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Veröffentlicht am 16.07.2020

Von der Achterbahn zum Kinderkarusell

Die Meisterin: Der Beginn
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Geneve Cornelius gilt in Leipzig als die Heilkundeexpertin, welche gegen alles ein Mittel hat. Jung wie Alt stehen bei der jungen Frau vor der Türe und bitten um Hilfe. Denn für ihr 30 Jahre sieht sie ...

Geneve Cornelius gilt in Leipzig als die Heilkundeexpertin, welche gegen alles ein Mittel hat. Jung wie Alt stehen bei der jungen Frau vor der Türe und bitten um Hilfe. Denn für ihr 30 Jahre sieht sie jünger aus und hat ein Fachwissen, welches ungewöhnlich für ihr Alter ist.

Dabei sind nicht nur die älteren Damen da, die etwas für die Hüfte brauchen, sondern auch Personen mit exotischeren Problemen. Denn Geneve ist eine Heilerin und mehrere Jahrhunderte alt. Wie sie dazu gekommen ist, ist ihr Geheimnis. Sie ist die Tochter einer Henkersfamilie und hat durch die Jahrzehnte als Heilerin die Opfer der Befragungen gepflegt.

Eines Tages wird ihr Bruder ermordet und der Verdacht fällt auf die Bugattis. Die Fehde zwischen den beiden Henkersfamilien ist so alt wie der Beruf des Henkers. Doch Alessandro, der Sohn der Familie Bugatti steht abends vor ihrer Tür und will ihr beweisen, dass dieser Mord nicht seiner Familie zuzuordnen ist.

Zusammen mit ihm, versuchen Sie die Täter zu finden und eine größere Gefahr für ganz Europa zu stoppen.

So wie der Sprung oben ist, ist er leider auch im Buch gewesen. Wir beginnen dort wirklich angenehm mit Geneve und erfahren ein bisschen über ihre Geschichte und ihr Können. Dann kommt der Mord am Bruder, der Gegner steht vor der Türe und dann geht es weg von der Familienrettung hin zur Weltrettung. Dabei begegnen wir im Lesen immer mehr neuen Leuten, so dass es schon recht unübersichtlich wird.

Dann, ebenfalls in der Gegenwart, haben wir eine zweite Geschichte welche in Leipzig stattfindet, mit zweien Patienten von Geneve, welche in Berührung mit den Gangs der Vampire in Berührung kommt und einem Vertreter des Vatikans.

Dann erleben wir noch die Geschichte von Geneve als Kind, wie sie die Folteropfer ihres Bruders und ihrer Mutter pflegen musste. Dies war im 17. Jahrhundert herum gewesen. Damals schon konnte sie die Arbeit nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren und hat sich auf das Heilen spezialisiert.

Neben diesen dreien Erzählsträngen lesen wir noch die Gedanken ihrer Mutter. Diese sind eine Mischung aus dem aktuellen Geschehen, Erzählungen aus der Vergangenheit und Wiedergabe historischen Fakten.

Genau hier war für mich eines der größten Negativpunkte des Buches. Innerhalb eines Kapitels waren die Sprünge einfach zu groß. Man kann sich das in etwa so vorstellen:

Geneve, heute, in New Orleans, Sprung auf die Gedankenwelt der Mutter mit Geschichten aus der Vergangenheit, in kursiv geschrieben, Sprung auf Leipzig heute, Sprung auf Mutter, Sprung auf Geneve Vergangenheit. Dies innerhalb eines Kapitels. Für mich waren es zu viele Wechsel in Orten und Zeiten. Auch die ganze Historie der Henker ist zwar interessant aber einfach zu langweilig beschrieben gewesen.

Ich finde die Geschichte nicht schlecht und auch die Charaktere waren mir alle sehr wohlgewonnen. Leider ist es für mich aber einfach zu anstrengend gewesen, den kurzen aber dauernd springenden Passagen folgen zu müssen. In sich ist es ein guter Heitz der sicherlich begeisterte Leser für sich finden wird, ich für mich brauche aber von Geneve nach der Geschichte erstmal was aufputschendes und gegen Kopfschmerzen.

Veröffentlicht am 07.07.2020

Hot Mama ist mal eher die Bad Zicke

Hot Mama
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Bigtime 1 war für mich ein etwas erwachseneres Buch von Jennifer Estep, von der ich bis jetzt eher die sehr erfolgreichen Jugendbücher gelesen habe.

So war für mich nach dem ersten Teil ganz klar, dass ...

Bigtime 1 war für mich ein etwas erwachseneres Buch von Jennifer Estep, von der ich bis jetzt eher die sehr erfolgreichen Jugendbücher gelesen habe.

So war für mich nach dem ersten Teil ganz klar, dass ich auch den zweiten Lesen würde. Leider kann ich vorwegsagen, dass mir dieser nicht so gut gefallen hat wie der erste.

Zum Inhalt:

Wir schließen an das erste Buch an, wo Carmen und Sam nun vor ihrer Hochzeit stehen und mit anschließend großer Flitterwochentour durch Europa. Carmen ist als Karma Girl ein Teil der Superheldengruppe Fearless Five geworden und Fiona mag Carmen mittlerweile sogar ein bisschen.

Durch Carmen ist auch deren Freundin Lulu hinzugekommen. Die junge Frau ist die IT-Spezialistin und hilft aus dem Background mit, da sie selbst im Rollstuhl sitzt. Mit Fiona nimmt sie sich den Spaß, ihre Witze zum Thema Feuer unter die Nase zu reiben. Daher mag Fiona sie natürlich überhaupt nicht leiden.

Wir lernen Fiona etwas mehr kennen. Ihren Job als Designerin, ihre außergewöhnlichen Essensgewohnheiten und ihren Alltag aus Chefin und Superheldin.

So lernt sie auf der Hochzeitsfeier von Carmen und Sam den natürlich übernatürlich gutaussehenden und super sexy gebauten Johnny Bulluci kennen. Den Bruder ihrer größten Modekontrahentin in New York.

So sehr Fiona ihrem toten Verlobten nachweint, so ganz kann sie die Augen und die Gedanken nicht von Johnny fernhalten.

Neben ihrem nun sehr aufwallenden neuen Liebesleben, ist auch der Nebenjob als Superheldin am Florieren. Zwei böse Mädels sind in der Stadt und verursachen Unfälle, Diebstähle und verletzten Menschen.

Zur Hauptdarstellerin Fiona:

Die ganze Geschichte findet nach wie vor aus der Ich-Perspektive statt, so dass wir Fionas Gefühlsleben hautnah erleben. Den Zwiespalt zwischen Johnny und ihrem Ex-Verlobten. Der Stress mit Lulu und so vielen Dingen die sie unheimlich nerven.

Und da sind wir schon an dem Punkt, der einfach mal gar nicht ging. Schon zum Anfang des Buches regt sie sich darüber auf, das Carmen und Sam überall in der Zentrale Sex haben. In gefühlt jedem Zimmer und jeder Ecke. Aber genau wird sie im laufe des Buches das gleiche mit Johnny machen. Andere verübeln was man selber macht. Ne ne ne. Unsympathisch Teil 1.

2. Moralapostel Fiona kann eine Reporterin nicht leiden, welche in ihren Augen immer super schlampig wirkt. Billige Kleider die nichts verbergen, Dekolletés die alles sprengen und generell das fast schon Flachlegen mit Blicken. Sie verachtet die Alte, aber selbst ist sie kaum besser. Schon nach dem zweiten Date landet sie mit Johnny im Bett und in anderen Ecken. Zeige nicht auf andere, wenn du nicht besser bist.

So war mir Fiona als Charakter einfach nicht interessant genug und alles in allem einfach viel zu unsympathisch. Dieses sich über andere stellen aber nicht besser sein, kann ich gar nicht leiden. Zudem die Autorin immer wieder betonen muss, wie schnell ihr Stoffwechsel ist und sie deswegen ständig essen muss. Es war schon fast wie „Das große Fressen“ und einfach nur noch widerlich. Zwei oder drei Mal hätte gereicht, aber so isst sie gefühlt in jedem Kapitel Unmengen was ein normaler Mensch nicht essen kann. Der Grund ist ja verständlich, aber man muss es doch nicht ständig wiederholen.

