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Veröffentlicht am 12.08.2020

Ein buntes Buch, über eine noch viel buntere Familie

Der Sunday Lunch Club
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„Vielleicht war Dylan nicht alltagstauglich - er konnte das Gartentor nicht ohne ihre Hilfe öffnen - , aber er hatte Herz. Und Herz schlägt Hirn, jedes Mal.“
Seite 57

Inhalt:

In vierzehn Tagen kann ...

„Vielleicht war Dylan nicht alltagstauglich - er konnte das Gartentor nicht ohne ihre Hilfe öffnen - , aber er hatte Herz. Und Herz schlägt Hirn, jedes Mal.“
Seite 57

Inhalt:

In vierzehn Tagen kann viel passieren. Zum Beispiel kann man sich beinahe-aber-nicht-ganz verlieben. Seite 93
Der Sunday Lunch Club ist eine Tradition von Annas Familie. Ihre Geschwister, die jeweiligen Partner, die geliebte Oma und sogar ihr Exmann. Es wird viel gelacht und viel gegessen, manchmal wird auch über Wichtiges geschwiegen und manchmal wird gestritten und geweint. Aber am Ende, gibt es immer den Nachtisch. Doch alles wird anders, als Anna nach einem One-Night-Stand schwanger zurückbleibt. Und sich dann auch noch beim nächsten Sunday Lunch erneut verliebt …

Meinung:
Annas Familie ist groß und bunt und laut. Da ist ihr Bruder Neill mit seinem Mann und dem frisch adoptierten Baby, ihre Schwester Maeve mit ihrem Sohn Storm, die mehr Hippie ist, als alles andere. Josh, der Stille, den alle behandeln, als wäre er aus Glas, Sam, Annas Ex-Ehemann, bester Freund und Geschäftspartner und die Großmutter, die ihre Küken alle heiß und innig liebt. Sie alle sind eng verbunden und geraten gerade deshalb auch mal anneinander.
Als Anna bemerkt, dass sie schwanger ist, will sie es erstmal Sam sagen, sie ist sich sicher, dass er sie unterstützen wird. Doch dann bringt Sam plötzlich eine neue Freundin mit zum Lunch und Anna ist verwirrt von ihren Gefühlen. Und dann bringt Josh einen Freund mit, Luca … und Anna verliebt sich innerhalb eines Lunches.
„Hast du ihr eine Nachricht geschrieben?“
„Möglicherweise. (…) Nichts allzu Schwerwiegendes. Habe ihr nur gesagt, dass sie die Liebe meines Lebens ist.“ Seite 201

Die Geschichte startet mit einem bunten Wirbel aus sehr vielen Leuten. Aber ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und konnte jede Person gut zuordnen. Bei jedem Lunch Club erfährt man ein Stückchen mehr über die Gegenwart und die Vergangenheit der Figuren und was sie miteinander verbindet. Im Laufe der Geschichte kommen einige Geheimnisse ans Licht. Es gibt viele Problemthemen, teilweise sehr aktuell und teilweise schon viel besprochen. Aber sie alle fügen sich zu einer guten Geschichte zusammen und ich mochte, wie die Familie zusammensteht und die Dinge angeht.

Mit Anna hatte ich so meine Probleme. Sie stand mir teilweise zu wenig für sich selbst ein, ließ sich zu viel mitreißen und konnte nicht Nein sagen. Auf der anderen Seite, ist sie die gute Seele und hat ein schweres Schicksal.

Lass uns unsere eigene Geschichte schreiben. Lass uns ein glückliches Ende dranheften. Seite 383

Der Schreibstill ist teilweise sehr verschlungen und wechselt ab und an zu abrupt. Das macht die Geschichte schneller, aber auch etwas wirr. Eine Weile hat mir das Herz gefehlt, aber in der zweiten Hälfte des Buches habe ich mich wirklich rund um wohl gefühlt und das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

PS: Es gibt sehr viel Essen, lest es nicht hungrig =D

Urteil: Ein buntes Buch, über eine noch viel buntere Familie, die mir sehr sympathisch war und in deren Geschichten ich mich sehr wohl gefühlt habe ♥

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Mein Journal in 2020

Save the Memories
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Dieses Bullet Journal begleitet mich in 2020 als Tagebuch und verschriftliches Gehirn ^-^
Die Seiten sind punktiert, was ich sehr gut finde. Das Papier ist glatt, nimmt aber jeden Stifft perfekt auf und ...

