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Veröffentlicht am 01.09.2020

In gewisser Weise eine Vorgeschichte

Winston Brothers (Green Valley 6)
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Der Klappentext: „Niemand ist ein größerer Überlebenskünstler als Scarlet St. Claire. Ihre Spezialität ist es, aus den Umständen, die sie nicht kontrollieren kann, das Beste herauszuholen. Im Falle der ...

Der Klappentext: „Niemand ist ein größerer Überlebenskünstler als Scarlet St. Claire. Ihre Spezialität ist es, aus den Umständen, die sie nicht kontrollieren kann, das Beste herauszuholen. Im Falle der Apokalypse wäre sie wahrscheinlich die einzige Überlebende: als professionelle Einsiedlerin, die zur Musik ihres alten CD-Players singt und tanzt als würde niemand zusehen.
Scarlet ist clever, Scarlet ist vorsichtig und Scarlet ist klug ... außer es geht um Billy Winston.

Niemand ist ein größerer Kämpfer als Billy Winston. Seine Spezialität ist es sich gegen die Umstände zu wehr zu setzen, denn es gibt nichts, was Billy nicht kontrollieren kann. Im Falle der Apokalypse wäre er derjenige, der die restlichen Überlebenden in Sicherheit bringen würde, die Katastrophe überwinden oder bei dem Versuch umkommen würde.
Billy ist furchtlos, Billy ist diszipliniert und Billy ist ehrlich ... außer es geht um Scarlet St. Claire.“

Zum Inhalt: „When it counts“ ist der sechste Band der Green Valley Serie rund um die Winston Brothers und jeder Band dreht sich um einen anderen Bruder und seine Geschichte, doch es gibt gewisse Anknüpfungspunkte, so dass es nicht schlecht ist, wenn man die anderen Bände kennt, vor allem weil Billy und Scarlet auch in den anderen Teilen aufeinandertreffen. Allerdings weist die Autorin ja schon im Vorwort darauf hin, dass man auch gut mit diesem Band starten kann, tatsächlich wird man auf eine kleine Zeitreise entführt und die Handlung spielt eigentlich vor den anderen Teilen. Billy und Scarlet, sind beides sehr starke Persönlichkeiten, vielleicht weil sie so viel durchgemacht haben und sie haben eine gemeinsame Vergangenheit, die sie verbindet und diese wird hier erzählt. Man muss allerdings auch darauf hinweisen, dass die beiden hier noch kein Happy End erleben, das kommt, so hoffe ich zumindest im nächsten und letzten Band der Reihe.

Der Stil: Die Autorin Penny Reid hat einen sehr miteissenden und zugleich lockeren Schreibstil, der einen tief in die Geschichte eintauchen lässt und vor allem den Charakteren schnell Leben einhaucht. Erzählt wird abwechselnd von Scarlet und Billy in Ich-Form und der Leser wird erst einmal in die Teenagerzeit der beiden geführt. Da man die zwei aus den anderen Teilen in älterer Form kennt, ist man erstmal überrascht, aber es ist bei weitem keine Teenagerliebe über die man nun liest. Mit etlichen Wendungen und Schicksalsschlägen wird eine Spannung erzeugt die mit den beiden mitfiebern und hoffen lässt. Eine Hoffnung, die hoffentlich im nächsten Teil erfüllt wird. Ja es gibt hier einen Cliffhanger!
Mein Fazit: Wer Scarletts und Billys Geschichte in den anderen Bänden bereits verfolgt hat, kann schon erahnen, dass diese Geschichte keine reine Romanze ist, es werden hier einige harte Themen u.a. Missbrauch thematisiert.

Ich danke dem Forever by Ullstein Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

In den Fängen eines MCs

Schwarz und Blau
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Der Klappentext: „…Die angehende Tierärztin Joan steht kurz vor ihren Abschlussprüfungen, als ihr Motorrad den Geist aufgibt und sie in einer Werkstatt dem Mechaniker Nick begegnet. Dieser bittet sie um ...

Der Klappentext: „…Die angehende Tierärztin Joan steht kurz vor ihren Abschlussprüfungen, als ihr Motorrad den Geist aufgibt und sie in einer Werkstatt dem Mechaniker Nick begegnet. Dieser bittet sie um einen ungewöhnlichen Gefallen. Joan fühlt sich zu dem Mann mit den sanften, grauen Augen hingezogen, doch sie sollte sich lieber von ihm fernhalten: Nick ist Mitglied des Traitors MC, ein berüchtigter Motorradclub, der die Kleinstadt Hunter's Ridge fest im Griff hat. Als Joan und Nick sich entgegen aller Hindernisse näherkommen und ein gefährliches Ereignis das nächste jagt, steht plötzlich viel mehr auf dem Spiel als nur ihr Abschluss ...“

