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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2020

Unterhaltsam und humorvoll

Troublemaker
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"Troublemaker" ist der zweite Teil der Harbor City-Reihe von Avery Flynn. Der erste Band "Heartbreaker" hat mir richtig gut gefallen, der dritte Band "Dealbreaker" wird im September diesen Jahres erscheinen. ...

"Troublemaker" ist der zweite Teil der Harbor City-Reihe von Avery Flynn. Der erste Band "Heartbreaker" hat mir richtig gut gefallen, der dritte Band "Dealbreaker" wird im September diesen Jahres erscheinen. Da es sich bei dieser Reihe um Bücher handelt, die in jedem Teil eine in sich geschlossene und von den anderen Bänden unabhängige Geschichte beinhaltet, muss man die Bücher nicht der Reihenfolge entsprechend lesen.

Das Cover passt von der Optik her sehr zu dem des ersten Teils, weshalb man direkt erkennen kann, dass die Bücher zur selben Reihe gehören! Ansonsten wirkt das Cover auf mich sehr geschmackvoll.

Um was geht es? Hudson Carlyle ist nicht nur unverschämt gutaussehend und charmant, sondern auch noch steinreich. Genau deshalb kann er auch jede Frau haben, die er will. Als er auf einer Benefizveranstaltung die schlagfertige Biologin Felicia Hartigan trifft, fühlt er sich direkt zu ihr hingezogen. Allerdings stößt er bei ihr mit seiner üblichen Masche auf Granit. Denn Felicia ist seit ihrer Kindheit unsterblich in einen anderen Mann verliebt, der für sie unerreichbar scheint. Hudson nutzt die Gunst der Stunde und schlägt Felicia vor, ihr Nachhilfe in Sachen Verführung und Liebe zu erteilen, damit sie endlich bei ihrem Schwarm landen kann. Felicia lässt sich auf den Deal ein und ahnt noch nicht, dass Hudson ihre gesamte Welt auf den Kopf stelle wird ...

Felicia Hartigan hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, weshalb sie als anerkannte Ameisenforscherin auch richtig aufblüht. Sie wirkt zunächst ein wenig nerdig und unscheinbar, was ich aber total liebenswert gefunden habe. Außerdem ist sie ein Mensch, der sehr authentisch und echt rüber kommt. Genau deshalb fühlt Hudson Carlyle sich unter anderem auch zu ihr hingezogen. Der attraktive Millionenerbe kommt anfangs als oberflächlicher Playboy rüber, was sich allerdings im Laufe der Geschichte nicht bestätigt. In ihm steckt viel mehr, als man zunächst denkt. Hudson ist ein sensible Mann, der für das Wohl seiner Familie seine eigenen Wünsche zurücksteckt.
Felicia und Hudson haben mir zusammen gut gefallen! Vor allem die sehr kurzweiligen Dialoge zwischen ihnen habe ich genossen. Was mich vor allem gegen Ende hin aber immer mehr gestört hat, ist die Tatsache, dass die beiden es einfach nicht schaffen, miteinander zu reden und ehrlich zueinander zu sein. Wenn sie sich - anstatt pausenlos miteinander in die Kiste zu springen - mal ernsthaft unterhalten hätten, hätte man dem Leser am Ende viel unnötiges Drama ersparen können.

Avery Flynns Schreibstil ist wunderbar flüssig. Mit der ersten Seite findet man sich direkt mitten im Geschehen wieder und kann von da an problemlos in die Story abtauchen.
Diese Art von Geschichte ist sicherlich nichts neues und bedient auch das ein oder andere Klischee. Allerdings wurde das Gesamtkonzept wirklich gut und vor allem humorvoll umgesetzt, sodass mich das überhaupt nicht gestört hat. Im Gegenteil: Gerade im stressigen Alltag genieße ich solche Bücher total gerne!

Unterhaltsam und humorvoll: "Troublemaker" von Avery Flynn ist genau die richtige Lektüre für stressige Tage, um einfach mal abschalten zu können!