Dieses Bullet Journal begleitet mich in 2020 als Tagebuch und verschriftliches Gehirn ^-^
Die Seiten sind punktiert, was ich sehr gut finde. Das Papier ist glatt, nimmt aber jeden Stifft perfekt auf und hat eine tolle Färbung. Leider sind die Seiten recht durchlässig. Die meisten Fineliner drücken sehr deutlich durch. Mit Kulli oder hellen Farben geht es aber gut. Die Seiten sind abgerundet, was super ist, weil sie dann nicht abknicken können. Auch die Seitenanzahl ist perfekt, um das Buch für ein ganzes Jahr zu nutzen. Vielle Journals sind eher dünn, aber dieses hat eine super Seitenanzahl. Es gibt mehrere Zitate aus den Büchern, wunderschön dargestellt ♥ Der Einband ist stabil und abwischbar. Es liegt wunderbar in der Hand und ist biegsam, ohne aber schwabbelig zu sein. Es gibt zwei Lesebändchen, was ich auch bisher noch nicht hatte und richtig gut finde (:
Alles in allem, mag ich dieses Bullet Journal wirklich richtig gerne und hoffe, das es mir das Jahr über gut erhalten bleiben wird ♥

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Veröffentlicht am 12.08.2020

Ich mochte das Buch wirklich gerne und es hat mich berührt (:

Marinka
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"Mein Haus hat Hühnerbeine, Mehrmals im Jahr steht es mitten in der Nacht plötzlich auf und verlässt den Ort, der bis dahin unser Zuhause war." Seite 7

Marinka ist zwölf Jahre alt und möchte so gerne ...

"Mein Haus hat Hühnerbeine, Mehrmals im Jahr steht es mitten in der Nacht plötzlich auf und verlässt den Ort, der bis dahin unser Zuhause war." Seite 7

Marinka ist zwölf Jahre alt und möchte so gerne einfach ein normales Mädchen sein. Doch als Enkelin einer Baba Yaga ist "normal" nicht gerade möglich. Anstatt zur Schule zu gehen und mit Freunden abzuhängen, reißt sie mit ihrer Großmutter quer durchs Land und hilft den Toten ihren Frieden zu finden. Jeden Abend kommen die Toten ins Haus von Baba Yaga und finden dort am Ende der Nacht zu den Sternen.

Das Cover spricht mich leider nicht an, allerdings bin ich ja auch nicht die Zielgruppe. Der Schreibstill war toll, sehr liebevoll und es wurde nirgendwo zu lang oder zäh. Ich finde ihn auch für Kinder absolut angemessen und in Ordnung. Die Thematik allerdings, es geht sehr viel um Tod, das fand ich schon schwere Kost. Ich würde da auf jeden Fall aufpassen, welches Kind dieses Buch liest. Gleichzeitig geht es auf wunderschöne Art um Verlust und ein Mädchen, das anders ist und lernt, damit umzugehen. Ich mochte das Buch wirklich gerne und es hat mich berührt (:

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Veröffentlicht am 12.08.2020

große Leseempfehlung

Tuesday und der Zauber des Anfangs – Band 1
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„Ich kann dir versichern Tuesday McGillycuddy“, sagte die Bibliothekarin leise. „Dass niemand hierhergelangt, nur weil er ein bisschen auf der Schreibmaschine herumgetippt hat. Nein, du bist hier, weil ...

„Ich kann dir versichern Tuesday McGillycuddy“, sagte die Bibliothekarin leise. „Dass niemand hierhergelangt, nur weil er ein bisschen auf der Schreibmaschine herumgetippt hat. Nein, du bist hier, weil du eine Geschichte in dir hast, die herauskommen will. (...) Doch um eine Geschichte niederzuschreiben, musst du sie erst fühlen.“ Seite 71

Inhalt:

Es ist ein geheimnisvoller silberner Faden, der Tuesday und ihren Hund Baxterr an den Ort entführt, an dem alle Geschichten ihren Anfang nehmen. Hier macht sich Tuesday auf die Suche nach ihrer Mutter, der berühmten Schriftstellerin Serendipity Smith, die spurlos verschwunden ist. Sie durchstreift den schattigen Pfefferminzwald, sie segelt über die schäumenden Wellenkämme der Ruhelosen See und kämpft gegen den abscheulichen Piraten Carsten Mothwood. Nur wo ist ihre Mutter? Und wie soll Tuesday jemals wieder nach Hause finden?

Meinung:

Tuesday und ihr Hund Baxterr (mit zwei r!) sind unzertrennlich. Tuesday liebt es, sich in ihren smaragdgrünen Rollschuhen von Baxterr ziehen zu lassen und mit ihm förmlich durch die Straßen zu fliegen. So auch heute, am Ende des letzten Schultages vor den großen Ferien. Tuesday ist super aufgeregt, denn heute wird ihre Mutter, die berühmten Schriftstellerin Serendipity Smith, hoffentlich mit dem neuen Band von Vivienne Small fertig sein. Tuesday liebt die Bücher über Vivienne, aber noch mehr, liebt sie die Zeit in der ihre Mutter nicht hinter dem Manuskript verschwindet, sondern mit ihr und ihrem Vater in den Urlaub fährt.

„Denn wie alle erfahrenen Autoren wusste sie eins ganz sicher; Wenn das Wörtchen Ende erst einmal auf der Seite stand, dann war es das.“ Seite 58

Doch alles kommt ganz anders, denn plötzlich ist Serendipity Smith verschwunden, das Arbeitszimmer ist leer. Tuesdays Vater ist nicht wirklich besorgt, was unsere Protagonistin sehr verwundert. Mitten in der Nacht, fasst sie den Entschluss nach ihrer Mutter zu suchen. Erster Halt: das Arbeitszimmer. Dort entdeckt Tuesday einen schwebenden, silbernen Faden, der sie und ihren Hund plötzlich ebenfalls schweben lässt und in eine neue Welt entführt, eine Welt, die sie eigentlich nur aus Büchern kennt. Und hier beginnt eine spannende Suche.

