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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2020

Leseempfehlung - anspruchsvoll

Im Schatten des Mondes
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erzählt die Geschichte von Ina und Leo. Die erste Liebe, eine kaum bekannte Krankheit – Xeroderma Pigmentosum – die Mondscheinkrankheit. Bei der bereits kleines Sonnenstrahlen die Zell-DNA zerstören und ...

erzählt die Geschichte von Ina und Leo. Die erste Liebe, eine kaum bekannte Krankheit – Xeroderma Pigmentosum – die Mondscheinkrankheit. Bei der bereits kleines Sonnenstrahlen die Zell-DNA zerstören und zu Tumoren führen.
Die Betroffenen, aber auch ihre Familien leiden – müssten sie doch eigentlich ein Leben in der Nacht führen – und Tagsüber schlafen. Etwas – was im Alltag, insbesondere wie hier im Schulalltag nicht vorgesehen ist.
Die Dynamik dieser, aber auch anderer Krankheiten, die die Familien verändert. Die Auswirkungen auf die Beziehungen untereinander, das „Verschwinden“ des gesunden Geschwisterkindes werden fein herausgearbeitet und eindringlich vermittelt.
Die „Hilflosigkeit“ der Lehrer, die dem Jugendlichen durch ihre unbedachten Äußerungen eher schaden als nutzen, die Ausgrenzung, das Mobbing durch seine Mitschüler – die dieser Krankheit unvorbereitet gegenüberstanden und das Mobbing durch diesen Punkt nochmals begünstigt wurde.
Ina, die selbst ein eigenes Päckchen zu tragen hat – aus der Masse heraussticht – und ihr Vater, der zum Ende hin beeindruckende und Weise „Worte“ in den Raum stellt. Die zum Nachdenken anregen. Worte, Gedanken – die jedem, der mit „Krankheiten, Behinderungen und Verletzungen“ zu tun hat. Geläufig sein sollten. Und immer wieder vor Augen geführt werden sollten.

Eine tiefgründige Geschichte, die gelesen werden sollte.

Andererseits eine Geschichte, die nur schwer zugänglich ist. Anspruchsvoll, auf die der Leser sich einlassen muss. Zeit mitbringen muss.
Wird die Geschichte doch aus Inas und Leos Sichtweise erzählt. Und vor allem in fließendem Wechsel zwischen Innen- und Außenansicht. Ihre Gefühle, Gedanken, tiefsten Empfindungen, ihre Träume – flossen immer wieder wie selbstverständlich in die Geschichte ein – und ich als Leser hatte häufiger Schwierigkeiten zu erfassen – ist es ein Traum oder erleben sie das gerade wirklich.

Fazit:
Eine anspruchsvolle vollkommen ungewohnte Geschichte, voller Tiefsinnigkeit und Weisheit – die den Leser herausfordert.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

emotionaler Liebesroman mit Tiefgang und wichtiger Thematik

The Friend Zone
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hat mich eine Gefühlsachterbahn erleben lassen.
Der Beginn, die erste Begegnung zwischen Kristen und Josh, war nicht so wirklich meins. Was sicherlich daran lag, dass der gesamte Humor der Beiden, ihre ...

