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Veröffentlicht am 07.09.2020

Ich bin überwältigt- ein Meisterwerk

Ugly fat thing?
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Ashley Delaney ist achtundzwanzig Jahre alt, arbeitet in einem Callcenter und wohnt noch in ihrem Elternhaus. Sie ist eine intelligente, witzige, gutherzige und liebenswerte junge Frau. Doch sie steht ...

Ashley Delaney ist achtundzwanzig Jahre alt, arbeitet in einem Callcenter und wohnt noch in ihrem Elternhaus. Sie ist eine intelligente, witzige, gutherzige und liebenswerte junge Frau. Doch sie steht sich selbst im Weg. Es fällt ihr schwer Komplimente anzunehmen, Umarmungen kann sie nicht zulassen und ihre Familie löst pure Verzweiflung bei ihr aus.
Allein ihrer Freundin Staci schenkt sie vertrauen. Und sie ist es auch, die Ashley dazu überredet sich bei einer Datingseite für Menschen mit mehr dran anzumelden.
Doch kann ein Mensch, der über Jahre enttäuscht und gedemütigt wurde und solange versucht hat unsichtbar zu sein, sich wirklich plötzlich auf jemanden einlassen? Oder nehmen am Ende doch wieder ihre Ängste überhand?

Ich bin überwältigt! Annie Stone hat mit dieser Geschichte ein Meisterwerk erschaffen. Und ich habe mein neues Lesehighlight gefunden.

Ich habe angefangen es zu lesen und wollte es nicht mehr zur Seite legen.

Ashley ist eine so tolle, liebenswerte, witzige, authentische und interessante Protagonistin. Man muss sie einfach lieben. Und auch ihre Freundin Staci hat mich von Beginn an überzeugt.
Mein Hasscharakter war auch schnell gefunden. Oh nein, den verrate ich euch jetzt nicht.

Wir haben alle unsere Problemzonen. Und es gibt leider sehr sehr viele die wirklich schlimm darunter leiden. Ständig lese ich von attraktiven, heißen Protagonisten. Klar hat die/der Eine oder Andere auch Komplexe oder Probleme anderer Art aber dann kommt dieses Buch von Annie Stone. Ich habe tatsächlich noch kein Buch mit einer wirklich kurvigen Protagonistin gelesen. Ashley’s Gedanken und wie sie mit Kommentaren ihrer Mitmenschen fertig wird - oder auch nicht - waren für mich zu jeder Zeit nachvollziehbar.

Ich wusste schon beim Anblick des Covers, dass ich dieses Buch lesen muss. Und dabei habe ich den Klappentext noch gar nicht gelesen.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Die Autorin hat einen flüssigen, leicht verständlichen, frechen und sehr glaubwürdigen Schreibstil.
Und ich bin ihr so dankbar, dass sie den Schritt gewagt und diese Geschichte geschrieben hat. Ich fühlte mich auf eine ganz besondere Art mit der Protagonistin verbunden. Vielen lieben Dank für die wunderschöne Lesezeit.

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Veröffentlicht am 26.08.2020

Diese Geschichte muss gelesen werden. Auch wenn es nicht einfach ist.

Als hätte der Himmel mich vergessen
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Aggressive Bedrohungen, körperliche Gewalt, Essensentzug, körperliche Hygiene blieb ihr verwehrt und unvorstellbare Demütigungen musste Amelie jahrelang ertragen. Tagtäglich musste sie hören, dass sie ...

Aggressive Bedrohungen, körperliche Gewalt, Essensentzug, körperliche Hygiene blieb ihr verwehrt und unvorstellbare Demütigungen musste Amelie jahrelang ertragen. Tagtäglich musste sie hören, dass sie böse sei, behindert, dumm und eine Belastung. Sie wurde isoliert und bekam Anweisungen um keinen Anschluss in der Schule zu finden. Und das alles mitten in Deutschland. In einer Familie, die nach außen hin das perfekte Familienbild abgab. Niemand ahnte, was für Qualen das Mädchen ertragen musste. Niemand kam ihr zur Hilfe. Bis ihr eines Tages die Flucht gelingt.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich diese Geschichte mitgenommen hat. Ich habe geheult und hatte soviel Wut in mir. Ich kann es immer noch nicht verstehen, dass es Menschen gibt, die so grausam, widerlich und herzlos sein können. Zu einem Kind. Ein Kind welches hilflos alles hinnehmen muss und nicht weiß, warum ihm das angetan wird.

