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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2017

Nur für Fans der Reihe lesenswert

Before us
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Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche ...

Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche Mädchen steht?

„Before us“ erzählt die After-Reihe von Anna Todd aus Hardins Perspektive. Eigentlich finde ich das generell nie so toll, da man von Anfang an schon durch die anderen Bücher weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Das war leider auch hier so. Allerdings war es trotzdem interessant ein bisschen mehr aus Hardins Vergangenheit zu erfahren und generell mehr über seine Freunde und Liebschaften zu erfahren. Vor allem fand ich auch interessant, was eigentlich Hardin und seine Freunde wirklich von Tessa gehalten haben. Tessa konnte ja nur sehen, wie die mit ihnen umgingen, aber nicht was hinter ihrem Rücken geschah.
Hardins Gefühlschaos konnte man schon in den „After“- Büchern erahnen. Das wurde hier aber noch einmal deutlich.

Was mir nicht so gut gefallen hatte, waren die Kapitel am Anfang und am Ende, die aus der Perspektive von Hardins Freunden und Liebschaften geschrieben wurde. Ich habe den Sinn dahinter nicht so ganz verstanden, da es für das Buch in meinen Augen völlig irrelevant war (Okay, abgesehen des Kapitels von Vance und seinem Sohn: das war schon interessant, da man so erfahren hat, was aus ihnen geworden ist).
Ich hätte mir stattdessen eher gewünscht, dass mehr auch auf Hardins Perspektive in ein paar anderen Situationen eingegangen wird. Denn als ich die „After“-Reihe gelesen habe, habe ich mich schon häufiger gefragt, was in seinem Kopf vorgeht (Bspw. als Tessas Vater aufgetaucht ist). Leider wurde in diesem Buch auf genau die Situationen gar nicht eingegangen.

Insgesamt verpasst man also nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Aber für Fans der Reihe ist es natürlich ein absolutes Muss.

Veröffentlicht am 18.05.2017

Honeymoon

Weil wir uns lieben
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Will und Layken haben sich endlich getraut und befinden sich nun in ihren Flitterwochen. Dabei reden sie viel über die Vergangenheit, die droht einen Keil zwischen sie zu treiben…

Von den ersten beiden ...

Will und Layken haben sich endlich getraut und befinden sich nun in ihren Flitterwochen. Dabei reden sie viel über die Vergangenheit, die droht einen Keil zwischen sie zu treiben…

Von den ersten beiden Büchern war ich wirklich begeistert. Das dritte hat mich jetzt leider nicht so überzeugt.

Es wurde zwar wirklich schön beschrieben, wie nah sich Will und Layken sind und wir sie ihre gemeinsame Zeit genießen, allerdings ist das Buch im Grunde nur der erste Band aus Wills Sicht. Man erfährt nicht wirklich neues – gut hin und wieder ein paar Sachen, die Will erlebt hat, von denen Layken nichts wusste (insbesondere die Gespräche zwischen Will und Julia) - und erlebt einfach nur dieselbe Geschichte noch einmal. Das hat mich leider enttäuscht. Vor allem, da Will Layken ständig an seinen Gefühlen teilhaben ließ, wusste man im Grunde schon, wie Will die Erlebnisse aus Band 1 erlebt hat. Da man vor allem dadurch auch wusste, wie alles ausgeht, fehlte es dem Buch auch an jeglicher Spannung.

Wie man es von Colleen Hoover gewohnt ist, ist es wirklich gefühlvoll und emotional geschrieben, was mir gut gefallen hat.

Also insgesamt zwar ein gutes Buch, aber leider nichts Neues.

Veröffentlicht am 04.05.2017

Die Royals mal anders

Royal Desire
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Alexander gibt nicht auf und versucht um Clara zu kämpfen. Und Clara versucht all das hinter sich zu lassen.

Der erste Band hatte mich nicht so überzeugt. Doch der Cliffhanger am Ende hat geradezu danach ...

Alexander gibt nicht auf und versucht um Clara zu kämpfen. Und Clara versucht all das hinter sich zu lassen.

Der erste Band hatte mich nicht so überzeugt. Doch der Cliffhanger am Ende hat geradezu danach geschrien, dass man weiterliest. Deshalb habe ich mich doch dazu durchgerungen den zweiten Band zu lesen.

Der zweite Band beginnt genau dort, wo der erste aufgehört hat.

Die Idee, die abgeschwächte Story von Fifty Shades of Grey auf das britische Königshaus zu übertragen hat mir insgesamt gut gefallen. Ich muss aber gestehen, dass die Darstellung von der Beziehung von Alexander und Clara insgesamt echt öde ist. Es geht nur um das eine und sie scheinen nicht wirklich viel miteinander zu reden. Insgesamt fand ich die Beziehung von Edward wesentlich spannender als die von Clara und Alexander, obwohl dazu leider kaum etwas gesagt wurde. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich Clara und Edward gegenseitig zwischendurch mal von ihrem Tag erzählt hätten – denn manchmal geht sogar aus Claras Gedanken hervor, dass sie eigentlich gar nicht weiß, was Alexander so macht den Tag über. Da fand ich die Szenen, als beide zusammen einkaufen waren wirklich erfrischend.

Am schönsten fand ich es eigentlich immer, wenn Clara mit Edward und Belle unterwegs war. Da schien sie mir wirklich mehr sie selbst zu sein, als in Gegenwart von Alexander – und vor allem offener.

Wirklich gut und spannend fand ich das Buch aber der Minute, als sich herausstellt, dass Claras verrückter Ex sie stalked und Pepper beginnt ihre Intrigen zu spinnen.

Hassobjekt des Buches ist natürlich der König. Dieser wurde einem nicht nur von Minute zu Minute unsympathischer sondern ein richtig abartiger Kerl.

Also insgesamt hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe für die Beziehung von Clara und Alexander gewünscht und mehr Handlung außerhalb deren Beziehung. Es gab wirklich viele Anhaltspunkte in der Geschichte, wo man viel mehr hätte zu erzählen können.

Veröffentlicht am 04.03.2017

Mit Höhen und Tiefen

Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
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In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch ...

In letzter Sekunde wurden Mare und Prinz Cal von der Scharlachroten Garde aus der Todesarena gerettet. Die Rebellen hoffen, mit Hilfe der beiden den Kampf gegen die Silber-Herrschaft zu gewinnen. Doch Mare hat eigene Pläne. Gemeinsam mit Cal will sie diejenigen aufspüren, die sind wie sie: Rote mit besonderen Silber-Fähigkeiten. Denn auch der neue König der Silbernen, ihr einstiger Verlobter, hat es auf diese Menschen abgesehen. Aber schnell wird klar, dass er eigentlich nur eins will – und zwar um jeden Preis: Mare.

Genau wie von dem ersten Buch war ich auch von dem zweiten Buch nicht gerade begeistert. Aber da ich wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich es dann doch gelesen.
Zuerst zu dem Negativen: Ich finde Mare immer noch total unsympathisch. Ich finde sie trifft ihre Entscheidungen total egoistisch, ist naiv und kann auch gar nicht gut mit anderen Menschen umgehen. Manchmal hatte ich auch das Gefühl, dass sie gar nicht groß über irgendwelche Konsequenzen nach denkt. Sie sagt ständig sie will keine Anführerin sein, spielt sich aber trotzdem als solche auf. Jeder andere Charakter aus dem Buch wirkt neben ihr viel angenehmer.
Zudem konnte ich manchmal der Geschichte auch nicht ganz Folgen. Wenn Mare das Bewusstsein verloren hat und Stunden später wieder aufwachte, habe ich erst einmal ein bisschen gebraucht um zum einen zu verstehen, was überhaupt passiert ist und zum anderen wusste ich gar nicht mehr, wo sich die Charaktere gerade befinden. Da hätte mir ein bisschen mehr Kontext, der an anderen Stellen zu viel war, besser gefallen.
Nun zum Positiven: Das zweite Buch ist im Vergleich zum Ersten sehr viel actionreicher, spannender und temporeicher. Es wird sich nicht viel mit unnötiger Romantik aufgehalten, sondern der Krieg zwischen Rot und Silber steht im Fokus. Da viele neue Schauplätze ins Spiel gekommen sind, fand ich auch die Karte am Anfang des Buches sehr hilfreich.

Insgesamt hat mir auch die Geschichte an sich gut gefallen, sodass ich trotz der Kritikpunkte auch schon auf den dritten Teil gespannt bin.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Startschwierigkeiten

Cottage gesucht, Held gefunden
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Annie hat alles verloren: sie ist pleite, ihre Mutter ist gestorben und sie ist auch noch gezwungen 6 Monate auf einer Insel zu verbringen, auf der es ihr an allem fehlt. Dann taucht auch noch Theo auf, ...

Annie hat alles verloren: sie ist pleite, ihre Mutter ist gestorben und sie ist auch noch gezwungen 6 Monate auf einer Insel zu verbringen, auf der es ihr an allem fehlt. Dann taucht auch noch Theo auf, der gefährlichste Mann dem sie je begegnet ist und sich trotzdem zu ihm hingezogen fühlt.

Mir hat das Buch zunächst nicht so gut gefallen. Ich fand es total seltsam, dass Annie ständig mit ihren Puppen geredet hat. Eigentlich sollten die Gespräche lustig sein, ich fand sie aber eher komisch.
Doch nachdem die Geschichte so ein bisschen in Fahrt gekommen ist, fand ich das Buch immer besser. Ich angefangen die Hauptfigur zu verstehen und war froh, dass die Gespräche mit den Puppen nachgelassen haben.
Nach ungefähr der Hälfte wurde das Buch dann auch richtig spannend, sodass ich die letzten Seiten auch relativ schnell gelesen haben, nachdem ich mich durch den Anfang so ein bisschen quälen musste.
Trotzallem fand ich es sehr schön geschrieben.

Insgesamt also ein nicht zu gut gelungener Anfang, aber durchhalten lohnt sich.