Fazit:

Für mich ist das der schwächere Teil und das um Welten. Den ersten fand ich super und das liegt neben der sympathischen Carmen einfach daran, dass die Geschichte mehr Pepp, Humor und Tiefgang hatte. Man hat mitgefiebert wer hinter den Superhelden steckt, hat ihr gewünscht, dass sie ihr Ziel erreicht. Der Druck der Konsequenzen war höher. Hier ist es für mich eine Liebesgeschichte die aus Sex entsteht und einfach in sich so willkürlich und oberflächlich erscheint. Dazu Fiona, welche nicht gerade mit Charme beflügelt.

Das dritte Buch steht noch im Regal und wird daher gelesen, hätte ich das Buch extern erhalten, würde ich es mir nochmals überlegen, auch wenn im dritten Teil ein andere Charakter im Vordergrund steht.

Veröffentlicht am 02.07.2020

So sprachgewaltig wie eine bunte große Kirmes

Carnival
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„Carnival“ beschreibt in einer sehr bildlichen Sprache einen Jahrmarkt, oder wie wir sagen, eine Kirmes irgendwo in den USA. Dem Leser wird die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers nähergebracht.

Dieser ...

„Carnival“ beschreibt in einer sehr bildlichen Sprache einen Jahrmarkt, oder wie wir sagen, eine Kirmes irgendwo in den USA. Dem Leser wird die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers nähergebracht.

Dieser hat ein recht schnelles Tempo, so wie die schnellen Fahrgeschäfte unserer Zeit. Dabei spielt der Anfang der Geschichte, in einer nicht näher benannten Zeit, wo diese noch aus Holz bestanden und recht einfach gehalten waren. Der Text ist recht durchlaufend geschrieben, ohne Absätze und Pausen in der Geschichte. Er springt von Person zu Person und von der Essensbude zur Spielebude. Dies passiert in einem sehr schnellen und durchlaufenden Tempo, dass man das Gefühl hat, auf einem schnellen Durchflug durch die Kirmes teilnimmt. So das man versucht alles zu sehen, zu verstehen und zu verdauen, dies aber gar nicht gelingen kann bei so viel Input in so wenig Zeit und Raum.

Aber er nimmt sich die Zeit vieles so schön im Detail zu erklären, dass man die Zuckerwatte auf der Zunge spürt und die Gerüche geradezu wahrnehmen kann.

Auch die Menschen die dort arbeiten und „Kirmser“ genannt werden haben ihren Platz im Buch. So vor allem ihre Geschichten. Der Flüchtige, der Mörder, neben dem Mädchen was aus einem schlimmen Zuhause geflüchtet ist. Sie alle sind eine Familie und lieben ihr Leben auf der Kirmes und das tägliche dafür schuften.

So gibt es den „Berufstandschwätzer“ der die Leute auf die Kirmes holt und in die Attraktionen. Solche Begriffe geben dem Buch eine Besonderheit.

„Ein Großkotz und Augenwischer und ein verdammt unterhaltsamer noch dazu.“

So ist das Buch mit 119 Seiten sehr schnell gelesen und gerade wegen der fehlenden Absätze auch so schmal. Es fehlt dem Buch zudem an Dialogen. Es ist wirklich eine reine Erzählung wie aus der Erinnerung eines Menschen und genau dies ist es auch. Denn schon zu Anfang kann man erahnen, was mit der Kirmes und ihren „Kirmsern“ zum Zeitpunkt der Erzählung los ist.

Es ist anders und es ist eigen, vor allem ist es sehr lebendig. Dennoch muss man Fan dieser Art von Buchaufbau sein.

Veröffentlicht am 21.06.2020

Ohne Tiefgang, schnell gelesen, aber verzichtbar

Dark Inside
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Ich bin der Typ Mensch, der gerne Geschichten liest, welche eine postapokalyptische Welt enthalten. Einfach weil jeden Tag so viel passiert, dass manche Geschichten doch realistischer sind als man denkt.

