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Veröffentlicht am 14.10.2020

Flavia ist kaum aus Kanada zurück und schon wieder beim Ermitteln!

Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
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Flavia de Luce ist zum Glück aus dem Internat in Kanada zurück, doch auf Buckshaw erwartet sie nur Dogger - für ihre Schwestern ist sie nahezu unsichtbar. Ihr Vater liegt mit einer schweren Lungenentzündung ...

Flavia de Luce ist zum Glück aus dem Internat in Kanada zurück, doch auf Buckshaw erwartet sie nur Dogger - für ihre Schwestern ist sie nahezu unsichtbar. Ihr Vater liegt mit einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus und darf nicht besucht werden. Um ihrem traurigen Zuhause zu entkommen, besucht sie die Frau des Pfarrers, die sie mit einem Brief zu einem Gemeindemitglied schickt. Dort erwartet Flavia eine aufregende Überraschung: eine Leiche! Sofort beginnt sie zu ermitteln und untersucht erstmal den Tatort, bevor sie die Polizei in Gestalt von Inspector Hewitt informiert.

Ich lese die kriminellen Fälle mit Flavia de Luce sehr gerne, obwohl es sich hier eigentlich um eine Jugendbuch-Reihe handelt. Flavia ist mittlerweile 12 Jahre alt, hat ein großes Interesse und Wissen in Chemie und untersucht in ihrem hauseigenen Labor gerne alles mögliche. Sie schwärmt für Inspector Hewitt und dessen Ehefrau Antigone und liegt ständig im Clinch mit ihren beiden Schwestern und nun auch noch ihrer kleinen Cousine. Den häuslichen Querelen entkommt sie, indem sie ihr Fahrrad Gladys nimmt und trotz Schnee und Eis die Gegend unsicher macht. Diesmal dehnt sie ihre Nachforschungen sogar bis nach London aus. Ich finde diese aufgeweckte und unerschrockene junge Forscherin sehr sympathisch und würde sehr gerne noch viele Fälle mit ihr erleben!

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Veröffentlicht am 12.10.2020

Winter in der Provence!

Verlorenes Vernègues
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Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden zu einem wahren Schlachtplatz in die Ruinen des mittelalterlichen Vieux Vernègues gerufen. Dort hat offenbar ein Rudel Wölfe eine Schafherde angegriffen ...

Capitaine Roger Blanc und sein Kollege Marius Tonon werden zu einem wahren Schlachtplatz in die Ruinen des mittelalterlichen Vieux Vernègues gerufen. Dort hat offenbar ein Rudel Wölfe eine Schafherde angegriffen - der Schäfer war machtlos - und hat etliche Tiere getötet. Die Lage spitzt sich zu, denn Naturschützer und Schäfer haben verschiedene Meinungen. Doch auch der Bürgermeister und der Jagdvorsitzende blasen zur Treibjagd, nun gibt es auch tote Menschen zu beklagen ...

Auch der siebte Band dieser unterhaltsamen Reihe aus der Provence hat mich wieder gut unterhalten. Ausnahmsweise spielt dieses Buch mal nicht zur heißen Sommerzeit, sondern in einem ziemlich kalten Winter mit Schnee, was für die Provence eher selten ist und worauf man dort auch nicht wirklich vorbereitet ist. Allerhand skurrile Gestalten streifen durch die Ruinenstadt, die eiinst durch ein starkes Erdbeben zerstört und nie mehr aufgebaut wurde. Ein Ufo-Forscher ist dort nachts unterwegs, um seine Drohne auf die Suche nach Außerirdischen zu schicken, ebenso eine Seismologin, die auf das nächste Erdbeben wartet. Außerdem die Försterin, ein Nostradamus-Experte und Schriftsteller - es ist also ganz schön was los dort. Auch Blanc und seine Kollegen sind öfters dort anzutreffen, auf der Suche nach Spuren vom Mörder. Dieser Provence-Krimi mit seinem sympathischen Team ist wieder mit Humor und Spannung geschrieben und hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Eiskalte Rache!

Mord unter Null
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Für Leute, die gerne in der Badewanne lesen, gibt es etwas Tolles: ein Badewannenbuch, das aus Kunststoff gefertigt und somit wasserfest ist - ähnlich wie manche Baby-Bilderbücher.

Dieses hier punktet ...

Für Leute, die gerne in der Badewanne lesen, gibt es etwas Tolles: ein Badewannenbuch, das aus Kunststoff gefertigt und somit wasserfest ist - ähnlich wie manche Baby-Bilderbücher.

Dieses hier punktet mit einem spannenden, wenn auch kurzen Krimi - für mich hätte es gerne etwas länger sein können, denn ich lese schnell und bleibe auch gerne länger in der Wanne. Die kleine Geschichte hat mir sehr gut gefallen, spannend und eiskalt gerächt, wenn auch sehr traurig.

Ein schönes, kleines Geschenk für Leute die gerne baden und dabei lesen!

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Spannende Geschichte einer Ehe auf hoher See!

Unter uns das Meer
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Juliet und Michael Partlow leben mit ihren beiden kleinen Kindern in einer Vorstadt in Amerika. Sie möchte ihre Dissertation schreiben, schafft es aber nicht und versinkt immer öfter in Depressionen. Es ...

Juliet und Michael Partlow leben mit ihren beiden kleinen Kindern in einer Vorstadt in Amerika. Sie möchte ihre Dissertation schreiben, schafft es aber nicht und versinkt immer öfter in Depressionen. Es kriselt in ihrer Ehe und Michael macht einen Vorschlag, von dem er überzeugt ist, dass er ihre Ehe retten und Juliet aus ihrem Tief reißen wird: er will ein Segelboot kaufen und ein Jahr lang mit der Familie durch die Karibik reisen. Juliet wehrt sich zunächst entschieden dagegen, denn sie kann gar nicht segeln, Michael hat nur wenig Erfahrung. Doch er kann sie überzeugen und so nimmt das große Abenteuer, das mit einer Katastrophe enden wird, seinen Lauf.

Die Lebensgeschichte der beiden Ehepartner wird in abwechselnden Beiträgen mit Rückblenden bis in die Kindheit von ihnen erzählt. Michaels Beiträge sind seine Einträge ins Logbuch, welches für ihn mehr ein Tagebuch ist. Juliet sitzt Zuhause in Michaels Schrank - sie hat sich dort vor der bösen Welt verkrochen und liest die Einträge des Logbuchs. Dazu erfahren wir ihre Gedanken zum Geschehen und von einem traumatischen Ereignis in ihrer Kiindheit. Während wir von den Schwierigkeiten einer solchen Reise lesen, aber auch von den wunderbaren Inseln in der Karibik, wird aus der Amateurin Juliet eine richtige Seglerin. Die Kinder finden das Leben an Bord sowieso toll, die siebenjährige Sybil ist sogar schon eine echte Hilfe. Aber so ein Leben auf dem Meer ist auch voller Gefahren, besonders, wenn ein Sturm aufkommt. Auch in ihrer Ehe haben die beiden so manchen Sturm hinter sich gebracht und sich doch immer wieder zusammen gefunden. Ein spannender Roman, der mich bis zum bitteren Ende fesseln konnte.

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Gefährliche Filmbranche!

Wenn es Nacht wird am Lago Maggiore
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Der Teilzeit-Polizeipsychologe Matteo Basso lebt am schönen Lago Maggiore und betreibt dort eine kleine Metzgerei. Seine Freundin Nina arbeitet als Kommissarin bei der örtlichen Kripo. Als sein alter Freund ...

Der Teilzeit-Polizeipsychologe Matteo Basso lebt am schönen Lago Maggiore und betreibt dort eine kleine Metzgerei. Seine Freundin Nina arbeitet als Kommissarin bei der örtlichen Kripo. Als sein alter Freund Flavio erfährt, dass seine Jugendfreundin, eine nun bekannte Schauspielerin, in Locarno beim Filmfestival ihren neuen Film vorstellt, überredet er Matteo, ihn dort hin zu fahren. Doch schon kurz nach Beginn des Films liegt eine junge Schauspielerin tot da - sie wurde von einem gegenüber liegenden Haus aus erschossen. Wer hatte etwas gegen die junge Frau, die angeblich allseits beliebt war und sogar ehrenamtlich in einem Altersheim arbeitete?

Auch den vierten Teil dieser spannenden Reihe fand ich wieder recht unterhaltsam. Es ist immer wieder amüsant, über die Kabbeleien der drei alten Männer von der Werkstatt zu lesen, die sich zudem darum reißen, bei Matteo im Geschäft auszuhelfen - und dabei auch noch gute neue Ideen entwickeln. Es gibt immer wieder kulinarische Köstlichkeiten und die Beschreibung der reizvollen, italienischen Landschaft dazu lässt Urlaubsgefühle aufkommen. Matteo und Nina arbeiten wieder wie gewohnt gut zusammen, diesmal ist auch noch Kommissar Orler von der Schweizer Polizei bei den Ermittlungen dabei. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den nächsten Band.

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