Profilbild von kaffeequeen98

kaffeequeen98

Lesejury Star
offline

kaffeequeen98 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kaffeequeen98 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2021

Packende Atmosphäre

Todeskalt
2

Klappentext:
Der Tod wird dich finden!
Kriminalpsychologin Caro Löwenstein erhält den verzweifelten Anruf einer alten Freundin: Die Psychotherapeutin Melanie Meissner fühlt sich verfolgt. Sofort eilt ...

Klappentext:
Der Tod wird dich finden!
Kriminalpsychologin Caro Löwenstein erhält den verzweifelten Anruf einer alten Freundin: Die Psychotherapeutin Melanie Meissner fühlt sich verfolgt. Sofort eilt Caro in das verschneite Dorf im Taunus. Dort entdeckt sie die Leiche einer jungen Frau - Melanie hingegen ist verschwunden.
Noch mehr seltsame Dinge gehen in dem verschwiegenen Ort vor sich: Die Polizei arbeitet lieber mit einer Bürgerwehr als mit Caro zusammen. Um die Tote scheinen die Einwohner nicht im Geringsten zu trauern. Caro ermittelt mit Kommissar Simon Berger und seinem Team. Was sie entdecken, bringt die Ermittler in tödliche Gefahr ...
Ein spannender Psychothriller vom Autor von "Die Patienten" - der zweite Fall für Löwenstein und Berger.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist super angenehm und zieht den Leser geradezu in das Buch rein.
Nikolas Stoltz schafft es eine düstere Atmosphäre und ein geniales Setting zu zaubern, welches Gänsehaut bescheren kann 🥰😱. Durch die sehr kurzen Kapitel will man immer weiter lesen und wird in einen Sog gezogen.

Das Ende war für meine Verhältnisse (vielleicht lese ich auch zu viele Thriller ohne Happy End 🤭) ein bisschen zu harmonisch. Da hätte noch ein bisschen was passieren dürfen.

Ein Kritikpunkt sind für mich zudem teilweise unrealistische Handlungen der Charaktere. Die Masse an Alleingängen der Ermittler und eine ermittelnde Psychologin für die es quasi keine Grenzen gibt waren mir etwas zu unrealistisch. Dabei meine ich vor allem die Häufigkeit dieser Handlungen. Vielleicht wächst das Team im nächsten Band ja etwas besser zusammen 😉. Die Charaktere sind alle einzigartig und besonders. Ich konnte vor allem mit der Protagonistin gut mitfühlen 🥰🤗.

Die Spannungsbögen werden gut aufgebaut. Erst am Ende fügen sich alle Puzzleteile zusammen. Das hat mir sehr gut gefallen 🤗🥰.

Insgesamt bekommt "Todeskalt" von mir ⭐⭐⭐,5(3,5)/5.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 16.09.2020

Anders

Asphaltseele
0

Inhalt:

Der Protagonist Ruben Rubeck ist Kriminalkommissar und arbeitet im Frankfurter Bahnhofsviertel. Doch nicht nur beruflich, auch privat verkehrt er im Milieu. Er hat ein Alkoholproblem und geht ...

Inhalt:

Der Protagonist Ruben Rubeck ist Kriminalkommissar und arbeitet im Frankfurter Bahnhofsviertel. Doch nicht nur beruflich, auch privat verkehrt er im Milieu. Er hat ein Alkoholproblem und geht regelmäßig Kneipen und Bordelle im Frankfurter Bahnhofsviertel. Als es eines Abends, genau dort, zu einer Schießerei kommt, ist Rubeck vor Ort. Mit dieser Schießerei wird eine Lawine der Ereignisse los getreten, die von Ruben Rubeck einiges abverlangen. Er wird von seiner Vergangenheit eingeholt und kämpft schließlich nicht nur um sein eigenes Leben.

Meine Meinung:

Wir folgen dem Protagonisten Ruben Rubeck. Er schildert die Ereignisse aus der Ich-Perspektive und in Alltagssprache. Dies hat mich einige Male schmunzeln lassen, da die Sprache perfekt zum Setting des Frankfurter Bahnhofsviertels und zu dem Charakter an sich passt. Schnell konnte ich mich in Ruben Rubeck hineinversetzen und seine Gefühle nachvollziehen. Durch die Wahl der Sprache wurde das verstärkt.

Nachdem ich den Protagonisten auf den ersten Seiten kennengelernt habe, baute sich langsam der Spannungsbogen auf. Das Setting spielte immer wieder, gerade im Bezug auf Rubecks Alkoholkonsum, eine wichtige Rolle. Das war für mich komplett neu und interessant, da ich zuvor noch kein Buch gelesen hatte, welches im Milieu spielt. Die Dosis, in dem dies eingebunden wurde habe ich trotzdem als passend empfunden.

