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Veröffentlicht am 14.02.2021

Ein schönes Buch für Kinder und Jugendliche

Hidden Worlds 1 – Der Kompass im Nebel
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"Hidden Worlds – Der Kompass im Nebel"
von Mikkel Robrahn

Elliot Craig ist Anfang 20 und lebt zusammen mit seinem kranken Vater in einem heruntergekommen Haus. Seine Mutter hat die Familie verlassen, ...


"Hidden Worlds – Der Kompass im Nebel"
von Mikkel Robrahn

Elliot Craig ist Anfang 20 und lebt zusammen mit seinem kranken Vater in einem heruntergekommen Haus. Seine Mutter hat die Familie verlassen, als Elliot noch klein war.
Sein Vater sitzt nur vor dem Fernseher, kümmert sich um nichts und ist völlig teilnahmslos und stumpfsinnig. Elliot muss sich darum kümmern, dass wenigstens etwas Geld hereinkommt um die laufenden Kosten zu decken. Als er seinen Job verliert, wacht sein Vater zum ersten Mal nach langer Zeit aus seiner Lethargie auf und besorgt ihm einen neuen Job bei einem seiner alten Bekannten.
Beim Vorstellungsgespräch ahnt Elliot noch nicht, dass er eine Welt kennenlernen wird, in der Zwerge, Elfen und Drachen leben und er in einem Einkaufscenter für magische Artefakte, Nahrungsmittel und Tiere aller Art arbeiten soll.

Das Cover ist sehr schön und mir sofort ins Auge gefallen. Auch der Klappentext macht neugierig auf das Buch.
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, denn der Prolog, der aus der Sicht von Elliots Mutter erzählt wird, zog mich schnell in den Bann.
Der Schreibstil ist einfach, leicht und flüssig zu lesen und die Sprache passt zur Geschichte.
Elliot zweifelt erstmal an seinem Verstand, als er seinen Job im Merlin-Center antritt und auf Gnome, Zwerge, Elfen und andere Fabelweisen trifft. Er gewöhnt sich jedoch schnell daran, kommt mit seinem neuen Arbeitskollegen Gerry gut zurecht und freundet sich mit der Elfe Soleil an.
Doch dann erfährt Elliot, dass seine Mutter nach einem Weg gesucht hat, um ein Tor ins sagenumwobene Avalon zu öffnen, dass die Kirche vor vielen Jahrhunderten geschlossen hat, um die Rückkehr der magischen Wesen zu verhindern. Er versucht mit der Unterstützung seiner neuen Freundin Soleil, die Hinweise, die seine Mutter ihm hinterlassen hat, zu entschlüsseln.

Elliot ist eigentlich der Hauptprotagonist der Geschichte, doch er bleibt leider sehr farblos und unscheinbar.
Die Situation zu Hause nimmt er einfach hin und versucht gar nicht, etwas zu ändern. Er wirkte für mich nicht wie Anfang 20, sondern eher wie ein 15 jähriger Junge. Auch die magische Welt des Merlin-Centers nimmt er ohne langes zögern hin und akzeptiert, dass er keine Antworten bekommt. Es wirkt sehr introvertiert und bleibt oft inaktiv.
Es ist Soleil, die aktiv agiert, sich um alles kümmert und die Vorbereitungen trifft um das Tor nach Avalon zu öffnen.
Zwischen den Beiden beginnt zwar eine zarte Liebesgeschichte, doch im ersten Teil der Reihe ist sie kaum erwähnenswert.
Vielleicht entwickelt sie sich im zweiten Teil der Reihe ja etwas mehr.
Am besten hat mir Gerry gefallen. Allerdings hatte ich bei ihm immer die Figur des Halbriesen Hagrid, aus Harry Potter, vor Augen. Wahrscheinlich, weil Gerry erstmal gefährlich aussieht, aber sich als sehr freundlich und gutmütig entpuppt, genau wie Hagrid. Und Soleil hat mich etwas an die schlaue Hermine erinnert.
Insgesamt fiel es mir schwer, mich in die Gedanken und Gefühle der Propagonisten hineinzuversetzen und sie blieben alle etwas blass.
Es fehlte mir leider auch etwas an Spannung und die Probleme, mit denen Elliot und Soleil zu kämpfen hatten, lösteh sich jedes Mal relativ zügig auf.
Am Ende blieben etliche Fragen offen, die wohl im zweiten Teil beantwortet werden, der im März kommt.

Ich habe mit einem Plot voller neuer Ideen, mehr Magie und mehr Action gerechnet, doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.
Mich hat die Storyline nicht überzeugt.
Aber "Hidden Worlds – Der Kompass im Nebel" ist als Start in eine Fantasyreihe für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren lesenswert und bekommt deshalb 3 Sterne ⭐⭐⭐

Ich habe das Buch bei einer Lovlybooks Verlosung gewonnen und bedanke mich beim Fischer Verlag für das Rezensionsexemplar.

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HiddenWorlds

DerKompassimNebel #MikkelRobrahn

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Veröffentlicht am 08.12.2020

Konnte mich leider nicht richtig überzeugen

Die Rache der Mondgöttin
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"Die Rache der Mondgöttin" von Autorin Stefanie Kullick

Konstantin will eigentlich mit seinen Freunden in seinen zwanzigsten Geburtstag hineinfeiern, doch als ihm um Mitternacht alle gratulieren wollen, ...

"Die Rache der Mondgöttin" von Autorin Stefanie Kullick

Konstantin will eigentlich mit seinen Freunden in seinen zwanzigsten Geburtstag hineinfeiern, doch als ihm um Mitternacht alle gratulieren wollen, schwebt plötzlich ein Licht auf ihn zu und berührt ihn an der Stirn. Von diesem Moment an ändert sich alles, er ist nicht mehr der Jurastudent Konstantin, sondern Skorpio, die Reinkarnation des Sternzeichens Skorpion und das helle Licht entpuppt sich als sein Schutzstern Antares.
Konstantin muss seine Familie, seine Freundin Julia, sowie sein ganzes bisherige Leben hinter sich lassen um der Mondgöttin Selene zu dienen, denn er hat ihr die Treue geschworen.
Skorpio und die anderen Sternzeichen werden alle 100 Jahre wiedergeboren und jedes Mal haben sie einen Versuch, um Endymion den Gefährten der Mondgöttin zu befreien. Dieser wurde vom Göttervater Zeus in den ewigen Schlaf geschickt.
Doch nicht alle Sternzeichen sind erwacht oder bereit, die Mondgöttin zu unterstützen. Skorpio (Konstantin), als rechte Hand von Selene, macht sich in Frankfurt auf die Suche nach den Abtrünnigen, denn nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Unterstützung bekommt er von Taurus (Arianna), dem Sternzeichen des Stiers. Und obwohl beide sich in allem bisherigen Leben verachtet haben, verstehen sie sich immer besser. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den fehlenden Sternzeichen.
Doch die Zeit drängt, denn das Zeitfenster, in dem Endymion erweckt werden kann, ist klein.

Das Cover ist mir mit seinen wunderschönen Farben und den Sternzeichen sofort ins Auge gefallen. Alexander Kopainski hat sich damit wieder einmal selbst übertroffen.
Auch der Klappentext klang vielversprechend und machte neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und flüssig und so fiel es mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen.
Oft sind die Handlungsplätze von Fantasy-Storys in New York, London oder anderen Großstädten im Ausland. Es hat mich deshalb angenehm überrascht, dass sich das Setting diesmal in Frankfurt befindet.
Wir begleiten abwechselnd Konstantin und Arianna und bekommen so einen guten Einblick in ihre Gedanken und Emotionen.
Skorpio wirkt zu Beginn sehr sarkastisch und in sich gekehrt. Er ist der Mondgöttin gegenüber stets loyal und setzt sich selbst unter Druck. Doch in seinem Inneren gibt es einen weichen Kern, der nach und nach zum Vorschein kommt.
Als Arianna ihre Erinnerung zurück erhält, merken die Beiden schnell, dass ihr Verhältnis anders ist, wie in allen anderen Leben zuvor.
Auch wenn mir Konstantin und Arianna gut gefallen haben, empfand ich die meisten anderen Figuren jedoch als ziemlich blass. Sie folgen und gehorchen der Mondgöttin blind und stellen nicht einmal am Ende der Geschichte etwas in Frage. Der einzige Propagonist, der noch etwas aus der Masse heraussticht, ist Leo.
Ich denke, man hätte aus den Sternzeichen, mit den vielen unterschiedlichen Charakteren, noch etwas mehr herausholen können.
Auch die Mondgöttin Selene konnte von Anfang an nicht richtig bei mir punkten und war mir auch nicht sonderlich sympathisch. Sie verkriecht sich während der gesamten Zeit in ihrem Hotelzimmer, (was macht sie da eigentlich?) und ich hatte gleich zu Beginn das Gefühl, dass sie etwas verheimlicht.
Die Idee mit den Sternzeichen und den Begleitsternen, die nur in der Nacht erscheinen und über heilende Fähigkeiten verfügen, hat mir hingegen gut gefallen.
Auch die Liebesgeschichte passte für meinen Geschmack gut in die Handlung hinein und folgte nicht den gängigen Klischees.
Als Romantasy Fan, hat es mich auch nicht gestört, dass sie etwas im Vordergrund der Geschichte stand.
Die Spannung blieb, durch das schmale Zeitfenster, dass den Sternzeichen zur Verfügung stellt, auf einem konstanten Level.
Das Ende der Geschichte ist leider offen geblieben.

Fazit
"Die Rache der Mondgöttin" von Stefanie Kullick, ist ein schönes Buch für Jugendliche ab 16 Jahren, aus dem Bereich Fantasy und New Adult.
Doch leider konnten die Charaktere mich nicht richtig überzeugen und auch das Ende der Geschichte hat mich etwas enttäuscht. Es blieben, für ein Einzelband, einfach zu viele Fragen offen.
Von mir gibt es deshalb 3 Sterne ⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 27.10.2020

Könnte mich nicht überzeugen

Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
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"Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" von Jennifer L. Armentrout

Die 17-jährige Ember ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, doch ihre 5-jährige Schwester Olivia konnte sie, Dank einer ...

"Cursed – Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit" von Jennifer L. Armentrout

Die 17-jährige Ember ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen, doch ihre 5-jährige Schwester Olivia konnte sie, Dank einer besonderen Gabe, zurück ins Leben holen. Denn Olivia kann durch eine einfache Berührung nicht nur Verletzungen heilen, sondern auch Tote zum Leben erwecken.
Für Ember ist seit diesem Tag nichts mehr wie es einmal war. Nicht nur, das ihr Vater den Unfall nicht überlebt hat und ihre Mutter seit dem völlig apathisch ist, auch Ember ist scheinbar ein völlig anderer Mensch geworden.
Und daran sind nicht nur die vielen Narben an ihrem Körper Schuld. Nichts erinnert mehr an das lebenslustige, junge Mädchen das sie einmal war, denn auch Ember besitzt seit ihrer Rückkehr von den Toten eine Gabe. Sie hat jedoch keine heilenden Kräfte, sondern alles was sie berührt, stirbt.
Um niemanden zu gefährden, trägt sie nur noch Handschuhe und vermeidet jeden Körperkontakt. Doch als der gutaussehende Hayden Cromwell in der Schule auftaucht und verspricht, ihr helfen zu können, wird Ember hellhörig. Denn ihr Traum ist es, ihre kleine Schwester wieder einmal richtig in den Arm zu nehmen....und vielleicht sogar Hayden näher kommen....?!