„Ich komme mir vor, wie Alice im Wunderland. Jetzt weiß ich, was passiert, wenn man sich vor dem Frühstück sechs unmögliche Dinge vorstellt.“ Seite. 80

Ich mag Cover und Titel dieses Buches sehr gerne und auch der Schreibstill ist kindlich locker und lädt zum Lesen ein. Die Protagonistin war mir direkt sympathisch, Tuesday ist sehr mutig und ein kleiner Bücherwurm. Sie lässt sich nicht einschüchtern, selbst als sie auf Piraten trifft und einfach keinen Ausweg mehr weiß. Die Welt in der sie landet ist super süß gestaltet, mit Orten wie dem Pfefferminzwald, der verschlungen Brücke oder ein Boot namens Wildfang. Ein bisschen erinnert das Alles an Nimmerland. Dann ist da natürlich Baxterr ihr treuer Hund, der ihr nicht von der Seite weicht und bald schon treffen die Beiden auf ein Mädchen mit Flügeln, das ihnen sehr bekannt vor kommt.

„Was du erlebt hast, mag dir auf den ersten Blick, wie Zauberei vorkommen, aber dieser Zauber entsteht nur aus dir selbst.“ Seite 71

Außerdem gibt es natürlich auch Bösewichte, in diesem Fall mies fiese Piraten. Ihr Anführer ist total gruselig und ekelig, aber das Duell gegen ihn war mega gemacht!

Urteil: Eine wirklich süße Kindergeschichte, die ich früher bestimmt total geliebt hätte. Eine mutige Protagonistin in einer magischen Welt. Vier glitzernde Bücher und eine große Leseempfehlung für alle Fans von Bücherreisengeschichten! <3

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Veröffentlicht am 12.08.2020

richtig gut

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Der Kessel bewahre dich,
die Mutter halte dich,
durchschreite das Tor und
labe dich an dem Land, wo Milch und Honig fließen.
Fürchte kein Übel,
empfinde keinen Schmerz,
gehe hin und kehre ein in ...

Der Kessel bewahre dich,
die Mutter halte dich,
durchschreite das Tor und
labe dich an dem Land, wo Milch und Honig fließen.
Fürchte kein Übel,
empfinde keinen Schmerz,
gehe hin und kehre ein in die Ewigkeit


Inhalt:

Feyres Familie ist arm und vom Schicksal geschlagen. Doch Feyre kämpft – durch Jagen versucht sie ihre zwei Schwestern und ihren gebrechlichen Vater am Leben zu erhalten. Bis sie im Wald einen Wolf erschießt, der sich als Fae entpuppt – jene magischen Wesen, die seit langer Zeit von den Menschen durch eine unsichtbare Mauer getrennt leben. Durch diese Tat hat sie einen uralten Vertrag gebrochen und Tamlin, der Lord des Frühlinghofs verschleppt Feyre in sein Reich. Doch statt sie zu töten bekommt Feyre einen Platz am Hof und lernt das Leben der Fae kennen – und den Fluch der Tamlin bindet und den sie brechen soll.

Meinung:

Ich fand das Buch von der ersten Seite an spannend. Als großer Fan der Throne of Glas Bücher, war ich bereits Fan der Autorin und ihrer Art zu schreiben und Figuren aufzubauen. Feyre ist eine Kämpferin, die gegen die Resignation und die Hilflosigkeit ihrer Familie kämpft. Sie hat es nicht leicht, erfährt keine Dankbarkeit seitens ihrer Schwestern. Als Tamlin sie verschleppt, rechnet sie fest mit dem Tod. Doch es kommt alles ganz anders.

Statt als Gefangene, wird sie als Gast behandelt, ihre Fluchtversuche werden freundlich vereitelt und mehr als einmal müssen Tamlin und sein Vertrauter Lucien Feyre aus den Gefahren retten, die ihre Welt für einen Menschen bietet.
Tamlins Hof wurde verflucht, er und all sein Gefolge sind gezwungen Masken zu tragen und dem Ruf der bösen Herrscherin zu gehorchen. Seine Hoffnung ist es, das Feyre den Fluch bricht. Aber kann sie das, in all ihrer Angst vor ihm und allem, was er darstellt?
Ein magisches Setting, ein verzauberter Hof, gelungene, tiefgründige Charaktere und eine zarte Lovestory umgeben von einer bösen, dunklen Macht gegen die es am Ende anzutreten gilt. Der Humor kommt nicht zu kurz, ich fand es nicht zu lang und habe mich in der Geschichte wirklich wohl gefühlt.

Fazit: Ich fand dieses Buch einfach richtig gut, der „Schöne und das Biest“- Flair hat mir super gut gefallen. Ich fand es spannend, warmherzig und bin total gerne in diese fremde Welt mit ihren neuen Wesen und Geschichten eingetaucht. Gerne mehr davon ^-^

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