Durch einzelne Kapitel, welche als Rückblenden gestaltet waren, wurde wieder Spannung aufgebaut. Erst zum Schluss erschloss sich die Bedeutung dieser Kapitel. Außerdem erschlossen sich damit einige Handlungen von Rubeck.

Insgesamt fand ich das Buch und vor allem die Idee der "Verdrängung" und dem "Umgang mit traumatischen Situationen" sehr gelungen. Dieser Idee hätte, meiner Meinung nach, während der gesamten Handlung mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden können. Dadurch, dass sich diese Intention erst ziemlich am Ende erschließen lässt, hat der Leser nicht so viele Berührungspunkte mit der Materie. Leider hat es mir zudem etwas an Spannung gefehlt. Viele Handlungsstränge haben sich zuvor abgezeichnet.

Insgesamt habe ich das Buch dennoch gerne gelesen. Die 240 Seiten haben sich gut lesen lassen. Zu einem Lese-Highlight fehlte dem Buch allerdings das gewisse Etwas.

Insgesamt erhält "Asphaltseele" von mir gute 3,5/5 Büchern ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Potential nicht ausgeschöpft

To Cage a Wild Bird
0

Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen ...

Das Cover sticht aus der Masse heraus und hat mich direkt angesprochen.
Bereits nach dem Klappentext fand ich die Grundidee sehr spannend. Die Grundidee und das Setting haben mir auch in der inhaltlichen Ausgestaltung des Buchs gut gefallen. Der dystopische Charakter wird deutlich und gut ausgestaltet.

Jedoch hatte ich das Gefühl, dass das Potential nicht ganz ausgeschöpft wurde. Mir fehlte es an Tiefe und es war teilweise sehr vorhersehbar. Leider sind mir auch einige Logiklücken aufgefallen. Schade ... Hier wäre mehr Potential gewesen. Die Nebenfiguren bleiben leider sehr blass und durch die teils vorhersehbare Handlung fehlt es auch an Spannung.

Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2026

Jugendsprachliches Kleopatra-Porträt

Kleopatra
0

Das Cover passt sowohl farblich als auch gestalterisch sehr gut zum Inhalt. Mich hat die Gestaltung direkt angesprochen.
Das Buch ist gut zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Durch ...

Das Cover passt sowohl farblich als auch gestalterisch sehr gut zum Inhalt. Mich hat die Gestaltung direkt angesprochen.
Das Buch ist gut zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Durch den jugendsprachlichen Schreibstil konnte ich der Story leicht folgen und entsprechend schnell lesen. Wir bekommen Einblicke in Kleopatras Leben und Wirken aus ihrem persönlichen Blickwinkel. Dabei werden viele historische Aspekte aus ihrer Sicht eingeordnet und jugendsprachlich eingeordnet. Die direkten Ansprachen der Leser*innen empfand ich jedoch als eher unpassend. Meinen persönlichen Lesefluss haben sie eher gestört. Auch die fehlende Spannung im Aufbau der Geschichte muss ich leider als Kritikpunkt äußern. Zwar ist der Ansatz der Story interessant und durchaus spannend, aber die Spannung kam mir innerhalb der Geschichte selbst leider zu kurz.
Fazit: Gut zu lesen. Jugendsprachliches Kleopatra-Porträt trifft Romantasy. Die direkte Ansprache und die fehlende Spannung überzeugen jedoch nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2024

Erwartungen leider nicht erfüllt

Intermezzo
0

Die äußere Aufmachung von "Intermezzo" hat mich direkt angesprochen. Nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe wollte ich das Buch dann unbedingt lesen.

Insgesamt konnte mich das Buch dann leider ...

Die äußere Aufmachung von "Intermezzo" hat mich direkt angesprochen. Nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe wollte ich das Buch dann unbedingt lesen.

Insgesamt konnte mich das Buch dann leider nicht komplett überzeugen. Zunächst brauchte ich einige Kapitel, um mit den Charakteren warm zu werden. Wir dürfen in "Intermezzo" Brüder begleiten, die durch sehr unterschiedliche Schreibstile dargestellt werden. Da ist auch schon mein kleines Problem mit der Geschichte. Ich bin leider mit dem größeren Bruder Peter nicht wirklich warm geworden. Über die Kapitel hinweg wurde seine Geschichte immer verworrener und am Ende konnte ich dem Ganzen nicht mehr wirklich folgen. Alles war sehr verwirrend und für mich zum Teil nicht wirklich verständlich.

Die Idee der Komplexität von Beziehungen und die Charakterkonstellation der beiden Brüder hat mir dennoch gut gefallen. Insgesamt passt auch der unterschiedliche Schreibstil gut zu den beiden Brüdern. Leider wirkten einige Szenen jedoch sehr langatmig und insgesamt konnte mich das Buch nicht vollständig abholen. Meine Erwartungen an das Buch wurden damit leider nicht vollständig erfüllt.

Aber vielleicht kann euch der komplexe Schreibstil mehr überzeugen. Lest es am besten selbst. Von mir gibt es jedoch nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere