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Veröffentlicht am 13.08.2020

Nicht nur für kleine Hühnerfans

Ich wollt’, ich wär' ein Huhn
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"Ich wollt‘ ich wär ein Huhn" bietet alles, was man über Haushühner wissen muss. Nun ja, fast alles. Kindgerecht verpackt und wunderschön illustriert wird der Leser in die spannende Welt der Hühner eingeführt. ...

"Ich wollt‘ ich wär ein Huhn" bietet alles, was man über Haushühner wissen muss. Nun ja, fast alles. Kindgerecht verpackt und wunderschön illustriert wird der Leser in die spannende Welt der Hühner eingeführt. Und wenn man darüber nachdenkt weiß man doch sehr wenig über diese Haustiere, die Fleisch und Eier liefern.
Hühner haben unterschiedliche Eierfarben (und das geht sogar über die bekannten Supermarktfarben hinaus), verschiedene Federformen, Größen (und manche Hühner sind, aus Kindersicht, wirklich groß) und sie können (mehr oder weniger)fliegen.
Es gibt fast nichts was man nicht über das Huhn erfährt. Und danach sieht man diese interessanten Tiere mit anderen Augen. Von wegen dummes Huhn.

Ein Buch für interessierte Kinder und ihre Eltern. Das Huhn hat es durchaus verdient, dass man sich eingehender damit auseinander setzt. Man sieht das Huhn und das Ei danach mit anderen Augen.
(ein Huhn würde ich trotzdem nicht sein wollen)

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Gelungene Fortsetzung

Das Buch der gelöschten Wörter - Zwischen den Seiten
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Der erste Federstrich hat mich ja schon begeistert. Und ich kann nicht sagen, dass mich Zwischen den Seiten enttäuscht hat.
Im Großen und Ganzen geht es weiter wie im ersten Teil: Neben einer spannenden ...

Der erste Federstrich hat mich ja schon begeistert. Und ich kann nicht sagen, dass mich Zwischen den Seiten enttäuscht hat.
Im Großen und Ganzen geht es weiter wie im ersten Teil: Neben einer spannenden Handlung und Reisen in unterschiedliche Romane gibt es ein paar unterhaltsame Seitenhiebe auf diverse Romanfiguren (von anderen Romanfiguren) und natürlich Gute, Böse und Zwielichte Gestalten in Massen. Es gibt ein paar Klischees und Stereotypen aber ich finde das passend, denn dadurch fallen die kreativen Einfälle der Autorin besser auf. Zudem hab es eine kleine Überraschung (die irgendwie nicht ganz so überraschend war, aber doch unerwartet. Klingt komisch ist aber so. Und mehr sage ich nicht, weil ich nicht spoilern will).
Es ist eine vergnügliche Reise durch die Literatur, mit literarischen Klassikern, die man so noch nicht gesehen hat.
Manchmal ist die Handlung nicht sonderlich interessant (an anderen Stellen dann wieder sehr nervenaufreibend), aber das spielt gar keine Rolle, denn langweilig wird es nie.

Ich hatte auch bei diesem Buch viel Spaß beim Lesen. Es muss sich hinter dem Vorgänger nicht verstecken und ich freue mich auf Band 3.

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Veröffentlicht am 20.09.2020

(Mehr oder weniger) Gelungener Trilogieabschluss

Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen
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Der unterhaltsame Ausflug in die Welt der Bücher geht weiter und findet (leider) auch seinen Abschluss. Das Niveau der beiden Vorgänger wird auch in Die letzten Zeilen fortgesetzt, so dass ich mir lange ...

Der unterhaltsame Ausflug in die Welt der Bücher geht weiter und findet (leider) auch seinen Abschluss. Das Niveau der beiden Vorgänger wird auch in Die letzten Zeilen fortgesetzt, so dass ich mir lange Worte sparen kann. Es bleibt unterhaltsam, witzig, natürlich spannend und hin und wieder überraschend. Dinge, die in Vergessenheit geraten sind, werden in den Vordergrund gerückt und natürlich (und das erlaube ich mir zu verraten) gibt es ein Happy End, das allerdings tatsächlich das Ende der Trilogie bedeutet (aber man weiß ja nie).
Die letzten Zeilen bieten ein kurzweiliges Lesevergnügen, jedenfalls bis zum Ende, denn das Ende ist in meinen Augen der Schwachpunkt.
Auf der einen Seite ist es ein gelungener Abschluss was die Hauptstory anbelangt. Aber dann beginnt es sich etwas zu ziehen, da gefühlt jeder der Nebenfiguren ebenfalls ein Happy Ende bekommt. Und das kommt mir teilweise sehr konstruiert und unnötig vor.
Trotzdem ist der Trilogieabschluss nicht wesentlich schlechter als seine Vorgänger und ich gestehe dass die Trilogie eines meiner Lesehighlights in diesem Jahr ist.

