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Gaby_Meier

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2020

Ein etwas anderes Sommercamp

Echo Lake - Liebe findet ihren Weg
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Die Hausmutter eines Internats, Gabi, muss mit vier Mädchen ins Camp Echo Lake. Für die Mädchen ist das die letzte Chance einem Schulverweis zu entgehen und trotzdem sind sie nicht besonders begeistert ...

Die Hausmutter eines Internats, Gabi, muss mit vier Mädchen ins Camp Echo Lake. Für die Mädchen ist das die letzte Chance einem Schulverweis zu entgehen und trotzdem sind sie nicht besonders begeistert von dieser Idee.
Gabi lernt im Camp den „Hausmeister“ Luke kennen, dieser zeigt Ihnen wo sich alles befindet und überlässt sie dann sich selbst. Die Abneigung, die er zu Beginn Gabi gegenüber hat, verschwindet immer mehr und Gabi beginnt langsam ihm auch die Mädchen anzuvertrauen.

Die Hausmutter Gabi ist für die Mädchen mehr Mutter, als es deren eigene je sein wird. Sie vertrauen ihr und wissen, dass sie sich für sie einsetzt. Sie vertraut nicht auf ihr Urteilsvermögen und steht deshalb auch ihrem Glück im weg, aber sie wird dann doch zu ihrem Glück gezwungen.
Luke hat schon viel Erfahrung mit schwierigen Jugendlichen gemacht. Aufgrund seiner Abneigung Gabi gegenüber, verbietet er es sich selbst das zu tun, was ihm Spaß macht. Aber je mehr Gabi sich öffnet, desto mehr geht Luke auf sie zu.
Wären die vier Mädchen nicht gewesen, hätte Gabi Luke nie kennengelernt. Alle vier sind sehr kreativ, aber sie vertrauen nur sich selbst, was sich aber durch viele Situationen ändert. Zum Schluss wachsen die vier doch noch zusammen.
Die Köchin und gute Freundin von Luke, Piper, ist ehrlich und sagt was sie sich denkt. Das hilft Gabi und Luke die Wahrheit am Ende doch noch zu erkennen.

Das Buch ist sehr angenehm zu lesen und es hat viele Wendungen, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hätte. Deshalb ist es auch sehr spannend und nicht vorhersehbar. Besonders das Ende ist sehr überraschend. Die Tiefgründigkeit der Charaktere zeigt, dass sich die Autorin wirklich mit ihnen auseinandergesetzt hat.
Es macht wirklich Spaß das Buch zu lesen, deshalb kann ich es nur wärmstens empfehlen.

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  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 22.12.2020

Kein typischer Thriller, aber dafür umso spannender

Die treue Freundin
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„Wir alle verlieren einen Teil unserer selbst, wenn jemand stirbt, den wir lieben. Aber wir können wieder heil werden und weiterleben.“ S. 234; Die treue Freundin - Lisa Unger

Rain Winter ist Journalistin, ...

„Wir alle verlieren einen Teil unserer selbst, wenn jemand stirbt, den wir lieben. Aber wir können wieder heil werden und weiterleben.“ S. 234; Die treue Freundin - Lisa Unger

Rain Winter ist Journalistin, aber sie hat sich entschieden bei ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Das ändert sich bald. Sie berichtete über den Fall Markham, indem es darum ging, dass ein Mann seine schwangere Frau umbrachte. Dieser wurde frei gesprochen und ein Jahr später wird dieser tot aufgefunden.
Rain beginnt mit ihren Ermittlungen und stößt dabei auf Parallelen zu ihrer Kindheit. Sie entkam damals ihrem Entführer und jetzt muss sie sich wieder mit diesem traumatischen Erlebnis auseinandersetzen, was ihr nicht leicht fällt.

Von Rain habe ich eine geteilte Meinung. Einerseits sind ihre Handlungen für mich nachvollziehbar, andererseits trifft sie sehr unüberlegte Entscheidungen. Manchmal wird ihr das bewusst und manchmal nicht.
Hank war für mich lange ein unklarer Charakter, wobei genau das die Spannung ausmacht. Jedesmal, wenn man denkt, jetzt hätte man ihn durchschaut, tut er etwas, was das ganze Bild wieder auf den Kopf stellt.
Alles in allem kann ich sagen, dass die Charaktere gut durchdacht sind. Sie sind auch authentisch, was es einfacher macht sich in Rain hineinzuversetzen, auch wenn man ihre Entscheidung für unvernünftig hält.

