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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2019

Leider war es absolut nichts für mich

Knochendiebin (Die zwölf Kasten von Sabor 1)
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Stur, die junge Krähenhexe, versucht alles um ihre Rotte vor den anderen Kasten zu schützen, bis eines Tages der Prinz höchstpersönlich sie um ihr Mithilfe bittet. Sie soll dem Prinzen und seinem Leibgardisten ...

Stur, die junge Krähenhexe, versucht alles um ihre Rotte vor den anderen Kasten zu schützen, bis eines Tages der Prinz höchstpersönlich sie um ihr Mithilfe bittet. Sie soll dem Prinzen und seinem Leibgardisten helfen die böse, hinterhältige Königin des Landes zu stürzen. Als Gegenleistung verspricht er ihr und allen Krähen des Landes Gleichberechtigung zwischen allen Kasten. Unsicher wagt Stur das Abenteuer und verliert dabei mehr als nur ihr Herz...

Bereits der Anfang erschwerte mir den Einstieg in die ungewöhnliche wirkende Geschichte und außergewöhnliche Welt. Der Schreibstil ist grob, kantig und hat mich beim Lesen immer wieder aufgehalten, sodass ich nur langsam und beschwerlich voran gekommen bin. Dazu kommen die teilweise für mich unverständlichen Dialoge und Argumente in den zahlreichen Diskussionen. Oftmals verstand ich gar nicht inwiefern sie aufeinander eingegangen sind und konnte nicht nachvollziehen aus welchen Gründen Argumente hervorgebracht wurden. Alles insgesamt hat den Lesefluss ungemein gestört und mir die Geschichte größtenteils verdorben.

Auch die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, wenngleich ich Stur und die Jungs nicht nervig fand. Dennoch sind sie oberflächlich und nicht greifbar dargestellt. Dadurch konnte ich mich kaum in sie hineinversetzen oder Empathie empfinden. Das war besonders bei dem schweren Schicksal der Krähen schade.

Die Welt, die geschaffen wurde, ist äußerst einzigartig und kreativ, mit innovativen und neuartigen Inhalten gefüllt, die mich begeistern und einnehmen konnten. Manchmal empfand ich die Erklärungen spezifischer Begriffe als ungenügend und zu kurz. Da wurden einige Bezeichnungen hingeworfen ohne ausreichend erklärt zu werden und einige blieben mir bis zum Schluss ein Rätsel.

Fazit: Ehrlich gesagt war ich nach all diesen negativen Punkten froh, als ich das Buch endlich beendet hatte. Es konnte mich weder mitreißen, noch sonst irgendwie begeistern. Der Schreibstil war überhaupt nichts für mich, die Handlung oftmals nicht nachvollziehbar bzw. unverständlich und die Charaktere nicht tiefgründig genug. Einzig das besondere World Building - wenn auch nicht ausgebaut genug - konnte mein Interesse wecken und mir die zwei Sterne entlocken. Den zweiten Band werde ich mir wohl nicht antun.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2019

Nicht überzeugend

Burning Bridges
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Die 21-Jährige Literaturstudentin Ella lebt in der Stadt Fletcher. Nach einer auf unglückliche Weise in die Brüche gegangene Beziehung zu ihrem Ex-Freund Jason, trifft sie auf den stillen, unnahbaren und ...

Die 21-Jährige Literaturstudentin Ella lebt in der Stadt Fletcher. Nach einer auf unglückliche Weise in die Brüche gegangene Beziehung zu ihrem Ex-Freund Jason, trifft sie auf den stillen, unnahbaren und geheimnisvollen Ches, der ihr Herz sofort zum Schwingen bringt. Wären da nicht seine düsteren Geheimnisse und die zahlreichen Verletzungen, die etwas Dunkles an sich haben. Immer tiefer wird Ella in eine Welt voll Lügen, Intrigen und illegalen Machenschaften hineingezogen...

Der Schreibstil ist oftmals lustig, humorvoll und sehr abwechslungsreich und ist der Autorin, meiner Meinung nach, sehr gut gelungen. Leider hat die Sprecherin die Wörter oftmals unnatürlich oder zu lang betont, so als würde sie Wert darauf lege, jedes Wort so sauber wie möglich auszusprechen. Das hat mich etwas gestört. Obwohl ich die Stimme anfangs überhaupt nicht leiden konnte, fand ich sie nach Eingewöhnung absolut okay. Vor allem die männlichen Stimmvariationen von Ches fand ich äußerst überzeugend.

Ella, als Protagonistin, hat mich überhaupt nicht begeistern können. Ihre naive, ahnungslose und später besserwisserische Art waren anstrengend zu lesen und mir ungemein unsympathisch. Allein ihr etwas unreifes Verhalten in der ersten Szene - trotz Liebeskummer - war mir viel zu nervig. Dann kam auch noch ihr neues Alter Ego Ella 2.0, was mir den Rest gegeben hat. Sie versucht tough, erwachsen und stärker zu sein. Leider wirkt genau das, gepaart mit ihrer kindlichen, naiven Art, kein bisschen authentisch, sondern gespielt, wie ein Möchtegern. Das zeigte sich auch weiterhin in ihrem verantwortungslosen verhalten. Auf mich wirkte sich kaum stark oder tough, wie sie es anscheinend sein wollte.Einige ihrer Freundinnen, wie Carla und Savannah, waren dahingegen total interessant und spannend für mich. Schade nur, dass sie recht oberflächlich beschrieben wurden und wenig über sie bekannt war. Doch das wird sich den Folgebänden ändern. Das Love Interest Ches wurde zwar anfangs auch recht grob beschrieben, aber allein durch sein zurückhaltendes Verhalten und die geheimnisvolle Aura, die ihn umgab, fand ich ihn wesentlich interessanter als Ella und sympathischer.

Die Liebesgeschichte war mir oft zu fad und langweilig. Zu keinem Zeitpunkt wurden die Gefühle so transportiert, dass sie bei mir ankamen, was ja sehr subjektiv ist. Aus diesem Grund habe ich manchmal einige Szenen vorgespult, damit ich mir diese Annäherungsversuche nicht antun musste. Richtig aufregend wurde es für mich, als dieser Club mit seinen illegalen Machenschaften im Hinterzimmer auftauchte, weil ich es liebe eine gute (!) Liebesgeschichte mit Thriller-Elementen zu lesen und eine gewisse Gefahr zu spüren. Genau das wurde hier super in die Handlung eingebettet, auch wenn mich der Ausgang ziemlich enttäuschte, da es viel zu einfach war die "Bösen" auszuschalten. Bei so hohen Tieren der Unterwelt erwarte ich schon eine gewisse Anstrengung und eine beinahe Unantastbarkeit und nicht, dass eine machtlose Frau, die keine Ahnung von den Dingen hat, die dort vor sich gehen und deren Konsequenzen nicht abschätzen kann, einfach so daherkommt und sie in die Schranken weist.

Fazit: Der lockere und unterhaltsame Schreibstil und die leichten Mafia-/Thrillerelemente sind das einzig Positive in diesem Buch für mich. Weder Ella noch die Liebesgeschichte konnten mich berühren oder fesseln. Zudem blieben viele Charaktere recht blass. Den zweiten Teil würde ich evt. trotzdem lesen, da Carla mich sehr angesprochen hat.

Veröffentlicht am 19.05.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen

Extended trust
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Nach einigen traumatischen Erfahrungen aus der Jugend, kann sich Charlotte nicht vorstellen jemals eine gewöhnliche intime Beziehung mit einem Mann zu führen. Zu groß ist die Angst verletzt zu werden. ...

Nach einigen traumatischen Erfahrungen aus der Jugend, kann sich Charlotte nicht vorstellen jemals eine gewöhnliche intime Beziehung mit einem Mann zu führen. Zu groß ist die Angst verletzt zu werden. Doch dann trifft sie durch eine glückliche Fügung des Schicksals Trenton, der so ganz anders ist als die anderen Männer, die Charlotte kennengelernt hat und eine einmalige Beziehung entwickelt sich? Schafft Charlotte es über ihren Schatten zu springen und sich darauf einzulassen?


Da mir die anderen Bücher der Autorin bisher immer sehr gut gefallen haben, ging ich mit großen Erwartungen an das Buch heran, welches denen leider nicht gerecht werden konnte. Die Geschichte ist, wie auch in ihren anderen Büchern, aus verschiedenen Perspektiven geschildert, was mir besonders gut gefallen hat, zumindest zu Beginn. Neben den anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, die sich dann aber legten, fand ich Charlotte zunehmend unsympathisch und konnte ihre Sichtweisen kaum nachvollziehen. Da die Hälfte des Buches aus ihrer Sicht beschrieben wurde, war dann schon einmal ein großes Teil des Buches für mich nicht gut. Dazu kommt noch, dass ich nicht berührt von der Geschichte war, sie hat mich kaum mitgenommen oder begeistert. Ehrlich gesagt fand ich es unglaublich zäh und ziemlich langweilig. Einzig die kleine spannende Nebengeschichte, die sich langsam entwickelte, konnte mich wieder für die Geschichte motivieren, die dann allerdings durch Charlottes kindisches und kurzsichtiges Verhalten wieder kaputt gemacht wurde, sodass ich über so ein dämliches Verhalten nur den Kopf schütteln konnte.

