Profilbild von Nynaeve

Nynaeve

Lesejury Star
offline

Nynaeve ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Nynaeve über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2019

Gold und Schatten

Gold und Schatten
0

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, ...

Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall...

Als ich das Cover das erste Mal gesehen habe war es sofort um mich geschehen! Dazu der Klappentext und mir war klar dass ich das Buch lesen muss! Leider bin ich ziemlich enttäuscht davon.

Die ersten 100 Seiten zogen sich schon etwas, doch ich dachte mir da steckt viel Potenzial drinnen, das geht jetzt erst richtig los! Doch Fehlanzeige. Die Geschichte plätschert weiter vor sich hin und als ich gesehen habe dass das nächste Kapitel geschlagene 104 Seiten hat war mir die Lust vergangen und ich habe erst mal etwas anderes gelesen. Ich muss schon sagen dass mich die Kapitellängen in diesem Buch wirklich sehr gestört haben. Wahrscheinlich haben die ewig langen Kapitel die Langatmigkeit des Buches noch gefördert. Da konnte selbst der flüssige Schreibstil der Autorin nicht helfen.
Livia entwickelt nach ihrem 16. Geburtstag Fähigkeiten die sie an ihrem Verstand zweifeln lassen. Als Maél auf der Bildfläche erscheint hofft man dass man mehr über Livia und ihre Art erfährt doch dem ist nicht so. Im Gegenteil, es dauert recht lange und Livia nimmt das alles einfach hin, ohne konsequent danach zu suchen. Anfangs ist sie engagiert doch schnell hat sie nur noch den vermeintlichen Bad Boy im Kopf. Zum Schluss ist man zwar schlauer, aber viele Dinge hätte ich gerne jetzt schon erfahren und nicht erst in Teil zwei, wenn überhaupt. Das Finale hat mich leider auch nicht umhauen können. Es gibt einen Showdown mit Cliffhanger, doch der animiert mich persönlich nicht unbedingt zum weiter lesen. Liegt wahrscheinlich an meinem Bezug zu der einen Person. Ich weiß noch nicht ob ich den zweiten Teil lesen werde.

Die Protagonistin gefiel mir anfangs sehr gut, doch mit der Zeit ist mir ihre Verliebtheit zu sehr auf die Nerven gegangen. Livia verliert ein bisschen an ihrem Biss und mutiert zum naiven Mädchen. Vielleicht bin ich mit Ende zwanzig für dieses Buch auch einfach zu alt, obwohl ich viel YA lese.
Maél konnte mich einfach nicht überzeugen. Ich Habe einfach keinen Draht zu ihm gefunden, mir sind Livias Freundinnen wichtiger und sympathischer wie er.
Überhaupt muss ich sagen dass mir die Nebencharaktere am besten gefallen haben. Da waren wirklich ein paar interessante Figuren dabei von denen ich gern noch mehr gelesen hätte.
Der Bösewicht konnte sein Potenzial auch nicht entfalten. Es gibt Antagonisten die man direkt hassen oder verabscheuen kann, dieser hier ist mir gleichgültig.

Die Götter wurden in der Geschichte gut eingearbeitet und es gab ein paar tolle Dinge und Lebewesen die ich noch nicht aus der griechischen Mythologie kannte. Ich hätte mir noch mehr davon gewünscht!

Ich kann dem Buch leider nicht mehr wie 2 1/2, Tendenz zu 3 Sterne geben. Meine Erwartunden waren hoch und wurden durch das langsame Voranschreiten der Geschichte, die langen Kapitel und die schwachen Charaktere enttäuscht.

Veröffentlicht am 04.03.2018

Enttäuschend...

Silberschwingen 1: Erbin des Lichts
0

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster ...

Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.



Das wunderschöne Cover, zusammen mit diesem Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und ich musste das Buch unbedingt lesen. Das durfte ich dann in Form eines Rezensionsexemplars. Hierfür vielen Dank an den Verlag und NetGalley.



Leider waren meine Erwartungen wohl viel zu hoch. Für mich gibt es einige Kritikpunkte die mich auch zu den knapp drei Sternen gebracht haben. Mehr war einfach nicht drinnen. Am meisten hat mich gestört dass überhaupt keine Gefühle transportiert wurden. Thorn ist mir das ganze Buch über nicht wirklich nahe gekommen und ihre "Lovestory" ist für mich so was von unglaubwürdig dass ich darüber nur immer wieder genervt die Augen verdrehen konnte. Eigentlich hat die Autorin einen schönen Schreibstil, der auch mit vielen Adjektiven recht lebhaft ist. Trotzdem konnten mich keinerlei Emotion erreichen. Da das für mich das wichtigste an einem Buch ist - eine sympathische Protagonistin und Emotionen - hat das Buch eigentlich schon verloren. Doch die Idee mit den Silberschwingen ist ganz gut, vor allem deren Fähigkeiten. Das ist alles gut durchdacht und gefallen hat mir auch das Setting. Dafür gab es wieder Punkte.