Zum Inhalt: Durch eine Motorradpanne landet die Tiermedizinstudentin Joan in der Werkstatt eines Motoradclubs mit äußerst schlechten Ruf. Und obwohl sie das weiß und ein schlechtes Gefühl dabei hat, der Mechaniker Nick, Mitglied des Clubs, fasziniert sie von Anfang an. Sie treffen sich wieder und plötzlich tritt Nick mit einer Bitte an sie heran, die Joan immer tiefer in den MC reinzieht. Trotz aller Warnungen von Seiten der Familie und Freunde, verstrickt sich Joan immer tiefer in den, nicht immer legalen Angelegenheiten des MCs. Bis sie plötzlich mit sehr realen Gefahren konfrontiert wird, zum Glück ist Nick immer an ihrer Seite.

Der Stil: Bei den meisten Geschichten werden Motorradclubs gerne etwas geschönt, glorifiziert, eigentlich sind die Members ja gar nicht so schlecht, haben ja eigentlich einen guten Kern und halten zusammen wie Pech und Schwefel, das ist hier nicht unbedingt so. Klar es gibt gute Kerle im MC, unser Protagonist Nick ist so einer, aber der Rest? Naja, bildet euch selber ein Urteil. Allerdings muss ich sagen, dass ich die Triggerwarnung „Dieses Buch enthält Themen wie Gewalt gegen Frauen, derbe Sprache und Kraftausdrücke, Körperverletzung und Mord“ etwas hart finde, ja die Themen kommen vor, aber wenn ich mich als Leser auf eine Geschichte rund um einen berüchtigten Motorradclub einlasse, sollte ich doch solche Themen durchaus erwarten? Und es gibt härtere Storys, hier wird alles aus Joans Sicht geschildert, die einiges ja nur am Rande oder durch Nick mitbekommt. Es wäre vielleicht ganz interessant gewesen auch von Nick selber einiges zu lesen. So geht es sehr stark um die Gefühlswelt von Joan und den Loyalitätskonflikt in dem Nick steckt. Aber dennoch ist es eine spannende und mitreißende Geschichte. Es ist irgendwie eine realistische Geschichte über eine junge Frau, mit ganz alltäglichen Problemen, die in falsche Gesellschaft gerät und das Beste aus dieser Situation macht.

Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Eine Strandbar soll es sein

Ein Sommer voller Schmetterlinge
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Der Klappentext: „Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum ...

Der Klappentext: „Eine Strandbar in Andalusien — davon träumt Beti schon ihr halbes Leben. Doch in Spanien angekommen, macht sich ihr Verlobter mit all ihren Ersparnissen aus dem Staub. Damit ihr Traum von einem Leben in der Sonne nicht ebenso platzt wie die geplante Hochzeit, arbeitet Beti auf einer Kirschfarm, deren hitzköpfiger Eigentümer Antonio ihr den letzten Nerv raubt. Bis eine kühne Wette sie dazu zwingt, Flamenco zu lernen — ihr Tanzpartner ist ausgerechnet Antonio...“

Zum Inhalt: Beti arbeitet in einem Schnellrestaurant am Flughafen, aber sie träumt von ihrer eigenen Bar in Spanien. Als sich ihr die Chance bietet mit ihrem Verlobten genauso eine Bar zu eröffnen greift sie zu. Doch kaum in Spanien angekommen macht sich ihr Verlobter mit dem ganzen Geld aus dem Staub. Beti beißt die Zähne zusammen und nimmt jeden Job an, den sie bekommen kann und landet so auf der Kirschfarm des heißblütigen Spaniers Antonio. Da treffen zwei Dickköpfe aufeinander. Aber eine Wette zwingt sie zusammenzuarbeiten, schlimmer noch zusammen Flamenco zu tanzen. Bei dem heißen Tanz kochen die Gefühle über.

Der Stil: Die Autorin Jo Thomas hat sehr vergnüglichen und flotten Schreibstil, der die Seiten wieder nur so dahin fliegen lässt. Die teils spannenden, teils einfach amüsanten Ereignisse wechseln sich mit sehr malerischen Beschreibungen der Landschaft ab und sorgen so für einen kontinuierlichen Leselauf. Man kann richtig in die andalusische Region und in die Kirschen abtauchen und auch die einzelnen Charaktere, allen voran natürlich Beti, die als Ich-Erzählerin fungiert, werden schnell lebendig.

Mein Fazit: Ein Wohlfühlroman über Träume, geplatzte Träume und neue Chancen.

