art regelmäßig das Leben schwer macht. Doch als die beiden gezwungenermaßen mehr Zeit miteinander verbringen müssen, stellen sie fest, dass erste Eindrücke trügen können. Denn wie sonst lässt sich das Knistern erklären, das sie plötzlich zwischen sich spüren?
Dieses Buch ist Teil der Fulton University Reihe. Band 1 habe ich nicht gelesen, habe mich aber dadurch nicht beeinträchtigt gefühlt.
Das Cover ist wirklich schön und fängt sofort den Blick ein. Der Schriftzug auf dem lila Streifen sticht sofort ins Auge und vor allem die Blumen an den Ecken sorgen für den richtigen Kick.
Das war mal Nix. Und zwar nicht im Sinne des Protagonisten mit dem schönen Namen Phoenix, sondern das Buch war einfach nix. Allen voran Elle. Selten war mir eine Protagonistin so unsympathisch. Elle ist ein schwieriger Charakter. Sie ist aufbrausend, hat zu viele Vorurteile, scheinheilig und zickig. Am meisten hat mich gestört das sie sich als Wohltäterin sieht, letztendlich aber alles Gute hauptsächlich für den Hufflington Arward macht der mit einem Geldpreis dotiert ist. Diese Scheinheiligkeit hat mich immer mehr genervt und als sie dann total ausgeflippt ist und nicht mal Phoenix zuhören wollte, obwohl sie ihn ja angeblich so toll findet, ja sogar liebt, war es aus bei mir. Ich war dann einfach nur noch froh als das Buch zu Ende war.
Phoenix ist mir eigentlich recht sympathisch gewesen. Schade war nur das er sich so hat unterbuttern lassen. Sowohl von seinem Vater als auch von Elle. Ein Kirschen mehr Sturheit hätte ihm gut gestanden.
Inhaltlich ist nicht allzu viel passiert. Streit, Versöhnung, Streit, Versöhnung. Zwischendurch ein bisschen karitatives Programm und Football.
Für mich war das leider nichts. Alles in allem wenig Story, viel sinnloses Drama und dann auch noch Elle... mehr wie 2 Sterne kann ich nicht vergeben.
Willkommen zurück auf der Black Forest High, der Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien!
Für die Auserwählte Seven hätte die Zeit an der Black Forest High kaum schlechter starten können: ...
Willkommen zurück auf der Black Forest High, der Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien!
Für die Auserwählte Seven hätte die Zeit an der Black Forest High kaum schlechter starten können: Unter dem Einfluss der Poltergeister hat Seven einen Mitschüler angegriffen und getötet. Zum Schutz der Schüler wird sie daher unter strenge Beobachtung gestellt. Im Internat ist man davon überzeugt, dass sie besessen ist. Nur der gut aussehende Parker glaubt weiterhin fest an Sevens Unschuld. Und an die Gefühle, die er für sie hegt. Doch Seven zieht seinen draufgängerischen Zwillingsbruder Crowe vor ...
Dies ist der zweite Teil der Black Forest High Reihe von Nina MacKay. Da die Bücher aufeinander aufbauen kann man sie nicht getrennt voneinander lesen.
Leider war das nichts für mich. Den ersten Teil habe ich pünktlich zum Erscheinen vor einem Jahr gelesen. Dementsprechend liegen jetzt circa 150 Geschichten zwischen beiden Büchern. Das führt dazu dass ich überhaupt keinen Plan mehr hatte. Nina MacKay knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Es gibt weder ein Glossar noch Rückblicke was in Teil eins passiert ist. Ich habe lang gebraucht bis ich wusste wer Mensch, Geist, Poltergeist oder was-weiß- ich ist. Die Schüler sind verschiedenen Gebieten zugeordnet, auch hier hatte ich keinen Durchblick mehr, wobei es auch nicht besonders von Belang war. Bis zum Schluss konnte ich einige Sachen aus dem ersten Band nicht mehr abrufen und hatte so oft das Gefühl im Dunkeln zu tappen.
Abgesehen davon hatte ich einen Problem mit dem Stil. Manchmal hatte ich den Eindruck dass etwas fehlt, ein Satz, Absatz, eine Seite? Es gab plötzliche Perspektivenwechsel die nicht angekündigt wurden, mich verwirrt haben und im Lesefluss gestört haben.
Seven ist mir immer unsympathischer geworden. Sie jammert viel und verlässt sich auf Crowe und Parker. Der Loveinterest in dieser Konstellation kam auch nicht an.
Am sympathischsten von allen ist mir in diesem Band Parker gewesen. Er schien der einzige bei dem man sich als Leser klar sein kann wo er steht.
Ich kann leider nicht mehr wie 2 Sternw vergeben. Ich mag die Idee sehr (die besonderen Türen feier ich immer noch!) und auch die Atmosphäre an der Black Forest High kommt gut rüber, aber viel mehr positives kann ich leider nicht finden. Ich denke hier ist Schluss für mich mit der Buchreihe.
MORS VINCIT OMNIA
Der Tod besiegt alles
Wahlspruch von Haus Lethe
Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss ...
MORS VINCIT OMNIA
Der Tod besiegt alles
Wahlspruch von Haus Lethe
Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren …
Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.