Dark ...

Ich bin der Typ Mensch, der gerne Geschichten liest, welche eine postapokalyptische Welt enthalten. Einfach weil jeden Tag so viel passiert, dass manche Geschichten doch realistischer sind als man denkt.

Dark Inside würde ich jetzt nicht zu diesen zählen, zudem im ganzen Buch nicht ersichtlich wird, warum die Menschen auf einmal so dermaßen am Rad drehen.

Wir erleben an einem ganz normalen Schultag in Amerika das Unverständliche welches zum Grauen für viele werden wird. Der 17-jährige Mason sitzt in der Schule, als er einen Anruf erhält, seine Mutter liege im Krankenhaus und er solle zu ihr kommen. Das Unglück hat ihm das Leben gerettet. Denn kurze Zeit später erfährt er über die Nachrichten, dass Leute einen Bombenangriff auf seine und viele andere Schulen verübt haben.

Aries fährt mit ihrer besten Freundin im Bus, als auf einmal ein extremes Erdbeben die Stadt auseinandernimmt. Sarah stirbt im Bus und Aries wird von dem unbekannten Daniel daraus geholt. Dieser hat, bevor es passierte, das Unglück vorausgesagt.

Clementine sitzt mit ihren Eltern in der Gemeindehalle, nach dem das Erbeben passierte. Eine Gruppe durchgeknallter, tötet alle in dieser. Ihr Ziel ist nun, ihren Bruder Heath zu finden. Der ist in einer Uni mehrere Tagesreisen entfernt und hofft das es ihm gut geht.

Michael und sein Kumpel Joe erleben wie Polizisten einen Mann erschießen, ohne dass dies nötig ist und begeben sich gemeinsam auf die Flucht.

Diese jungen Menschen müssen sofort anfangen zu laufen, sich zu verstecken und versuchen zu überleben. Denn um sie herum gerät alles außer Kontrolle. Geschäfte werden geplündert, Häuser abgefackelt und die Leute drehen durch. Wie die Tiere bringen sie sich gegenseitig um. Manche Hirnlos wie Zombies und andere wirken normal sind es aber nicht. Auf ihrer Reise, mit dem gemeinsamen Ziel, ohne dass sie sich kennen oder davon wissen, treffen sie auf andere wie sie. Schließen sich zusammen, verlieren Menschen, treffen Betrüger. Lernen einander kennen und so mancher wird verletzt. Durch den fehlende Kommunikationsweg, der auf allen Ebenen weggefallen ist, bleibt ihnen nur das was sieh sehen und hören können und das verlassen auf ihren Instinkt.

Das Buch wird aus den vier oben genannten Leuten beschrieben und einer fünften Person, welche als das „Nichts“ betitelt ist. Man erfährt aber, dass es sich hier um eine echte Person handelt, erstmal aber nicht wer es von den oben ist oder sogar jemand anderes.

Die Charaktere haben alle nicht den größten Tiefgang und sind klassische Teenager. Überfordert wäre jeder in diesem Moment und man hat Respekt wie weit sie es schaffen. Aber es fehlt das Besondere. Keiner hat einen wiedererkennungswert an sich oder macht sich besonders präsent in seiner Art.

Das Buch ist ein klassisches Jugendbuch und recht einfach geschrieben. Die Geschichte braucht viel Platz für die Charaktere und ihren Weg. Von den Leuten die sie treffen, die sie verlieren und den Hindernissen die sie erleben.

Der rote Faden ist zwar da, aber leider ist die Geschichte im Ganzen recht langweilig dadurch geworden. Vor allem da einfach der Biss fehlt.

Fehlten tut es dafür nicht an Gewalt und Blut. Hier hat sich die Autorin schon recht gut ausgetobt. Für mich ehrlich gesagt sogar zu sehr. Ich muss nicht von vier Leuten separat lesen, dass überall Leichenberge liegen.

Das Buch ist somit für Jugendliche ab 16 ganz nett geschrieben und in seiner Sprache auch recht einfach. Aber es ist nichts wo ich, die weit weg vom Teenager ist, noch besonders von angetan war. Der zweite Teil liegt zwar bei mir im Schrank, ich werde diesen aber nicht mehr lesen. Da ist mir die Zeit dann doch zu schade für.

Veröffentlicht am 20.06.2020

Mittelmaß ohne Besonderheit

Dark Call - Du wirst mich nicht finden
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„Dark Call“ ist eines dieser Bücher, die außerordentliche viele gute Bewertungen haben, meines Erachtens aber nicht mehr als ein Durchschnittsbuch ist. Wer auf sehr grausige Morde steht und psychologische ...

„Dark Call“ ist eines dieser Bücher, die außerordentliche viele gute Bewertungen haben, meines Erachtens aber nicht mehr als ein Durchschnittsbuch ist. Wer auf sehr grausige Morde steht und psychologische Hintergründe mit nicht sehr tiefgehenden Charakteren, der ist hier richtig.

Holly Wakefield ist Kriminalpsychologin und hat ihr Spezialgebiet im Bereich „Serienmörder“. Dieses Wissen gibt sie am College weiter, wo sie forensische Psychologie unterrichtet. Normalerweise ist ihr beruflicher Alltag theoretischer Natur. Doch nun wird ihre Hilfe als Profilerin benötigt.

Mehrere junge Frauen und nun ein Ehepaar wurden aufs übelste getötet. Vergewaltigung mit Messer, Verstümmelung, und pure Gewalt verbinden die sonst so unterschiedlichen Opfer. Es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen den Menschen und somit wird Hollys Hilfe angefordert.

Diese ist eine der besten auf ihrem Gebiet. Neben dem ausbilden der Studenten, geht sie regelmäßig in eine Psychiatrie, wo sie den Patienten Lee besucht. Dieser ist seit 13 Jahren in der Anstalt. Er ist einer der Patienten, wo sie einschätzen muss, ob er jemals wieder in die normale Welt entlassen werden kann.

Recht überraschend erhält sie dann den Anruf von DI Bishop von der Metropolitan Police. Da alle anderen Leute auf der Liste verhindert sind, wird sie nun, nachdem sie sich fünf Jahre zuvor gemeldet hat, ins aktive Profilen beordert.

Die beiden verstehen sich von Anfang an gut miteinander und versuchen ihre gemeinsamen Stärken zu nutzen, um den Täter auf die Spur zu kommen. Dabei erleben wir die Geschichte aus Hollys Sicht. Sie geht offen an die Geschichte ran und versucht derweilen den Spagat zwischen dem Fall und ihren Besuchen bei Lee aufrecht zu halten. Mit Bishop kommt sie gut zurecht, da er ihr auch recht viel Freiheiten einräumt. Was sie jedoch nicht ahn ist, dass er einen anderen Mitarbeiter darauf ansetzt, zu erfahren was hinter Hollys Vergangenheit steckt. Denn er ahnt, dass da noch was verborgen ist.

Beide schaffen es die Puzzlestücke nach und nach zusammen zu fassen. Hierbei wird dem Leser auch klar, warum auf dem Cover ein Glöckchen zu sehen ist. Dabei ist die Geschichte nicht langweilig oder zu langsam, aber sie hat auch nicht den Wahnsinns Biss. Es baut einfach aufeinander auf und bis zum Ende werden alle Geheimnisse aufgedeckt und es macht an allen Stellen klick.

Die ganzen Opfergeschichten und was ihnen zugestoßen ist, ist schon recht heftig und nichts für Leute welche viel Blutvergießen in Büchern nicht ausstehen können. Ansonsten erfahren wir darüber hinaus, welche Serienmörder es so in der Weltgeschichte gab und was ihre Taten so besonders gemacht hat.

Das Buch ist einfach zu lesen, die Kapitel recht gut gelungen in ihrer Länge. Aber es ist halt wie bereits erwähnt, einfach nur ein Durchschnittsbuch.

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