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Veröffentlicht am 07.12.2020

Ängste überwinden

Madly
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Mason und June kennen wir schon aus "Truly". Dort haben wir sie mit ihren Gesprächen und einem witzigen Schlagabtausch nach dem anderen in unsere Herzen geschlossen. Jetzt bekommen sie ihre eigene Geschichte ...

Mason und June kennen wir schon aus "Truly". Dort haben wir sie mit ihren Gesprächen und einem witzigen Schlagabtausch nach dem anderen in unsere Herzen geschlossen. Jetzt bekommen sie ihre eigene Geschichte und wir bekommen einen tieferen Einblick in die Charaktere. June, die seit ihrer Kindheit tief verletzt ist und deren Geheimnis niemand außer Andie kennt. Und Mason, der genauso verletzt ist und alles tut um seinem Vater aus dem Weg zu gehen.

Nachdem mir June und Mason in Truly so gut gefallen haben, hatte ich natürlich hohe Erwartungen an ihren eigenen Band, die nicht enttäuscht wurden. Ich habe zwar etwas mehr Neckereien erwartet, habe aber dennoch des Öfteren aufgelacht, wenn sich die beiden begegnet sind. Auch der Tiefgang der Geschichte hat mich nicht überrascht. Mason, der nicht aufgibt, weil er weiß, was ihm guttut und June, die ihre Ängste überwinden muss um ihr Glück zu finden. Die beiden sind ein tolles Team und können sich immer auf ihre Freunde verlassen, was ich ebenfalls so toll an der Geschichte finde.
Lediglich das Ende ging mir etwas zu schnell, weil es vom einen Extrem ins andere geschwungen ist, aber sonst war das Buch einfach toll und ich freue mich sehr auf den abschließenden Band :D

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Veröffentlicht am 07.09.2020

Macht Lust auf mehr

Truly
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Nach einem schweren Verlust musste Andie ihrer Familie wieder auf die Beine helfen. Dafür brauchte sie fast ihr ganzes erspartes. Trotzdem möchte sie den Traum, den sie und ihre beste Freundin June seit ...

Nach einem schweren Verlust musste Andie ihrer Familie wieder auf die Beine helfen. Dafür brauchte sie fast ihr ganzes erspartes. Trotzdem möchte sie den Traum, den sie und ihre beste Freundin June seit ihrer Kindheit haben nicht aufgeben und zieht nach Seattle. Sie braucht schnell einen Job und als June sie noch am selben Abend in einen Club schleift ist dieses Problem schnell behoben, doch es kommen neue auf sie zu. Denn sie kann den schweigsamen Cooper nicht vergessen, der sie aus irgendeinem Grund auf Abstand hält.
Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Andie und Cooper sind tolle Charaktere. Verschieden und doch irgendwie ähnlich. Beide haben viel über sich gelernt und sich ihren Ängsten gestellt. Auch June und Mason sind super und ich freue mich schon auf ihre Geschichte. Was mich ein bisschen gestört hat war, daß es kein wirkliches Kennenlernen zwischen den Charakteren gab und man als Leser so auch nicht wirklich was über die beiden erfahren hat. Dafür gab es nicht viel unnötiges Drama und eine Menge schöner Gedanken und Zitate. Ich denke, dass Madly viel potential hat und hebe mir die 5 Sterne auf :) Für Truly gibt es 4,5 und ich freue mich sehr auf die Fortsetzungen.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

spannend von A-Z

Der Alphabetmörder (Ein Grall-und-Wyler-Thriller 1)
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Im Westerwald wird eine Leiche mit einem eintätowierten A gefunden. Als noch eine zweite mit einem B gefunden wird, ist klar, dass es dem Täter um das Alphabet geht. Jan Grall und Rabea Wyler werden als ...

Im Westerwald wird eine Leiche mit einem eintätowierten A gefunden. Als noch eine zweite mit einem B gefunden wird, ist klar, dass es dem Täter um das Alphabet geht. Jan Grall und Rabea Wyler werden als operative Fallanalytiker hinzugezogen und sollen helfen den Täter zu finden. Doch die Mordserie reißt nicht ab und zusätzlich muss Jan sich noch mit seiner schweren Vergangenheit im Westerwald auseinandersetzen.