hat mich eine Gefühlsachterbahn erleben lassen.
Der Beginn, die erste Begegnung zwischen Kristen und Josh, war nicht so wirklich meins. Was sicherlich daran lag, dass der gesamte Humor der Beiden, ihre Vorlieben, ihre „Kindereien“ – nicht wirklich meins sind. Als Leser spürte ich allerdings – das die Chemie zwischen den beiden stimmte.
Und so entlocken mir ihre Aktion, die Streiche gegenüber ihren Freunden, aber auch Kristens Versuche – Josh auf Abstand zu halten – immer wieder das ein oder andere Lachen. Den ein oder anderen „Witz“ auf Kosten anderer – betonte zwar einerseits ihre gleiche Wellenlänge, andererseits ist es moralisch schwer vertretbar – in Zeiten, in denen Mobbing/ die Achtung des Gegenüber groß geschrieben wird.
Einen sehr großen Raum in der Geschichte nimmt Kristens Krankheit ein. Eine Krankheit, die immer noch häufig unentdeckt bleibt, einen jahrelangen Leidensweg mit sich bringt – und den zukünftigen Lebensentwurf einschneidend verändert/verändern kann. Eine Krankheit, die wie jede Krankheit – die zukünftigen Partner/die Familie auf die Probe stellt.
Die jeden der sich verliebt vor die Frage stellt – darf ich mit meiner Krankheit einen Partner haben, muss ich nicht – auf ihn verzichten. Ihm die Chance geben – mit einem anderen glücklich zu werden?
Darf ich ihm zumuten – mit mir und meiner Krankheit zu leben. Schränke ich ihn nicht zu sehr ein? Und selbst, wenn er mich jetzt liebt und ja zu mir sagt – wie wird es in ein paar Jahren sein …? Insbesondere dann, wenn die eigene Krankheit den sehnlichsten Wunsch des Partners unmöglich macht.
Genau diese Fragen stellt sich Kristin immer wieder – und kommt für sich immer wieder zum gleichen Entschluss.
Selbst ein einschneidendes Erlebnis im Freundeskreis, bei den ich den Atem anhielt – und dass dann nochmals in seiner Dramatik getoppt wurde (diesen Abschluss hätte ich nicht gebraucht, hier hadere ich damit, ob es nicht nur fürs Drama/die Emotionalität so endete, oder um noch ein weiteres sehr kontrovers diskutiertes Thema zu erwähnen) – brachte Kristin nicht dazu umzudenken.
Erst Joshs Eingehen auf ihr Wesen, ihre Art zu denken – brachte letztendlich die Wende.
Das Ende – in meinen Augen passend, glaubwürdig und medizinisch möglich – aber für mich persönlich etwas zu sehr Happy End. Insbesondere im Hinblick auf das „unerwartete Drama“ und die im Buch behandelte Thematik.
Fazit:
Viel mehr als eine typische Liebesgeschichte. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt. Mich emotional berührte. Gleichzeitig aber auch an der ein oder anderen Stelle zu viel gewesen ist – wenn auch durchaus realistisch.
Leseempfehlung
Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines ebooks als Rezensionsexemplar.
Coverrechte: Verlag

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Veröffentlicht am 05.10.2020

fantastischer Abschluss

Frozen Crowns 2: Eine Krone aus Erde und Feuer
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Konnte mich wieder begeistern.
Es war spannend Davinas Entwicklung zu verfolgen, wie sie mit der Zeit immer besser mit ihrer Magie umzugehen lernte. Wie mit der Entwicklung ihrer Magie auch ihre innere ...



Konnte mich wieder begeistern.
Es war spannend Davinas Entwicklung zu verfolgen, wie sie mit der Zeit immer besser mit ihrer Magie umzugehen lernte. Wie mit der Entwicklung ihrer Magie auch ihre innere Stärke immer deutlicher wird. Ihre Gefühle für Esmond und insbesondere die Gefühle für Leander spürbar und zu Tränen rührend.
Auch die anderen Charaktere ,alte Bekannte und einige neue Verbündete waren gut ausgearbeitet. Konnten überraschen und zu Tränen rühren.
Die Handlung an sich spannend, abwechslungsreich und insbesondere am Schluss mit einigen unerwarteten Wendungen.
Der Epilog rundete die Geschichte in meinen Augen gekonnt ab.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Davinas und Leanders Sichtweise erzählt, sodass ich ihre jeweiligen Gedanken, Gefühle sowie ihre Handlungsweisen besser nachvollziehen konnte. Zudem erhielt ich so einen umfassenderen Einblick in den Verlauf der Geschichte, da ich mehrere Seiten und auch andere Schauplätze kennenlernte.

Fazit:
Ein fantastischer Abschluss. Der Focus lag auf der Liebesgeschichte, allerdings konnte die Handlung an sich ebenfalls mit unerwarteten Wendungen begeistern.


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Veröffentlicht am 25.09.2020

fantastischer Auftakt einer neuen Romantasy Reihe

Celestial City - Akademie der Engel
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Celestial City – Akademie der Engel von Leia Stone

die muss ich einfach lesen, da führt kaum ein Weg daran vorbei, denn ich liebe Geschichten mit Engeln. Und so war spätestens nach dem Klappentext klar ...

Celestial City – Akademie der Engel von Leia Stone

die muss ich einfach lesen, da führt kaum ein Weg daran vorbei, denn ich liebe Geschichten mit Engeln. Und so war spätestens nach dem Klappentext klar – genau meins.

