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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2020

sehr, sehr gut

Die zitternde Welt
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Da kommt endlich mein Leseexemplar von "Die zitternde Welt" in mein Haus geschneit! Es präsentiert sich als ein kleines rotes Büchlein mit einem Cover "Natur pur". Kein Käufer in einer Buchhandlung würde ...

Da kommt endlich mein Leseexemplar von "Die zitternde Welt" in mein Haus geschneit! Es präsentiert sich als ein kleines rotes Büchlein mit einem Cover "Natur pur". Kein Käufer in einer Buchhandlung würde vermuten, dass sich hinter dieser Aufmachung wirklich sehr, sehr gute Literatur verbirgt. Ich bin, wie schon mein Eindruck nach der Leseprobe war, einfach nur begeistert. Ob es sich in dieser Geschichte um reale Personen handelt, ist absolut nicht wichtig. Phantastisch schildert die Autorin, wie sich im Schatten von zwei Weltkriegen eine Familie bildet und entwickelt. So unterschiedlich die einzelnen Charaktere sind, so vorstellbar sind die Freuden, Probleme und letztlich die verzweifelte Lage der Familienmitglieder. Gezeichnet von den gesellschaftlichen, politischen aber auch persönlichen Gegebenheiten sucht sich jedes Familienmitglied seinen Lebensweg. Wobei die Mutter immer wieder versucht, ihren Einfluss auf die Kinder geltend zu machen. Dabei sind falsche Entscheidungen, aber auch Kampfgeist und die Kraft zum Neuanfang interessant geschildert. Sehr gut fand ich, das kleine Erlebnisse, die in der Schilderung des täglichen Lebens der Familie nur angemerkt (ganz nebensächlich) wurden, irgendwann im Roman nochmals aufgegriffen werden und eine ganz neue Sichtweise auftun. Kleine Erlebnisse, die im Nachhinein zur Formung des Charakters mehr beitragen als gedacht.
"Die zitternde Welt" ist eigentlich mehr eine bebende Welt. Der Roman ist nicht einfach nur Lesestoff sondern regt zum Nachdenken an. Was bin ich, was war ich und was werde ich eines Tages sein.

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Veröffentlicht am 02.09.2020

Leseprobe war toll

Die Gabe der Sattlerin
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Da ich Liebhaber historischer Romane bin, habe ich mich sofort auf diese Leseprobe gestürzt. Mit Recht! Die Charaktere, die sachliche Schilderung der Ausgangsfakten und die stilistische Ausarbeitung haben ...

Da ich Liebhaber historischer Romane bin, habe ich mich sofort auf diese Leseprobe gestürzt. Mit Recht! Die Charaktere, die sachliche Schilderung der Ausgangsfakten und die stilistische Ausarbeitung haben mir sehr gut gefallen. Wieder einmal wird aufgezeigt, wie sich in mittelalterlichen Zeiten die Frauen und Mädchen unterordnen mussten. Liebe war bei einer Heirat ein untergeordneter Faktor. Sicherheit, ein gehobener Stand und die Unterordnung unter den Mann waren wichtigste Kriterien. Das scheint dieser Roman auch wieder zu bestätigen. Hoffentlich gewinne ich ein Leseexemplar.


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Veröffentlicht am 01.09.2020

ganz mein Geschmack

Nalas Welt
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Mit dieser wunderschönen Tiergeschichte kann ich mich total identifizieren. Der eher unbändige junge Mann, unser Protagonist, entpuppt sich als totaler Tierliebhaber. Wie er sich um das einsame Kätzchen ...

Mit dieser wunderschönen Tiergeschichte kann ich mich total identifizieren. Der eher unbändige junge Mann, unser Protagonist, entpuppt sich als totaler Tierliebhaber. Wie er sich um das einsame Kätzchen kümmert und welche tierischen Abenteuer und Probleme er in diesem Zusammenhang noch zu bewältigen haben wird, macht Lust und Spaß auf das Buch. Die Leseprobe ist inhaltlich, stilistisch und wirklich liebenswürdig. Sie hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.08.2020

super gut

Tödliche Treue
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Beginnend mit den ersten Worten hat mich der Krimi gefesselt. Gewalt in der Ehe, die so eskaliert, dass sie bis zu Tötung geht, schockiert bis ins tiefste Innere den Leser. Bei mir ist das beste Zeichen ...

Beginnend mit den ersten Worten hat mich der Krimi gefesselt. Gewalt in der Ehe, die so eskaliert, dass sie bis zu Tötung geht, schockiert bis ins tiefste Innere den Leser. Bei mir ist das beste Zeichen für die Qualität meines Lesestoffes, ein rasend und unaufhörliches durchschmökern ohne Ermüdung. Genau so etwas habe ich bei der Leseprobe erlebt. Soll heißen, der Krimi ist mitreißend und erstklassig. Nur wer am Abend zum Einschlafen im Bett liest, sollte gar nicht erst mit der vorliegenden Lektüre anfangen - es könnte in dieser Nacht spät werden mit dem Schlafen!

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Veröffentlicht am 22.08.2020

prima Frauenroman

Das Lichtenstein: Modehaus der Träume
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So interessant wie die Leseprobe es bereits angekündigt hat, geht der Roman bis zur letzten Seite weiter. Der Leser taucht ein in ein Berlin vergangener Zeiten, in ein Berlin, das die Mode seiner Zeit ...

So interessant wie die Leseprobe es bereits angekündigt hat, geht der Roman bis zur letzten Seite weiter. Der Leser taucht ein in ein Berlin vergangener Zeiten, in ein Berlin, das die Mode seiner Zeit mitbestimmt. Die Metropole lebt, pulsiert und entwickelt sich rasant weiter. Ein Kaufhaus, das Lichtenstein, kämpft um sein Überleben. Konkurrenz ist allgegenwärtig.
Die beiden jungen Eigentümer des Lichtenstein sind zwei vollkommen verschiedene Charaktere. Ludwie hält an den althergebrachten Traditionen fest und bekämpft alles, was zu einer Veränderung führen würde. Jacob hat Visionen, neue Ideen und ein offenes Ohr für Veränderungen. Gleichzeitig wird glaubhaft geschildert, dass ein so großes Kaufhaus nicht nur aus der Firmenleitung besteht. Die einfachen Mitarbeiter bilden die Seele und sind unter Leitung des modern denkenden Chefs gerne bereit, sich voll einzubringen. Dabei gelingt es der Autorin bestens die Lebensumstände, Probleme, großen und kleinen Freuden mehrerer Mitglieder der Belegschaft aufzuarbeiten und in ausgesprochen menschlichem Stil zu schildern. Hat mir sehr gut gefallen! Um der Handlung das Sahnehäubchen aufzusetzen, ist es Frau Averbeck auch noch gelungen, die schwierige politische Lange am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts anzureißen. Die Stimmung in der Bevölkerung des damaligen Deutschland flackert kurz auf. Die Begeisterung, mit der ein Volk in den ersten großen Krieg dieses Jahrhunderts stürmt, ist kaum nachvollziehbar aber nach Aussagen in Geschichtsbüchern tatsächlich so gewesen. Das Erwachen war dann umso erschreckender. Und doch, trotz aller Kriegswirren gibt es Hoffnung für einen Neuanfang. Dazu trägt das Lichtenstein einen kleinen Obolus bei. Es geht auch nach dem Ende des 1. Weltkrieges weiter. Es geht weiter für Deutschland, Hedi, Hilde, Hannes, Ella, Jacob und wie sie alle heißen. Der Einstieg in die Große Lichtenstein-Sage ist erstklassig!!

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