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Nikola

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Emotionsgeladen, dramatisch, witzig, herzerwärmend

Small Town Kisses (Minot Love Story 1)
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Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass ...

Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass sie den Traum vom Studium platzen lässt und einen Job in der Buchhandlung anfängt. Ein fitnessaffiner Mann in ihrem Alter ist da eher nicht zu finden. Doch wider Erwarten taucht eines Tages der verschwiegene Nate auf und stellt so einiges für Morgan auf den Kopf. Und das nicht nur gefühlstechnisch.
Ein sehr schönes, relativ schlichtes Cover hinter dem eine herzzerreißende, dramatische Geschichte lauert. Morgan beeindruckt mich sehr, nimmt sie die ganze Situation doch recht gefasst und agiert auch sonst sehr genügsam mit ihrem Leben, das doch ganz anders ist als sie es sich ursprünglich vorstellte. Und Nate, ja Nate ist eine Nummer für sich. Sehr in sich gekehrt und doch faszinierend, was auch einen triftigen Grund hat. Sein bester Freund Brian mit seiner direkten Art einem ebenso ans Herz wächst.
Der Schreibstil zieht einen in den Bann, lässt einen mit den Figuren lachen, trauern, hadern und sich weiterentwickeln. Die Themen, die in diesem Buch relevant werden, sind alles andere als leichter Tobak und doch schafft es die Autorin es angenehm zu erzählen. Empfehlen würde ich dies Buch aber nicht, wenn man sich nach einer seichten Geschichte sehnt. Dafür ist es doch zu tragisch.
Das Buch hat mich sehr überrascht, viel mehr als ich es erwartet hätte und das durchaus positiv. Viel zu schnell hat man die Geschichte der beiden beendet.
Ich werde sicherlich wieder in diese Kleinstadt zurückkehren und kann die Geschichte wärmstens mit 5 / 5 Sternen empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Angenehme Sommerlektüre // Neue Stadt, neues Glück. Verliebt man sich in die Hauptstadt und liebt sie einen auch zurück?

Love Me, Berlin
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Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher ...

Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher nichts für den Bücherwurm, der sich erst einmal im Großstadtdschungel zurechtfinden muss. Zu allem Übel gibt es dann auch noch ein kleines Kaffeeeklat mit Tom. Tom, der in ihr ganz neue Seiten weckt und sie sich endlich frei fühlen lässt.

Das erste Kapitel wirft einen direkt ins Geschehen hinein, wobei es einen Cliffhanger lässt, der sich erst später in der Geschichte wiederfinden wird.
Vero ist ein recht introvertierter, bedachter Mensch, der eher mit Verstand als nach Gefühl handelt. Eine Träumerin ist sie hingegen dennoch sehr. Durchweg führt sie allein den Leser durchs Geschehen und zeigt einem dabei auch gerne auf, wie man sich selbst manchmal vielleicht mehr im Weg steht als alles andere. Ihre Freundin Lisa ist dagegen das komplette Gegenteil und sehr extrovertiert, was einen starken Kontrast darstellt, aber auch den ein-, oder anderen amüsanten Moment bietet.
Tom ist auch eher wie Lisa und hilft Vero dabei, mehr danach zu streben, was sie wirklich will und nicht, was sie wollen sollte. Dabei wirkt er gerne fast schon träumerisch perfekt.
So gut wie alle Charaktere sind auf ihre Weise sympathisch und weltoffen gestaltet, was mir persönlich gefällt, da es unnötiges Drama verhindert und diesem Roman einen seichten Touch verleiht. Generell agieren die handelnden Charaktere ihrem Alter entsprechend erwachsen. Besonders Vero wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und zeigt einem, wie leicht sich manchmal etwas ändern lässt.

Der Schreibstil ist ebenso leicht, sodass es sich gut lesen und einen sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinfühlen lässt. Zudem passt es so auch zur hier gewählten Jahreszeit. Leicht und erfrischend. Erfrischend ist dabei auch, dass in der Handlung vieles eher spontan geschieht und einem so immer wieder neue Sachen präsentiert werden.
Dass es in Berlin auch mal unschönere Erlebnisse geben kann, wird hier gekonnt umgangen, sodass es den Traum der Großstadt gut aufrechterhält und man vereinzelt auch ein paar Ecken im Buch kennenlernen darf. Generell ist die Stadt sehr eingebunden und es gibt relativ wenig fiktive Handlungsplätze, was mir sehr gefällt.
Ernstere Themen werden in diesem Buch thematisiert, jedoch wird bald der Optimismus wieder gefunden, sodass es der Geschichte keine kritische Schwere verleiht, sondern eher immer wieder daran erinnern soll, dass sich vieles schnell ändern kann. Negativ, aber eben auch sehr gerne positiv und man sie nehmen sollte, wie sie kommen.

Manchmal stellt sich die Frage, ob dies denn alles immer so umsetzbar ist, oder vielleicht doch zu schön um wahr zu sein. Da stellte sich auch mir die Frage, ob das nicht vielleicht eine Nummer too much ist. Gerade im letzten Teil werden ein paar Fragen geklärt, die eine andere Antwort liefern als ich erwartet hätte und so zu einem Twist der Handlung führen.
Meine zwischenzeitlichen Zweifel hinsichtlich des Kitschfaktors und in Teilen auch Glaubwürdigkeit der Story wurden so gekonnt geklärt und ließen mich das Buch mit einem Schmunzeln beenden. Leicht kitschig bleibt es dabei trotzdem, was man sich bei einem solchen Buch ja auch insgeheim erhofft. Eine seichtere Lektüre, die hält, was sie verspricht.

Wer auf romantische Sommerromane steht, wird hier auf jeden Fall fündig. Somit gebe ich Vero und ihren Freunden 5/5 Sternen oder doch eher Kaffees. ;)

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Was ist der Preis für die Erinnerung? Fesselnd, faszinierend, futuristisch.

Unendlich
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Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ...

Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ungewöhnliches. Auch, dass das Land nach den Himmelsrichtungen gesellschaftlich unterteilt ist, ist heutzutage denkbar.
Der Unterschied ist jedoch, dass dein Tattoo auf der Haut personalisiert ist, denn du wirst wiedergeboren und deine Seele überdauert.
Der Traum eines so manchen Menschen ist es, sich an seine früheren Leben erinnern zu können, aber auch danach klassifiziert, beruflich eingeordnet zu werden?
Wenn die Veränderung eines Menschen, die Prägung durch Erfahrungen nicht eingeplant ist?
Und was ist, wenn etwas vertuscht wurde?

Den Charakteren konnte ich super folgen.
Ich bin wirklich gespannt, wie es für die fünf weitergehen wird, vor allem nach dem Cliffhanger. An der Stelle warne ich schon einmal. Wer Teil eins anfängt, sollte sich dann auch Band zwei bestellen.

Wie ein roter Faden zieht sich ein gewisses Element, auf das ich natürlich nicht näher eingehen werde ( ;) ), durch das Buch, generell wird deutlich, dass hier an einigen Ecken die Fäden bereits gezogen wurden, wodurch das Cover in der Story verankert ist.

Übrigens müsst ihr nicht kategorischer Dystopieleser sein, um sich in diesem Buch wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Wie bereits anfangs angedeutet, verschwimmt hier eine fiktive, zukunftsorientierte Welt, die immer noch mit der heutigen vergleichbar ist, was manches umso realer erscheinen lässt.
Ein Element, das für mich eine gute Dystopie ausmacht.
Der Autorin ist es dabei gelungen, den Leser zu fesseln und so wie es der Klappentext verspricht ein Abenteuer zu beginnen.

Da ich bereits von Helena Weber rede, möchte ich auch Ihren Schreibstil nicht außer acht lassen.
Ihr kurzer und prägnanter Schreibstil ermöglicht es dem Leser, sich sofort wiederzufinden und erhöht so zusätzlich die Spannung.

Der Spannungsbogen flacht im Buch zwischenzeitlich auch nicht ab. Durch mitunter überraschende Wendungen bleibt sie stets erhalten.
Also selbst wenn ihr das Ende schon vorher lesen solltet, sobald ihr die Seiten davor auch gelesen habt, wird es sich wahrscheinlich anders einordnen lassen. Auch das macht en richtig gutes Buch aus.

Betonen möchte ich auch noch den auktorialen Er-/Sie-Erzähler. Die Figuren kommen so zwar nicht selbst zu Wort, aber der Leser erfährt so auch etwaige Zusätze und weiß weiterhin, wie sich die Figuren fühlen. Das ermöglicht es auch, den fünfen folgen zu können, ohne dauernd die Erzählperspektive wechseln zu müssen.
So zieht auch der Erzähler die Fäden für sie alle.

Etwas Negatives habe ich nicht gefunden, höchstens, dass auch für eine Ewigkeit nicht unendlich sondern endlich ist, aber das haben Bücher so an sich. ;)
Aus diesem Grund freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und verbleibe mit einer Empfehlung.
Oder um den Spruch auf dem Buchlesezeichen gerecht zu werden:
Ja, ich komme definitiv wieder. ;)

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Schwarz und doch glänzend, ganz ohne Hickhack. // Du suchst Fiktion, angereichert mit guter Recherche und einem tollen Schreibstil? Wie wäre es mit Schwarz und Blau? ;)

Schwarz und Blau
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Entspannt mit dem Motorrad die Eltern besuchen. Mehr möchte Joan gar nicht. Aber die Elektrik spielt nicht mit und in der nächsten Werkstatt ist dann plötzlich etwas, oder eher gesagt jemand ganz anderes, ...

Entspannt mit dem Motorrad die Eltern besuchen. Mehr möchte Joan gar nicht. Aber die Elektrik spielt nicht mit und in der nächsten Werkstatt ist dann plötzlich etwas, oder eher gesagt jemand ganz anderes, elektrisierend.
Nick ist charmant und seine grauen Augen wecken etwas in ihr. Blöd nur, dass er Mitglied der Traitors MC, dem berühmt berüchtigten Motorradclub in Hunter's Ridge, ist.

Joan begegnet uns von Anfang an als aufgeschlossene, durch und durch freundliche, schlichtweg sympathische Person. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ihre Erzählungen zu verfolgen. Einerseits ist sie recht selbstbewusst, aber auch manchmal recht schüchtern, unsicher, also durch und durch menschlich. :)
Ihre Berufung ist definitiv Veterinärmedizin.
Auch Nick hat seinen ganz eigenen Charme. Er ist ebenso hilfsbereit, hält sich aber gerne einmal bedeckt, braucht seine Privatsphäre, was ihn geheimnisvoll macht.
Selbst die Nebencharaktere ergänzen die Geschichte perfekt, einen Cal hätte ich ungern vermisst.

Was die Geschichte besonders macht, ist ihre Authentizität. Klar wird so manches Klischee bedient, aber es gibt ja auch so einige und alles kann irgendwie zum Klischee werden.
Die Charaktere und somit auch der Handlungsverlauf ist nicht perfekt, so manche Sorgen plagen sie. Schwarz und Blau passt an der Stelle perfekt. So wird auch schon einmal schwarz gesehen, es geht auch in Teilen düsterer zu, oder blauäugig agiert, aber sie nehmen neuen Input auf, überdenken ihn und sich selbst, gelangen so auch zu neuen Erkenntnissen, entwickeln sich weiter.
Zudem haben sie natürlich ihre Ansichten, sind aber auch offen, sich überraschen zu lassen, also nicht zu voreingenommen, sondern ansprechbar.

Generell gibt es in der Story keinen Stillstand, aber auch kein schwarz/ weiß, sondern eben schwarz/ blau, wenn man bedenkt, dass "blau" sich aus dem althochdeutschen blao schimmernd, glänzend ableitet.
Schön war auch, dass sich die Story nicht nur auf die Chemie zwischen Nick und Joan gerichtet war.
So habe ich viel neues über Motorradclubs und auch die Veterinärmedizin erfahren, was ich als Humanistudentin natürlich durchaus interessant fand.
Für mich hat das Buch definitiv einen Mehrwert und ich lese es gerne wieder.

Was soll ich groß zum Schreibstil preisgeben, dass nicht positiv ist?
Ich war sofort in der Story und konnte die Emotionen und Gedanken nachempfinden. Die Playlist hatte ich mir vorher bereits angehört und selten hat ein Buch so gut die Stimmung der Lieder auffangen können.

Wie viele Sterne dieses Buch meiner Meinung nach verdient, sollte logisch sein. Und die fünf sind definitiv blao. :)

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Veröffentlicht am 03.07.2020

Sinnlich, dramatisch, humor- und temperamentvoll. Genrefans werden diesen Auftakt lieben. Zumindest auf mich trifft dies zu. ;)

One Night - Die Bedingung
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Die Bedingung? Scheint bereits anfangs schon schwer zu erfüllen. Ob sich das auch bewahrheiten wird?

Livy startet mit vierundzwanzig als Kellnerin im Café. Nachdem sie sich die letzten Jahre um ihre eigentlich ...

Die Bedingung? Scheint bereits anfangs schon schwer zu erfüllen. Ob sich das auch bewahrheiten wird?

