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Veröffentlicht am 08.06.2020

Unfassbar ergreifend und schön!

Hallo Mama
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Ob für sich selbst oder für die eigene Mama oder die Freundin, die Mama wird oder ist – dieses Büchlein ist einfach wunderbar! Liz Climo hat ihre eigene Mutter mit 22 verloren – viel zu jung. Aber: Ist ...

Ob für sich selbst oder für die eigene Mama oder die Freundin, die Mama wird oder ist – dieses Büchlein ist einfach wunderbar! Liz Climo hat ihre eigene Mutter mit 22 verloren – viel zu jung. Aber: Ist man nicht immer viel zu jung, um seine Mutter zu verlieren? Ich finde schon. Gerade deshalb ist diese so liebevoll gestaltete „Zusammenfassung“ des Mutterseins so wertvoll und bezaubernd.

Ob als Mutter oder als Kind – ja, so wie es Liz Climo schildert, ist es tatsächlich. Schlafmangel, Stimmungsschwankungen, Geduld für viele Fragen und Bücher haben, Wutanfälle überstehen, die Pubertät durchkämpfen, das Loslassen lernen. Der Mutterjob ist nie zu Ende! Ganz gleich, wie alt Kind und Mutter je werden. Und man selbst ist einfach sein ganzes Leben auch Kind – ganz gleich, wie viele Kinder man selbst hat.

So wunderbar unkompliziert, wie es Liz Climo auf den Punkt bringt, und dabei doch alles sagt, so viel, wie sie zwischen den Zeilen und den Bildern transportiert – das ist einfach genial! Die Grafiken quer durchs Tierreich passen wunderbar. Sie sind zauberhaft, aber nicht kitschig. Super gut gelungen! Ganz wunderbar vor allem aber auch, dass Liz Climo nicht vergessen hat, darauf aufmerksam zu machen, dass „Mama“ sein vieles heißen kann und es eben viele Formen gibt, wie man Mama ist, was Mama macht und ausmacht.

Mir kamen tatsächlich Tränen der Rührung, aber auch der Freude. Ein so kleines Büchlein kann so viel Glück schenken. Ich liebe es! Fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 07.06.2020

Ich möchte so gern so viel mehr Neues von Martin und dem Tod!

Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich
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Der Klappentext trifft es bei diesem Titel ausnahmsweise mal auf den Punkt! Martins Freundschaft zum Tod ist außergewöhnlich, aber Sebastian Niedlich schafft es, sie weder lächerlich noch langweilig zu ...

Der Klappentext trifft es bei diesem Titel ausnahmsweise mal auf den Punkt! Martins Freundschaft zum Tod ist außergewöhnlich, aber Sebastian Niedlich schafft es, sie weder lächerlich noch langweilig zu gestalten. Mehr noch – ich empfinde die Geschichten immer als sehr bereichernd und auch tröstlich. Ich habe den Autor für mich kurz nach dem Tod meiner Mutter entdeckt. Seine Bücher nehmen den Schmerz nicht komplett, aber sie ermöglichen einen anderen Blick auf den Verlust eines Menschen.

In „Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich“ kommt zum Trost und Humor noch eine neue Komponente dazu – Geschichtswissen. Der Teil um die Titanic ist nicht in dem Sinne witzig, wie die Texte sonst sind. Ja, es ist ein feiner Humor darin versteckt, aber auch ganz viel Gefühl. Die wahre Geschichte der Violet Jessop ist sehr interessant und auch spannend – fast unglaublich, was diese Frau alles überlebte! Kein Wunder, dass der Tod sie nicht vergessen kann und ein bisschen verliebt in sie ist.

Die Geschichte um den Osterhasen ist – auch wenn sie auf der Kinderkrebsstation spielt – wunderbar Niedlich-witzig! Dass ausgerechnet ein Mann im Hasenkostüm Martins Weltanschauung dermaßen ins Wanken bringen kann, was daraus entsteht und wie Martin damit umgeht, ist erfrischend anders und unerwartet.

Martin und der Tod sind so geniale Figuren, dass ich davon viel, viel mehr möchte. Ich bekomme von den beiden einfach nie genug. Die Situationen, in die beide geraten, sind seltsamer Weise nie absurd, sondern tatsächlich denkbar. Dabei entwickeln sich Dialoge, die einfach klasse sind. Martins Art, immer mal wieder einen ironischen (oder auch sarkastischen) Satz einzustreuen, ist sein Weg, mit all dem umzugehen (auch für ihn ist es noch immer nicht „normal“, den Tod als Freund zu haben), nervt den Tod hin und wieder dann aber doch. Klar!

Dieses Buch ist anders, als „Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens“, aber doch ganz im Stil von Niedlich. Mich hat es getröstet, zum Lachen gebracht und nachdenklich gemacht. Aber vor allem hat es mich wunderbar unterhalten, trotz oder gerade aufgrund seiner Kürze. Ganz klare fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Liebevoller Gruß

In Gedanken ganz nah bei dir
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Ein kleiner Zoo unterstützt die lieben Worte. Da gibt es Igelchen, Giraffen, Katzen, Hasen, Hamster, Füchse, Bären, Mäuse, Pinguine, Otter, Löwen, Dachse und was sonst noch alles – wunderschön gemalt. ...

