Meiner Meinung nach sollte dieses Buch wirklich jeder lesen. Ich hatte ehrlicherweise richtig Angst vor dem Thema, das es mich so sehr bedrücken wird, das es mich runterzieht und mich so wütend macht. ...
Meiner Meinung nach sollte dieses Buch wirklich jeder lesen. Ich hatte ehrlicherweise richtig Angst vor dem Thema, das es mich so sehr bedrücken wird, das es mich runterzieht und mich so wütend macht. Das Thema IST bedrückend aber durch den wunderbaren Schreibstil und die Art und Weise wie die Autorin uns es beibringt war ich total an die Geschichte rund um Starr gefesselt. Natürlich war ich auch wütend und ja, es hat mich auch runtergezogen aber so ist Rassismus! Man sollte es nicht in Büchern verschönern nur damit einige weiße Leser wie ich damit besser klarkommen. Es wurde Zeit das ich mich damit auseinandersetze und Angie Thomas hat es durch Authentizität, wunderbare Charaktere und Sensibilität geschafft mich abzuholen.
Starr mochte ich so sehr! Ich hab mich immer gefragt "warum sagt sie nichts", aber im späteren Verlauf der Handlung habe ich es verstanden und ich finde Starr ist ein mutiges Kind! Ihre Familie und besonders ihren Vater mochte ich auch sehr. Wie sie Starr unterstützen hat mich jedesmal so glücklich gemacht. Egal was sie tut, ihre Familie steht hinter ihr und genauso soll es sein.
Das Ende ist genauso authentisch wie das ganze Buch. Ich freu mich jetzt sehr auf den Film und auf die weiteren Bücher von Angie Thomas.
Teil 1 hatte mich total verwirrt zurück gelassen und ich bin mir bis heute nicht sicher was da eigentlich real war und was Caraval. Beim zweiten Band hatte ich deswegen Angst, dass es mich wieder so verwirrt ...
Teil 1 hatte mich total verwirrt zurück gelassen und ich bin mir bis heute nicht sicher was da eigentlich real war und was Caraval. Beim zweiten Band hatte ich deswegen Angst, dass es mich wieder so verwirrt und ich dann keinen Gefallen mehr an dem Buch habe. Meine Angst war zum Glück vollkommen unbegründet.
Der zweite Band hat mir sogar noch besser gefallen als der erste, was daran lag das ich zwischenzeitlich nicht den Faden verloren hatte. Ich war natürlich trotzdem immer wieder am überlegen ob es echt ist oder doch zum Spiel gehört, ganz wie Tella.
Tella fand ich sehr sympathisch, eine kleine Rebellin und dieser Charakterzug gefällt mir immer ungemein an Charakteren. Ich mochte ihre kluge Art, wie sie vor nichts und niemanden Angst hat. Wie sie immer das Feuer und die Gefahr sucht, ihr eigenes kleines Abenteuer und wie sie auch nicht einfach so aufgibt. Ihre Jagd nach Legends wahrer Gestalt und die weiteren Gefahren die sich vor ihr auf tun fand ich wirklich sehr spannend.
Die Stimmung in dem Buch ist auch wie im ersten Teil so magisch, mystisch und besonders. Ich liebe es einfach! Freu mich jetzt sehr auf den letzten Band der Reihe.
Fazit:
Wieder eine sehr emotionale und romantische Geschichte. Trotz der traurigen Stimmung im Buch konnte ein Hoffnungsschimmer sich durchsetzen und hat mir wieder wunderbare Lesestunden bereitet.
"Between ...
Fazit:
Wieder eine sehr emotionale und romantische Geschichte. Trotz der traurigen Stimmung im Buch konnte ein Hoffnungsschimmer sich durchsetzen und hat mir wieder wunderbare Lesestunden bereitet.
"Between your words" von Emma Scott, erschienen beim LYX Verlag, hat mich emotional wieder einmal komplett von sich überzeugen können. Emma Scott kann mit Worten umgehen wie keine andere, sie schafft es jedesmal mich innerhalb von wenigen Seiten für sich einzunehmen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt poetisch, emotional und leicht zu lesen. Ich hab das Buch innerhalb von drei Tagen verschlungen und dabei gar nicht gemerkt wie ich durch die Seiten geflogen bin. Ihre Beschreibungen sind jedesmal so bildlich und romantisch. Gerade unsere Protagonisten waren wieder sehr authentisch ausgearbeitet.