Livy startet mit vierundzwanzig als Kellnerin im Café. Nachdem sie sich die letzten Jahre um ihre eigentlich noch sehr autarke Großmutter kümmerte, sammelt sie nun ihre ersten richtigen Berufserfahrungen. Die Kaffeemaschine scheint dabei vorerst nicht ihr Freund zu werden, doch schon bald stellt sie fest, dass der Kaffeehasser, zumindest was ihren ersten Kaffee für ihn betrifft, Miller ihr Leben viel stärker durcheinanderwirbeln und ihr aufzeigen soll, wie es sich anfühlt, unbefangen zu leben. Aber jede heile Welt hat ihre Schattenseiten.

Livy, oder auch Olivia, begegnet uns freundlich, herzensgut und etwas bedrückt. Ihre Großmutter führt ein aufregenderes Leben als sie selbst, was deutlich aufzeigt, dass nicht alles in Ordnung ist. Trotz Zuspruch ihrer aufgedrehten, ja fast schon frivolen Großmutter und ihre besten Freundes Gregory, möchte sie daran nichts ändern. Miller zeigt dann jedoch schnell auf, dass sie ein recht gutes Temperament besitzt und sich durchaus von ihren Gefühlen leiten lässt. Mehr aus Selbstschutz als aus charakterlichen Gründen möchte sie rational agieren. Mehr und mehr erfährt man dabei aus welchen Gründen, die man nicht erwartet hätte. Mir hat es viel Freude bereitet, Livy zu begleiten.
Miller ist einfach nur arrogant und kaltherzig. Aber irgendetwas scheint Livy zu besitzen, dass ihn fasziniert. Er scheint auch Gefühle zu lassen zu können, auch wenn er weiterhin recht verschlossen bleibt und man dadurch mit Livy zusammen auch erst nach und nach den wahren Miller kennenlernen kann.

Klar ist auch dieser Band ähnlich wie andere Startbände einer Trilogie dieses Genres aufgebaut. Nichtsdestotrotz gibt es jedoch trotzdem einige Besonderheiten, nicht zuletzt durch neurotische und damit irgendwie auch authentische Charaktere. Das gibt der Geschichte das gewisse Etwas und dem Leser wieder einen neuern Aspekt. Für mich ist es definitiv kein Abklatsch, aber ich bin auch ein Fan des Genres, das relativiert die Meinung auch.
Ich fand die Handlung glaubwürdig, nicht immer wird sofort ja und Amen gesagt. Es ist mehr ein Tauziehen, bei dem beide eigentlich schnell genug haben, aber irgendwie nicht genug bekommen können.
Sicherlich ist diese Geschichte nicht sonderlich tiefgründig, aber sehr emotional und das nicht nur auf leidenschaftliche Szenen bezogen.
Man erlebt, wie Liebe auf den Blick aussehen kann und wie sehr sie alles verändern kann. Plötzlich ist da etwas, dass man vorher nicht vermisst hat, nun aber nicht mehr missen kann.

Der Schreibstil war absolut fesselnd, was bei ungefähr 550 Seiten nicht unbedingt immer leicht ist. Besonders spannend fand ich das Wechselbad der Gefühle. Besonders in der Liebe ist hier schnell ein Umschwung gegeben. Neben den Emotionalitäten, wechselt jedoch auch die Atmosphäre. Von einer angenehmen, sonnigen Stimmung im Café oder am Esstisch, wechselt man in die aufgekratzte bei nervenaufreibenden, klatschartigen Gesprächen unter Freunden, hin zur traurigen durch die Enttäuschung durch den Geliebten, oder auch zur sinnlichen. ;)
Wenn man überlegt, dass gerade letztere Part ziemlich häufig vorkommt und beide Charaktere nicht unbedingt viel voneinander zu wissen scheinen, nimmt man ihnen ab, was sie empfinden und auch wie schnell, wie stark.
So wirkt es nicht wie ein stumpfsinniger Porno, sondern wie eine prickelnde, dramatische Liebesgeschichte. Denn das kommt hier ebenso nicht zu kurz, lässt einen dabei jedoch nicht mit den Augenrollen, sondern vielmehr mitfiebern.

Das Ende von Band eins hat mich recht sprachlos zurückgelassen und kam irgendwie unerwartet, auch wenn man gesehen hat, dass es sich dem Ende neigt.
Ich für meinen Teil bin bisher sehr angetan von der für mich recht eigenständigen Geschichte und freue mich sehr auf Band zwei. Mir reicht die Bedingung nicht, ich möchte nun gerne das Geheimnis erfahren.
5/5 für diese berauschende Geschichte.

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