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Veröffentlicht am 29.05.2020

Ganz nett

Into the Fire
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"Into The Fire" ist der erste Teil der Firefighters-Reihe von J. R. Ward. Wann weitere Bände der Reihe erscheinen werden, habe ich leider nicht herausfinden können. Da ich bisher alle Bücher, welche ich ...

"Into The Fire" ist der erste Teil der Firefighters-Reihe von J. R. Ward. Wann weitere Bände der Reihe erscheinen werden, habe ich leider nicht herausfinden können. Da ich bisher alle Bücher, welche ich von der Autorin gelesen habe, geliebt habe, konnte ich mir dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen.
Es ist vielleicht ganz gut zu wissen, dass es eine Kurznovelle mit dem Titel "Into The Heat" gibt, die auf wenigen Seiten die Vorgeschichte dieses Buches abhandelt. Ich habe von dieser Novelle leider erst erfahren, als ich "Into The Fire" schon zur Hälfte gelesen hatte.

Das Cover konnte direkt meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen! Es sieht trotz seiner Schlichtheit einfach so schön aus!

Um was geht es? Anne hat als Firefighterin ihre Berufung gefunden. Jeden Tag riskiert sie aufs Neue ihr Leben bei gefährlichen Einsätzen. Doch diesen Gefahren ist sie niemals alleine ausgesetzt. Mit ihren Kollegen, die gleichzeitig auch ihre Freunde sind, trotzt sie allen Hindernissen. Besonders nahe steht ihr Danny, mit dem sie eine leidenschaftliche Nacht verbracht hat. Eines Tages geht bei einem Einsatz aber etwas schief und Anne wird zu etwas gezwungen, was sich nicht mehr rückgängig machen lässt und ihr Leben von Grund auf verändern wird ...

Im typischen J. R. Ward-Stil lernt man in diesem Buch nicht nur die beiden Hauptprotagonisten kennen, sondern alle Charaktere, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen. Daher wechselt die Erzählperspektive auch immer hin und her.
Anne Ashburn ist Feuerwehrfrau mit Leib und Seele. Wie bereits ihr Vater und großer Bruder, lebt sie für ihren Beruf. Als einzige Frau in ihrer Einheit ist sie es gewohnt, sich zwischen lauter muskelbepackten Männern durchzusetzen. Ich habe an ihr sehr bewundert, wie willensstark und taff sie ist. Sie lässt sich nicht unterkriegen - egal welche Steine ihr das Leben in den Weg legt.
Dann ist da noch Danny Maguire. Er ist einer von Annes Kollegen und engsten Freunden. Allerdings verbindet die beiden weit mehr als Freundschaft. Im Buch wird er als der klassische Womanizer beschrieben, der beziehungsunfähig ist. Er ist ein Kerl, der viel leidet und sich selbst am meisten im Weg steht. ich mochte ihn eigentlich ganz gerne, obwohl es mich phasenweise doch genervt hat, dass er nicht offen über seine Gefühle sprechen konnte.
Anne und Danny scheinen auf den ersten Blick ein vollkommen unpassendes Paar zu sein! Allerdings merkt man, dass die beiden sich richtig gut ergänzen und zusammen ein klasse Team sind. Obwohl die Romanze, die sich zwischen ihnen abspielt, als sehr leidenschaftlich dargestellt wird, kam bei mir nichts an. Für mich wirkten die Annäherungen zwischen ihnen eher distanziert und steril.

J. R. Wards Schreibstil hat mich (wie auch nicht anders erwartet) voll und ganz begeistern können! Die Autorin schreibt unglaublich atmosphärisch und packend. Das Buch hat sich daher problemlos und leicht lesen lassen, deshalb kann ich immer noch nicht wirklich nachvollziehen, wieso mich die Geschichte nicht packen konnte. Ganz egal ob es sich um die Liebesgeschichte zwischen Anne und Danny oder der Ermittlungsgeschichte um eine Reihe von Bränden gehandelt hat, blieben für mich die Momente aus, in denen ich einfach nur weiterlesen und unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Insgesamt konnte mich "Into The Fire" von J. R. Ward zeitweise ganz gut unterhalten! Für mich ist es leider bisher das schwächste Buch der Autorin!

