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Veröffentlicht am 10.07.2017

Lädt zum Träumen ein aber nicht so fesselnd

True North - Wo auch immer du bist
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Klappentext:
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffen Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten ...

Klappentext:
Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffen Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und heimlich attraktiv – sondern seit ihrer hießen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt, wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach.

Meine Meinung:
Mit viel Witz und Charme beginnt die Geschichte von Audrey und Griff.

Das Buch ist abwechselnd aus Sicht von Griff und Audrey geschrieben. Das hat mir gut gefallen, da man dadurch immer weiß, was in den beiden vorgeht, was sie einander verheimlichen und wie ihr Leben ohne den jeweils anderen aussieht.

Audrey ist wirklich eine sympathische Figur. Sie ist ein bisschen tollpatschig, weiß aber dennoch was sie will und kämpft dafür. Die Mischung passt einfach wunderbar.

Griff arbeitet hart und hat mit seinen ganz eigenen Problemen zu kämpfen. Er ist eigentlich genau das Gegenteil von Audrey. Das macht das Aufeinandertreffen von den Beiden spannend und witzig.

Die Handlung war ganz in Ordnung. Es ist nicht so viel passiert und vor allem haben mir ein paar Höhen und Tiefen gefehlt. Man konnte sich schon denken wie es ausgeht, sodass mir einfach so die Spannung gefehlt hat, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Meiner Meinung nach eignet sich das Buch super so für zwischendurch, wenn man nicht so viel Zeit hat, aber trotzdem mal kurz abschalten möchte. Mich hat es einfach nicht so gefesselt, wie andere Bücher.

Der Schreibstil ist gefühlvoll und witzig – besonders in den Dialogen und in den Teilen, die aus Audreys Perspektive geschrieben sind. Ansonsten wird auch häufig die Farm von Griff beschrieben. Das hat dem Lesefluss keinen Abbruch getan und wurde auch nicht langweilig. Es hat einen eher ein bisschen träumen lassen und sich in die Stimmung des Buches versetzen lassen.

Insgesamt also ein schönes Buch, dem es aber ein bisschen an Spannung gefehlt hat.

Veröffentlicht am 19.06.2017

Nicht ganz so überzeugend

Hardwired - verführt
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Erica hat während ihres Studiums eine eigene Internetfirma aufgemacht. Nachdem sie nun ihren Abschluss gemacht hat, sucht sie einen Investor für ihre Firma. Sie stellt ihre Firma einer Reihe von möglichen ...

Erica hat während ihres Studiums eine eigene Internetfirma aufgemacht. Nachdem sie nun ihren Abschluss gemacht hat, sucht sie einen Investor für ihre Firma. Sie stellt ihre Firma einer Reihe von möglichen Investoren, unter anderem Blake Landon, vor. Blake sieht unglaublich gut aus – interessiert sich aber kein Stück für ihre Firma. Erica ist unglaublich wütend und fühlt sich gedemütigt, aber trotzdem zu Blake hingezogen…

Ich hatte mir ziemlich viel von dem Buch versprochen, vor allem, da so viele Leute begeistert davon waren. Mich hat es leider nicht so vom Hocker gehauen.

Die Story rund um Erica und ihre Internetfirma fand ich wirklich super und auch richtig spannend. Außerdem sind ständig irgendwelche kleinen Dinge aufgetaucht, die noch mehr dazu geführt haben, dass das Buch einen richtig packt und man gerne weiter lesen möchte. Das war auch der Grund, warum ich überhaupt weiter gelesen habe.

Die Geschichte zwischen Erica und Blake fand ich einfach nur übertrieben. Es war einfach sehr seltsam, wie Erica ständig in seiner Nähe reagiert und empfunden hat, so als hätte sie noch nie in ihrem Leben einen Mann gesehen. Außerdem sagt sie sich ständig, dass sie ihn nicht leiden kann und will auch nichts mit ihm zu tun habe, lässt sich aber trotzdem total leicht von ihm rum kriegen. Noch dazu haben die beiden nur zwei Beschäftigungen: entweder sie streiten oder schlafen miteinander. Ich fand das alles sehr oberflächlich und gefühllos. Die Streitereien zwischen ihnen waren teilweise ganz unterhaltsam, aber manchmal auch einfach nur unnötig und nervig. Erica denkt jedes Mal, dass Blake nicht hätte so handeln dürfen und sie nicht mehr mit ihm reden will usw. aber genauso schnell wie sie sauer auf ihn wurde, hat sie sich wieder mit ihm versöhnt. Als alles ein bisschen übertrieben dargestellt.

Insgesamt fand ich das Buch wegen der spannenden Rahmengeschichte trotzdem ganz gut und vor allem spannend und gebe deshalb 3 Sternchen.

Veröffentlicht am 06.06.2017

Nur für Fans der Reihe lesenswert

Before us
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Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche ...

Als Hardin Tessa begegnet sieht er in ihr ein graues Mäuschen und kann sie auf Anhieb nicht leiden. Doch ist das wirklich so oder versucht er sich das nur einzureden, weil er normalerweise nicht auf solche Mädchen steht?

„Before us“ erzählt die After-Reihe von Anna Todd aus Hardins Perspektive. Eigentlich finde ich das generell nie so toll, da man von Anfang an schon durch die anderen Bücher weiß, wie die Geschichte ausgeht.
Das war leider auch hier so. Allerdings war es trotzdem interessant ein bisschen mehr aus Hardins Vergangenheit zu erfahren und generell mehr über seine Freunde und Liebschaften zu erfahren. Vor allem fand ich auch interessant, was eigentlich Hardin und seine Freunde wirklich von Tessa gehalten haben. Tessa konnte ja nur sehen, wie die mit ihnen umgingen, aber nicht was hinter ihrem Rücken geschah.
Hardins Gefühlschaos konnte man schon in den „After“- Büchern erahnen. Das wurde hier aber noch einmal deutlich.

Was mir nicht so gut gefallen hatte, waren die Kapitel am Anfang und am Ende, die aus der Perspektive von Hardins Freunden und Liebschaften geschrieben wurde. Ich habe den Sinn dahinter nicht so ganz verstanden, da es für das Buch in meinen Augen völlig irrelevant war (Okay, abgesehen des Kapitels von Vance und seinem Sohn: das war schon interessant, da man so erfahren hat, was aus ihnen geworden ist).
Ich hätte mir stattdessen eher gewünscht, dass mehr auch auf Hardins Perspektive in ein paar anderen Situationen eingegangen wird. Denn als ich die „After“-Reihe gelesen habe, habe ich mich schon häufiger gefragt, was in seinem Kopf vorgeht (Bspw. als Tessas Vater aufgetaucht ist). Leider wurde in diesem Buch auf genau die Situationen gar nicht eingegangen.

Insgesamt verpasst man also nichts, wenn man das Buch nicht gelesen hat. Aber für Fans der Reihe ist es natürlich ein absolutes Muss.

Veröffentlicht am 18.05.2017

Honeymoon

Weil wir uns lieben
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Will und Layken haben sich endlich getraut und befinden sich nun in ihren Flitterwochen. Dabei reden sie viel über die Vergangenheit, die droht einen Keil zwischen sie zu treiben…

Von den ersten beiden ...

Will und Layken haben sich endlich getraut und befinden sich nun in ihren Flitterwochen. Dabei reden sie viel über die Vergangenheit, die droht einen Keil zwischen sie zu treiben…

Von den ersten beiden Büchern war ich wirklich begeistert. Das dritte hat mich jetzt leider nicht so überzeugt.

Es wurde zwar wirklich schön beschrieben, wie nah sich Will und Layken sind und wir sie ihre gemeinsame Zeit genießen, allerdings ist das Buch im Grunde nur der erste Band aus Wills Sicht. Man erfährt nicht wirklich neues – gut hin und wieder ein paar Sachen, die Will erlebt hat, von denen Layken nichts wusste (insbesondere die Gespräche zwischen Will und Julia) - und erlebt einfach nur dieselbe Geschichte noch einmal. Das hat mich leider enttäuscht. Vor allem, da Will Layken ständig an seinen Gefühlen teilhaben ließ, wusste man im Grunde schon, wie Will die Erlebnisse aus Band 1 erlebt hat. Da man vor allem dadurch auch wusste, wie alles ausgeht, fehlte es dem Buch auch an jeglicher Spannung.

Wie man es von Colleen Hoover gewohnt ist, ist es wirklich gefühlvoll und emotional geschrieben, was mir gut gefallen hat.

Also insgesamt zwar ein gutes Buch, aber leider nichts Neues.

Veröffentlicht am 04.05.2017

Die Royals mal anders

Royal Desire
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Alexander gibt nicht auf und versucht um Clara zu kämpfen. Und Clara versucht all das hinter sich zu lassen.

Der erste Band hatte mich nicht so überzeugt. Doch der Cliffhanger am Ende hat geradezu danach ...

Alexander gibt nicht auf und versucht um Clara zu kämpfen. Und Clara versucht all das hinter sich zu lassen.

Der erste Band hatte mich nicht so überzeugt. Doch der Cliffhanger am Ende hat geradezu danach geschrien, dass man weiterliest. Deshalb habe ich mich doch dazu durchgerungen den zweiten Band zu lesen.

Der zweite Band beginnt genau dort, wo der erste aufgehört hat.

Die Idee, die abgeschwächte Story von Fifty Shades of Grey auf das britische Königshaus zu übertragen hat mir insgesamt gut gefallen. Ich muss aber gestehen, dass die Darstellung von der Beziehung von Alexander und Clara insgesamt echt öde ist. Es geht nur um das eine und sie scheinen nicht wirklich viel miteinander zu reden. Insgesamt fand ich die Beziehung von Edward wesentlich spannender als die von Clara und Alexander, obwohl dazu leider kaum etwas gesagt wurde. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich Clara und Edward gegenseitig zwischendurch mal von ihrem Tag erzählt hätten – denn manchmal geht sogar aus Claras Gedanken hervor, dass sie eigentlich gar nicht weiß, was Alexander so macht den Tag über. Da fand ich die Szenen, als beide zusammen einkaufen waren wirklich erfrischend.

Am schönsten fand ich es eigentlich immer, wenn Clara mit Edward und Belle unterwegs war. Da schien sie mir wirklich mehr sie selbst zu sein, als in Gegenwart von Alexander – und vor allem offener.

Wirklich gut und spannend fand ich das Buch aber der Minute, als sich herausstellt, dass Claras verrückter Ex sie stalked und Pepper beginnt ihre Intrigen zu spinnen.

Hassobjekt des Buches ist natürlich der König. Dieser wurde einem nicht nur von Minute zu Minute unsympathischer sondern ein richtig abartiger Kerl.

Also insgesamt hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe für die Beziehung von Clara und Alexander gewünscht und mehr Handlung außerhalb deren Beziehung. Es gab wirklich viele Anhaltspunkte in der Geschichte, wo man viel mehr hätte zu erzählen können.