Thea, eine so lebensfrohe und fröhliche Protagonistin die durch einen schrecklichen Unfall ihr Gedächtnis verliert und immer nur fünf Minuten hat, bis ihr Gehirn einen Neustart macht. Mich haben während der ersten Hälfte die wenigen Kapitel aus ihrer Sicht fasziniert, dadurch habe ich noch besser verstanden wie sie diese Neustarts empfindet und wie es in ihrem Kopf aussieht. Im späteren Verlauf der Geschichte empfand ich Thea als mutig und ich konnte mitfühlen wie sie unbedingt ihr Leben und die Möglichkeit darüber selbst zu entscheiden zurückgewinnen möchte.
Jim mit den gütigen Augen, er war der Prinz auf dem weißen Ross. Wie er um Thea gekämpft hat und sie nicht aufgegeben hat, hat mir bewiesen was für ein guter Kerl er ist. Auch später war er für sie da, hat ihr den Rücken gestärkt und war dabei die ganze Zeit selbst mit den Geistern seiner Vergangenheit am kämpfen.
Die Nebencharaktere haben die Geschichte für mich wieder gut abgerundet, obwohl ich den Mittelteil als hart empfunden hatte. Was Thea dort passiert... Es hat mich regelrecht angeekelt und ich fand es so furchtbar! Zum Glück gab es eine Triggerwarnung, deswegen war ich schon vorgewarnt. Deshalb hier der Appell, falls jemand Bedenken hat getriggert zu werden, dann lest bitte die Triggerwarnung des Verlages und der Autorin.
Die Geschichte rund um Thea und Jim war so romantisch und voller Hoffnung. Ich liebe die Message hier in dem Buch sehr, genau wie bei Never Doubt. Das Hoffnungsgefühl begleitete mich während des kompletten Lesens. Es war mein Licht am Ende des Tunnels und das Ende war so wunderschön! Es war alles was ich mir für die beiden gewünscht hatte.
Fazit: Ein starker zweiter Teil in dem Ophelia weiter über sich hinauswächst. Ich fand's richtig gut!
Und ein weiterer Teil wo das Ende mich richtig schockiert hat und es auch zum Großteil unvorhersehbar ...
Fazit: Ein starker zweiter Teil in dem Ophelia weiter über sich hinauswächst. Ich fand's richtig gut!
Und ein weiterer Teil wo das Ende mich richtig schockiert hat und es auch zum Großteil unvorhersehbar war.
Ich fand den zweiten Teil der "Ophelia Scale"-Reihe richtig gut. Er war ein sehr starker zweiter Band, doch leider fehlte mir etwas um mit dem ersten Teil mithalten zu können. Vielleicht war es beim ersten Teil, weil es neu war, aufregend und erfrischend. Versteht mich nicht falsch, das soll nicht heißen, dass der zweite Teil langweilig oder 0815 war. Es gab wieder sehr viele Plot-Twists, welche den Spannungsbogen immer wieder gespannt haben. Doch es gab ein paar Wendungen, mit denen ich im Unterbewusstsein gerechnet hatte.
Ophelia wächst mit jedem weiteren Kapitel immer mehr über sich hinaus und ich finde sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass man seine Ansichten und Meinungen ändern kann, wenn jemanden alle nötigen Informationen dafür zur Verfügung stehen. Sie hinterfragt ihre Handlungen immer mehr und reflektiert sie auch, was ich als einen starken Charakterzug sehe. Ich mag es auch, wie wir immer mehr über Ophelia erfahren. Über ihre Gabe und warum die Omni so an ihr interessiert ist. Ich selbst hatte dazu schon die verrücktesten Theorien aufgestellt, natürlich lag ich mit allen falsch, obwohl ich doch schon sehr nah ran kam.
In dem Teil haben sich schon einige offene Fragen beantworten können und es kamen wieder neue hinzu, wo ich sehr gespannt auf die Lösung derer bin. Ich freu mich jetzt sehr auf das Finale der Reihe.
Fazit: Emma Scott von ihrer besten Seite! Super emotional, eine Achterbahnfahrt der Gefühle und sehr starke Protagonisten haben das Buch toll abgerundet.
Never Doubt von Emma Scott, erschienen beim LYX ...
