Wahn oder Wirklichkeit?
Die StimmeZum Buch: Die Journalistin Jo Ferguson ist frisch geschieden und wohnt zurzeit bei ihrer besten Freundin, die eh selten zuhause ist, im vornehmen Londoner Stadtteil Camden. Die Wohnung ihrer Freundin Tabhita ...
Zum Buch: Die Journalistin Jo Ferguson ist frisch geschieden und wohnt zurzeit bei ihrer besten Freundin, die eh selten zuhause ist, im vornehmen Londoner Stadtteil Camden. Die Wohnung ihrer Freundin Tabhita ist voll ausgerüstet mit einem modernen Smart-Home-System, welches auf den Namen „Electra“ hört. Während Jo, die freiberuflich tätig ist, also nun an den langen Winterabenden zuhause sitzt und ihre Artikel schreibt, fängt Elektra plötzlich an, mit Jo zu reden statt nur Befehle entgegenzunehmen. Und woher kennt Elektra Geheimnisse aus Jo´s Vergangenheit, die kaum jemand kennt? Jo hat Angst, dass sie schizophren wird, wie ihr Vater damals. Oder spricht Elektra wirklich mit ihr? Kann Jo ihrer Wahrnehmung trauen oder wird sie wirklich verrückt?
Meine Meinung: Vorweg gesagt, ich lese den Autor sehr gerne, weil ich einfach seine Ideen und seinen Schreibstil mag. Aber mit diesem Buch bin ich anfangs nicht so richtig warmgeworden. Zumindest fing die wirklich spannende Story für mich erst ungefähr ab der Hälfte des Buches an… Dann aber rasant und mit einer tollen, unerwarteten Auflösung! Dennoch zog sich die Story am Anfang sehr in die Länge, hier ist ein wenig Durchhaltevermögen angesagt. Trotzdem fand ich die Idee hinter der Story sehr interessant und auch gar nicht so abwegig. Zum Ende hin habe ich die Seiten wieder verschlungen, wie ich es von Tremayne gewohnt bin. Der Schreibstil liest sich flüssig und die Charaktere nimmt man dem Autor auch ab.
Mein Fazit: Für mich nicht sein bestes Buch, aber wer den etwas zähen Anfang schafft, wird dann mit einer rasanten und spannenden Geschichte belohnt! Da ich die Story richtig gut fand und die zweite Hälfte des Buches sehr schnell inhaliert habe, würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen!