Ein wunderbarerer Auftakt zu einer Trilogie
Die SchokoladenvillaMaria Nikolai hat einen sehr guten und flüssigen Schreibstil. Damit der Leser weiß, an welchem Ort er sich befindet, hat sie die jeweiligen Kapitel mit der entsprechenden Überschrift versehen.
Judith ...
Maria Nikolai hat einen sehr guten und flüssigen Schreibstil. Damit der Leser weiß, an welchem Ort er sich befindet, hat sie die jeweiligen Kapitel mit der entsprechenden Überschrift versehen.
Judith wäschst gemeinsam mit ihren Zwillingsbrüdern in der Villa ihrer Eltern auf. Dank des Einsatzes ihrer Mutter durfte sie als Frau dennoch die höhere Handelsschule besuchen. Ihr Herz schlägt für die Schokoladenfabrik ihres Vaters. Judith wünscht sich nichts sehnlicher, als diese Firma irgendwann zu übernehmen. Da ihre Mutter schwache Nerven hat, befindet diese sich zur Erholungskur an der Riva. Judith hat also schon als junge Frau die Aufgabe, sich um ihre Brüder, aber auch um den Haushalt der Villa Rothmann zu kümmern.
Viktor Rheinberger verschlägt es nach einem Gefängnisaufenthalt von Berlin nach Stuttgart. Dort findet er eine Anstellung in der Schokoladenfabrik. Hier schafft er es sogar, sich hochzuarbeiten.
Um die Schokoladenfabrik steht es jedoch, durch Fehlinvestitionen von Wilhelm Rothmann recht schlecht. Aus diesem Grund beschließt er, seine Tochter Judith mit dem Bankierssohn Albrecht von Braun zu verloben. Im Gegenzug erhält er günstige Kredite und soll Albrecht in die Unternehmensführung der Schokoladenfirma aufnehmen. Judith möchte ihn aber auf keinen Fall heiraten. Sie möchte eine Heirat aus Liebe und kein Arrangement. Doch wird sich Judith ihrem Vater widersetzen können? Und wird ihre Liebelei mit dem umtriebigen Max Ebinger eine Zukunft haben? Welche Rolle spielt Viktor Rheinberger, der offensichtlich um Judith wirbt, aber aus seiner Vergangenheit etwas zu verbergen hat?
Ich fand den Roman wunderbar. Voller Liebe, Gefühle, aber auch gut geprägt von Spannung und heiteren Szenen durch die Brüder von Judith. Ein sehr lesenswertes Buch.