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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2016

Mit Höhen und Tiefen

Die Bourne Identität
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Ein Mann wird halb tot aus dem Wasser gezogen und wird von einem Arzt behandelt. Als er endlich aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht kann er sich an nichts erinnern. Nicht mal an seinen Namen oder seine ...

Ein Mann wird halb tot aus dem Wasser gezogen und wird von einem Arzt behandelt. Als er endlich aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht kann er sich an nichts erinnern. Nicht mal an seinen Namen oder seine Identität. Sein einziger Anhaltspunkt daran, wer er ist, liefert ihm eine Nummer, die der Arzt unter seiner Haut gefunden hat. Diese führt ihn zu einem Schweizer Bankkonto. Doch bevor er dort ankommt, muss er feststellen, dass unbekannte Männer versuchen ihn umzubringen und, dass er sich zu verteidigen weiß....

Nachdem ich von dem ersten Bourne-Film richtig begeistert war, dachte ich, ich versuche mich mal an dem Buch. Um es direkt vorne weg zu nehmen: beides hat nicht viel miteinander zu tun, abgesehen von der oben beschriebenen Handlung. An vielen Stellen (vor allem wenn es darum geht, wie Bourne versucht herauszufinden, wer er ist) unterscheiden sich beide komplett voneinander.

So nun dazu, wie es mir gefallen hat.
Man braucht zunächst ein bisschen um sich an den Schreibstil zu gewöhnen, da das Buch zum einen sehr alt ist und dementsprechend auch die Sprache sehr gewöhnungsbedürftig ist und zum anderen, weil der Autor sich mit vielen Beschreibungen und unnötigen Details aufhält. Der rationale und veralterte Schreibstil hat besonders in Dialogen gestört. Dabei klang alles sehr rational und emotionslos, was besonders bei romantischen Szenen störend war. Daher konnte man leider keine richtige Beziehung zu den Charakteren und dem Buch aufbauen. Oftmals wusste man auch gar nicht, um wen von den zahlreichen Charakteren es geht. Am Anfang eines Kapitels oder nach einem Absatz wird lediglich von "Ihm" gesprochen. Erst nach einigen Sätzen, wenn man mehr über die Handlung oder andere Charaktere der entsprechenden Szene erfahren hat, kann man zuordnen wer "Ihm" ist. Das ist manchmal sehr schwierig, vor allem wenn man nach ein oder zwei Tagen erst weitergelesen hat und nicht mehr weiß, was zuvor passiert ist. Vor allem ist das aber ein Problem, weil wirklich viele Charaktere in diesem Buch auftauchen.
Dann zieht sich die Geschichte manchmal wirklich, entweder, wenn sehr viel geredet wird und man nicht mehr weiß, um wen es sich da handelt oder, wenn wirklich viel beschrieben wurde.
Trotz alledem war das Buch stellenweise sehr spannend und actionreich. Besonders gut gelungen ist das Katz und Maus-Spiel, welches sich nach und nach aufbaut. Außerdem hat mir gut gefallen, wie sich nach und nach die Puzzleteile zusammensetzen und man immer mehr über Bournes-Geschichte erfährt.
Für die tolle Geschichte und die doch überwiegenden, spannenden und actionreichen Szenen gebe ich noch 3 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schade

Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
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Es gibt eine Welt außerhalb des Zauns. Tris und Four machen sich mit ihren Freunden auf den Weg dorthin, um herauszufinden, was dort ist.
Dabei wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.

Leider fand ...

Es gibt eine Welt außerhalb des Zauns. Tris und Four machen sich mit ihren Freunden auf den Weg dorthin, um herauszufinden, was dort ist.
Dabei wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt.

Leider fand ich den Abschluss der Reihe sehr enttäuschend. Man erfährt zwar, wie die Fraktionen und alles entstanden sind und, was genau mit den Unbestimmten auf sich hat - was auch wirklich spannend war - aber trotzdem bietet der dritte Band nichts neues. Tris und Four lieben sich zwar, aber gehen mehr ihre eigenen Weg. Beide finden heraus, dass ihnen eine Lüge nach der anderen aufgetischt werden. Dadurch büßt das Buch viel an Substanz ein.

Und von dem Ende will erst gar nicht anfangen...

Veröffentlicht am 15.09.2016

nicht so gut, wie gedacht

Vielleicht mag ich dich morgen
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Anna hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Sie ist zu einer wunderschönen Frau herangewachsen, die sich ihrer Schönheit gar nicht bewusst ist. Früher war sie aufgrund ihres Aussehens das Mobbing-Opfer ...

Anna hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Sie ist zu einer wunderschönen Frau herangewachsen, die sich ihrer Schönheit gar nicht bewusst ist. Früher war sie aufgrund ihres Aussehens das Mobbing-Opfer schlechthin. Auch James hat sich früher gemobbt. Daher staunt Anna nicht schlecht, als James sie bei einem Klassentreffen gar nicht wiedererkennt. Zudem müssen beide auch noch zusammen an einem Projekt arbeiten.

Ich fand die Idee sehr interessant und spannend, sodass ich mir das Buch auch direkt gekauft habe.
Doch leider fand ich es letztlich doch nicht so gut, wie es sich angehört hat.
Die Handlung ist eher oberflächlich gehalten genau wie die Charaktere selbst. Jeder hat zwar seine Geschichte und Vergangenheit, die ihn prägen und die Bestandteil des Buches ist, jedoch hat diese mich nicht so ganz überzeugt.
Auch Anna, die die ganze Zeit nicht wahrhaben will wie schön sie ist und, dass andere sie gern haben, hat mit der Zeit gestört. Vor allem, dass sie so ein großes Geheimnis darum gemacht hat, wer sie ist. Zuerst war das noch ganz witzig, dass sie James an der Nase herumgeführt hat, doch dann wurde das ein wenig langweilig.
Das Buch konnte letztlich nur dadurch überzeugen, dass man trotzdem wissen wollte, wie das Ganze endet.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Verwirrend aber wunderschön

Die Frau des Zeitreisenden
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Vergangenheit: Clare ist noch ein kleines Mädchen, als plötzlich ein nackter Mann vor ihr steht und sagt, er sein Name sei Henry und er wäre ein Zeitreisender.
Gegenwart: Clare erkennt Henry sofort, als ...

Vergangenheit: Clare ist noch ein kleines Mädchen, als plötzlich ein nackter Mann vor ihr steht und sagt, er sein Name sei Henry und er wäre ein Zeitreisender.
Gegenwart: Clare erkennt Henry sofort, als er vor ihr steht. Doch er scheint sie noch gar nicht zu kennen.

Eine wirklich einmalige Liebesgeschichte, in der zwei Menschen versuchen ein normales Leben zu führen, während der eine ständig verschwindet und in einer anderen Zeit wieder auftaucht - aber immer bei seiner Partnerin.
Ich fand das Buch zunächst sehr verwirrend, da jedes Kapitel in einer anderen Zeit spielt. Dadurch muss man wirklich ständig darauf achten, wie alt die jeweiligen Figuren in diesem Kapitel sind, da man sonst womöglich gar nichts mehr versteht. Das ist natürlich mit der Zeit sehr anstrengend. Zudem muss man dann darauf achten, was zu der Zeit bei der jeweiligen Figur schon passiert ist und was noch nicht.
Allerdings erfährt man durch die Zeitsprüng von Henry Dinge, die man sich zunächst noch nicht erklären kann. Dadurch wird in dem Roman die Spannung hochgehalten, da man wissen möchte, wie das ein oder andere letztlich passiert ist.
Die Figuren haben mehr sehr gut gefallen. Es war schön zu sehen, wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben. Durch die Zeitsprünge werden einem die Entwicklungen der Figuren sehr deutlich gemacht. Außerdem hat mir die Liebesgeschichte zwischen den beiden wirklich gefallen und wie sie versuchen ihre Liebe trotz der Zeitsprünge am Leben zu erhalten.
Schnell wird jedoch klar, dass die Zeitsprünge ihren Preis haben.

Insgesamt fand ich die Geschichte und Handlung des Romans wirklich gelungen. Allerdings musste ich mich eher dazu aufraffen weiterzulesen, da bei mir durch die ständigen Jahreswechsel kein wirklicher Lesefluss entstanden ist.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht ganz überzeugt

Beautiful Creatures - Eine unsterbliche Liebe
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Ethan hat schon von Lena geträumt, bevor er sie zum ersten Mal gesehen hat. Er hat sich in sie unsterblich verliebt. Doch Lena stammt aus einer Hexenfamilie, die verflucht ist. An ihrem 16 Geburtstag wird ...

Ethan hat schon von Lena geträumt, bevor er sie zum ersten Mal gesehen hat. Er hat sich in sie unsterblich verliebt. Doch Lena stammt aus einer Hexenfamilie, die verflucht ist. An ihrem 16 Geburtstag wird Lena berufen und so entweder zu einer guten oder einer bösen Hexe werden.

Die Idee und die Geschichte des Buches fand ich wirklich gut. Es werden viele offene Fragen aufgeworfen, die eine Spannung aufgebaut haben, welche zum Weiterlesen animiert hat. Einige etwas schrullige Charaktere haben für ein bisschen Humor und Abwechslung gesorgt.
Am besten hat mir die geheimnisvolle Lena gefallen. Eine wirklich sympathische Figur, mit der man ständig mitgefiebert und gehofft hat, dass sie trotz ihrer Angst vor der Berufung, ihre Zeit bis dahin genießen kann.
Leider fand ich das Buch zwischendurch etwas langweilig gschrieben. Es hat sich insbesondere am Anfang sehr gezogen. Ethan wirkte für mich zunächst auch sehr langweilig und verträumt, was sich aber im Laufe der Handlung dann gelegt hat.
Auch wenn es hier um eine Hexenfamilie geht, kamen mir manche "magische Momente" trotzdem zu weit hergeholt und übertrieben vor.

Insgesamt ist das Buch also leider nicht so mein Fall gewesen.