Eine amüsante Reise durch die Literatur (mit vielen unterhaltsamen Änderungen, die zum Schmunzeln oder/und Kopfschütteln verleiten)

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Veröffentlicht am 28.05.2020

Großartige Fantasy

Battle Mage - Rückkehr des Drachen
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Die Rückkehr des Drachens ist eine rasante, spannende Fortsetzung, die man nur lesen sollte, wenn man auch den ersten Teil kennt.
Mehrere Schauplätze vertiefen das Kriegsgeschehen, die persönlichen Intrigen ...


Die Rückkehr des Drachens ist eine rasante, spannende Fortsetzung, die man nur lesen sollte, wenn man auch den ersten Teil kennt.
Mehrere Schauplätze vertiefen das Kriegsgeschehen, die persönlichen Intrigen und fördern die Charakterentwicklung. Selbst das Böse bekommt seinen Auftritt und vertieft den Schrecken des Kriegs. Mit Sidian taucht ein neuer interessanter Charakter auf und vielleicht entwickelt sich die Beziehung zwischen Falco und seinem Drachen etwas schnell, aber ... Lesenswert.
Wenn man das Buch in drei Teile zerlegen würde bekommt man einen spannenden, sehr emotionalen Anfang, der mit einigen Überraschungen endet.
Den Mittelteil könnte man als Ruhe vor dem Sturm bezeichnen, das ist wohl auch eine Art Durststrecke ... leitet aber dann in eine großartig beschrieben Schlacht (Gemetzel?) über, das einigen der Protagonisten sehr viel abverlangt.
Und ja, das Buch ist seitenstark, aber so spannend, dass es schwer fällt es aus der Hand zu legen.

Freunde von epischen Fantasyschlachten werden ihre Freude haben, aber BATTLE MAGE ist so viel mehr: Natürlich gibt es Drachen (ein Grund für viele Fantasybücher zu lesen ...), aber es macht auch Spaß der Charakterentwicklung der Protagonisten zu folgen.
FANTASY wie sie sein sollte ... (und das sage ich, der normalerweise kein Freund ewiger Schlachten ist ...)

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Veröffentlicht am 28.05.2020

Nicht nur für Fuchsfans

Füchse
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Füchse sind echte Kulturfolger, sowohl Stadt- als auch Landbevölkerung trifft hin und wieder mal auf Spuren dieser Tiere, oft überfahren auf den Straßen, aber auch lebende Tiere sind keine Seltenheit. ...

Füchse sind echte Kulturfolger, sowohl Stadt- als auch Landbevölkerung trifft hin und wieder mal auf Spuren dieser Tiere, oft überfahren auf den Straßen, aber auch lebende Tiere sind keine Seltenheit. Aber das, was man über den Rotfuchs weiß ist eher als gering einzustufen.
Wer weiß schon welche Geräusche Füchse von sich geben oder wie ihr Sozialleben abläuft. Füchse werden gerne als Hühner- und Gänsediebe betrachtet, dabei ist das weit von der Wahrheit entfernt.
Adele Brand zeigt in ihrem Buch ein ganz anderes Bild der Füchse, und obwohl sie selbst großer Fuchsfan ist (wie man auf ihrem Blog unweigerlich erkennen kann) ist ihr Buch alles andere als sentimental und verklärt.
Der Leser erfährt von Adeles Erlebnissen mit Füchsen, aber auch viel über das Tier an sich: Woher der Fuchs herkommt (stammesgeschichtlich), wie er aussieht, wie er lebt und wie er sich verhält (anderen Füchsen und Tieren, einschließlich des Menschen gegenüber).
Füchse ist ein Buch, dass den Fuchs in einem neuen Bild erscheinen lässt und das Image des Hühnerdiebs vergessen lässt (Man sperre einen Schäferhund in einen Hühnerstall, vielleicht ist das Ergebnis das Gleiche wie wenn es ein Fuchs wäre)
Informativ auf eine sachliche, aber gleichzeitig unterhaltende Weise mit auflockernden Bildern (leider in B/W) … ein Buch nicht nur für Fuchsfans.

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