Ich habe mich sehr gefreut, als mir dieses Buch von NetGalley und dem Piper Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Die Autorin ist mir durch viele andere tollen Storys bekannt und deshalb war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk.
Leider hat es meinen Erwartungen nicht so ganz entsprochen.
Doch woran hat es gelegen?

Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte eingetaucht, denn der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist wie gewohnt fantastisch! Sie führt ihre Leser mit einer leichten und sehr flüssigen Ausdrucksweise durch die Zeiten.

Zwei Schwestern, eine rettet Leben, die andere tötet.

Eine interessante Story lebt von ihren Charakteren.
Die Hauptprotagonistin Ember trägt ein schweres Los, denn ich möchte mir nicht vorstellen, wie das Leben ist, wenn man niemanden berühren darf!?
Doch Ember ist sehr gewissenhaft und verantwortungsvoll und kümmert sich um ihre kleine Schwester und ihre Mutter. Auch später bleibt sie couragiert und mutig und geht immer ihren eigenen Weg.
Ihre Schwester Olivia hingegen, ist ein bockiges kleines Mädchen und Ember hat es nicht leicht mit ihr.
Hayden ist einer meiner Lieblingspropagonisten. Er ist sehr um Ember bemüht, will ihr helfen und sie vor allem beschützen.
Die Gefühle und das Knistern, dass sich zwischen den Beiden entwickelt, ist schön beschrieben, doch irgendwie fehlte mir etwas und zu ihrer Beziehung blieben am Ende einige Fragen offen.
Auch alle anderen Figuren, wie zum Beispiel Kurt, die Zwillinge Phoebe und Parker oder Gabe bleiben leider sehr blass und eindimensional und ich hatte Probleme sie mir mit ihren unterschiedlichen Gaben bildlich vorzustellen.
Den Propagonisten hätte etwas mehr Tiefe gut getan und ich hätte mir gewünscht, dass das Setting etwas bildhafter beschrieben worden wäre.
Dennoch habe ich mitgefiebert und empfand die Geschichte als spannend, auch wenn für mich schon nach kurzer Zeit klar war, wer hinter all dem steckt.

Am Ende des Buches habe ich jedoch irritiert die Stirn gerunzelt und erstmal nachgesehen wann der zweite Teil der Reihe veröffentlicht wird, denn die Geschichte ist für mein Empfinden, nicht zu Ende erzählt.
Leider musste ich feststellen, dass es ein abgeschlossenes Band ist.
Ich blieb ziemlich enttäuscht und unzufrieden mit vielen offen Fragen zurück.
Deshalb gibt es von mir, aufgrund des tollen Schreibstil's, gut gemeinte 3 Sterne ⭐⭐⭐und eine Leseempfehlung für Leser, denen ein offenes Ende nicht so viel ausmacht.

Ich bedanke mich bei NetGalley und dem Piper Verlag für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

Titel: Cursed - Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit
Autor/in: Jennifer L. Armentrout, Übersetzung Michaela Link
Anzahl der Seiten: 400 Seiten
Verlag: Piper Verlag
Ausgabe: 5. Oktober 2020
Genre: Fantasy

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Veröffentlicht am 13.09.2020

Ein schönes Buch für junge Leser

Mondlichtmagie
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Mondlichtmagie von C. K. Zille

Ein schönes Buch für die jungen Leser

Luna ist Zauberkünstlerin und sehr beliebt bei ihrem Publikum. Das schürt den Neid ihres Kollegen Strobinho und um herauszufinden ...

Mondlichtmagie von C. K. Zille

Ein schönes Buch für die jungen Leser

Luna ist Zauberkünstlerin und sehr beliebt bei ihrem Publikum. Das schürt den Neid ihres Kollegen Strobinho und um herauszufinden was das Geheimnis ihres Erfolges ist, soll sein Sohn Riley versuchen, an sie heran zu kommen und sie ausspionieren.
Doch ganz so einfach gestaltet sich das Unterfangen nicht, denn zwischen den Beiden knistert es ziemlich schnell. Als Riley entdeckt, wie Luna es schafft, ihre Zuschauer zu begeistern, ändert sich plötzlich alles.

Mondlichtmagie ist ein Einzelband mit 221 Seiten. Leider habe ich erst beim Lesen erfahren, dass es sich um zwei Kurzgeschichten handelt, in denen es sich zwar um die gleichen Propagonisten geht, die aber in sich abgeschlossen sind und unter Mondlichtmagie zusammengefasst wurden.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht. Ich bin auch schnell in die Geschichte hineingekommen und die Seiten fliegen nur so dahin.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Luna und Riley.
Luna liebt ihre Auftritte und nimmt sich anschließend viel Zeit für ihre Zuschauer. Sie ist eine sympathische junge Frau, aber es stellt sich schnell heraus, dass sie auch sehr leichtgläubig ist und Riley viel zu schnell vertraut. Leider habe ich als Leser nicht viel mehr von ihr erfahren. Ich weiß weder, wie alt Luna ist, noch erhalte ich Informationen über ihre familiere Situation.
Auch von Riley erfahre ich nur wenig. Er ist seinem Vater gegenüber sehr loyal und es ist ihm wichtig, wie dieser über ihn denkt.
Die Beziehung zwischen Luna und Riley ist für meinen Geschmack auch viel zu oberflächlich geblieben. Ich konnte ihre Emotionen und Gefühle weder spüren, noch nachvollziehen.....

Die zweite Geschichte beginnt nach einem Zeitsprung von einem Jahr und hat mir im Vergleich zur ersten schon viel besser gefallen. Die Propagonisten erleben zusammen ein Abenteuer und es stoßen neue Charaktere dazu. Allerdings fehlen mir hier Informationen darüber, was in diesem Jahr geschehen ist.

Die Nebenfiguren, wie Chris, Maya, Michael und alle anderen, bleiben, genau wie Luna und Riley ziemlich blass.
Es gab für mich auch einiges, dass ich als unlogisch empfand.
So werden zum Beispiel Magiern ihre Kräfte genommen, weil sie ihre Magie eigennützig einsetzen....aber das tut Luna auch. Außerdem wundern sich Strobinho und Riley kein Bisschen darüber, dass es Magie gibt.
Es kommt im zweiten Teil jedoch deutlich mehr Spannung auf, es passiert ziemlich viel und ich habe diesen Teil in einem Rutsch durchgelesen.
Leider hat die Autorin viel Potential verschenkt.
Etliche Seiten mehr hätten der Entwicklung der Geschichte gut getan.

Mich konnte die Story leider nicht so richtig begeistern.
Die "Mondlichtmagie" zieht aber die jüngeren Leser sicherlich schnell in den Bann. Für Kinder und Jugendliche im Alter von 10-14 Jahren erhält es deshalb eine Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen.

Mondlichtmagie von C.K. Zille ist erschienen im Tomfloor Verlag. Ich bedanke mich bei der Autorin und dem Verlag für die Bereitstellung des Rezessionsexemplars.

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Veröffentlicht am 05.08.2020

Kommt leider nicht an den ersten Teil heran

Touch My Heart
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"Touch My Heart" von Michelle Schrenk und Emily Ferguson

Lilian will neu anfangen und zieht von Virgina Beach nach New York. Dort hat sie das Angebot bekommen, als Privatlehrerin die kleine Haley zu ...

