war sehr unterhaltsam
Das Mädchen aus ApulienPandolfinas Vater, der Graf Guthier de Montcœur, ist gerade verstorben, da fällt schon mit Hilfe von Verrat der Nachbar Silvio di Cudi mit seinen Söldnern in die Burg ein, um Pandolfina zu ehelichen ...
Pandolfinas Vater, der Graf Guthier de Montcœur, ist gerade verstorben, da fällt schon mit Hilfe von Verrat der Nachbar Silvio di Cudi mit seinen Söldnern in die Burg ein, um Pandolfina zu ehelichen und sich die ertragreiche Grafschaft anzueignen. Sie schafft es, zu fliehen und macht sich auf zu Kaiser Friedrich, der ein guter Freund ihres Vaters war. Sie hofft, dass er sie recht und ihr ihre Burg zurückgibt. Doch Friedrich sind die Hände gebunden. Di Cudi ist ein Günstling des Papstes und mit der Kirche hat er genug Probleme.
Zu Beginn der Handlung ist Pandolfina gerade einmal 14 Jahre alt. Wir begleiten sie über mehrere Jahre und haben Teil an ihrer Entwicklung. Wie so oft in den Romanen des Autorenduos geht es um eine starke Frau, die allen Widrigkeiten trotzt und nicht aufgibt. Dazu ein flüssiger Schreibstil, historisch gut recherchierte Hintergründe, ein paar historisch belegte Figuren und natürlich eine Liebesgeschichte. Ich fand die Story um Pandolfina und ihr Schicksal wieder einmal sehr abwechslungsreich und gelungen und habe mich gut unterhalten gefühlt. Auch wenn das Buch in sich abgeschlossen ist, würde ich mich freuen, mehr von Pandolfina zu lesen, denn da gibt es sicher noch Stoff für eine Fortsetzung.