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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2020

Unvollkommen und schwach

DUNKEL
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Hulda Hermannsdóttir von der Kripo Reykjavik soll nach vielen Jahren harter Arbeit nun Platz für jungen Kollegen machen. Um ihr den Abgang leichter zu machen, erlaubt ihr Chef es ihr in den letzten zwei ...

Hulda Hermannsdóttir von der Kripo Reykjavik soll nach vielen Jahren harter Arbeit nun Platz für jungen Kollegen machen. Um ihr den Abgang leichter zu machen, erlaubt ihr Chef es ihr in den letzten zwei Wochen einen Cold Case Fall auszusuchen. Sie entscheidet sich für den unerklärten Tod einer jungen Asylbewerberin aus Russland, zu deren Tod vor zwei Jahren Huldas Ansicht nach nur oberflächlich ermittelt wurde. Die Handlung des Krimis wird auf drei Zeitebenen erzählt, was das Lesen manchmal etwas erschwert, und die volle Konzentration des Lesers verlangt. Das Leben von Hulda selbst wird als unvollkommen präsentiert. Einzig ihr Beruf scheint ihr einen Zweck im Leben gegeben zu haben, ihr Privat-und Familienleben sind mit vielen Fehlern gescheitert.
Die Auflösung des Falles ist nicht annähernd so spannend wie der Klappentext und die positiven Kritiken versprechen.
Und um nicht allzu viel zu verraten ist zudem der Schluss der größte Fehler des Buches. Was ich anfangs noch als ungewöhnlich und interessant fand, nämlich mit dem Auftakt schon das Ende zu lesen, entpuppte sich meiner Meinung nach als Fehler.

Veröffentlicht am 08.04.2020

Nicht sehr spannend

Echo des Schweigens
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Hannes Jansen ist Strafverteidiger und versucht in seinem Leben eine Balance zu finden, nach seiner Scheidung und dem fast auf ihn kommenden finanziellen Ruin. Da wird ihm von einem Freund seines Vaters ...

Hannes Jansen ist Strafverteidiger und versucht in seinem Leben eine Balance zu finden, nach seiner Scheidung und dem fast auf ihn kommenden finanziellen Ruin. Da wird ihm von einem Freund seines Vaters ein brisantes Mandat übertragen, dass ihn aus der Patsche helfen und ein neues Leben ermöglichen soll. Ein Polizeibeamter ist des Mordes an einem Asylbewerber angeklagt, dieser beteuert aber seine Unschuld.
Gleichzeitig erstrickt sich die Geschichte auf eine zweite Handlung. Die Rechtsmedizinerin Sophie macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf die Suche nach ihrem Vater, der beide Frauen noch vor Sophies Geburt verlassen hat. Dabei sucht sie tief in der Vergangenheit bis ins Jahr 1938 und die Ereignisse, denen sie auf dem Grund geht verbinden beide Geschehnisse auf merkwürdige Art miteinander.
Markus Thiele ist Rechtsanwalt von Beruf und der Roman ist sehr solide durchgearbeitet und geschrieben. Mir hat die Spannung ein wenig gefehlt obwohl der Roman an sich leicht lesbar und unterhaltsam ist. Noch weiss ich nicht, ob ich einen weiteren Roman lesen werde und vergebe vorerst 3 Sterne.

Veröffentlicht am 18.03.2020

Nicht so bewegend wie erhofft

Die Frauen von Richmond Castle
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Wir schreiben das Jahr 1925 in England. Die wohlhabende Familie Camberwell lebt in einem imposanten Anwesen in Richmond, wo auch Blue wohlbehütet aufwächst. Doch der Schein der idyllischen Lebensart trügt. ...

Wir schreiben das Jahr 1925 in England. Die wohlhabende Familie Camberwell lebt in einem imposanten Anwesen in Richmond, wo auch Blue wohlbehütet aufwächst. Doch der Schein der idyllischen Lebensart trügt. Auf der Feier ihres 21. Geburtstages erkennt Blue, dass ihre Träume nicht erstgenommen werden. Denn sie möchte Schriftstellerin werden wobei ihre Eltern nur darauf bedacht sind sie standesgemäss zu verheiraten. Als Blue in einem Ausflug die Bekanntschaft von Delphine macht, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht, beginnt eine tiefe Freundschaft für die beiden Frauen, welche aber auch in Kürze auf die Probe gestellt wird. Grund ist ein altes Familiengeheimnis der Camberwells, das für große Unruhe sorgen und die Familienstandhaftigkeit ins Wanken bringen wird.
Die Geschichte ist flüssig erzählt und die Autorin verbindet geschickt Fiktion mit einigen geschichtlichten Eregnissen, jrdoch hat er mit hier manchmal etwas an Spannung und das gewisse Etwas gefehlt. Manchmal waren einige Passagen einfach zu langatmig beschrieben und ich merkte wie ich schon vom Thema abschweifte. Ich habe schon Besseres von der Autorin gelesen.

Veröffentlicht am 01.09.2019

Nicht so spannend wie erhofft

Geblendet
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Die ersten Bücher der Trilogie mit und um Polizistin Jenny Aaron kannte ich bisher nicht. Nach „Endgültig“ und „Niemals“ ist „Geblendet“ nun der finale Band der Trilogie. Jenny Aaron wurde vor einigen ...

Die ersten Bücher der Trilogie mit und um Polizistin Jenny Aaron kannte ich bisher nicht. Nach „Endgültig“ und „Niemals“ ist „Geblendet“ nun der finale Band der Trilogie. Jenny Aaron wurde vor einigen Jahren durch einen Kopfschuss blind. Doch sie kämpft weiterhin mit vollen Einsatz und versucht ihr Team zu unterstützen, wo sie nur kann, auch wenn dies manchmal für sie übermenschlich erscheint.
Sie hofft nun auf eine Therapie, die ihr das Augenlicht zurückgeben soll und wir erfahren ihre Ängste, ihre Wünsche und wie es durch ihren Vater dazu kam, dass sie das wurde was sie heute ist. Vergangenes wird ans Licht gebracht und mir kam es manchmal weniger ein Thriller vor als eine Psychoanalyse. Erst ab Mitte des Buches, und man bedenke auch die Anzahl der Seiten, wird es spannender, als eine skrupellose Killerin auftaucht.
Fazit für mich ist, dass man wahrscheinlich doch die Vorgängebände hier gelesen haben muss um die Geschichte wirklich zu verstehen. Ansonsten geht der detaillierte Schreibstil auf Kosten der Spannung auf die man oft vergeblich wartet.

Veröffentlicht am 29.06.2019

Lässt mich relativ kalt zurück

Das wilde Leben der Cheri Matzner
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Ein Baby wird geboren und zurück gelassen, Cheri. Später wird sie von einem New Yorker Ehepaar adoptiert aber trotzdem hat sie es nicht leicht. Cici, die überbesorgte Mutter, ist ihrem Mann nach Amerika ...

Ein Baby wird geboren und zurück gelassen, Cheri. Später wird sie von einem New Yorker Ehepaar adoptiert aber trotzdem hat sie es nicht leicht. Cici, die überbesorgte Mutter, ist ihrem Mann nach Amerika gefolgt. Sol, der etwas eigenwillige Vater, möchte nur dass seine Frau glücklich ist und tut oft Sachen, die eigentlich über ihm stehen. Alle dargestellten Charaktere haben ihre ganz eigene Art und das ist eigentlich auch schon das Besondere an dem Buch.
Cheri wird auch eine schwierige Person werden, etwas rebellisch und mit 0 erfahren wir in Rückbleden vieles von ihrem früheren Leben.
Der Erzählstil des Buches ist ruch die vielen Zeitpsannen recht kompliziert, dieses zeitliche Durcheinander der Erzählung hat mich nicht mit dem Buch warm werden lassen. Als Famiiengeschichte nicht schlecht aber andererseits konnte ich mich mit den Charakteren irgendwie nocht anfreunden. Lässt mich relativ kalt zurück.