Ein kleiner Zoo unterstützt die lieben Worte. Da gibt es Igelchen, Giraffen, Katzen, Hasen, Hamster, Füchse, Bären, Mäuse, Pinguine, Otter, Löwen, Dachse und was sonst noch alles – wunderschön gemalt. Sie verdeutlichen die Worte und zeigen immer wieder liebe Umarmungen und Fröhlichkeit. Die Zusammenstellung ist zauberhaft! Allein schon an den Bildern kann ich mich kaum sattsehen.

Aber auch die Sätze ganz für sich allein sind so wunderschön und liebevoll, dass man aufpassen muss, dass keine Tränchen kullern! Immer wieder finden sich Eintragseiten, die mit „Ich denke an Dich und …“ beginnen. Danach kommt dann z.B. „… erinnere mich an diesen fröhlichen Moment“. So wird das Büchlein ein Einzelstück, das noch schöner zeigt, wie sehr man jemanden vermisst, an ihn denkt und nicht vergisst, ob nun über viele Kilometer oder durch Kontaktsperre bei der Corona-Krise.

In einer Zeit, in der viele nur noch digital miteinander umgehen und alles hektisch und unpersönlich ist, finde ich dieses Büchlein doppelt schön und wichtig. Mehr als eine einfache Grußkarte, aber auch kein dickes Buch. In meinen Augen genau richtig. Es ist einfach zauberhaft, herzergreifend und PERFEKT! Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 03.06.2020

Bauernbrote sind einfach die leckersten!

Bäuerinnen, Brot und Sehnsucht
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Brot backen ist etwas völlig anderes, als Kuchen backen. Man mag es sich kaum vorstellen, aber es ist wirklich eine Kunst und vor allem echte Arbeit. Da wir Deutschen arg verwöhnt sind in Sachen Brot (wir ...

Brot backen ist etwas völlig anderes, als Kuchen backen. Man mag es sich kaum vorstellen, aber es ist wirklich eine Kunst und vor allem echte Arbeit. Da wir Deutschen arg verwöhnt sind in Sachen Brot (wir sind die Brot-Weltmeister!), hat man an sein selbst gebackenes Brot eben entsprechende Anforderungen. Aber Vorsicht – wer einmal den Dreh raus hat und mit allen Sinnen Brot backt, der mag nie wieder gekauftes Brot (schon gar nicht vom Supermarkt oder Discounter) essen!

Zum besseren Verständnis werden die Mehltypenbezeichnungen aus Österreich in die aus Deutschland „übersetzt“. Allerdings finden sich im Buch auch ein paar nicht aufgeführte Mehlsorten und leider konnte ich im örtlichen Handel auch nicht alle auftreiben. Es ist kein Problem, die Rezepte entsprechend abzuändern, doch ziehe ich es vor, ein Rezept beim ersten Mal exakt nach Anweisung zu arbeiten und erst hinterher zu entscheiden, wie es mir besser schmecken würde und Änderungen vorzunehmen. Online bekommt man alles, aber im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltbewusstseins möchte ich mein Mehl gern vor Ort kaufen.

Dieses Buch ist allerdings viel mehr, als eine schnöde Rezeptesammlung zum Thema Brot. Zunächst erhält man viel gutes und wichtiges Fachwissen rund um das Thema Brot und allem, was man dazu benötigt, wie eben Mehl, Hefe, Sauerteig usw. Anschließend kommen die Bäuerinnen, von denen die dann vorgestellten Rezepte stammen, zu Wort. Der Leser erfährt sehr viel über diese Personen, ihr Leben, ihre Höfe. Das dürfte vor allem für Stadtmenschen sehr aufschlussreich und informativ sein.

Danach folgen jeweils die Rezepte zu unglaublich leckeren und abwechslungsreichen Broten. Sehr gelungen finde ich hierbei den „Backfahrplan“. Bei nicht wenigen Rezepten ist eine sorgfältige Planung und ein Zeitplan erforderlich und das kann sich auch über zwei Tage ziehen. Es gibt aber auch immer wieder „schnelle“ Brote. Mit dem Fahrplan erkennt man sofort, wie groß der Zeitaufwand insgesamt ist.

Die benötigten Zutaten – und hin und wieder auch andere Materialien - sind übersichtlich gelistet. Die Zubereitungsschritte sind ausführlich und verständlich geschrieben, sodass man schon vor dem Backen vor Augen hat, wie das läuft.

Die meisten Rezepte sind für große Mengen, also drei Brote oder sehr große Brote. Hier muss man ggf. eben umrechnen. Beim Brotgewürz rate ich dazu, sich sehr langsam ranzutasten. Nicht jeder mag es! Aber die Brote schmecken auch ohne diese Gewürzmischung richtig lecker!