Besonders nervig war auch wie lange Thorn im Unklaren gelassen wurde. Jeder zerrt an ihr doch keiner sagt ihr was wirklich Sache ist. Aber warum? Für Spannung hat es auf jeden Fall nicht gesorgt, im Gegenteil, es hat eher den Eindruck von zu gewollten Spannungsaufbau gehabt. So hab ich mich lange durch das Buch quälen müssen. Erst die letzten fünf Kapitel haben mich dann noch mitgerissen. Der Schluss ist offen, es wird ja noch einen zweiten Teil geben. Ich weiß allerdings noch nicht ob ich diesen lesen werde.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Ich schenk dir die Hölle auf Erden

Ich schenk dir die Hölle auf Erden
0

Als Carina von der Affäre ihres Mannes erfährt ist sie total schockiert, findet aber sofort Halt in ihren Freundinnen. Zusammen mit diesen stellt sie Jonas und seiner Beziehung immer wieder ein Bein, denn ...

Als Carina von der Affäre ihres Mannes erfährt ist sie total schockiert, findet aber sofort Halt in ihren Freundinnen. Zusammen mit diesen stellt sie Jonas und seiner Beziehung immer wieder ein Bein, denn so geht das nicht, nicht mit ihr! Doch dann wandelt sich Jonas. Ist er vielleicht doch der Mann fürs Leben?

Ich habe mittlerweile schon einige Bücher von Ellen Berg gelesen und auch dieses glänzt wieder mit einem locker leichtem Schreibstil und einer flotten, kurzweiligen Story. Doch ich bin ziemlich enttäuscht. Vielem haftet das Klischee an und einige Sachen sind so realitätsfern dass ich nur mit dem Kopf geschüttelt habe. Denn welche Geliebte holt sich denn bei der Ehefrau Tipps? So dumm und dreist kann doch keiner sein. Aber hier schon und natürlich nutzt Carina das aus. Dass Chantal dann auch noch so saudumm ist und das alles umsetzt... nee, das ist mir zu gewollt komisch. Lachen konnte ich sicher nicht. Auch die Glaubwürdigkeit der Charaktere lässt stark zu wünschen übrig. Carina kann sich nicht entscheiden welchen Mann sie will, bzw fühlt sich auf einmal ganz schnell zu einem Fitnesstrainer hingezogen? Ist sie vor dem Betrug nie anderen männlichen Wesen begegnet die sie interessiert hätten? So wirkt es, denn sie fährt gleich auf den erstbesten ab. Den ich nebenbei bemerkt eher nervig denn toll fand. Zu glatt, zu lieb, zu verständnisvoll.

Dann kommt auch noch raus dass die beste Freundin seit Schulzeiten in Jonas verliebt ist und ihn selber haben möchte. Was passiert, Carina kappt die Freundschaft. Das ist ja ok, verständlich auch. Aber es wurde wirklich nur so in einem Satz erwähnt, dazu gab es nicht mal eine Szene. Da wirkt es so dass die Freundin auch nicht wirklich wichtig ist, wenn nicht mal richtig darauf eingegangen wird.

Auch Carinas Start Up ist mir ein bisschen zu einfach. Teure T-Shirts und Hemden werden verschönert und die will auf einmal jeder haben? DIY ist zwar angesagt und toll, aber so toll nun auch wieder nicht...

Ob Mellis Verhalten tatsächlich einer neunjährigen entspricht kann ich nicht beurteilen, meine Kinder sind noch jünger. Allerdings fand ich sie stellenweise schon sehr "erwachsen". Das hat mich schon ein bisschen gestört.

Es werden viele witzige Sprüche die aus dem Internet weitesgehend bekannt sind verballert, stellenweis liest man nur Sprüche. Und ganz ehrlich? Ich liebe Kaffe, wirklich. Aber dieser Spruch "Käffchen geht immer." hat mich schon beim zweiten Mal extrem genervt.

Die letzten 80 Seiten des Buches haben für mich nicht richtig zur Geschichte gepasst, da erwartet man einfach etwas anderes, das Ende ist einfach nur lasch. Ich möchte mich nicht gegen Carinas Entscheidung aussprechen, aber der Weg dahin war... eigenartig... anders kann ich es gar nicht beschreiben.

Ich sag es mal so, lesen kann man das Buch auf jeden Fall, aber man sollte nichts großartiges erwarten.

Veröffentlicht am 22.09.2021

Dünne Story und unsympathische Protagonistin

The Second We Met
0

Es war Abneigung auf den ersten Blick ― doch erste Eindrücke können trügen

Phoenix Russo ist der erfolgreiche Quarterback der College-Mannschaft und sieht auch noch verdammt gut aus. Diese Kombination ...

Es war Abneigung auf den ersten Blick ― doch erste Eindrücke können trügen

Phoenix Russo ist der erfolgreiche Quarterback der College-Mannschaft und sieht auch noch verdammt gut aus. Diese Kombination hat Nix bisher aus jeder brenzligen Situation gerettet - bis er auf die eine Person an der Fulton University trifft, bei der sein charmantes Lächeln nicht zu wirken scheint: seine Nachbarin Elle Masterson, die ihm mit ihrer überkorrekten Art regelmäßig das Leben schwer macht. Doch als die beiden gezwungenermaßen mehr Zeit miteinander verbringen müssen, stellen sie fest, dass erste Eindrücke trügen können. Denn wie sonst lässt sich das Knistern erklären, das sie plötzlich zwischen sich spüren?