Der Schreibstil, leicht und flüssig geschrieben. Die Sprache bildreich, sodass ich mir das Setting sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte wird aus Brielles Sichtweise erzählt, sodass ich mit ihre zusammen ihre Welt kennenlernte – sie in die ihr unbekannte Welt der „Fallen Academy“ begleiten konnte.
Die Charaktere, gut ausgearbeitet. Brielle, eine sympathische schlagfertige Protagonistin, die sich und ihr Schicksal annimmt und das Beste daraus macht. Hilfsbereit und aufopferungsvoll was ihre Familie und engsten Freunde betrifft. Eine Außenseiterin und Sonderstellung - der damit verbundene innere und äußere Kampf wurden gut dargestellt.
Lincoln, attraktiv und auf den ersten Blick unausstehlich und von sich überzeugt. Ihre Anziehungskraft, ihre Gefühle füreinander waren spürbar, wenn auch klischeehaft dargestellt: sie schmilzt dahin – er verhält sich ihr gegenüber abweisend, da er gegen seine Gefühle ankämpft.
Ihre Dialoge – ein ständiger verbaler Schlagabtausch, ein angiften und anfeinden.
Brielles Freundschaft mit Shea – ohne Worte. So stelle ich mir Freundschaft vor. Eintreten für einander, sich gegenseitig unterstützen – und für den anderen da sein. Sich anfrotzeln. Auch die neu geknüpften Freundschaften – waren einfach nur klasse.

Der Focus der Geschichte lag für mich eindeutig im Romantasy Bereich. Freundschaft, und vor allem die „Liebe“. Dialoge voller gegenseitiger Sticheleien und „Anfeindungen“ brachten mich als Leser immer wieder zum Schmunzeln.

Die Dialoge (eine die Mischung aus Sarkasmus und Ironie) der Charaktere brachten mich das ein oder andere zum Schmunzeln und machten für mich den besonderen Reiz der Geschichte aus.

Der Weltenaufbau gut und spannend ausgearbeitet. Der Kampf Gut gegen Böse. Eine Stadt – aufgeteilt in den Bereich der Dämonen und auf der anderen Seite der Teil der Engel. Und außerhalb - tobt der Krieg.

Fazit:
Wer Romantasy mit Engeln und Dämonen, jugendlichen Charakteren, spitzfindigem Schlagabtausch liebt – wird von der Geschichte begeistert sein. Ein gelungener Mix aus Romance und Fantasy.
Für alle, die den Focus auf einem fantastischem Weltenaufbau mit ausgefeiltem und insbesondere detailliertem Weltenaufbau sucht – sollte einer anderen Geschichte greifen.

Von mir eine klare Leseempfehlung.


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Veröffentlicht am 21.09.2020

berührende Spurensuche

Die Frauen von der Purpurküste – Julies Entscheidung (Die Purpurküsten-Reihe 2)
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„Die Frauen von der Purpurküste – Julies Entscheidung“ von Silke Ziegler

Ist eine leichte berührende Geschichte, mit sympathischen Charakteren, einem traumhaften Schauplatz. Voller ungeahnter Tiefe.
Eine ...

„Die Frauen von der Purpurküste – Julies Entscheidung“ von Silke Ziegler

Ist eine leichte berührende Geschichte, mit sympathischen Charakteren, einem traumhaften Schauplatz. Voller ungeahnter Tiefe.
Eine Geschichte, die den Leser mitnimmt auf eine Reise in die Vergangenheit – auf die Suche nach Antworten zum Verbleib von Beatrices Schwester und Laras Vater.
Eine Geschichte, die gut recherchiert aufzeigt, dass zu Zeiten des Nazi-Regimes, Widerstand im Verborgenen geleistet wurde. Einer verbotenen Liebe im Frankreich der Besatzungszeit, berührend – sprachlos machend.
Die gleichzeitig mitnimmt – in Penelopes Vergangenheit (Laras Mutter), ihre Zeit als Au-Pair in Südfrankreich. Nach Collioure – dem Ort aus dem ihre Familie mütterlicherseits kommt. Der schwierigen Suche, nach Laras Vater – von dem sie bisher nichts wusste.
Den während der Suche aufkommenden Gefühlen von Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit, Betroffenheit aber auch Verzweiflung.
Und gleichzeitig, Laras Suche nach sich selbst, der Frage nach dem weiteren Verlauf ihres Lebens.
Alle drei Handlungsstränge wurden wunderbar miteinander verwoben. Fügten sich zu einer Einheit zusammen, sodass ich als Leser bewegt den Lebenswegen der Frauen folgte. Ihre Entscheidungen – die sie „zwangen“ mit den Ergebnissen zu leben.

Fazit:
Eine lebenswerte berührende Geschichte mit fein ausgearbeiteten sympathischen Charakteren, einer lebendig gewordenen Landschaft.

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