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Veröffentlicht am 04.04.2020

Leichte Unterhaltung für zwischendurch!

Heartbreaker
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"Heartbreaker" bildet den Reihenauftakt der Harbor City-Reihe von Avery Flynn, die aus insgesamt drei voneinander unabhängigen Büchern besteht. Der Klappentext sowie das Cover haben mich direkt angesprochen, ...

"Heartbreaker" bildet den Reihenauftakt der Harbor City-Reihe von Avery Flynn, die aus insgesamt drei voneinander unabhängigen Büchern besteht. Der Klappentext sowie das Cover haben mich direkt angesprochen, weshalb ich mich sehr auf das Buch gefreut habe.

Das Cover ist relativ typisch für dieses Genre! Eigentlich mag ich es nicht sonderlich gerne, wenn Personen auf Buchcovern abgebildet sind. Allerdings finde ich es hier recht stilvoll und elegant gelöst, weshalb es mich bei diesem Buch nicht wirklich stört.

Um was geht es? Sawyer Carlyle lebt für sein Unternehmen. Um seine Mutter, die es sich in den Kopf gesetzt hat, ihren Sohn so bald wie möglich unter die Haube zu bringen, auf Distanz zu halten, engagiert er einen "persönlichen Puffer". Dabei handelt es sich um Clover, die Sawyer seit ihrem Vorstellungsgespräch nicht mehr so recht aus dem Kopf gehen will. Dabei könnten die Vorstellungen vom Leben der beiden nicht weiter auseinandergehen. Und doch stimmt die Chemie zwischen ihnen einfach ...

Beide Protagonisten bringen wahnsinnig viel Potenzial mit sich. Allerdings wurde es während des gesamten Romans nicht geschafft, diese Potenzial auszuschöpfen, weshalb die beiden Hauptfiguren leider recht blass und wenig tiefgründig geblieben sind. Nichtsdestotrotz sind mir beide im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Sawyer Carlyle ist der klassische Geschäftsmann, der für seine Arbeit lebt und keinerlei Ablenkungen (wozu für ihn auch ernste Beziehungen zählen) gebrauchen kann. Er arbeitet 24/7, Freizeit gibt es für ihn quasi nicht, da sein Beruf sein Hobby ist. An ihm fand ich besonders spannend, dass er wenig Ahnung davon zu haben scheint, wie man eine Frau umwirbt bzw. wie man mit einer Frau richtig umgeht. Dadurch, dass er bisher nur lockere Affären hatte, ist er auf diesem Gebiet vollkommen inkompetent, was wirklich süß war, da er ansonsten immer alles fest im Griff hat.
Mit Clover Lee hatte ich lange Zeit Probleme, warm zu werden. Das lag vor allem daran, dass sie ein sehr sprunghafter Mensch ist und sich überhaupt nicht vorstellen kann, einmal sesshaft zu werden. Stattdessen hangelt sie sich von einem Job zum nächsten, um sich ihr Leben als Weltenbummlerin finanzieren zu können. Obwohl sie sehr tough wirkt, hat sich auch eine sehr verletzliche Seite, welche sie allerdings kaum jemandem zeigt.
Das Zusammenspiel der beiden Hauptprotagonisten hat mir wirklich gut gefallen! Sowohl das Katz-und-Maus-Spiel als auch die spritzigen Dialoge fand ich ausgesprochen erfrischend.

Avery Flynns Schreibstil hält genau das, was die Geschichte verspricht: Er ist locker, leicht und sehr angenehm! Man kann dem Plot mühelos folgen und fliegt geradezu durch die Seiten, weshalb es wirklich Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.
Auch wenn Liebesgeschichten in der Regel immer bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar sind, hätte ich mir hier mehr Spannung gewünscht. Die Geschichte plätscherte oftmals einfach nur so vor sich dahin.
Gerade die ersten 20 % der Geschichte waren mir viel zu oberflächlich, weil einige zentrale Dinge hier viel zu schnell abgehandelt wurden. Ich hätte mir gewünscht, dass einige Aspekte sich langsamer aufbauen und somit auch ein gewisser Spannungsbogen entsteht. Stattdessen bleibt leider auch die Handlung recht oberflächlich.