Ich fand die Geschichte sehr spannend und es war für mich auch ein ganz neuer Blickwinkel in dem dieser Fall aufgeklärt wurde. Bisher habe ich nur die Ermittlungen aus Sicht eines Polizisten gelesen, aber die andere Sicht war sehr spannend.
Das Buch ist sehr gut geschrieben und zieht einen regelrecht in den Bann. Außerdem war ich vom Ende begeistert. Ich bin normalerweise kein Fan von offenen Enden, aber bei diesem Buch hätte eine komplett geschlossene Handlung nicht gepasst. Was mich aber dennoch gestört hat, sind die unzähligen offenen Fragen, die leider nicht beantwortet werden.

Abschließend kann ich nur jedem, der die „typischen Thriller“ nicht mag, diese Buch empfehlen. Man wird auf viele falsche Spuren gelenkt und es bleibt viel Platz für eigene Spekulationen.

  • Einzelne Kategorien
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  • Spannung
  • Handlung
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Veröffentlicht am 22.12.2020

Selbst unter schwierigsten Bedingungen haben wir noch unseren freien Willen

Das Haus der Treppen
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„Was bedeutete es dem Mädchen, dass er auf diese Weise berührt hatte? Was würde sie nun von ihm erwarten? Und würde er ihren Erwartungen entsprechen können?“ S. 67; Das Haus der Treppen - William Sleator

Fünf ...

„Was bedeutete es dem Mädchen, dass er auf diese Weise berührt hatte? Was würde sie nun von ihm erwarten? Und würde er ihren Erwartungen entsprechen können?“ S. 67; Das Haus der Treppen - William Sleator

Fünf Jugendliche wachen an einem Ort auf, an dem es nichts gibt, außer Stufen. Zwei Dinge haben alle gemeinsam, sie sind 16 Jahre alt und kommen aus Waisenhäusern. Jetzt stellt sich die Frage was das für ein Ort ist und warum sie dort sind. Auf dem Weg nach der Antwort, wird das Verhalten der Jugendlichen immer extremer.

Zu Beginn treffen Lola und Peter aufeinander, zwei Menschen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Peter ist schüchtern, zurückhaltend und neigt eher dazu sich jemanden zu suchen, dem er sich unterordnen kann.
Eine wahre Führerin ist Lola. Sie versucht die Gruppe trotz aller Schwierigkeiten zu leiten, auch wenn es ihr manche Leute sehr schwer machen, aber die anderen wissen, was sie ihr zu verdanken haben.

Das ist ein besonders spannendes Buch, ich würde es nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern auch Erwachsenen. Aber ich muss hier erwähnen, dass es ein Jugendbuch ist und die Sprache auch dem entsprechenden einfach ist, aber die Thematik mit dem sich die Geschichte beschäftigt ist für alle Altersgruppen relevant. Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, ob der freie Willen des Menschen wirklich unantastbar ist, wie wir denken oder ob man ihn nicht auch von außen lenken kann. Das Buch regt wirklich zum nachdenken an, deshalb kann ich es nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 07.01.2021

Ein Wohlfühl-Roman für zwischendurch

Pick the Boss - Liebe ist Chefsache
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Emma wacht neben ihrem One-Night-Stand auf und stellt fest, dass sie verschlafen hat, dabei hat sie heute ihren ersten Arbeitstag. Zu allem Überfluss fährt ihr ein Mann ins Auto und als sie im Büro ihren ...

Emma wacht neben ihrem One-Night-Stand auf und stellt fest, dass sie verschlafen hat, dabei hat sie heute ihren ersten Arbeitstag. Zu allem Überfluss fährt ihr ein Mann ins Auto und als sie im Büro ihren Bossen gegenüber steht ist das Chaos perfekt, denn einer ist ihr One- Night-Stand, der andere ist „Mr. Autounfall“.

