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Nikola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

Locker flockiger Reihenauftakt mit Humor, gerne mehr :)

Wrong Number, Right Guy (College Love 1)
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Delia erhält eine Nachricht ihres Bruders. Soweit so gut, doch Moment, irgendetwas passt nicht und Zach Hasting heißt er bekanntermaßen auch nicht. Normalerweise wäre hier nun Schluss, es hat sich aufgeklärt. ...

Delia erhält eine Nachricht ihres Bruders. Soweit so gut, doch Moment, irgendetwas passt nicht und Zach Hasting heißt er bekanntermaßen auch nicht. Normalerweise wäre hier nun Schluss, es hat sich aufgeklärt. Blöd nur, wenn die Interaktion so gut ist, dass man gar nicht mehr aufhören möchte und die Funken immer mehr fliegen. Ist dann auch noch eine Babyziege involviert, nimmt das ganze doch ungeahnte Ausmaße an.
Der Aufhänger der Geschichte hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Mich hat die Umsetzung und Entwicklung der Geschichte basierend auf falschen Angaben interessiert. Habe ich bereits ulkiges erwähnt, muss ich hier besonders die Chats der beiden erwähnen, denn diese sprühen nur so vor Humor.
So war ich natürlich umso mehr auf das erste Aufeinandertreffen gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Zugegeben allzu große Überraschungen gibt es soweit nicht, das Ende ist relativ denkbar, doch das stört nicht weiter, da man sowieso ans Buch gefesselt ist. Skurril sind dabei jedoch stets manche Aktionen von Zach. Setzt er sich etwas in den Kopf, bleibt er dabei, mag es auch noch so abwegig klingen.
Der angenehme Schreibstil lässt einen die Zeit vergessen und sorgt auch dafür, dass man die Geschichte fast schon schneller beendet als einem lieb ist. Zudem wird vieles bildhaft umschrieben, was einen von Anfang an ins Geschehen wirft und auch erst gegen Ende wieder herausbefördert.
Es ist eine erfrischende, angenehme Geschichte, die mich sogleich neugierig auf die weiteren Teile der Reihe macht. Volle 5/5 Sternen für Delia und Zach.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2025

Emotionale Geschichte, die einen nachdenklich stimmt und längere Zeit beschäftigt.

Unvergessen – Dein Bild für die Ewigkeit
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Ein Neuanfang, die Reise in die Vergangenheit und sehr viel Gefühl
Emma ist Fotografin. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei UNVERGESSEN, einer Fotoagentur, die Bilder von Personen festhält, die einen schweren ...

Ein Neuanfang, die Reise in die Vergangenheit und sehr viel Gefühl
Emma ist Fotografin. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei UNVERGESSEN, einer Fotoagentur, die Bilder von Personen festhält, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben. So nun auch ihr neuester Auftrag. Ein Foto von Sophie, ihrem frischgebackenem Vater Lukas und ihrer Mutter, die während der Geburt eine Hirnblutung erlitt und nun im Koma liegt. Wie immer ein alles andere als einfacher Auftrag für Emma. Gefasst macht sie sich auf den Weg ins Krankenhaus, um dort festzustellen, dass sie die Mutter nur allzu gut kennt…
Eine Geschichte mit tragischem Hintergrund, zudem eine ehrenamtliche Tätigkeit vor der ich großen Respekt habe. So war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwarten wird.
Dabei wurde ich nicht enttäuscht. Eine Geschichte mit Tiefgang, großen Gefühlen und der Kunst des Weitermachens, auch wenn einem nicht unbedingt danach ist. Die Schwere der Hintergründe wurden so eingebettet und ließen einen immer wieder nachdenklich zurück. Das hatte ich mir auch erhofft.
Die Charaktere der Handlung sind sehr sympathisch, man kann verstehen, was sie so durchmachen. Der Twist in der Geschichte, indem nicht nur Lukas die Mutter seines Kindes sondern auch Emma kennt, erzeugte von Seite zu Seite mehr Spannung, da man immer mehr erfuhr. Tagebucheinträge und Rückblenden boten dabei ein super Stilmittel.
Anfangs war ich skeptisch, ob ich die aufblühende Liebesgeschichte zwischen Lukas und Emma nicht pietätlos fände. Dem war jedoch keinesfalls so. Die Autorin weiß gekonnt, die beiden zu verbinden, ohne die vorangegangene Beziehung zu vernachlässigen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar, rührt das Herz und schafft es die Tragik gekonnt einzubetten.
Es war sehr angenehm den Protagonisten auf ihrer Reise zu folgen und auch ihre Trauerbewältigung mitzuerleben. Gerade Lukas Entwicklung hat mir sehr gefallen.
Eine alles andere als einfache Thematik wurde in diesem Buch authentisch umgesetzt, sodass ich 5 / 5 Sternen vergebe.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Emotionsgeladen, dramatisch, witzig, herzerwärmend

Small Town Kisses (Minot Love Story 1)
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Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass ...