Fazit: Emma Scott von ihrer besten Seite! Super emotional, eine Achterbahnfahrt der Gefühle und sehr starke Protagonisten haben das Buch toll abgerundet.
Never Doubt von Emma Scott, erschienen beim LYX Verlag, hat mich nicht nur optisch direkt angesprochen. Das Cover ist, wie so oft beim LYX Verlag, wieder ein absoluter Hingucker und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die "All In"-Reihe der Autorin hatte mich schon begeistern können und ich war gespannt auf ihr neuestes Werk.
Der Schreibstil der Autorin ist einfach so poetisch, emotionsgeladen und dennoch leicht zu lesen. Ich liebe ihre Beschreibungen, wie sie die Stimmung einfängt und durch Worte diese zum Leser weitergibt, wie emotional, romantisch und bodenständig sie schreibt und zu guter Letzt wie fabelhaft sie Charaktere erschafft.
Egal ob es die Protagonisten sind, die in diesem Fall beide eine dunkle Vergangenheit haben und immer noch darum kämpfen zurück zur Normalität zu kommen. Die für ihre Zukunft und ihr Leben kämpfen und dabei nicht egoistisch vorgehen, sondern liebenswert, sympathisch und immer noch darauf achten niemand in ihrem Leben dabei zu verletzen. Die Nebencharaktere sind in "Never Doubt" genauso detailliert ausgereift und runden die Geschichte - für mich - perfekt ab.
Während die Eltern von Willow und Isaac mich oft zu Weißglut gebracht haben und ich öfters das Buch anschreien wollte, haben mich die Protagonisten dagegen wieder beruhigen können. Das die beiden nicht schon von Beginn an, an ihrem Schmerz und der Dunkelheit in ihnen zerbrochen sind, ist für mich faszinierend. Das die beiden die Stärke besitzen zu kämpfen, für sich und füreinander hat mir während des Lesens immer wieder Hoffnung geschenkt. Die Stimmung bei mir schwankte zwischen bedrückend, traurig, Fassungslosigkeit und Hoffnung. Hoffnung auf ein besseres Leben für diese zwei tapferen Charaktere und auf eine Veränderung in unserer Realität bezüglich sexuellen Missbrauch und Gewalt gegenüber Frauen und Kindern.
Der Drang von Willow nach Normalität konnte ich durch diese Geschichte und den Schreibstil der Autorin absolut nachvollziehen, auch wenn ich nie Opfer von sexuellem Missbrauch war. Wie sie ihren Körper sichtbar markiert und dieser stumme Schrei nach Hilfe, hat mich richtig mitgenommen. Wie Willow wieder lernen muss Vertrauen zu ihren Mitmenschen aufzubauen und sich denen gegenüber zu öffnen, fand ich auch sehr gut beschrieben. Und auch Isaac konnte mich begeistern, was für ein guter Mensch er ist. Das habe ich nicht nur in der Szene gemerkt, als Willow ihm endlich ihre Geschichte erzählt hat, sondern auch in seinem Verhalten gegenüber seinem Vater. Er hat den Abgrund, an dem sein Vater sich befindet immer gesehen und wollte ihn trotzdem nie verlassen, auch wenn es für ihn persönlich besser gewesen wäre.
Never Doubt war für mich ein Hamlet der Neuzeit. Selbst Willow hat irgendwann die parallelen zwischen Shakespeares Hamlet und ihrem Leben gesehen. Auch das Emma Scott die Technik vom "Stück im Stück" verwendet hat fand ich grandios! Auch das sie ihr Buch in Akte unterteilt hat, fand ich toll. Dadurch hatte ich als Leser immer einen Bezug zum Theater. Den Zeitsprung den wir nach Akt 2 haben, fand ich eine super Lösung, denn dadurch wurde das Buch nicht langweilig und hat nochmal etwas Spannung mit reingebracht.
Ich musste leider einen halben Stern abziehen, weil mir die Sex Szene für so eine sensible Geschichte einfach zu viel des Guten war. Für mich hätte es gereicht wenn sie nur angedeutet gewesen wäre, so war es für mich zu grob und leider ging die Romantik etwas verloren. Der Epilog war eventuell auch etwas zu viel, aber für mich passte er wunderbar. Er hat nochmal Hoffnung gemacht. Hoffnung auf Happy Ends - egal wie dunkel das Leben bis dahin war.