Das Neunte Haus ist der Anfang einer neuen Reihe der Bestseller Autorin Leigh Bardugo. Sie bewegt sich das erste Mal außerhalb der Grishaverse und nicht mehr im Jugendbuch Bereich.
Das Cover ist auf den ersten Blick nicht spektakulär, hat man das Buch jedoch in den Händen fasziniert es ungemein. Denn im Licht wirkt die Schlange echt, man hat nur Augen für sie, wie sie sich kunstvoll um die Buchstaben windet. Das Zusammenspiel von Schlange, Autorenname und Titel ist sehr gut! Dass dabei der Hintergund ähnlich blau ist wie die Schlange gibt dem ganzen einen mysteriösen Touch und weckt Interesse. Die großen silbernen Buchstaben lassen sich schon von weitem sehr gut lesen.
Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe war ich sehr gespannt auf Das Neunte Haus. Der Schreibstil ist mir schon vertraut. Bardugos Stil ist manchmal etwas ausufernd, jedoch schafft sie es detailgetreue Bilder im Kopf entstehen zu lassen und das Interesse zu halten. Diesmal ist ihr letzteres leider nicht so gelungen. Manchmal musste ich mich regelrecht überwinden weiter zu lesen da ich das Buch unbedingt beenden wollte. Immerhin hab ich schon mehrmals gelesen dass dieses Buch lange braucht bis es begeistert. Also hab ich mich durch gekämpft und obwohl es am Schluss ein paar unvorhersehbare Überraschungen gab konnte mich das Buch nicht überzeugen.
Zum einen lag es daran dass es schwer fällt an der Geschichte dran zu bleiben. Ich hatte einmal zwei Tage Lesepause - eigentlich war ich zu diesem Zeitpunkt mitten in der Story, circa bei der Hälfte des Buches - aber als ich weiter gelesen habe hatte ich das Gefühl ich stehe völlig am Anfang. Habe mich dann erst einmal schwer getan mich wieder zurecht zu finden. Auch ist es nicht möglich zwischendurch einmal ein Kapitel zu lesen, das ist einfach zu wenig um durchzusteigen.
Das Buch verläuft auf verschiedenen Zeitebenen Winter, Im Herbst zuvor, Vorfrühling und Frühling. Ungefähr Zwei Drittel lang wechseln die Kapitel zwischen Winter und Im Herbst zuvor. Wenn man sich daran gewöhnt hat kommt man zurecht, aber es dauert. Später sind die Zeitsprünge nicht mehr so häufig und man kann der Geschichte besser folgen.
Auch die Aufteilung und Erklärung zu den Häusern nehmen anfangs viel Platz ein. Trotzdem ist bei mir nichts hängen geblieben. Ich könnte keine drei Häuser und ihre Aufgaben mehr komplett nennen. Das ist schade und zeigt wie schwer es mir fiel mit der Story zurecht zu kommen. Normalerweise speichere ich solche Informationen gut, denn hier sind sie sehr wichtig, aber ich konnte es mir einfach nicht merken. Recht spät habe ich erst die Zusammenfassung am Ende des Buches entdeckt, sie war dann hilfreich.
Die ganze Idee finde ich super und hat Lob verdient. Das Setting von Yale, der Campus, die Stadt. Dazu die diversen Hösuer mit ihren Räumlichkeiten und Ritualen. Es hätte so gut sein können, doch das war es für mich nicht. Vielleicht war es auch das falsche Buch, zur falschen Zeit, aber ich wollte so sehr dass ich es mag und die Story toll ist. Manchmal kann man es einfach nicht erzwingen.
Ein großes Problem ist für mich auch die Protagonistin an die ich einfach nicht ran gekommen bin. Bis zum Schluss habe ich sie begleitet, aber sie ist mir nicht nah gekommen. Wäre sie gestorben hätte es mich nicht gestört und das ist eine krasse Aussage über eine Protagonistin! Aber Alex konnte mich einfach nicht überzeugen. Sie ist kalt und unnahbar, stark, arrogant, verletzlich und geprägt von ihrer Kindheit. Sie hat mein Mitleid, aber nicht meine Sympathie. Auch die anderen Figuren wirken blass, bekommen zu wenig Raum. Einzig Darlington und Dawes sind im Kopf geblieben, obwohl ersterer quasi nie richtig anwesend war. Nur in Im Herbst zuvor. Da war er mir sympathisch, wenn auch etwas unnahbar. Dawes versucht immer zu helfen und ist mir am positivsten im Kopf geblieben.
Empfehlen kann ich dieses Buch nicht unbedingt, vor allem nicht wenn man das erste Mal etwas von Leigh Bardugo liest. Da sollte man sich lieber im Grishaverse verlieren.
Trotzdem würde ich nicht sagen dass Das Neunte Haus total schlecht ist. Es gibt definitiv genug LeserInnen dessen Geschmack es trifft. Nur war dies bei mir nicht der Fall. Ich habe mich von Amfang an nur durch das Buch gekämpft in der Hoffnung im letzten Viertel genau so ein Aha Erlebnis zu haben wie viele andere. Leider war nicht einmal das der Fall. Von mir gibt es zwei Sterne.