Von Emma bin ich ganz begeistert. Sie möchte die toughe sein, schafft es aber nicht immer. Trotzdem möchte sie nicht einfach nachgeben, auch wenn das vielleicht alles leichter machen würde.
Sean entspricht dem „echten Badboy“. Eine Frau nach der anderen und keine zweimal. Nachdem er Emma kennenlernt, ändert sich etwas...
Der Bruder von Sean, Liam, ist ein warmherziger Mann. Er trägt die Frauen auf Händen, verwöhnt sie und sieht sie keinesfalls als selbstverständlich.

Besonders anspruchsvoll ist das Buch nicht und es ist voll von Klischees. Schon allein die Geschichte zwischen „Badboy“ und „Goodboy“. Trotzdem ist es lesenswert, denn wie die Autorin Gefühle beschreibt ist einzigartig. Man kann sich komplett auf die Charaktere und deren Emotionen einlassen.
Außerdem macht der Perspektivenwechsel die ganze Geschichte umso spannender, obwohl man ihn auch an manchen Stellen hätte weglassen können.

Abschließend kann ich nur sagen, liest jemand gerne Bücher, mit Klischees, ist dieses Buch genau das richtige. Wie Emotionen beschrieben werden, macht es aber auch für andere Leser*innen interessant.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Nicht das was ich erwartet habe, aber trotzdem lesenswert

Dein erster Blick für immer
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Maya fährt, seit einiger Zeit, mit dem Bahn-Mann jeden Tag zur Arbeit. Auf den ersten Blick verliebt sie sich in ihn. Sie traut sich aber nicht ihn anzusprechen, bis sie ihren Mut fasst und ihm eine Nachricht ...

Maya fährt, seit einiger Zeit, mit dem Bahn-Mann jeden Tag zur Arbeit. Auf den ersten Blick verliebt sie sich in ihn. Sie traut sich aber nicht ihn anzusprechen, bis sie ihren Mut fasst und ihm eine Nachricht überreicht.
Außerdem liebt Maya ihre Arbeit, aber nachdem ihre neue Chefin alles durcheinander bringt, verlieren nach und nach alle die Lust am arbeiten.

Mein Lieblingscharakter war Velma. Eine sehr selbstlose Dame, die für alle Sorgen ein offenes Ohr und die richtigen Ratschläge hat. Sie gibt Maya den Mut endlich das zu tun, was sie schon lange wollte.
Maya ist sehr besonders. Sie hält sich eher im Hintergrund, bis sie eine Entscheidung trifft, die alles verändert. Im Mittelpunkt steht sie dann zwar immer noch nicht gerne, aber sie hat ihren Weg gefunden und kann diesen selbstbewusst bestreiten.
Was mich gestört hat, waren die vielen Nebencharaktere. Man verliert leicht den Überblick und obwohl manche Personen doch auch wichtig wären, sind sie leider nur sehr oberflächlich behandelt worden. Andere Charaktere wiederum verhalten sich so, wie man es von ihnen überhaupt nicht erwartet hätte. Sie enttäuschen einen richtig, weil sie nicht so erwachsen handeln, wie man es erwartet hätte.

Ich hatte ganz falsche Erwartungen an das Buch. Ich dachte, das wird eine romantische Liebesgeschichte zwischen Maya und dem Bahn-Mann. Das ist aber leider nicht der Fall. Viel mehr steht Mayas Leben im Mittelpunkt, was zwar auch sehr spannend ist, aber meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt hat.
Die viele Zeitsprünge haben besonders zu Beginn den Lesefluss gestört. Mit der Zeit kommt man zwar rein, aber die Kapitel sind sehr kurze Episoden, wo ich mir bei der einen oder anderen Situation doch ein längeres Kapitel gewünscht hätte.
Trotz allem kann ich aber sagen, dass mir das Buch im großen und ganzen gut gefallen hat. Es gibt viele unerwartete Wendungen und Überraschungen. Die Liebe steht eindeutig nicht im Vordergrund, aber trotzdem ist es ein unterhaltsamer Roman, den man zwischendurch auch einmal lesen kann.

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