So sehr ich Charlotte nicht mochte, so sehr mochte ich Trenton. Er ist sofort liebevoll und verständnisvoll und nimmt Charlotte als Ganzes war. Dadurch konnte er bei mir Punkten. Zwar war es manchmal etwas zu weichgespült. Nicht falsch verstehen: es ist klasse, dass er nicht erst auf harten Macho macht und erst später seinen weichen Kern offenbart, aber ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass sich ein junger Mann so an einer Frau festbeißt und dass obwohl sie doch offensichtliche Probleme mit sich herumträgt, die nicht so einfach gelöst werden können. Ich würde behaupten, dass es nur sehr sehr wenige Menschen gibt die sich so aufopferungsvoll um eine fast Unbekannte bemühen würden, wie Trenton es tut. In jedem Fall bewundernswert.

Fazit: Leider war das Buch gar nichts für mich. Eine unsympathische Protagonistin, eine sich zu langsam entwickelnde Geschichte, die mich nicht emotional rühren konnte und deswegen für mich sehr langweilig und zäh war, sodass ich das Buch oft abbrechen wollte. Von der Autorin in ich besseres gewöhnt. Schade darum.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Nicht so meins...

Projekt Rahanna
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Ein kleine, ruhige Insel in der Nähe Dänemarks, mit dem Namen Bornholm, wird eines Tages plötzlich von halbnackten, nach Fett stinkenden, behaarten Männern und Frauen eingenommen, die sich selbst als Wikinger ...

Ein kleine, ruhige Insel in der Nähe Dänemarks, mit dem Namen Bornholm, wird eines Tages plötzlich von halbnackten, nach Fett stinkenden, behaarten Männern und Frauen eingenommen, die sich selbst als Wikinger bezeichnen. Geschickt unterbinden sie alle Funknetze, sodass keiner außerhalb der Insel von ihren Tätigkeiten weiß. Nur durch eine Funkgerät mit einer anderen Funkfrequenz gelangen wenige Informationen nach außen. Doch wer sind diese "Wikinger" und was haben sie mit der Insel vor?

Ich muss gestehen, dass sich das Buch schwierig liest. Es tauchen so viele dänische Orte, Namen und Protagonisten auf, das der Leser gar nicht weiß wo ihm der Kopf steht. Dann ist die Sprache - die sich häufig vulgärer Worte bedient - rund um das Schiffswesen und dem alten Glauben der Wikinger ein Rätsel und meistens versteht der Leser nicht worum es geht bzw. welche Bedeutung sich hinter den Worten verbirgt. Das einzig Positive scheint mir die Grundidee zu sein, der Rest konnte mich leider nur verwirren und nicht überzeugen.

Veröffentlicht am 04.12.2016

Eine kleine, süße Geschichte!

Ewig und eine Stunde
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Genevieve, eine junge, bodenständige Studentin, lebt in Paris und wohnt endlich in einer eigenen Wohnung. Alles läuft in seinen geordneten Bahnen, bis sie den überaus charmanten und gutaussehenden Mann ...

Genevieve, eine junge, bodenständige Studentin, lebt in Paris und wohnt endlich in einer eigenen Wohnung. Alles läuft in seinen geordneten Bahnen, bis sie den überaus charmanten und gutaussehenden Mann Nash kennen lernt. Es scheint als laufe er ihr ständig über den Weg. Dann macht Genevieve auch noch die erschütternde Entdeckung, dass in der Bank ihres Lieblingsparks die Namen Nash und Gen eingraviert sind, so als seien sie füreinander bestimmt, dabei kennt sie ihn doch erst seit wenigen Stunden. Ihr Ex Alex und eine ziemlich besorgniserregende Handynachricht, stellen Gens Leben vollständig auf den Kopf. Wer ist Nash? Und warum scheint er sie zu kennen, obwohl sie sich nicht an ihn erinnert? Die Antworten führen sie auf den Pariser Eiffelturm...denn in der Liebe liegt die Wahrheit.

Anfangs tat ich mich etwas schwer mit der Sprache, nicht das es besonders schwierig ist, aber ich konnte nicht so leicht in die Geschichte einfinden und dadurch ist leider meine Lust etwas abhanden gekommen. Inhaltlich ist es nicht sehr spannend geschrieben. Lediglich die geheimnisvolle Seite mit Nash bringt etwas Aufregung rein, aber sonst hält sich der Spannungsbogen in Grenzen, bis auf den Schluss natürlich. Ich hatte mir insgesamt aber etwas anderes vorgestellt und war froh, das Ende schnell erreicht zu haben, da mich die Geschichte leider nicht begeistern konnte.