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Veröffentlicht am 22.08.2020

zwiegespalten - absolut emotional einfach wow - andererseits ....

All Saints High - Der Rebell
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Meine Meinung

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alle gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus Knights und Lunas Sichtweise ...

Meine Meinung

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alle gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird fast ausschließlich aus Knights und Lunas Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. (Wenn mich die Handlungsweisen aller Charaktere auch sehr zwiegespalten zurückließen) Spüren konnte, wie die Handlungen des jeweils anderen wirkten.

Zu den Charakteren, zur Geschichte – puh was soll ich sagen.
Einerseits Emotionen pur. Die Liebe zwischen den beiden war für mich vom ersten Moment an spürbar und erlebbar. Ihre Entwicklung, die Hindernisse (eingebildete und tatsächliche) die Krankheit von Knights Mutter – zu Tränen rührend. Eindeutiger Taschentuchalarm. Einfach nur WOW. Eine emotionale Achterbahnfahrt.
Andererseits fragte ich mich das ein oder andere Mal, ob dies das tatsächliche Leben in Amerika ist. Mit all seinen Klischees und Oberflächlichkeiten – die ich nur aus Filmen und Büchern kenne.
Jugendliche deren Focus auf Parties, Alkohol, Drogen und möglichst viel Sex liegt. Ist das tatsächlich so? Und wenn ja – möchte ich, dass dieses Bild in Geschichten transportiert wird? Haben Geschichten nicht auch einen Vorbildcharakter?
Auch mit den Charakteren hatte ich so einige Probleme. Mit Luna hatte ich im Laufe der Geschichte immer mehr Probleme. Konnte ihr Verhalten/Ihre Gedanken stellenweise kaum nachvollziehen – und schüttelte so das ein oder andere Mal den Kopf. Knight gefiel mir eigentlich von allen Charakteren am besten, mit ihm hatte ich das meiste Mitgefühl – wenn ich auch nicht all seine Handlungen gutheißen konnte.
Vaughns Verhalten blieb mir bis zum Schluss rätselhaft und undurchsichtig. Seine Freundschaft zu Knight konnte ich während der Geschichte nicht sehen, geschweige denn spüren.
Das Verhalten der meisten Eltern, insbesondere wenn man bedenkt wie lange und wie gut sie sich kennen. War mir ebenfalls mehr als schleierhaft.
Ebenfalls ein grenzwertiges Thema war eine explizite Szene zwischen Luna und Knight. Das für mich viel Diskussionspotential enthielt. Zudem waren mir die expliziten Szenen in Anbetracht des Erfahrungsschatzes und des Alters der Protagonisten unangemessen.


Fazit:
Emotional aufwühlend, zu Tränen rührend – Taschentuchalarm. Und die Liebe der Beiden spürbar. Andererseits enthielt das Buch viele Themen, vielleicht sogar zuviele ernste Themen – die nicht adäquat aufgearbeitet wurden. Bei denen ich mir das ein oder andere Mal die Frage stellte – ob sie eher Mittel zum Zweck sein sollten – um Emotionalität zu erzeugen.

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Veröffentlicht am 10.08.2020

süße Geschichte für zwischendurch

Homecoming Kiss
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist überwiegend leicht und flüssig zu lesen, Einige von mir als „Ungereimtheiten“ empfundene Szenen unterbrachen hin und wieder den Lesefluss. Die Sprache ist bildreich, ...


Meine Meinung:

Der Schreibstil ist überwiegend leicht und flüssig zu lesen, Einige von mir als „Ungereimtheiten“ empfundene Szenen unterbrachen hin und wieder den Lesefluss. Die Sprache ist bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Die Geschichte wird aus Noras Sichtweise erzählt, sodass ich ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Die Geschichte mit ihren Augen betrachten konnte.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Für mich als deutlich älteren Leser waren ihre Handlungsweisen allerdings häufig mehr als unverständlich, sodass ich den Kopf schütteln musste. Stellenweise war mir nicht klar, ob diese Reaktionen auf ihr Alter zurückzuführen waren – oder ob es den „Ungereimtheiten“ geschuldet war, das ich mit Unverständnis reagierte.
Mit Ungereimtheiten meine ich Situationen, die in der einen Szene so beschrieben und dargestellt wurden – etwas später ergaben dann die Gedanken und Handlungen von Nora für mich keinen Sinn mehr, da sie der ersten Situation in meinen Augen widersprachen.
Ein eher unbedeutendes Beispiel: Henry wusste nichts vom Geburtstag und der Party seines Footballkumpels – obwohl Henrys Mannschaft eingeladen war. Die Geburtstagsparty findet dann auch nicht bei dem Kumpel statt – sondern bei dessen Cousin, der eigentlich weit weg studiert und nur zum Geburtstag nach Hause kam?
Neben all den Ungereimtheiten, war die Geschichte an sich süß und ich konnte mich gut mit den Charakteren identifizieren. Und ich fühlte mich an meine Jugendzeit zurückerinnert. Sie zauberte mir immer wieder ein lächeln ins Gesicht, ließ mich dahinschmelzen und mir einen Kindheits-Freund wie Henry wünschen.

Fazit:
Eine süße Liebesgeschichte die mich berühren konnte. Die mich allerdings auch das ein oder andere Mal stutzig machte – und so den Lesefluss unterbrach.

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Veröffentlicht am 31.07.2020

schöne magische Geschichte

Wenn Tag und Nacht sich finden (Die Blutelben-Saga 1)
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bilreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Aniyas und Darkyns Sichtweise erzählt, sodass ich ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bilreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Aniyas und Darkyns Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Hin und wieder wird sie auch aus der Sichtweise anderer Charaktere erzählt – sodass ich als Leser einen immer umfassenderen Blick auf die erfundene Welt erhielt. Die Sichtweisen der Elori und der Blutelben immer besser kennenlernte.

Der Weltenaufbau sowie die Charaktere konnten mich über weite Strecken fesseln, wenn mich auch immer mal wieder eine Kleinigkeit störte. Insbesondere bei den Charakteren hätte ich mir mehr Tiefe, mehr Gradlinigkeit gewünscht (einerseits Kriegerin – im nächsten Augenblick zerbrechlich und hilflos). Eine zu gehäufte Wiederholung ihrer äußeren Attribute.
Ansonsten flog ich nur so durch die Seiten, lerne nach und nach immer mehr der Welt und der einzelnen, bis dahin unerklärlichen Zusammenhänge kennen – und fühlte mich gut unterhalten.

Fazit:
Von mir eine klare Leseempfehlung für High-Fantasy-Fans die den Focus auf einer Liebesgeschichte mögen. Die eine leichte Geschichte für Zwischendruch lesen möchten.

Coverrechte: Verlag

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Veröffentlicht am 22.07.2020

gelungene Fortsetzung

Hopelessly in Love (Weston-High-Reihe 2)
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Dies Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Sashas und Bens Sichtweise erzählt. Zusätzlich ...


Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Dies Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird überwiegend aus Sashas und Bens Sichtweise erzählt. Zusätzlich wird in einer Nebenhandlung die Geschichte ihrer Freunde erzählt.

Die Charaktere an sich – ich mochte ihre Entwicklung. Auch wenn ich bei vielen Entscheidungen, Gedankengängen mit den Augen rollen musste. Und die Geschichte, insbesondere die Dramen – für mich als älterem Leser – zu viel des guten waren.
So sind sie in diesem Alter wohl doch durchaus normal und altersgemäß.

Die Geschichte selbst, steckte wieder voller Drama, und insbesondere die Reaktionen von Bens und Junes Eltern, da hätte ich mir doch in der heutigen Zeit etwas Anderes gewünscht. Gehofft, das wir mittlerweile weiter sind.
Die Beziehung zwischen Sasha und Ben – emotional, mit dem ein oder anderen tiefsinnigen Gedankengang – andererseits merkt man immer wieder – wie jung die Charaktere sind. Das sie noch nicht in sich ruhen, gefestigt sind – und sich so sehr schnell von ihren Gefühlen leiten lassen – und reagieren, ohne nachzudenken.
Sashas „Familiengeheimnisse“ interessieren mich immer noch brennend – auch wenn ich bereits seit dem ersten Band eine Vermutung habe – die sich hier in diesem Band sehr stark gefestigt hat, sodass ich ihren Onkel mittlerweile sehr gut verstehen kann. Seine Haltung Sasha gegenüber viel besser nachvollziehen kann. Sie in meinen Augen mittlerweile einen gewissen Sinn ergibt.

Das Ende – wieder ein fieser Cliffhanger, der selbst Leser, die die Geschichte nicht so sehr mochten, dazu animieren dürfte – auch den 3. Band zu lesen.

Fazit:

Eine Geschichte, die mich zwiegespalten zurücklässt.
Einerseits Augenrollend, mit zuviel Drama, Eltern – die ich stellenweise als überhaupt nicht mehr zeitgemäß erachte. Charakteren, die unüberlegt aus ihren Gefühlen heraus handeln – andererseits aber doch vollkommen altersgemäß.
Andererseits emotional, mit tiefsinnigen Zitaten, einer interessanten Familienbeziehung (Sasha) und Bens Entwicklung, dem man in diesem Band anmerkt, wie sehr er bereit ist, sich weiterzuentwickeln um die Beziehung zu Sasha nicht zu gefährden.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

schwacher Anfang - starkes Ende - polarisierend

Whitefeather (Legende der Schwingen 1)
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird zu Beginn aus Liz Sichtweise erzählt, sodass ich die Welt und Geschichte ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird zu Beginn aus Liz Sichtweise erzählt, sodass ich die Welt und Geschichte der Whitefeather durch ihre Augen kennenlernte. Und einen Einblick in ihr Leben erhielt. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte dann auch immer mal wieder aus Fabs Sichtweise erzählt, sodass ich auch seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle ein Stückweit miterleben konnte.

Leider konnte mich der Beginn der Geschichte nicht wirklich überzeugen. Und ich war darauf und dran die Geschichte beiseite zu legen.
Dann kam jedoch zum Ende des ersten Drittel ein Wendepunkt. Ab diesem Zeitpunkt gewann die Geschichte an Dynamik, Spannung und ich verfolgte gebannt den weiteren Verlauf der Geschichte, konnte mit den beiden Protagonisten Fab und Liz mitfiebern, mitleiden und mitempfinden. Wurde in ihre Welt hineingezogen.

Die Charaktere – zu Beginn konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu ihnen aufbauen und es wurden reihenweise Klischees bedient. Es fiel mir schwer der Geschichte zu folgen – wobei mich Liz und Fabs Beziehung von Beginn an interessierte – und ich ihnen zuliebe (am Anfang) „am Ball blieb“ und darauf hoffe – mich doch noch auf sie einlassen zu können. Was ihren Reiz ausmachte, kann ich objektiv gar nicht beschreiben. Liz entwickelt sich im Laufe der Geschichte zwar weiter, wird immer tougher und steht mehr zu sich und ihren Gefühlen. Fab selbst konnte mich von Beginn an begeistern, allerdings lernte ich ihn nur durch Liz Beschreibungen kennen.

Die Handlung selbst, gerade zu Beginn – hier wäre weniger mehr gewesen. Es zog sich und ich war das ein oder andere Mal stark versucht die Seiten zu überfliegen. In meinen Augen unwichtiges wurde zu detailliert erzählt. Und nahm so die Lust an der Geschichte. Nach dem Wendepunkt zog die Geschichte in meinen Augen stark an. Und vor allem Liz entwickelte sich stetig weiter, erfuhr immer mehr über die Welt der White- und Blackfeather. Schaute hinter die Fassaden – gewann an Stärke und Selbstvertrauen. Viele Geheimnisse, unerwartete Wendungen – und Freundschaft bestimmten den weiteren Verlauf – und konnten mich begeistern.

Ein weiterer Kritikpunkt neben dem langweiligen Start – war Lijans Vergangenheit – und der Grund für sein Verhalten. Hier hätte ich mir einen anderen Grund gewünscht. Er ist in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die so eine Vergangenheit am eigenen Leib erfuhren. Hier hätte eine anderer Verlauf gewählt werden müssen. So kann ich nur hoffen, das Lijans Vergangenheit im neuen Teil noch aufgearbeitet wird – und sein Schicksal einen anderen Verlauf nimmt.


Fazit:
Schwierig. Eine Geschichte, die polarisiert da sie in meinen Augen zu viele Klischees bedient, mit schwachen, langweiligen Start aufwartete und ein Tabuthema ansprach, das hoffentlich im zweiten Teil noch einmal aufgegriffen und angemessen verarbeitet wird. (Triggerwarnung wäre hier zwingend nötig gewesen, insbesondere da hier wenig sensibel mit dem Thema umgegangen wird)
Andererseits eine Geschichte die mich ab dem Ende des ersten Drittels (mit Ausnahme von Lijuns Vergangenheit) fesseln und begeistern konnte – sodass ich dem Ende der Geschichte entgegenfiebere und den zweiten Teil nicht mehr erwarten kann.

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