"Heartbreaker" von Avery Flynn bietet leichte Unterhaltung für zwischendurch! Obwohl es der Handlung sowohl an Tiefgründigkeit als auch an Spannung fehlt, macht es doch Spaß, das Buch zu lesen!

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Veröffentlicht am 26.12.2019

Jede Menge unausgeschöpftes Potenzial!

Dieser eine Augenblick
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Vor einigen Jahren habe ich bereits ein Buch von Renée Carlino gelesen gehabt, welches mich wirklich fesseln und berühren konnte. Von dem Cover und dem Klappentext angetan, wollte ich unbedingt auch "Dieser ...

Vor einigen Jahren habe ich bereits ein Buch von Renée Carlino gelesen gehabt, welches mich wirklich fesseln und berühren konnte. Von dem Cover und dem Klappentext angetan, wollte ich unbedingt auch "Dieser eine Augenblick" lesen ...

Das Cover ist ein absoluter Traum! Ohne jegliche "Special Effects" wie Glitzer oder Prägungen schafft es die Außengestaltung des Buches trotzdem, einen sofort zu überzeugen!

Um was geht es? Charlotte hält sich gemeinsam mit ihrer Freundin und Mitbewohnerin Helen mit Jobs, die sie beide nicht glücklich machen, über Wasser. Als sie nach einem anstrengenden Arbeitstag abends losziehen, um zu feieren, trifft Charlotte auf Adam, der sofort eine ungeahnte Anziehung auf sie ausübt. All ihre Bedenken über Bord werfend verbringt sie mit ihm eine verrückte und leidenschaftliche Nacht, die Charlottes Leben für immer verändern wird. Doch bereits am nächsten Morgen landet sie wieder auf dem Boden der Tatsachen, als Adam sie nonchalant aus seiner Wohnung wirft ...

Charlotte ist eine sehr unstete, wankelmütige und flatterhafte Person, die noch nicht wirklich weiß, was sie im Leben erreichen möchte. Von mehreren gescheiterten Beziehungen bis hin zu ihrer Karriere bringt sie einfach nichts zum Abschluss. Obwohl sie eine durchweg liebenswerte Person ist, die das Herz am rechten Fleck trägt, konnte ich zu ihr keinerlei Bindung aufbauen. Ich konnte ihr Handeln größtenteils einfach nicht nachvollziehen. Auch dass sie sich nicht wie eine erwachsene Frau verhalten hat, hat mich den Kopf über sie schütteln lassen. Obwohl sie im Verlauf der Geschichte eine Entwicklung durchläuft, bleibt sie bis zum Schluss eine Frau, die sich wie ein Teenager in seiner Ausprobierphase verhält.
Adam konnte ich anfangs überhaupt nicht einschätzen. Dass er Charlotte nach ihrer gemeinsamen Nacht einfach so vor die Tür setzt, hat ihn mir nicht wirklich sympathisch gemacht. Auch er war (genauso wie Charlotte) wenig greifbar für mich.
Mit beiden Protagonisten habe ich mich insgesamt während des gesamten Buches sehr schwer getan! Die Nebencharaktere konnte da auch nicht mehr viel rausreißen, obwohl mit Seth, über den ich hier nichts verraten möchte, sehr gut gefallen hat!

Renée Carlinos Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, auch wenn er an sich nichts besonderes war!
Die Grundidee an sich fand ich durchaus interessant und war deshalb gespannt auf die Umsetzung, welche mich dann aber nur mäßig begeistern konnte! Mir hat es alles in allem an Emotionen und Tiefgang gefehlt, sodass der entscheidende Funke einfach nicht überspringen wollte, was ich immer noch sehr schade finde. Denn der Plot hat wirklich Potenzial!
Am meisten gefallen hat mir, dass ich zu keinem Zeitpunkt wirklich wusste, wohin die Geschichte führen würde! Natürlich hat man Tendenzen und Vermutungen, aber man weiß keinesfalls von Beginn an, wie das Buch enden wird, was bei vielen Liebesromanen heutzutage nun mal der Fall ist.