"Touch My Heart" von Michelle Schrenk und Emily Ferguson

Lilian will neu anfangen und zieht von Virgina Beach nach New York. Dort hat sie das Angebot bekommen, als Privatlehrerin die kleine Haley zu unterrichten. Das Mädchen hat bei einem Autounfall ihre Mutter verloren und seitdem kein Wort mehr gesprochen. Lilian soll ihr nun die Gebärdensprache beibringen, damit sie wieder am Unterricht teilnehmen kann. Logan, der Vater des Mädchens ist sehr von sich eingenommen und nicht einfach zu händeln. Er stellt gleich zu Beginn Regeln auf, an die Lilian sich zu halten hat.
Doch davon lässt sie sich nicht abschrecken und versucht langsam das Vertrauen von Haley zu gewinnen. Doch jedes Mal, wenn sie Logan begegnet oder ein Gespräch mit ihm führen muss, werden ihre Knie weich und sie droht in seinen Augen zu versinken.
Doch Lilian verbirgt auch etwas. Warum will sie einen Neuanfang? Was ist in den letzten Monaten in ihrem Leben vorgefallen?

Das Cover ist ein richtiger Eyecatcher und hat mich sofort neugierig auf die Story gemacht. Und nachdem der erste Teil der Reihe mich total begeistert hat, war schnell klar, dass ich den zweiten Teil auch lesen würde.
Durch den leichten und flüssigen Schreibstil wurde ich auch sehr schnell in die Geschichte hineingezogen und ich habe das Buch innerhalb eines Abends durchgelesen.
Die Beziehung zwischen Lilian und Haley hat mir richtig gut gefallen! Lilian geht sehr einfühlsam und empathisch mit dem Mädchen um und schafft es, nach und nach die Mauer, die sie nach der Tragödie um sich herum gezogen hat, einzureißen. Die Problematik wurde von den Autoren sehr feinfühlig behandelt und teilweise war ich zu Tränen gerührt, als Haley beginnt, sich Lilian langsam zu öffnen und es Emotional wird.
Ich hatte jedoch einige Probleme mit der Entwicklung der Liebesgeschichte. Lilian ist eine sympathische Propagonistin die nicht auf den Mund gefallen ist und gerade heraus ihre Meinung sagt. Aber sie denkt von Anfang an ständig daran, wie attraktiv Logan doch ist und dass er so schöne türkisfarbenen Augen hat. Die ständige Schwärmerei hat mich teilweise schon etwas genervt.
Logan ist zu Beginn der typische Bad-Boy. Er ist sehr herablassend, schroff und provokant Lilian gegenüber und zeigt ihr durch seine aufgestellten "Regeln" deutlich, dass er kein Interesse an ihr hat. Das ändert sich meiner Meinung nach, jedoch viel zu schnell.
Ich konnte die Reaktionen und Handlungen von Logan zu Beginn nicht richtig nachvollziehen. Er nimmt Lilian zum Beispiel viel zu schnell mit an einen, für ihn besonders wichtigen Platz. Und dann fühlt er sich plötzlich von ihr angezogen und es heißt nur noch "Scheiß auf die Regeln".
Im Laufe der Geschichte fielen jedoch auch bei Logan die Mauern und es fiel mir leichter sein Verhalten zu verstehen.
Obwohl die Gefühle der Beiden nach dem schnellen Start gut spürbar sind, fehlt es mir in der Beziehung an Tiefe. Mir war das alles etwas zu oberflächlich und ich hatte das Gefühl, die Probleme wurden zu schnell gelöst.
Von den Nebencharakteren hat mir Maggie am besten gefallen. Sie ist die gute Seele im Haus, hat einen guten Draht zu Haley und kennt Logan seit seiner Geburt. Für Lilian ist sie eine große Unterstützung.

"Touch my heart" ist eine schöne Liebesgeschichte die mich gefesselt und mir ein paar entspannte Lesestunden beschert hat.
An den ersten Teil kommt es allerdings nicht heran.
Von mir gibt es gute 3 Sterne ⭐⭐⭐
Ich bedanke mich bei Netgalley und Amazon Publishing für das Rezensionsexemplar.
Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

TouchMyHeart

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