schöne Geschichte für zwischendurch
An Ocean Between Us
bescherte mir einige schöne Lesestunden.
Ich lerne Avery, die nach einem Autounfall ihren Lebenstraum vom Ballett aufgeben musste, und nach langem Kampf, wieder zurück ins Leben gefunden hat. Auf dem ...
bescherte mir einige schöne Lesestunden.
Ich lerne Avery, die nach einem Autounfall ihren Lebenstraum vom Ballett aufgeben musste, und nach langem Kampf, wieder zurück ins Leben gefunden hat. Auf dem College sucht sie nun, nach einem neuen Lebensziel. Hier begegnet sie Theo, einem erfolgreichen Schwimmstar – der sie plötzlich von sich stößt.
Genügend Potential für eine mitreißende emotional packende und berührende Geschichte – die mich leider nicht vollkommen von sich überzeugen konnte. Bereits beim Lesen des Klappentextes hatte ich eine bestimmte Vorstellung, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Mich reizen bei diesen dann eher die Entwicklung der Protagonisten, die Hintergründe und wie sich der Konflikt löst. In dieser Geschichte konnten mich diese jedoch innerlich nicht packen und mitreißen. Ich vermisste an manchen Stellen die Tiefe, während sie wiederum an anderer Stelle eher fehl am Platze wirkte.
Zudem hatte ich immer wieder das Gefühl, das die Geschichte nicht vollkommen rund ist. Einerseits litt Avery häufig an Rückenschmerzen – im nächsten Augenblick macht ihr eine Tages-Sightseeingtour keine Probleme. An anderer Stelle werden Themen angerissen, die für diese Geschichte nicht passten. Bzw. zu sehr aufgebauscht wurden – sodass ich mich als Leser fragte – warum hier ein Streit entbrannte, ein willkürlicher Focus gesetzt wurde und so in meinen Augen konstruiert wirkte.
Fazit:
Eine schöne Geschichte für zwischendurch. Eine Geschichte mir viel Potential, das nicht ausgeschöpft wurde. In der in meinen Augen stellenweise ein für mich falscher Focus gesetzt wurde – der der Geschichte die Spannung und Tiefe nahm.