Zusammen lässt sich so manche Hürde stemmen
Das College schon im Blick, entscheidet sich ihre Mutter, die Familie zu verlassen. Morgan fühlt sich ihren drei Geschwistern gegenüber verpflichtet, sodass sie den Traum vom Studium platzen lässt und einen Job in der Buchhandlung anfängt. Ein fitnessaffiner Mann in ihrem Alter ist da eher nicht zu finden. Doch wider Erwarten taucht eines Tages der verschwiegene Nate auf und stellt so einiges für Morgan auf den Kopf. Und das nicht nur gefühlstechnisch.
Ein sehr schönes, relativ schlichtes Cover hinter dem eine herzzerreißende, dramatische Geschichte lauert. Morgan beeindruckt mich sehr, nimmt sie die ganze Situation doch recht gefasst und agiert auch sonst sehr genügsam mit ihrem Leben, das doch ganz anders ist als sie es sich ursprünglich vorstellte. Und Nate, ja Nate ist eine Nummer für sich. Sehr in sich gekehrt und doch faszinierend, was auch einen triftigen Grund hat. Sein bester Freund Brian mit seiner direkten Art einem ebenso ans Herz wächst.
Der Schreibstil zieht einen in den Bann, lässt einen mit den Figuren lachen, trauern, hadern und sich weiterentwickeln. Die Themen, die in diesem Buch relevant werden, sind alles andere als leichter Tobak und doch schafft es die Autorin es angenehm zu erzählen. Empfehlen würde ich dies Buch aber nicht, wenn man sich nach einer seichten Geschichte sehnt. Dafür ist es doch zu tragisch.
Das Buch hat mich sehr überrascht, viel mehr als ich es erwartet hätte und das durchaus positiv. Viel zu schnell hat man die Geschichte der beiden beendet.
Ich werde sicherlich wieder in diese Kleinstadt zurückkehren und kann die Geschichte wärmstens mit 5 / 5 Sternen empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Angenehme Sommerlektüre // Neue Stadt, neues Glück. Verliebt man sich in die Hauptstadt und liebt sie einen auch zurück?

Love Me, Berlin
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Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher ...

Auf nach Berlin! Zumindest vorerst für Vero, die hier ihre langjährige Freundin Lisa besucht und sich sogleich auf den Weg zu einem Jobinterview bei Reflection, Berlin. Lifestylemagazin? Eigentlich eher nichts für den Bücherwurm, der sich erst einmal im Großstadtdschungel zurechtfinden muss. Zu allem Übel gibt es dann auch noch ein kleines Kaffeeeklat mit Tom. Tom, der in ihr ganz neue Seiten weckt und sie sich endlich frei fühlen lässt.

Das erste Kapitel wirft einen direkt ins Geschehen hinein, wobei es einen Cliffhanger lässt, der sich erst später in der Geschichte wiederfinden wird.
Vero ist ein recht introvertierter, bedachter Mensch, der eher mit Verstand als nach Gefühl handelt. Eine Träumerin ist sie hingegen dennoch sehr. Durchweg führt sie allein den Leser durchs Geschehen und zeigt einem dabei auch gerne auf, wie man sich selbst manchmal vielleicht mehr im Weg steht als alles andere. Ihre Freundin Lisa ist dagegen das komplette Gegenteil und sehr extrovertiert, was einen starken Kontrast darstellt, aber auch den ein-, oder anderen amüsanten Moment bietet.
Tom ist auch eher wie Lisa und hilft Vero dabei, mehr danach zu streben, was sie wirklich will und nicht, was sie wollen sollte. Dabei wirkt er gerne fast schon träumerisch perfekt.
So gut wie alle Charaktere sind auf ihre Weise sympathisch und weltoffen gestaltet, was mir persönlich gefällt, da es unnötiges Drama verhindert und diesem Roman einen seichten Touch verleiht. Generell agieren die handelnden Charaktere ihrem Alter entsprechend erwachsen. Besonders Vero wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und zeigt einem, wie leicht sich manchmal etwas ändern lässt.

Der Schreibstil ist ebenso leicht, sodass es sich gut lesen und einen sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinfühlen lässt. Zudem passt es so auch zur hier gewählten Jahreszeit. Leicht und erfrischend. Erfrischend ist dabei auch, dass in der Handlung vieles eher spontan geschieht und einem so immer wieder neue Sachen präsentiert werden.
Dass es in Berlin auch mal unschönere Erlebnisse geben kann, wird hier gekonnt umgangen, sodass es den Traum der Großstadt gut aufrechterhält und man vereinzelt auch ein paar Ecken im Buch kennenlernen darf. Generell ist die Stadt sehr eingebunden und es gibt relativ wenig fiktive Handlungsplätze, was mir sehr gefällt.
Ernstere Themen werden in diesem Buch thematisiert, jedoch wird bald der Optimismus wieder gefunden, sodass es der Geschichte keine kritische Schwere verleiht, sondern eher immer wieder daran erinnern soll, dass sich vieles schnell ändern kann. Negativ, aber eben auch sehr gerne positiv und man sie nehmen sollte, wie sie kommen.

Manchmal stellt sich die Frage, ob dies denn alles immer so umsetzbar ist, oder vielleicht doch zu schön um wahr zu sein. Da stellte sich auch mir die Frage, ob das nicht vielleicht eine Nummer too much ist. Gerade im letzten Teil werden ein paar Fragen geklärt, die eine andere Antwort liefern als ich erwartet hätte und so zu einem Twist der Handlung führen.
Meine zwischenzeitlichen Zweifel hinsichtlich des Kitschfaktors und in Teilen auch Glaubwürdigkeit der Story wurden so gekonnt geklärt und ließen mich das Buch mit einem Schmunzeln beenden. Leicht kitschig bleibt es dabei trotzdem, was man sich bei einem solchen Buch ja auch insgeheim erhofft. Eine seichtere Lektüre, die hält, was sie verspricht.

Wer auf romantische Sommerromane steht, wird hier auf jeden Fall fündig. Somit gebe ich Vero und ihren Freunden 5/5 Sternen oder doch eher Kaffees. ;)

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Was ist der Preis für die Erinnerung? Fesselnd, faszinierend, futuristisch.

Unendlich
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Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ...

Die fünf Jugendlichen Emma, Scarlett, Liam, Oliver und Mason erhalten ihre berufliche Einplanung. Es entscheidet sich, wer eine Ausbildung, ein Studium oder den Wehrdienst antreten wird.
An sich nicht ungewöhnliches. Auch, dass das Land nach den Himmelsrichtungen gesellschaftlich unterteilt ist, ist heutzutage denkbar.
Der Unterschied ist jedoch, dass dein Tattoo auf der Haut personalisiert ist, denn du wirst wiedergeboren und deine Seele überdauert.
Der Traum eines so manchen Menschen ist es, sich an seine früheren Leben erinnern zu können, aber auch danach klassifiziert, beruflich eingeordnet zu werden?
Wenn die Veränderung eines Menschen, die Prägung durch Erfahrungen nicht eingeplant ist?
Und was ist, wenn etwas vertuscht wurde?

Den Charakteren konnte ich super folgen.
Ich bin wirklich gespannt, wie es für die fünf weitergehen wird, vor allem nach dem Cliffhanger. An der Stelle warne ich schon einmal. Wer Teil eins anfängt, sollte sich dann auch Band zwei bestellen.

Wie ein roter Faden zieht sich ein gewisses Element, auf das ich natürlich nicht näher eingehen werde ( ;) ), durch das Buch, generell wird deutlich, dass hier an einigen Ecken die Fäden bereits gezogen wurden, wodurch das Cover in der Story verankert ist.

Übrigens müsst ihr nicht kategorischer Dystopieleser sein, um sich in diesem Buch wiederzufinden. Ganz im Gegenteil. Wie bereits anfangs angedeutet, verschwimmt hier eine fiktive, zukunftsorientierte Welt, die immer noch mit der heutigen vergleichbar ist, was manches umso realer erscheinen lässt.
Ein Element, das für mich eine gute Dystopie ausmacht.
Der Autorin ist es dabei gelungen, den Leser zu fesseln und so wie es der Klappentext verspricht ein Abenteuer zu beginnen.

Da ich bereits von Helena Weber rede, möchte ich auch Ihren Schreibstil nicht außer acht lassen.
Ihr kurzer und prägnanter Schreibstil ermöglicht es dem Leser, sich sofort wiederzufinden und erhöht so zusätzlich die Spannung.

Der Spannungsbogen flacht im Buch zwischenzeitlich auch nicht ab. Durch mitunter überraschende Wendungen bleibt sie stets erhalten.
Also selbst wenn ihr das Ende schon vorher lesen solltet, sobald ihr die Seiten davor auch gelesen habt, wird es sich wahrscheinlich anders einordnen lassen. Auch das macht en richtig gutes Buch aus.

Betonen möchte ich auch noch den auktorialen Er-/Sie-Erzähler. Die Figuren kommen so zwar nicht selbst zu Wort, aber der Leser erfährt so auch etwaige Zusätze und weiß weiterhin, wie sich die Figuren fühlen. Das ermöglicht es auch, den fünfen folgen zu können, ohne dauernd die Erzählperspektive wechseln zu müssen.
So zieht auch der Erzähler die Fäden für sie alle.

Etwas Negatives habe ich nicht gefunden, höchstens, dass auch für eine Ewigkeit nicht unendlich sondern endlich ist, aber das haben Bücher so an sich. ;)
Aus diesem Grund freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung und verbleibe mit einer Empfehlung.
Oder um den Spruch auf dem Buchlesezeichen gerecht zu werden:
Ja, ich komme definitiv wieder. ;)

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