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Willkommen in Herzbach

Der kleine Ort zum Glücklichsein
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Der Klappentext: „Ellie hat genug von ihrem aufreibenden Job und ihrer On-Off-Beziehung. Sie verordnet sich eine Auszeit und reist zu ihrer Großtante ins münsterländische Herzbach. In dem beschaulichen ...

Der Klappentext: „Ellie hat genug von ihrem aufreibenden Job und ihrer On-Off-Beziehung. Sie verordnet sich eine Auszeit und reist zu ihrer Großtante ins münsterländische Herzbach. In dem beschaulichen Dorf, das mit seiner romantischen Wassermühle und bunten Fachwerkhäusern idyllisch zwischen Wiesen und Feldern am Ufer der Stever liegt, will sie sich darüber klar werden, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch ihre Großtante ist überraschend verreist. Und sie hat Ellie nicht nur ein rätselhaftes Kochbuch hinterlassen, sondern auch eine Aufgabe: sich in ihrer Abwesenheit um ihre Freunde im Dorf zu kümmern …“
Zum Inhalt: Ellie muss mal Pause machen, Pause von ihrem Job und Pause von ihrem Freund. Wo könnte sie besser Zeit zum Runterkommen und Nachdenken finden als im malerischen Ort Herzbach? Hier hat sie bei ihrer Großtante schon als Kind wunderbare Ferien verbracht. Allerdings ist ihre Großtante nicht zu Hause, sie ist mit unbekannten Ziel verreist. Schickt ihrer Großnichte aber immer mal wieder eine Postkarte mit Anweisungen und außerdem soll Ellie die Tafelrunde weiterführen mit einer bunten Mischung aus Freunden ihrer Großtante,
Der Stil: Die Autorin Janina Lorenz hat einen sehr angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der einen leicht in die Geschichte eintauchen lässt und einem wie Ellie zu einer Pause vom Alltag verführt. Erzählt wird übrigens von Ellie selbst in der Ich-Form und wie sie erobert der Leser Stück für Stück das beschauliche Herzbach, dass so lebendig beschrieben wird, dass ich überzeugt war es müsste auf der Landkarte doch zu finden sein. Vor allem die Bewohner von Herzbach muss man sofort in sein Herz schließen, hier ist wirklich eine liebenswürdige und bunte Mischung zu Hause. Der Roman hält auf jeden Fall was der Titel verspricht: einen Ort zum Glücklichsein und rundum Wohlfühlen.
Ich danke dem Piper Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Die Suche nach der Wahrheit

Die Sommertochter
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Zum Inhalt: „Die Sommertochter“ ist der Auftaktband zur Trilogie Die Schicksalstöchter rund um die drei Croft`s Schwestern Olivia, Rosalind und Eve. Zumindest dieser Band ist in sich abgeschlossen und ...

Zum Inhalt: „Die Sommertochter“ ist der Auftaktband zur Trilogie Die Schicksalstöchter rund um die drei Croft`s Schwestern Olivia, Rosalind und Eve. Zumindest dieser Band ist in sich abgeschlossen und erzählt Rosalinds Suche nach der wahren Vergangenheit: Rosalind und ihre beiden Schwestern räumen das Ferienhaus ihrer Eltern in Main, da ihre Mutter verstorben ist und der Vater nach einem Schlaganfall in ein Seniorenheim gezogen ist. Beim Ausräumen finden die drei alte Aufzeichnungen und einen Arztbericht, der alles in Frage stellt, was sie zu Wissen glaubten: Ihre Mutter konnte keine Kinder bekommen! Wo kommen sie also her? Wer waren ihre biologischen Eltern? Warum haben ihre Eltern nie die Wahrheit erzählt? Während Olivia und Eve alles am liebsten für eine Lüge halten möchten, begibt sich Rosalind auf eine Spurensuche.

Der Stil: Die Autorin Muna Shehadi hat einen ruhigen und dennoch packenden Schreibstil, von der ersten Seite an, wird man regelrecht in die Geschichte hineingezogen. Erzählt wird in der 3. Person und man begleitet Rosalind als Protagonistin. Aufgelockert wird die Geschichte durch die Tagebucheintragungen von Jillian, die in Ich-Form erzählt einen zweiten Erzählstrang bilden und den Kapiteln vorangestellt sind. Dadurch wird alles etwas aufgelockert und man erfährt Stück für Stück was sich tatsächlich zugetragen hat und wieso. Es hat mich etwas irritiert, dass nicht alle drei Schwestern wissen wollten was wirklich los ist, sondern es relativ emotionslos hingenommen haben, aber so wurde es eben auch zu Rosalinds Geschichte.

Mein Fazit: Eine gefühlvolle und feinsinnige Geschichte.

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, meine Meinung wurde davon aber nicht beeinflusst.

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