Ich durfte vor einiger Zeit den "zweiten Teil" der Wyler und Gral-Reihe in einer Leserunde lesen. Ich fand ihn unheimlich gut und musste deshalb natürlich auch den Vorgänger lesen. Er reicht für mich nicht ganz an den zweiten Teil ran, aber ist trotzdem sehr gut. Unglaublich, dass es ein Debüt ist. Rabea und Jan sind sehr spannende Charaktere, die mir sich und ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben, aber in ihrer Arbeit, so schwer sie auch ist eine Zuflucht finden. Ich finde auch sehr interessant, dass dieser Thriller nicht aus der Sicht der Polizei -zumindest nicht direkt- geschrieben ist, sondern aus der Sicht zweier Fallanalytiker, die natürlich nochmal eine ganz andere Sicht auf die Situation haben. Den Fall fand ich auch sehr spannend und die Idee mit dem Alphabet ist mal was anderes und war teilweise echt verstörend. Außerdem kamen immer wieder Ereignisse, die ich nicht vorhersehen konnte.

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Veröffentlicht am 29.07.2020

Ein schwieriger Neuanfang

Wenn du zurückkehrst
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Trevor hat nach einem Schicksalsschlag viel gekämpft um in sein Leben zurückzufinden. Als dann auch noch sein geliebter Opa stirbt bricht eine weitere Welt für ihn zusammen. Doch es hilft alles nichts ...

Trevor hat nach einem Schicksalsschlag viel gekämpft um in sein Leben zurückzufinden. Als dann auch noch sein geliebter Opa stirbt bricht eine weitere Welt für ihn zusammen. Doch es hilft alles nichts und er muss sich damit auseinandersetzen und sein Haus aufräumen. Als er in New Bern unterwegs ist, trifft er auf Nathalie. Doch die Polizistin ist sehr zurückhaltent, was ihre Anziehungskraft auf Trevor nur noch steigert. Kann er sie für sich gewinnen?
Sparks Schreibstil hat mir mal wieder sehr gut gefallen und ich kam gut in die Geschichte rein. Was mich überrascht hat, war, dass bei mir keine Tränen geflossen sind, wie bei den anderen Sparks-Büchern, die ich bisher gelesen habe. Ich hatte jedoch ein paar mal eine Gänsehaut, was für die Emotionen spricht. Die Figuren sind alle sympathisch, auch wenn Nathalie sehr abweisend war. Ich konnte nachvollziehen, wie sie gehandelt haben und auch wenn es einige Kleinigkeiten gab, die mich etwas gestört haben gibt es von mir 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 09.06.2020

Moderner Klassiker

Tschick
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Von "Tschick" hat fast jeder schon mal gehört: Zwei Berliner Achtklässler klauen einen Lada und wollen damit einen Roadtrip in die Walachei machen. Das bringt natürlich so einige Probleme mit sich, denn ...

Von "Tschick" hat fast jeder schon mal gehört: Zwei Berliner Achtklässler klauen einen Lada und wollen damit einen Roadtrip in die Walachei machen. Das bringt natürlich so einige Probleme mit sich, denn die beiden haben so einiges nicht bedacht...

Ich habe es nun endlich auch mal geschafft, Tschick zu lesen und muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Der Schreibstil von Wolfgang Herrndorf hat mir gut gefallen, denn ich hatte das Gefühl wirklich Maiks Gedanken zu lesen. An manchen Stellen musste ich über diese Schmunzeln, aber ich kann mir vorstellen, dass Jugendliche in dem Alter (die dieses Buch ja mittlerweile auch oft in der Schule lesen müssen) den Witz des Romans nicht verstehen.
Die Figuren fand ich sehr gut ausgearbeitet und man hat auch sehr gut die Entwicklung mitbekommen. Was ich etwas unrealistisch fand, war, dass der Roadtrip so lange geheim blieb. Die Leute (besonders die Klassenkameraden) die Tschick und Maik gesehen haben, haben anscheinend nichts weiter erzählt. Alles in allem ist es aber eine schöne Abwechslung zu anderen Büchern und eine Geschichte, die sich sehr schnell liest :)

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