Auch wenn es mir wahnsinnig schwer viel, dieses Buch zu lesen, bin ich der Meinung, dass solche Geschichten unbedingt gelesen werden müssen. Es ist wichtig, dass darüber gesprochen und darauf aufmerksam gemacht wird. Wir leben in keiner heilen Welt. Um das zu Wissen, brauchen wir nur tagtäglich die Zeitung aufschlagen.
Ich hoffe sehr, dass es Menschen gibt, die bereit sind die Augen zu öffnen, zu helfen und damit dem Leid betroffener Kinder ein Ende setzen.

Amelie ist so eine tolle und unheimlich starke Frau. Trotz jahrelanger Gefangenschaft und eine Kindheit ohne Liebe hat sie es geschafft etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie hat ins Leben gefunden. Und das hat sie aus eigener Kraft geschafft. Sie hat Menschen gefunden, die ihr Halt geben, die sie unterstützt haben und ihr dabei geholfen haben dieser Hölle zu entkommen und ein neues Leben aufzubauen. Diese Menschen sind für mich Engel.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Zwischen Liebe, Abhängigkeit und der Suche nach sich selbst

This is Why I Hate You
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Dieses Buch hat mich tatsächlich etwas überrollt. Dies ist keine Geschichte, die man einfach liest und dann beiseitelegt. Sie bleibt und wühlt auf. Die Autorin schreibt intensiv, emotional und schonungslos.
 
Die ...

Dieses Buch hat mich tatsächlich etwas überrollt. Dies ist keine Geschichte, die man einfach liest und dann beiseitelegt. Sie bleibt und wühlt auf. Die Autorin schreibt intensiv, emotional und schonungslos.
 
Die Geschichte von Lucy (Blue) und Cade hat mich irgendwie in ein Gefühlschaos gestürzt. Es war alles dabei. Wut, Schmerz, Hoffnung, Sehnsucht, Verwirrung und Liebe. Ich war mir nie sicher, ob Lucys Gefühle auf echter Liebe beruhen oder ob sie nur aus der langen Zeit entstanden sind, in der Cade ihre einzige Bezugsperson war. Diese Ungewissheit bleibt fortwährend bestehen, weil die Autorin klare Antworten vermeidet und dem Leser die Entscheidung überlässt.
 
Eine sehr widersprüchliche Beziehung zwischen Abhängigkeit und Zuneigung. Es beschreibt eine Form von Liebe, die man wohl kaum eindeutig benennen kann. Stück für Stück taucht man gemeinsam mit Lucy in ihre Vergangenheit ein. Immer auf der Spur nach Geheimnissen und Erinnerungen. Und man wartet auf eine Erklärung oder vielmehr auf die Konsequenzen der Gegenwart, die nur stückchenweise ans Tageslicht kommen.
 
Die Schauplätze sind so lebendig beschrieben, dass sie die Gefühlswelt der Charaktere verstärken. Die Stimmung ist so intensiv, dass man völlig in diese Welt hineingezogen wird.
 
Lucy ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihr Schmerz, ihr Zerrissensein und ihre verzweifelte Suche nach der Wahrheit sind so fassbar, dass man in jeder Hinsicht mitleidet. Cade hingegen bleibt mir ein Rätsel. Er ist Täter und Beschützer zugleich. Irgendwie grausam und doch verletzlich. Und genau diese Gegensätze machen diesen Charakter so spannend. Mal hab ich ihn gehasst, dann hab ich ihn verstanden und manchmal auch irgendwie beides zugleich. Du siehst, er wirft immer wieder Fragen auf und es ist verdammt schwer in zu lieben oder eben zu hassen.
 
Dass sich die Autorin an das Thema Kindesentführung wagt, zeigt auf jeden Fall Mut. Sie verpackt die Story nicht mit Klischees oder Schockeffekten, sondern erzählt so, dass man die innere Zerrissenheit der Figuren wirklich versteht. Die Geschichte zeigt, dass nichts ganz eindeutig ist. Jeder Charakter trägt seine eigene Wahrheit in sich.
 
Und dann dieses Ende! Der Cliffhanger hat mich so richtig aus der Bahn geworfen. Ich war fassungslos, aufgewühlt und wollte sofort weiterlesen. Zum Glück kann ich bei Band 2 sofort anschließen.
 
Wie du siehst, ist dies definitiv kein Wohlfühlroman. Es ist eine Geschichte, die weh tut, die Fragen stellt und die dich vor allem nicht loslässt. Sie erzählt nicht nur über Entführung und Trauma, sondern auch über Identität, Schuld, Vergebung und die Sehnsucht nach Nähe. Auch dort, wo sie vielleicht gar nicht wirklich hingehört.
 
Für mich ist dies ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern durchlebt. Es ist intensiv, emotional, fordernd und absolut empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 29.06.2023

Unterhaltsame Geschichte aus den Highlands

Die entführte Braut des Highlanders
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Zur Story selbst, möchte ich euch dieses Mal gar nicht sehr viel mehr verraten, als der Klappentext ohnehin schon preis gibt. Schließlich will ich euch nicht unnötig spoilern.

Die Protagonistin Shona ...

Zur Story selbst, möchte ich euch dieses Mal gar nicht sehr viel mehr verraten, als der Klappentext ohnehin schon preis gibt. Schließlich will ich euch nicht unnötig spoilern.

Die Protagonistin Shona MacCauley fühlt sich gefangen in einem Albtraum. Nicht nur der Mord an ihrem Vater macht ihr zu schaffen. Ihr Bruder ist verschwunden und sie übernimmt auch noch die Aufgaben einer Burgherrin, seit ihre Mutter erkrankt ist. Ihr Herz ist schwer. Und dann gibt es da noch zwei Abkommen, die ihre Zukunft regeln sollen.
Zerrissen, in Trauer und in Sorge, jedoch mit Stolz in der Brust versucht sie den Plänen betreffend ihrer Zukunft zu entfliehen.
Roark MacKinnon ist der männliche Prota der Geschichte und macht sich auf die Suche nach den Mördern des MacCauley Clans. Er ist noch nicht lange Laird des Clans und möchte herausfinden ob diese Hinrichtung nicht jemand ganz anderen betreffen sollte. Er ist längst im heiratsfähigen Alter. Doch ans Heiraten denkt er noch lange nicht. Naja, sagen wir mal, dass er das denkt, bis eine besondere Frau in sein Leben tritt.

Oh ja, da steigt die Fantasie der Leser sofort. Bei mir war es so und ich wollte schon nach den ersten Seiten unbedingt herausfinden, welche Intrigen und Geheimnisse diese Geschichte wohl preisgibt.

Die bildhafte Beschreibung hat nicht nur das schottische Hochland sofort wie einen Film in meinem Kopf projiziert, auch das Leben auf der Burg mit den verschiedenen Clans erschien so greifbar.

Eine Geschichte über Rache, arrangierte Ehen, Lügen, Intrige, Verantwortung, Trauer, Vergeltung, Loyalität, Familie und Hoffnung. Und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen.

Der Schreibstil ist spannend, flüssig und leicht verständlich. Die Figuren scheinen authentisch.
Eine unterhaltsame Geschichte, die es Wert ist gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 18.02.2023

Bringt Kinder dazu zu hinterfragen

Ludwig und das Nashorn
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𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 𝕧𝕠𝕟 𝕞𝕚𝕣 𝕒𝕝𝕤 𝕄𝕦𝕥𝕥𝕖𝕣:

Farbenfrohe, lustige, sehr ansprechende Zeichnungen, die die Fantasie des Kindes unterstützen.

Das Buch ist wie angegeben sehr gut für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Ich kann ...

𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥 𝕧𝕠𝕟 𝕞𝕚𝕣 𝕒𝕝𝕤 𝕄𝕦𝕥𝕥𝕖𝕣:

Farbenfrohe, lustige, sehr ansprechende Zeichnungen, die die Fantasie des Kindes unterstützen.

Das Buch ist wie angegeben sehr gut für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Ich kann mir gut vorstellen, dass es in Kindergärten gut zum Einsatz kommen kann. Die Kinder lernen dadurch, Sachen zu hinterfragen und das nicht immer so ist, wie es scheint.

Für meinen 8-Jährigen war die Geschichte zwar spannend und lustig, allerdings viel zu kurz. Die Zeichnungen haben ihm jedoch sehr gut gefallen.

Am Ende des Buches wird nochmals erklärt, was ein Philosoph ist.

Mir als Mutter hat besonders die Erklärung am Ende des Buches gefallen.
Was ist ein Philosoph? Kindgerecht erklärt und auch von Philosoph Ludwig Wittgenstein wird berichtet.

Von mir gibts ne Empfehlung, allerdings finde ich den Preis doch heftig, da die eigentliche Geschichte sehr kurz ist.

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