Auch wenn eine wirklich gute Anleitung für das Herstellen von Anstellgut für Sauerteig im Buch zu finden ist – ich bin einfach kein Sauerteigmensch. Bei mir geht das immer schief. Dafür kann aber weder Elisabeth Ruckser noch sonst jemand etwas, ich habe da einfach kein Talent. Ein wenig mogeln lässt sich da mit gekauftem Trockensauerteig, aber ich weiche einfach auf die tollen Rezepte ohne Sauerteig aus und backe weiter Hefe-Brote. Ab und an überkommt mich der Mut und ich probiere es erneut mit Anstellgut. Wer weiß, eines Tages klappt es vielleicht! Das ist wohl wie mit dem Fahrradfahren oder Schwimmen. Wenn man es endlich kann, wundert man sich, was die ganze Zeit so schwer daran gewesen war.

Am Ende des Buches findet man dann ein gut durchdachtes Register. Auf einen Blick findet man hier das passende Rezept – ob es schnell gehen soll, mit Sauerteig oder Hefe, süße Brote oder Kleingebäck usw. Das freut mich sehr, denn wer mag schon ständig das ganze Buch durchforsten?

Kurz und knapp – auch wenn ich ein Sauerteig-Dummy bin, liebe ich dieses Brot-Backbuch! Es zeigt, wie modern Bäuerinnen inzwischen sind, vereint klassische und peppige Rezepte rund ums Brot und gibt tolle Einblicke in diverse Höfe und auch das Brotbacken an sich. Von einfach bis schwierig findet sich hier für jeden mindestens ein tolles neues Lieblingsrezept. Bis auf meine anfängliche kleine Kritik zu den Mehlsorten überzeugt es auf ganzer Linie. Deshalb bekommt das Buch von mir auch die vollen fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2020

Gelungene Mischung – abwechslungsreich, vielfältig, lecker!

Lunch to go
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Die Aufstellung der Verpackungsmöglichkeiten des Lunchs to go sind meiner Meinung nach ein bisschen überarbeitungswürdig. Heutzutage Frischhaltefolie oder Alufolie zu empfehlen, finde ich total daneben. ...

Die Aufstellung der Verpackungsmöglichkeiten des Lunchs to go sind meiner Meinung nach ein bisschen überarbeitungswürdig. Heutzutage Frischhaltefolie oder Alufolie zu empfehlen, finde ich total daneben. Eine Kunststoffbox wird wenigstens mehrfach verwendet und kann ausgespült werden, da bin ich gar nicht päpstlicher als der Papst. Wachspapier wird gar nicht erwähnt – das ist schade!

Die Zusammenstellung der Rezepte ist sehr gelungen. Mir persönlich gefallen am besten all jene, die man nicht aufwärmen muss, also alles, was ideal für die Schulpause und das Picknick ist, wo man keinen Herd und keinen Mikrowellenherd hat. Ganz vorne dabei: Mini-Toast-Quiches. Dieser tolle Snack ist auch auf jedem Buffet ein Hingucker und wird gern gegessen. Auch die Mais-Fritters sind ein Traum – allerdings mag ich persönlich einfach keine Guacamole und lasse sie eben einfach weg. Salate sind natürlich immer prima – und der Spaghetti-Salat mit Tomaten erobert jede Mittagspause im Handumdrehen! Für die wärmende Suppe gibt es tolle „Instant“-Rezepte, die so raffiniert wie einfach sind. Und die Krönung sind dann die „Extras“, die sowohl eigenständig, als auch in Kombination super lecker sind.

Wie so ziemlich immer bei den GU-Ratgebern gibt es ein Foto zum Gericht, eine Zutatenliste und die wichtigsten Angaben zu Portion, Zubereitungszeiten, Kalorien und Nährwerten. Danach folgt die Schritt-für-Schritt-Anleitung, die so gehalten ist, dass auch Kochanfänger sie verstehen. Eindeutig nicht von betriebsblinden Profi-Küchenchefs verfasst! Das ist super! Gelegentlich gibt es am Ende des Rezepts noch einen Tipp und alle vegetarischen/fleischlosen Rezepte sind mit einem Blatt-Symbol gekennzeichnet. Für alle Technikfans gibt es auch QR-Codes, mit denen sich die Rezepte mit der GU-Kochen-Plus-App verwalten lassen.

Die Zubereitung lässt sich meist prima schon am Abend vorher erledigen, manche Rezepte auch auf Vorrat. Aber oft ist es auch kein Ding, den Lunch am Morgen zu zaubern. Die Zutaten sind gut zu bekommen, die Rezepte nicht extrem aufwändig. Die Mittagspause in der Schule, der Uni, am Arbeitsplatz – wo auch immer – wird damit ein echtes Highlight, ganz ohne „Fertigfutter“, das man so mal eben schnell kauft und konsumiert. Der angenehme Nebeneffekt ist eine gesunde Sättigung, die nicht müde macht und Energie für den Nachmittag gibt. Für „besondere Tage“ gibt es aber auch ein paar ausgefallenere, aufwändigere Rezepte. Eine tolle Mischung also.

Bis auf die Sache mit den nicht umweltfreundlichen Materialien am Anfang (die man ja super durch sinnvollere Dinge ersetzen kann) ein super gutes Buch. Deshalb ziehe ich auch keinen Stern ab und gebe die vollen fünf Sterne.

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