"Dieser eine Augenblick" von Renée Carlino bietet eine fantastische Grundidee, dessen Potenzial leider nicht ausgeschöpft wird, da es dem Buch an emotionaler Tiefe fehlt! Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir tatsächlich mehr erhofft und wurde so leider enttäuscht!

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Veröffentlicht am 09.03.2019

Nicht so überzeugend wie erhofft!

Maybe this Time - Und auf einmal ist alles ganz anders
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"Maybe This Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" bildet den ersten Teil der Colorado Ice-Reihe von Jennifer Snow, die sich rund um die Familie Westmore und Eishockey dreht. Da in jedem Band andere ...

"Maybe This Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" bildet den ersten Teil der Colorado Ice-Reihe von Jennifer Snow, die sich rund um die Familie Westmore und Eishockey dreht. Da in jedem Band andere Protagonisten im Mittelpunkt stehen, kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen ohne etwas zu versäumen.

Das Cover hat mich direkt verzaubert und mir Lust auf das Buch gemacht!

Um was geht es? Nach der Trennung von ihrem Ehemann, NHL-Star Dean Underwodd, kehrt Abigail Jansen gemeinsam mit ihrer Tochter Dani zurück in ihren Heimatort Glenwood Falls, wo sie nochmal von vorne anfangen möchte. Als Aushilfslehrerin an der örtlichen Schule trifft sie auf einen alten Bekannten: Jackson Westmore, bester Freund ihres Ex-Mannes, der sie nie ausstehen konnte. Allerdings ahnt Abigail nichts von den Gefühlen, die er nun in ihr auslöst ...

Mit beiden Hauptprotagonisten bin ich leider bis zum Ende hin nicht so ganz warm geworden! Dementsprechend habe ich mich auch schwer damit getan, mich in sie hineinzufühlen und die Geschichte begeistert mitzuverfolgen!
Abigail Jansen - oder einfach nur Abby - hat jahrelang als Ehefrau das Leben einer Spielerfrau genossen! Auch wenn sie immer wieder betont, dass sie dieses Dasein nicht erfüllt und sie gerne mehr aus ihrem Leben machen würde, kommt sie mir, als sie in ihrer Heimatstadt einen Neuanfang wagt, etwas unbeholfen und naiv vor. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf ihrer Tochter, was mir sehr gut gefallen hat!
Als Trainer des örtlichen Eishockey-Teams hat Jackson Westmore seine Leidenschaft zum Beruf gemacht! Naja, fast: Schließlich ist er der einzige der Westmore-Brüder, der es nicht in die NHL geschafft hat, was ihm ganz schön zu schaffen macht. Eigentlich ist er ein echt netter und liebevoller Kerl, sein Verhalten gegenüber Abby hat mich allerdings mehr als nur ein paarmal aufgeregt! Anstatt ihr zu zeigen, was er für sie empfindet, springt er einfach nicht über seinen Schatten und zeigt ihr die kalte Schulter!

Jennifer Snows Schreibstil lädt zum Abschalten und Entspannen ein! Die Geschichte lässt sich wirklich leicht und mühelos lesen, was toll ist!
Die Storyline, die bereits im Klappentext angekündigt wird, hat mir richtig gut gefallen! Seit der Off Campus-Reihe von Elle Kennedy habe ich eine regelrechte Schwäche für attraktive Eishockey-Spieler entwickelt. :P Dennoch wollte der entscheidende Funke einfach nicht überspringen! Die Liebesgeschichte zwischen Abby und Jackson hat mich - aus welchen Gründen auch immer - absolut kalt gelassen.
An manchen Stellen dümpelte die Story leider etwas fade dahin, obwohl der Plot definitiv Potenzial aufweist!
Erzählt wird die Geschichte aus den Perspektiven beider Protagonisten, sodass man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden Charaktere bekommt.

Nicht so überzeugend wie erhofft: "Maybe This Time - Und auf einmal ist alles ganz anders" von Jennifer Snow schafft es einfach nicht, so richtig an Fahrt aufzunehmen und plätschert stattdessen nur so vor sich hin!