Dieses Buch ist Teil der Fulton University Reihe. Band 1 habe ich nicht gelesen, habe mich aber dadurch nicht beeinträchtigt gefühlt.



Das Cover ist wirklich schön und fängt sofort den Blick ein. Der Schriftzug auf dem lila Streifen sticht sofort ins Auge und vor allem die Blumen an den Ecken sorgen für den richtigen Kick.



Das war mal Nix. Und zwar nicht im Sinne des Protagonisten mit dem schönen Namen Phoenix, sondern das Buch war einfach nix. Allen voran Elle. Selten war mir eine Protagonistin so unsympathisch. Elle ist ein schwieriger Charakter. Sie ist aufbrausend, hat zu viele Vorurteile, scheinheilig und zickig. Am meisten hat mich gestört das sie sich als Wohltäterin sieht, letztendlich aber alles Gute hauptsächlich für den Hufflington Arward macht der mit einem Geldpreis dotiert ist. Diese Scheinheiligkeit hat mich immer mehr genervt und als sie dann total ausgeflippt ist und nicht mal Phoenix zuhören wollte, obwohl sie ihn ja angeblich so toll findet, ja sogar liebt, war es aus bei mir. Ich war dann einfach nur noch froh als das Buch zu Ende war.



Phoenix ist mir eigentlich recht sympathisch gewesen. Schade war nur das er sich so hat unterbuttern lassen. Sowohl von seinem Vater als auch von Elle. Ein Kirschen mehr Sturheit hätte ihm gut gestanden.



Inhaltlich ist nicht allzu viel passiert. Streit, Versöhnung, Streit, Versöhnung. Zwischendurch ein bisschen karitatives Programm und Football.



Für mich war das leider nichts. Alles in allem wenig Story, viel sinnloses Drama und dann auch noch Elle... mehr wie 2 Sterne kann ich nicht vergeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Für mich der letzte Teil der Reihe

Black Forest High 2
0

Willkommen zurück auf der Black Forest High, der Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien!

Für die Auserwählte Seven hätte die Zeit an der Black Forest High kaum schlechter starten können: ...

Willkommen zurück auf der Black Forest High, der Schule für Geisterjäger, Exorzisten und Geistermedien!

Für die Auserwählte Seven hätte die Zeit an der Black Forest High kaum schlechter starten können: Unter dem Einfluss der Poltergeister hat Seven einen Mitschüler angegriffen und getötet. Zum Schutz der Schüler wird sie daher unter strenge Beobachtung gestellt. Im Internat ist man davon überzeugt, dass sie besessen ist. Nur der gut aussehende Parker glaubt weiterhin fest an Sevens Unschuld. Und an die Gefühle, die er für sie hegt. Doch Seven zieht seinen draufgängerischen Zwillingsbruder Crowe vor ...

Dies ist der zweite Teil der Black Forest High Reihe von Nina MacKay. Da die Bücher aufeinander aufbauen kann man sie nicht getrennt voneinander lesen.

Leider war das nichts für mich. Den ersten Teil habe ich pünktlich zum Erscheinen vor einem Jahr gelesen. Dementsprechend liegen jetzt circa 150 Geschichten zwischen beiden Büchern. Das führt dazu dass ich überhaupt keinen Plan mehr hatte. Nina MacKay knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Es gibt weder ein Glossar noch Rückblicke was in Teil eins passiert ist. Ich habe lang gebraucht bis ich wusste wer Mensch, Geist, Poltergeist oder was-weiß- ich ist. Die Schüler sind verschiedenen Gebieten zugeordnet, auch hier hatte ich keinen Durchblick mehr, wobei es auch nicht besonders von Belang war. Bis zum Schluss konnte ich einige Sachen aus dem ersten Band nicht mehr abrufen und hatte so oft das Gefühl im Dunkeln zu tappen.

Abgesehen davon hatte ich einen Problem mit dem Stil. Manchmal hatte ich den Eindruck dass etwas fehlt, ein Satz, Absatz, eine Seite? Es gab plötzliche Perspektivenwechsel die nicht angekündigt wurden, mich verwirrt haben und im Lesefluss gestört haben.

Seven ist mir immer unsympathischer geworden. Sie jammert viel und verlässt sich auf Crowe und Parker. Der Loveinterest in dieser Konstellation kam auch nicht an.
Am sympathischsten von allen ist mir in diesem Band Parker gewesen. Er schien der einzige bei dem man sich als Leser klar sein kann wo er steht.

Ich kann leider nicht mehr wie 2 Sternw vergeben. Ich mag die Idee sehr (die besonderen Türen feier ich immer noch!) und auch die Atmosphäre an der Black Forest High kommt gut rüber, aber viel mehr positives kann ich leider nicht finden. Ich denke hier ist Schluss für mich mit der Buchreihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere